Die Fendt-Caravan-Basketball-Akademie unterrichtet mittlerweile wöchentlich an Grundschulen in Nördlingen, Löpsingen, Harburg, Mönchsdeggingen, Ederheim, Deiningen, Mertingen, und Alerheim Basketball für Kinder, die nicht im Verein spielen. Aus diesem Kreis, sowie aus Wemding und Reimlingen, wo es ab April Sport-nach 1-Unterricht geben wird, haben sich 111 Kinder bei Akademieleiter Zoltan Nagy angemeldet, um am Freitag im Rahmen eines Trainingscamps den Basketballsport näher kennen zu lernen, viele verschiedene Spielstationen zu durch laufen und Spaß zu haben. Betreut werden sie dabei vom 85-fachen ungarischen Ex-Nationalspieler, weiteren Trainern des TSV, sowie Spielerinnen der WWK-Bundesligamannschaft, die Profis der Giants sind durch ihr zeitgleiches Spiel in Braunschweig leider an der zugesagten Teilnahme verhindert. Im Mai wird dann für die Teilnehmer, die allesamt noch nie im Sportverein Basketball gespielt haben, ein Turnier veranstaltet werden, bei dem sie sich erstmals unter Wettbewerbsbedingungen miteinander messen können.
Während die Faschingsferien für manchen geruhsam zu Ende gehen, bringt das Wochenende für die Fendt-Caravan-Basketball-Akademie verstärkte Aktivitäten und mehrere Saisonhöhepunkte u.a. in den heimischen Hallen. Zu den Aktivitäten zählt ein Trainingscamp für die Teilnehmer des Sport-nach-1- Unterrichts am Freitag in der Hermann-Kessler-Halle, zu den Höhepunkten die oberbayerischen Meisterschaften der weiblichen U16 und U18 in der Mehrzweckhalle und die der weiblichen U14, die in Wasserburg ausgetragen wird.
Am Freitag abend beginnt dann die weibliche U16 den Reigen der oberbayerischen Meisterschaften. Nördlingen liegt zwar geographisch betrachtet immer noch in Schwaben, muss sich jedoch mit der weiblichen U14, U16 und U18 über die oberbayerische für die südbayerische Meisterschaft qualifizieren, da die TSV-lerinnen in der stärker eingeschätzten oberbayerischen Bezirksliga mitspielten anstatt in der schwäbischen. Die ersten drei Mannschaften des Turniers sind jeweils für die folgende südbayerische Meisterschaft qualifiziert. Am Freitag um 17 Uhr wird also die U16 gegen MTV München antreten, am Samstag um 10 Uhr 30 gegen Bad Aibling und nachmittags um 15 Uhr 30 gegen Weilheim. Da sie in der Liga die Konkurrentinnen aus Weilheim und München klar besiegen konnten, sollte ein Weiterkommen zur südbayerischen Meisterschaft Pflichtaufgabe sein. Gegen Bad Aibling gab es nach einem klaren Auswärtssieg im letzten Spiel eine deutliche Niederlage, welche die Mannschaft für das Meisterschaftsspiel allerdings zusätzlich motivieren dürfte.
Für die U18 ist die Qualifikation zur „Südbayerischen“ bereits geschafft, da sie sich nur mit dem TSV Wasserburg (Sonntag 11 Uhr) und der TS Jahn München (Sonntag 16 Uhr) auseinander setzen muss. Die Münchnerinnen dieses Jahrgangs spielen seit Jahren in der deutschen Spitze mit, sind für dieses Turnier also klarer Favorit und ein Gradmesser für den Abstand der TSV-lerinnen zur deutschen Elite.
Spannend wird es in Wasserburg werden, wo die U14 sich mit den Einheimischen, der TS Jahn München und der TuS Bad Aibling um die drei vorderen Plätze streiten wird. In der Liga sind die TSV-lerinnen hauchdünn hinter München und Wasserburg, und ebenso knapp vor Bad Aibling platziert. Jeder kann also jeden schlagen und entscheidend für das Weiterkommen wird die Tagesform und Nervenstärke der jeweiligen Leistungsträgerinnen sein.
Big Sista – Jugendarbeit der WWK
Der Neustart des bereits 2008 angekündigten “Big Sista” ist geglückt. Im Rahmen des letzten Heimspiels der WWK-Damen gegen Wolfenbüttel wurden die Athletenpärchen der Öffentlichkeit vorgestellt. Dabei wurden den hoffnungsvollsten Talenten der fendt-caravan-basketball-akademie- donau-ries jeweils eine spezielle Athletin aus dem Bundesliga-Kader der WWK Donau-Ries zugeordnet. Die Nachwuchsspielerinnen gehören allesamt einem Landes- oder gar Bundeskader an. Die Zusammenarbeit mit ihren “Großen Schwestern” ist eine individualisierte Maßnahme, d.h. die Patinnen besuchen Heimspiele ihrer Schützlinge und coachen sie anschließend in Einzelgesprächen. Auch der eine oder andere Trainingsbesuch ist geplant. Hauptziel der Aktion ist natürlich die Motivation der Jugendlichen. Sie sollen erkennen, dass die Kluft vom Talent zur Bundesliga-Spielerin nicht unüberwindbar ist und mit gezieltem und intensivem Training durchaus realisierbar.
Quasi als Beweis dafür gehört Sophie Eder (Jahrgang 1993) seit einigen Wochen zur WWK-Trainingsgruppe und nimmt an bestimmten Trainingseinheiten des Bundesliga-Teams teil.
Die weiteren Pärchen heißen:
Kröpelin Sandra – Anna Thalhofer (Jg. 95)
Bröring Tanya – Amelie Wittmann (94)
Müller Alex – Fanny Szittya (94)
Sredl Anett – Lauri Burkhardt (94)+ Laura Kehlenbach (93)
Recht Denny – Katharina Veh (93)
Wilson Sarah – Tanja Lehnert (92)
Janzon Conny – Kathi Klug (95)
Aisha Hollans – Sophie Eder (93)+ Anja Raab (93)
Sportlicher Leiter Kurt Wittmann erläutert dazu: “Die Aktion Big-Sista liegt uns sehr am Herzen. Sie zeigt, dass für uns Nachwuchsarbeit oberste Priorität besitzt. Wir unterstützen zum einen die Jugendarbeit in der Akademie bzw. beim TSV Nördlingen mit Geldzahlungen (immerhin rund 10 Prozent unseres Etats), zum anderen aber auch mit unserem direkten Draht zu den Athletinnen. Schließlich wollen wir erreichen, dass diese Talente eines Tages in der Bundesliga-Mannschaft auflaufen und die lange Nördlinger Tradition des Damen-Bundesliga-Basketballs fortschreiben.”
Jugendergebnisse der Fendt-Caravan-Basketball-Akademie-Teams im TSV
Neun mal verließen die Mannschaften der Fendt-Caravan-Basketball-Akademie am vergangenen Wochenende das Spielfeld siegreich, dabei schloss die weibliche U18 ihre Bezirksligarunde ungeschlagen ab und wird sich in den Faschingsferien ebenso wie die U16 und U14 auf die am letzten Februarwochenende stattfindenden oberbayerischen Meisterschaften vorbereiten, die der südbayerischen Meisterschaft noch vorgeschaltet sind.
PSV Ingolstadt : U12 männl I 27 : 132 (11:62)
Mit einem für diese Altersklasse rekordverdächtigen Ergebnis kehrten die TSV-ler von einem technisch noch weit unterlegenen Gegner heim und untermauerten ihre Ausnahmestellung in Schwaben.
Es spielten: M. Babsch (12), A. Beck (2), G. Beyschlag (36), J. Grempels (29), J. Groß (12), F. Langseder (12), F. Link (4), F. Pfitzner (19), D. West (6)
U14 männl II : TSV Diedorf 70 : 47 (44:18)
Eine Überraschung schaffte die Reserve der U14, welche die bisher ungeschlagenen Augsburger, die allerdings nicht in Bestbesetzung antraten, in der Kreisklasse deklassierte.
Es spielten: F. Berger, F. Beck (6), A. Hammerl (2), F. Knie (9), M. Möhnle (29), M. Ruf (2), J. Schabert, D. Schweier, S. Zellinger
U14 männl I : SSV Schrobenhausen 82 : 44 (39:21)
Den Meisterschafts-O-Saft kaltstellen kann die U14 die in Schwaben heuer eine ungefährdete Stellung einnimmt. Gegen den Tabellendritten legten die TSV-ler los wie die Feuerwehr und bereits nach 10 Minuten war beim Stand von 24:5 nur noch die Höhe des Sieges diskutabel. Zu hoffen ist, dass sich die Mannschaft durch ihre Ausnahmestellung in Schwaben in Bezug auf die Stärke der Gegner bei den Südbayerischen Meisterschaften nicht blenden lässt.
Es spielten: S. Brunner (8), M. Münzinger, F. Leitner (19), J. Sigg (8), J. Ferner (10), J. Schlecht (2), L. Ferner, M. Dorsch (20), F. Grunert (2), J. Raab (2), B Thalhofer (7), J. Tritscher
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VSC Donauwörth : U16 männl II 74 : 80 (31:37)
Im ersten Landkreisderby des Wochenendes zogen die Donaustädter ähnlich knapp wie im Hinspiel den Kürzeren. Beide Mannschaften sind Tabellennachbarn in der Kreisklasse und entsprechend spannend war wieder der Spielverlauf.
Es spielten: P. Babsch, M. Fleege, C. Graf, A. Hammer, K. Hammerl, D. Möwes, J. Palackal, F. Ruf
TSV Breitengüßbach : U16 männl I 131 : 51 (69:32)
Gegen das mit Auswahlspielern aus dem Fränkischen Raum gespickte Team des Bamberger Leistungszentrums, welches über ein um ein vielfach höheres Spielerreservoir verfügt und um die deutsche Meisterschaft mitspielen wird, trat eine durch Krankheit und Verletzungen dezimierte, bedauernswerte Rieser Rumpftruppe an, die aus ihren Möglichkeiten noch das Beste herausholte.
Es spielten: T. Boscher (2), L. Fackler (6), M. Gentner (9), J. Konnerth (20), R. Weißbach (4), J. Zink (10)
U18 männl : BG Leitershofen 76 : 73 (47:38)
Mit einer glänzenden Leistung in Abwehr und Abgriff vor allem in der ersten Halbzeit brachten die TSV-ler den Augsburgern die erste Niederlage bei und haben sich so gut wie sicher für die schwäbische Meisterschaft qualifiziert. In ihrem besten Saisonspiel leisteten sie trotz Größennachteilen hervorragende Reboundarbeit und behielten bis zum Schluss die Nerven. Während Matthias Müller zeigte, dass er nicht nur ein guter Schiedsrichter ist sondern auch ein hervorragender Defensivspieler, war Philipp Leitner – als Trainer vorher mit der U14 erfolgreich – im Angriff nicht zu bremsen und traf nahezu ununterbrochen.
Es spielten: G. Del Gaudio (9), M. Holzinger (2), P. Leitner (39), T. Loibl (9), P Meyer (9), M. Müller (2), J. Thorwart, J. Zink (6), M. Reinsch
U12 weibl II : VSC Donauwörth 33 : 45 (22:19)
Da die Donauwörther Jungs in der Kreisklasse erst zwei Spiele verloren hatten, wunderten sie sich mächtig, als sie zur Halbzeitpause gegen jubelnde TSV-Mädchen in Rückstand lagen, in der zweiten Halbzeit rückten sie jedoch das Ergebnis dem Tabellenstand entsprechend wieder zurecht und entschieden das zweite Landkreisderby des Wochenendes zu ihren Gunsten.
Es spielten: T. Co, P. Aumann (7), L. Heuberger (4), E. Kosiurak (13), J. Laubensdörfer (2), I. Sokolowsky (1), P. Steinmeyer (6), L.Thum
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SV Germering : U12 weibl I 34 : 115 (13:51)
Ähnlich überlegen wie die männlichen Vereinskollegen in Schwaben agieren die Mädchen in Oberbayern, wo sie beim Tabellenzweiten klar gewannen und ungeschlagen der Meisterschaft entgegensteuern.
Es spielten: M. Aumann (12), K. Gerstmeyr (3), S. Hecht (6), J. Klug (10), S. Mieling (18), J. Ruf (10), A. Scherla (46), N. Nagy-Iszo (10)
U14 weibl I : TuS Bad Aibling 83 : 61 (43:29)
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung festigten die TSV-Mädchen ihren dritten Tabellenplatz und können nun ebenfalls für die oberbayerischen Meisterschaften planen.
Es spielten: K. Klug (28), E. Lessmann (2), N. Brandner (4), S. Ziegelmeier, L. Tauschek (9), A. Thalhofer (20), S. Beck (10), M. Asllani (6), V. Wanke (2), A. Hofer (2)
U16 weibl I : TuS Bad Aibling 46 : 66 (28:31)
Ihre erste Liga-Niederlage mussten die TSV-Mädchen gegen die Oberbayern einstecken, die allerdings auch erstmals in der Liga mit ihrer wirklichen Wettkampfmannschaft antraten. Coach Patrick Bär war dennoch nicht unzufrieden, da er den Gegner, der aufgrund einer Wildcard für die folgenden oberbayerischen Meisterschaften bereits vor der Saison qualifiziert war, in seinen Stärken und Schwächen analysieren konnte und sein Team bei einem Trainingslager in den Faschingsferien gezielt vorbereiten wird. Sein Fazit für die Ausscheidungsspiele Ende Februar nach der nicht ganz geglückten Generalprobe: Der Gegner ist schlagbar!
Es spielten: E. Balwinski, A. Wittmann (9), F. Szittya (8), J. Tritscher (7), A. Raab (6), S. Eder (10), L. Burkhart, L. Kehlenbach, T. Reinsch (6)
TG Renesas Landshut : U18 weibl 56 : 57 (34:23)
Ungeschlagen sicherten sich die Schwaben in ihrem letzten Spiel die Meisterschaft der Bezirksliga Oberbayern, wenn auch ersatzgeschwächt, mit hauchdünnem Vorsprung und zu unchristlicher Zeit am Samstagmorgen. Die Gastgeberinnen starteten konzentriert und treffsicher, während die TSV-Mädels gegen die enge Zonenverteidigung enorme Anlaufschwierigkeiten hatten und zwischenzeitlich einem 17-Punkte-Rückstand hinterherlaufen mussten. Erst mit dem Rücken zur Wand wurde effektiver Basketball gespielt und mit einer aggressiven Ganzfeldpresse gelang der kaum noch für möglich gehaltene Sieg. Nicht zu stoppen für die Oberbayern war Tanja Lehnert, die pro Spielminute einen Punkt erzielte.
Auch hier richtet sich jetzt der Fokus voll auf die Ausscheidungsmeisterschaften gegen Jahn München und Bad Aibling am letzten Februarwochenende.
Es spielten: S. Berger, P. Deiß (2), M. Ernstberger (2), T. Lehnert (36), S. Moll (4), A. Nagy-Iszo (2), L. Raab, F. Schmid (4), A. Veh (7)


















