Archiv für den Monat März 2009

Saisonhöhepunkt steht an

Während am vergangenen Wochenende die Spiele der Fendt-Caravan-Basketball-Akademie auf Kreis- und Bezirksebene bei den jüngeren Jahrgängen ihren Abschluss fanden, stehen an diesem Wochenende die Saisonhöhepunkte für die älteren Jahrgänge an und so spielt die weibliche U16 die Vorrunde zur deutschen Meisterschaft in Bad Aibling, die weibliche U14 die südbayerische Meisterschaft in Königsbrunn und die männliche U14 die südbayerische Meisterschaft bei der TS Jahn München.

U16 weiblich

Wenn alles optimal läuft, haben die TSV-lerinnen durchaus eine Chance, sich als Turnierzweiter für die Zwischenrunde zur deutschen Meisterschaft zu qualifizieren. Hoher Favorit sind allerdings die Chemnitzer Basketgirls, in ihrem Jahrgang ein heißer Tip für die deutsche Endrunde, gegen sie müssen die Nördlingerinnen am Samstagabend antreten. Eine Vorentscheidung dürfte bereits im ersten Spiel gegen die Heimmannschaft aus Bad Aibling fallen. Bei den bisherigen Meisterschaftsspielen zogen die TSV-lerinnen regelmäßig den Kürzeren, die Niederlagen fielen jedoch jedes Mal knapper aus und beim letzten Spiel führten die Rieserinnen bis kurz vor Schluss. Ein Sieg, der endlich fällig wäre, würde das Tor zur Zwischenrunde weit öffnen, im abschließenden Spiel am Sonntag gegen die TSG Kraftwerk Boxberg/Weisswasser müssten allerdings noch einmal sämtliche Kräfte mobilisiert werden, um auch da erfolgreich zu sein.

U14 weiblich

Gegen die Gastgeber aus Königsbrunn dürfte bei der südbayerischen Meisterschaft keine der drei übrigen Mannschaften Probleme haben, sich durchzusetzen. Der TSV Wasserburg und die TuS Bad Aibling waren jedoch in der Bezirksliga und bei der oberbayerischen Meisterschaft mit den TSV-lerinnen ziemlich exakt auf Augenhöhe, so dass bei sämtlichen Vergleichen zwischen den drei Teams die Tagesform entscheiden wird. Vom ersten bis zum dritten Rang sind somit alle Plätze im Bereich des Möglichen, der zweite würde zur Teilnahme bei der bayerischen Meisterschaft berechtigen.

U14 männlich

Bei der südbayerischen Meisterschaft in München dürften sich die TSV-ler in der ersten Begegnung gegen TV Augsburg wie in der Bezirksligarunde durchsetzen. Dann allerdings warten die oberbayerischen Vertreter aus Weilheim und Jahn München, welche in dieser Altersklasse den Riesern bei technischer Ebenbürtigkeit meist körperlich überlegene Mannschaften gegenüberstellen. Da sich die TSV-Mannschaft obendrein zum Großteil aus Spielern des jüngeren Jahrgangs zusammensetzt, müssten die Jungs schon über sich hinauswachsen, um sich als zweiter für die bayerische Meisterschaft zu qualifizieren.

U16männl II : TSV Gersthofen 60 : 64 (25:30)

Während die erste Mannschaft bei einem tollen Finale in der bayerischen Leistungsliga gegen Würzburg ein Erfolgserlebnis feiern durfte, verlor die Reserve ihre letzte Begegnung unglücklich in den letzten Spielminuten, als sie noch eine deutliche Führung abgeben musste.
Es spielten: P. Babsch (2), M. Fischer (5), C. Graf (6), A. Hammer (8), K. Hammerl (6), D. Möwes (20), J. Palackal (2), F. Ruf (7), T Heinschild (4)

TSV Aichach : U14 männl II 19 : 87 (9:32)

Wie erwartet setzten sich die TSV-ler nach etwas zerfahrenem Beginn klar durch. Im Spiel eins-gegen-eins deutlich überlegen wurde vor allem im dritten Viertel sehr mannschaftsdienlich gespielt, die einstudierten Spielzüge und Systeme klappten vorzüglich und so wurde dieser Abschnitt am deutlichsten gewonnen (33:2).
Es spielten: F. Berger (4), A. Hammerl, F. Knie (14), M. Möhnle (33), D. Schweier (10), F. Beck (6), S. Wolfinger (20)

U12 männl II : VSC Donauwörth 35 : 46 (16:29)

Durch eine Schwächeperiode im zweiten Viertel geriet die Reserve der TSV-ler entscheidend ins Hintertreffen und schloss so die Punkterunde nach schönen Spielen weitgehend erfolgreich aber leider knapp hinter dem Landkreisrivalen ab. Starker Teamgeist drückte sich bei den jüngsten nicht nur in der bemerkenswerten Punkteverteilung unter den Korbjägern aus.
Es spielten: N. Bosch (2), M. Hammerl (2), H. Havlin (3), C. Kühn (2), S. Kühn (2), L. Lamprecht (2), J. Lessmann (2), L. Probst (2), J. Riedelsheimer (4), A. Pollithy (4), M. Trieb (10)

SSV Schrobenhausen : U10 männl 35 : 40 (14:20)

Ungeschlagen und knapp vor der hausinternen weiblichen Konkurrenz beendete die männliche U10 ihre Punkterunde, obwohl sie im letzten viertel noch einmal mächtig kämpfen musste.
Es spielten: T Altreuther, J Berger, F. Groß, H. Hammer (2), L. Miekisch (4), A. Ruf (2), Y. Ruf (2), L. Scherer (6), L. Schwarzenberger (2), J. Sell, J. Steinmeyer (14), P. Steinmeyer (8)

PSV Ingolstadt : U12 weibl I 11 : 97 (6:50)

Mit einem weiteren Kantersieg gegen eine Jungenmannschaft schlossen die Mädchen ihre Runde in der Kreisliga ungeschlagen ab und nach der Leistung hätte man ihnen im Nachhinein fast den Mut zur Teilnahme an der gemischten (allerdings von Jungs dominierten) Bezirksliga gewünscht.
Es spielten: M. Aumann (5), M. Co (8), K. Gerstmeyr (6), S. Hecht (8), J. Klug (10), S. Mieling (16), J. Ruf (4), A. Scherla (32), M. Seeberger (8)

U12-1 doppelt meisterlich!

meisterUngeschlagen hat sich das weibliche U12-1-Team sowohl in Oberbayern als auch in Schwaben den Meistertitel gesichert. Kein gegnerisches Team war nur annähernd in der Lage den Rieser Mädchen paroli zu bieten. Mit 16:0 Punkten und 835:142 Körben (Schwaben) und 14:0 Punkten und 670:157 Körben (Oberbayern) waren unsere Girls on Top. Teams aus Basketball-Hochburgen wie Wasserburg Germering oder München mussten unserem Team den Vortritt lassen.
Für die U2-1 waren dabei (Bild): Sophie Mieling, Maskottchen Socke und Mona Seeberger (liegen). Johanna Ruf, Marlene Aumann, Selina Hecht und Johanna Klug (mitte), sowie stehend Katja Gerstmeyer,
Anna-Maria Scherla, Trainerin Agi Szittya und Mailinh Co. Verhindert waren beim Saisonfinale Nora Nagy-Izsó und Ramona Bühringer. Bild: Aumann

U18 verliert unglücklich im Finale nach Verlängerung

AZUnter den Augen der mitgereisten Fans und Eltern, konnten sich die U18-Basketballer des TSV Nördlingen nach hartem Kampf und einem 84:73 Erfolg über den TSV Diedorf die schwäbische Vizemeisterschaft erkämpfen. Im Finale verlor man, trotz einer starken Mannschaftsleistung und absolutem Siegeswillen, mit 84:82 n.V. gegen die BG Leitershofen.
TSV Nördlingen – TSV Diedorf 84:73 (45:35)
Um viertel nach Eins stand das Halbfinale gegen Schwaben 1, den TSV Diedorf an. Die Mannschaft aus der Vorstadt Augsburgs ging als klarer Favorit in dieses Spiel. Hatte man doch in der laufenden Saison nur eine Partie verloren und mit Dennis Behnisch den besten Scorer der Liga in seinen Reihen. Man wusste jedoch, dass man sich in den letzten Wochen gut auf dieses Aufeinandertreffen vorbereitet hatte und perfekt auf den Gegner aus Diedorf eingestellt war. Dies hatte zur Folge, dass die Zuschauer, in der Schrobenhausener Hauptschulhalle, eine starke Nördlinger Mannschaft sahen, die das Spiel weitestgehend dominierte. Bereits im ersten Viertel konnte man sich dank sicherer Fastbreakpunkte durch Philipp Leitner und zwei sicher getroffenen Dreier durch Bene Moll eine Führung erkämpfen, die man bis zum Ende nicht wieder aus der Hand gab. Durch eine starke und häufig wechselnde Verteidigung, ließ man dem Gegner kaum Freiräume. Im weiteren Verlauf, konnte Trainer Mario Matic beinahe alle Akteure nahtlos in das Spiel integrieren ohne dass dies der Partie einen Abbruch gegeben hätte. So konnte man sich nach einem, am Ende doch klaren Aufeinandertreffen, gegen den bisherigen Topfavorit auf den schwäbischen Meistertitel mit einem 84:73-Sieg, verdient durchsetzen.
BG Leitershofen – TSV Nördlingen 84:82 n.V. (40:36)
Nach nur knapp 40 Minuten Pause, stand nun das Finale gegen den Zweiten der laufenden Saison an, der BG Leitershofen, wobei es hier schon schwerer war einen Favoriten auszumachen. Die Partie begann wie erwartet sehr ausgeglichen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit ständig wechselnder Führung. Man merkte, dass beiden Mannschaften noch das erste Spiel in den Knochen steckte, daraus resultierten viele Ballverluste und eine nicht mehr ganz so intensive Verteidigung wie noch in den vorherigen Spielen. Dies machten sich vor Allem zwei Spieler zu Nutze: Brian Butler auf Leitershofener Seite und Tobias Neukamm auf der Nördlinger. Beide Akteure erreichten die 20-Punkte-Marke und gestalteten somit die Partie für ihre Mannschaft. In den letzten 25 Sekunden der regulären Spielzeit, konnte sich Leitershofen doch auf drei Punkte zum Stand von 73:70 absetzten bevor Tim Loibl, nach einem von Coach Mario Matic aufgezeichnetem System, einen erfolgreichen Dreier versenkte. Das Spiel musste in der Verlängerung entschieden werden. Hier gelang es den Augsburgern wiederum kurz vor Schluss durch zwei versenkte Freiwürfe in Führung zu gehen, sodass die Nördlinger Mannschaft zu einem letzten Wurf gezwungen wurde, der nur knapp sein Ziel verfehlte. So musste man sich nach einem hart umkämpften Aufeinandertreffen dem nun schwäbischen Meister aus Leitershofen geschlagen geben, wobei man diesen Titel ebenso verdient hätte. Die Spieler des TSV boten eine starke Mannschaftsleistung und kämpften aufopferungsvoll bis zum Schluss.
Für die U18-Basketballer ist die offizielle Saison nun leider beendet, da in diesem Jahr keine südbayerischen Meisterschaften ausgetragen werden. Somit qualifiziert sich nur der schwäbische Meister für die bayerische Endrunde. Ein Event, bleibt der Mannschaft aber noch, nämlich das alljährliche Osterturnier in Wien, auf dem sich die Spieler des TSV auch noch auf internationalem Parkett beweisen dürfen.
Es spielten: Patrick Meyer (6 Punkte gegen Diedorf/8 Punkte gegen Leitershofen), Tim Loibl (3/8), Moritz Holzinger (4/7), Jonas Zink (8/13), Manuel Reinsch (-/-), Tobias Neukamm (14/24), Giuliano Del Gaudio (-/-), Bene Moll (20/10), Matthias Müller (2/-), Ben Stimpfle (1/-), Philipp Leitner (26/12), Jannik Thorwart (-/-)
(Kevin Schneider)

Bad Aibling ist fällig

Die bayerische Meisterschaft der U16 weiblich fand vergangenes Wochenende in Würzburg statt. Gleich zu Beginn des Turniers mussten die Nördlinger Mädels gegen den oberbayerischen Meister aus Bad Aibling antreten. Alle Spielerinnen der Fendt-Caravan-Basketball-Akademie-Donau-Ries waren voller Elan und erhofften sich den langersehnten Sieg gegen den ewigen Konkurrenten. Das Problem der Rieser Mädchen in den bisherigen Begegnungen war das fehlende Selbstvertrauen. Doch diesmal schien alles anders. Sie kamen erhobenen Hauptes in die Halle und wollten den “Aiblingerinnen” dieses Mal zeigen, was sie eigentlich zu leisten im Stande sind. Das Motto lautete nicht nur ein Team auf dem Spielfeld zu sein sondern auch auf der Bank gemeinschaftlich Stimmung zu machen.
Zu Beginn des Spieles überragte die Defense. Beide Mannschaften glänzten mit gutem Verteidigungsverhalten und so erzielte Sophie Eder erst nach drei gespielten Minuten den ersten Punkt des Spiels.
Bis zu Halbzeit kämpften beide Teams auf sehr hohem Niveau. Hart aber fair wurde um jeden Zentimeter gerungen, dennoch konnte sich kein Team so recht absetzen. Mit einer knappen 32:25-Führung für Bad Aibling ging es in die Kabinen. Nach der Pause kamen beide Mannschaften mit Entschlossenheit zurück aufs Spielfeld. Nördlingen erwischte den besseren Start und konnte den Rückstand im Laufe des Viertels in eine knappe Führung wandeln. 44:43 stand es zu Beginn des letzten Spielabschnitts. Die TSV–Mädchen führten erstmals und bestimmten weiter das Spielgeschehen. Bis auf vier Punkte konnte der Vorsprung ausgebaut werden, ehe die Show der Lena Bradaric begann. Die überragende Akteurin des TuS Bad Aibling führte ihre Mannschaft schließlich fast im Alleingang zum Sieg gegen die Rieser Girls. Von der Führung und der eigenen Leistungsfähigkeit überrascht wirkte das Nördlinger Team plötzlich wie gelähmt und gab somit einen möglichen Sieg aus der Hand. Dennoch gibt es viel Positives zu konstatieren. Der Abstand zum Primus wird immer geringer und fast hätte es geklappt, mit dem ersten Erfolg. Mit den folgenden Siegen gegen DJK Würzburg (94:69) und TSV Breitengüßbach (108:54) qualifizierten sich das TSV Team für die Südostdeutsche Meisterschaft. Neben Basketgirls Chemnitz und Ladybasket Jena wird auch hier wieder der TuS Bad Aibling auf die Rieser Girls warten. Vielleicht klappt es ja dann, mit dem ersten Sieg gegen die Oberbayern – fällig ist er allemal.

Pia Deiß und Elisa Balwinski

Erfolgreiche Spiele für die “kleinen” Basketballer

eva1Das vergangenen Wochenende stand für die Fendt-Caravan-Basketball-Akademie zwar ganz im Zeichen der Meisterschaftsturniere der U18 und U16-Teams, die jüngeren Jahrgänge waren jedoch weiterhin in ihren eigenen Ligen unterwegs, und dies durchwegs erfolgreich.

SSV Schrobenhausen : U14 männl  I   70 : 84 (26:40)

Ihr Meisterstück unter Dach und Fach brachte die männliche U14 und blieb auch im letzten Rundenspiel ungeschlagen, so dass sich die Mannschaft nun voll auf die Vorbereitung zur südbayerischen Meisterschaft konzentrieren kann, die am ersten Aprilwochenende stattfinden wird.
Es spielten: S. Brunner (5), F. Leitner (24), J. Sigg (8), J. Ferner (11), L. Ferner (11), J. Raab (6), F. Grunert (2), M. Dorsch (17)

TSV Meitingen : U14 männl II   57 : 72  (28:45)

Mit einer souveränen Teamleistung brachte die U14-Reserve den bisher ungeschlagenen Meitingern in der Kreisklasse die erste Niederlage bei. Das Spiel begann mit einem Rückstand für die Rieser, die Mitte der ersten Halbzeit allerdings plötzlich loslegten wie die Feuerwehr und nach einem 13:0-Lauf die Führung nicht mehr abgaben. Die Heimmannschaft nahm zwar in der zweiten Halbzeit die beiden Hauptpunktelieferanten der Gäste Michael Möhnle und Simon Wolfinger aus dem Spiel und konnte so noch einmal verkürzen, die TSV-ler legten jedoch in der Schlussphase in der Verteidigung noch einmal zu und stellten so einen überraschend klaren Sieg sicher.
Es spielten: F. Berger (4), A. Hammerl (2), M. Möhnle (28), S. Wolfinger (28), M. Gröner (10)

U12 männl I : TSV Königsbrunn  82 : 49  (44:23)

Ihren älteren Vereinskollegen nach machten es die Jungs der U12, die ihre Liga ebenfalls ungeschlagen beendeten und dabei etliche haushohe Siege verbuchen konnten.
Es spielten: M. Babsch (2), A. Beck, G. Beyschlag (24), J. Grempels (10), J. Groß (10), F. Langseder (6), F. Link (2), F. Pfitzner (12), N. Rieß (2), D. West (6), R. Kugelmeier (8)

TSV Meitingen : U14 weibl II  47 : 127  (17:59)

Mit zwei Niederlagen im Gepäck beendete die Reserve der U14, die meist mit U12-Spielerinnen antrat, die Kreisliga auf  einem schönen zweiten Platz.
Es spielten: A. Maier, C. Beyschlag, S. Zellinger, J. Klug, S. Mieling, V. Leidel, K. Gerstmeyr, N. Nagy-Iszo

U12 männ II : U12 weibl II  63 : 32  (41:17)

In einer mit vielen Eltern gut gefüllten Halle beharkten sich die beiden Reserveteams tüchtig, schenkten sich gegenseitig nichts, aber naturgemäß hatten am Ende die Jungen das bessere Ende für sich.
Es spielten für die Jungs: M. Hammerl (6), H. Havlin (6), C. Kühn (2), S. Kühn (2), L. Lamprecht (18), J. Lessmann, D. Richter (2), J. Riedelsheimer (3), M. Trieb (14), S. Sigg (6), B. Rasche, A. Pollithy (4)
und für die Mädels: T. Co, P. Aumann,  L. Heuberger (5), A. Karaman,  J. Laubensdörfer (8), K. Knauer, A. Kühn (2), P. Steinmeyer (17), L. Thum

3 Teams bei Jugendmeisterschaften

 

Für viele Mannschaften der Fendt-Caravan-Basketball-Akademie ist die Zeit der Saisonhöhepunkte angebrochen und so sind an diesem Wochenende die weibliche U16 und U18 jeweils bei der bayerischen Meisterschaft im Einsatz, die männliche U18 bei der “Schwäbischen
AZ

 

U16 weiblich

Die DJK Würzburg richtet die bayerische Meisterschaft der U16 aus und bereits das Auftaktspiel um 13 Uhr 15 dürfte eine Vorentscheidung um den Platz an der Sonne liefern. Die TSV-lerinnen treffen hierbei auf den ewigen Rivalen vom TuS Bad Aibling. In der Punkterunde waren die Nördlinger beim ersten Aufeinandertreffen erfolgreich, bei den folgenden drei Vergleichen im Rahmen der Punkterunde und der Meisterschaften hatten die Oberbayern jeweils das bessere Ende für sich gegriffen. Deren Siege fielen jedoch von mal zu mal knapper aus, so dass diesmal bei Fortsetzung der Serie zumindest eine Verlängerung fällig wäre. Das Spiel wird den TSV-lerinnen alles abverlangen, so dass der direkt im Anschluss stattfindende Vergleich mit der eigentlich schwächer eingeschätzten aber noch ausgeruhten DJK Würzburg sicher auch zur Aufgabe werden dürfte. Am Sonntagvormittag müssen die Rieserinnen noch gegen den TSV Breitengüßbach antreten, eine Niederlage wäre in diesem Spiel jedoch eine Überraschung, so dass die Mannschaft gute Chancen hat, die Qualifikation für die südostdeutsche Meisterschaft zumindest als Turnierzweiter zu erreichen.

 

U18 weiblich

Durch ihren Erfolg bei der südbayerischen Meisterschaft hat sich die TS Jahn München als Ausrichter für die bayerische Meisterschaft qualifiziert und ist nach ihren deutlichen Siegen gegen die Rieser Mädchen nicht nur klarer Favorit für dieses Turnier sondern aufgrund ihrer Spielstärke auch eine der möglichen Adressen für die deutsche Endrunde. Am Samstag um 11 Uhr gilt es, sich möglichst teuer gegen die Münchnerinnen zu verkaufen bevor um 18 Uhr 30 der Sieger der Nordrunde, die DJK Don Bosco Bamberg auf die TSV-lerinnen wartet. Die Franken haben etliche Regionalligaspielerinnen in ihren Reihen, stellen also eine harte Nuß dar, die es für die Rieserinnen zu knacken gibt, um sich zumindest als Turnierzweiter für die südostdeutsche Meisterschaft  zu qualifizieren. Am Sonntag müssen gegen den SC Kemmern, den Zweiten des Nordens, nochmals alle Kräfte mobilisiert werden, da der kleine TSV-Kader von nur 8 Spielerinnen bei einem zweitägigen Turnier nur wenig Raum für Erholung aber viel Platz für Kampf und Einsatzwillen bietet. Drei Mannschaften streiten sich also um Rang zwei und bei optimalem Verlauf ist dieser Rang für die Nördlinger durchaus im Bereich des möglichen.

U18 männlich

Am Sonntag wird bei einem eintägigen Turnier in Schrobenhausen der schwäbische Meister gekürt, die TSV-ler treten dabei im Halbfinale gegen den TSV Diedorf und in einem möglichen Finale nachmittags gegen die BG Leitershofen oder den SSV Schrobenhausen an. Dreh- und Angelpunkt der Diedorfer Mannschaft ist deren Spielmacher, der aufgrund seiner Spielstärke auch in der Herrenoberliga regelmäßig Spielzeiten bekommt. Sollten die Nördlinger ihn in den Griff bekommen, so steht das Tor zum Finale offen, bei dem sich der Sieger für die bayerische Meisterschaft qualifizieren kann. Bei Leitershofen und Schrobenhausen stehen allerdings ebenfalls jede Menge oberligaerfahrener Akteure auf dem Parkett, so dass vor dem Erfolg noch jede Menge Arbeit zu leisten ist. Erstmals in dieser Saison ist Tobias Neukamm mit von der Partie, der ansonsten zur Regionalligamannschaft der TSV-ler gehört, die Mannschaft geht also in voller Besetzung und bis in die Haarspitzen motiviert ins Rennen.

Weibliche U16 südbayerischer Vizemeister

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Sophie Eder

Am vergangenen Wochenende fanden im oberbayerischen Bad Aibling die südbayerischen Basketballmeisterschaften der U16 weiblich statt. Das Teilnehmerfeld setzte sich zusammen aus dem heimischen TuS Bad Aibling, dem TSV Weilheim, dem TSV Königsbrunn und dem TSV Nördlingen.
In der ersten Begegnung ging es für die jungen Nördlingerinnen gegen die Mannschaft des TSV Königsbrunn, die am Schluss den vierten Platz  belegte. Obwohl das Nördlinger Team anfangs etwas unkonzentriert war, konnte man schon nach einigen Minuten sehen, dass die Nördlinger Mädels ihren Gegnerinnen eindeutig überlegen waren. Die Nördlingerinnen erzielten durch eine gute Verteidigung viele Fastbreaks und dadurch viele einfache Punkte. Es konnten alle Spielerinnen zum Einsatz kommen. Auch in den weiteren Vierteln bauten die Nördlinger ihren Vorsprung  durch eine hervorragende Teamleistung weiterhin aus. So wurde dieses erste Spiel mit dem Punktestand von 123:13 sehr deutlich für das Team aus dem Ries beendet.
In der zweiten Begegnung, die direkt im Anschluss stattfand, trafen die Rieser Basketballdamen auf den TSV Weilheim. Wie schon im ersten Spiel brauchten die Mädels etwas Zeit um ins Spiel zu kommen. Doch dann kamen die Nördlingerinnen durch viele Ballgewinne zu einfachen Punkten – besonders Anja Raab profitierte hier von den schnellen Fingern ihrer Mannschaft und netzte ein ums andere Mal ein. Auch im Setplay blieben die Mädchen erfolgreich. Schließlich war der Unterschied der beiden Mannschaften doch sehr groß und Nördlingen gewann das Spiel 84:38. Dieses Spiel diente als Generalprobe für das spannende Spiel am Sonntag, auf das sich die TSV-Girls schon sehr gefreut haben.
Am darauf folgenden Tag ging es gegen den großen Konkurrenten TuS Bad Aibling. Nach den ersten Minuten stand es 14:2 für Bad Aibling, der Respekt auf Nördlinger Seite war beachtlich und so schien einfach nichts funktionieren zu wollen. Der erste Spielabschnitt endete schließlich 11:25. Angeführt von Sophie Eder, ging zu Beginn des zweiten Viertels ein Ruck durch das Rieser Team. Von den Bankspielern angetrieben, verkürzten die jungen Damen ihre Rückstand von Minute zu Minute und konnten in der 16. Minute eine 27:26 Führung verbuchen. Von nun an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Führung ständig wechselte. Erst mit den letzten Aktionen des Viertels konnte sich Bad Aibling eine knappe 3-Punkte-Führung erspielen. Beim Stand von 33:36 ging es in die Halbzeitansprache. Die TSV-Basketballerinnen waren nun hoch motiviert und voller Tatendrang – den besseren Start erwischten allerdings wieder die Gastgeberinnen. Und so fand man sich schnell in einem 10-Punkte Rückstand wieder. Mit einem Zwischenstand von 50:60 ging es in das letzte Viertel. Die Scheu der ersten 30 Minuten schien nun endlich abgelegt und die Nördlinger Basketballerinnen zündeten ein Offensivfeuerwerk. 26 Punkte gelangen ihnen in den letzten zehn Minuten. Besonders erfreulich war der große Auftritt von Laura Burkhart, die sich durch klare Aktionen in die Statistik eintragen konnte. Die 76:82 Niederlage konnte aber auch sie nicht verhindern. Am Ende hieß der Sieger wiederum Bad Aibling. Bleibt festzuhalten, dass sich das Nördlinger Team achtbar aus der Affäre gezogen hat und wieder eine Steigerung verbuchen konnte. Als südbayerischer Vizemeister reist die Mannschaft von Michael Tritscher und Patrick Bär am kommenden Wochenende zu den bayerischen Meisterschaften nach Würzburg.

Sopie  Eder, Amelie Wittmann

FSJ-ler gesucht

Freiwilliges soziales Jahr im Basketball

Der TSV Nördlingen bietet die Möglichkeit vom 1. August 2009 bis 31.Juli 2010 ein Freiwilliges Soziales Jahr in seiner Basketballabteilung zu absolvieren. Der Schwerpunkt liegt in der Betreuung und dem Training von Jugendmannschaften und in der Organisation der Vereinsarbeit.

Aufgabenschwerpunkte

- eigenständiges Trainieren und Betreuen von Jugendmannschaften des TSV
- Leitung von Basketball-Schul-AG’s
- Mitarbeit an Basketballferiencamps
- Organisatorische Aufgaben im Bereich des Jugendbasketballs im Verein
- Organisatorische Unterstützung der Vereinsarbeit
- Mitarbeit in der Geschäftsstelle des TSV Nördlingen

Anforderungsprofil

- Hohe Affinität zum Basketballsport
- Erfahrung als Trainer
- Spaß an der Arbeit mit Jugendlichen
- Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und Flexibilität
- selbständiges Arbeiten
- gute Englischsprachkenntnisse
- gute PC/ EDV- Kenntnisse
- Bereitschaft zur Arbeit an Wochenenden
- Führerschein Klasse B

Bei Interesse richten Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen an:

Armin Wolff
Leiter der Basketballabteilung des TSV Nördlingen
Romantische Str. 47
86720 Nördlingen
Email: abteilungsleiter@noerdlinger-basketball.de
Tel.: 09081- 801066

Offener Brief der Vereinsführung

offener_brief

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Eltern

für den TSV Nördlingen und die Basketballabteilung teilen wir mit, dass eine Unterstützung durch einen wie auch immer konzipierten Förderverein abgelehnt wird.

Die Gründung eines Fördervereins ist aus Sicht des TSV komplett überflüssig und unseren Interessen zuwiderlaufend. Jedwede Unterstützung, insbesondere durch hilfsbereite Eltern, die wir auch zweifelsohne benötigen, kann und soll auch direkt gegenüber dem TSV und seiner Jugendarbeit geleistet werden. Durch entsprechende Zweckbindung kommt auch jede Spende dort an, wo es sich der Spender wünscht. Diese Tatsache ist transparent und kann auch im Zweifelsfall einer Kontrolle unterzogen werden. Anderweitige immer wieder auch aus „Förderkreisen“ geäußerte Befürchtungen sind bösartige Unterstellungen.

Ein Förderverein würde nur einseitige Interessen unterstützen, Misstrauen wecken und der traditionell gepflegten Jugendarbeit auch und gerade im Leistungssportbereich massiv schaden. Der TSV Nördlingen wird alles unternehmen, den traditionell erfolgreichen Basketball weiterzubringen und das Sportangebot und die Zielsetzungen nach den Grundsätzen der Gleichbehandlung fortsetzen und keine Prioritäten nach eventuellem Spenderwillen festlegen.

Trotz eines klaren Bekenntnisses zum Leistungssport sehen wir auch künftig eine große Aufgabe in der Förderung des Breitensports, wie es auch der Vereinszweck eines großen Sportvereins erfordert.

 

Helmut Beyschlag                     Armin Wolff                         Dr. Ulrich Haag
1. Vorsitzender                          Abt.Leiter Basketball            Akademie-Leiter

Oberbayerische Meisterschaft der weiblichen U18

Als erstes musste das Nördlinger Team sein Können gegen die Spielerinnen des TSV Wasserburg beweisen:
Schon nach den ersten Spielminuten sah man, dass die Gastgeberinnen ihren Gegnern eindeutig überlegen waren. Die Nördlingerinnen zeigten was in ihnen steckte und erzielten immer wieder einfache Punkte. Auch in der Verteidigung war die Aggressivität sehr hoch, so hatten die Gäste kaum eine Chance zu punkten. Folgend war das Viertelergebnis 23:4.
Im zweiten Viertel fanden die Gegner dann doch Lücken die sie verwandeln konnten und schafften es die Differenz von 20 Punkten bis zur Halbzeitpause zu halten (40:17).
Im dritten Viertel schaften es die Nördlinger Mädchen durch die Treffsicherheit von Vera Galovic, welche allein in diesem Viertel 14 Punkte machte, den Vorsprung deutlich auszubauen.
Im letzten Viertel schraubten die Nördlingerinnen dann zurück um Kräfte für das kommende Spiel gegen den TG Jahn München zu sparen und probierten und festigten noch einmal einige Spielzüge. Das erlaubte den Gegnerinnen einige Punkte, die den Sieg jedoch nicht gefährdeten.
So wurde dieses erste Spiel mit dem Punktestand von 81:46 deutlich beendet.
Die Anweisung des Coachs Zoltan Nagy, dieses Spiel mit Leidenschaft und Freude am Basketball zu bestreiten wurde eindeutig von allen sieben Spielerinnen befolgt. Ein wenig erschöpft aber dennoch lachend sahen die Mädchen der Pause vor dem nächsten Spiel, in der sie schon den nächsten Gegner beobachten konnten, entgegen.

Für Nördlingen spielten:

Lehnert T. (20 Punkte), Moll S. (8), Ernstberger M., Wittmann E. (10), Galovic V. (22, 4 Dreier), Schmid F. (7), Raab L. (14)

Nach drei Stunden verdienter Pause mussten die Mädchen des TSV Nördlingen das zweite Mal aufs Feld, diesmal gegen das Team aus Jahn München:
Diesem Spiel schauten die Mädchen mit Respekt entgegen, da bekannt war, dass diese Gegner bereits Regionalligaerfahrung hatten und auch zwei Spielerinnen aus dem Nationalkader aufweisen konnten.
Trotzdem starteten die Nördlingerinnen motiviert und konzentriert das erste Viertel. Es brauchte dennoch einige Zeit bis sie sich an das schnelle Spiel der Münchnerinnen und den Druck, sowohl in der Verteidigung, als auch im Angriff, gewöhnt hatten. Und wie schon erwartet: unmöglich für die Nördlinger 8 sich gegen die breit besetzte Bank der Gäste zu behaupten. Immer wieder verloren sie den Ball, leichte Punkte für das Team aus Jahn München waren die Folge. Deshalb lautete das Ergebnis zur Halbzeitpause 18:49.
Doch als die zweite Halbzeit anfing sahen die Zuschauer zwei nahezu ausgeglichene Leistungen. Auch die Gegner machten Fehler, so schaffte es das Team von Zoltan Nagy öfter erfolgreiche Spielzüge zu zeigen und die Differenz ein wenig zu vergeringern. Das gegnerische Team unterband das leider sofort indem sie wieder über das ganze Feld sehr aggressiv verteidigten.
Schließlich war Unterschied beider Mannschaften doch zu groß und Nördlingen musste sich mit einem 43:82 geschlagen geben.
Da bei dem Turnier kurzfristig nur drei Mannschaften angetreten sind und sich der Regel nach bei diesen Meisterschaften drei Teams für die Südbayrischen Meisterschaften qualifizieren, werden Wasserburg, Jahn München, Nördlingen und ein schwäbisches Team bald noch einmal gegeneinander antreten.