Zwischenrunde Deutsche Meisterschaft U16 weiblich
Am vergangenen Wochenende bestritt die weibliche U16 der TSV-Basketballer die Zwischenrunde zur deutschen Meisterschaft in Bad Aibling und hatte sich somit unter den 8 besten Mannschaften in Deutschland qualifiziert. Nach teilweise knappen Niederlagen gegen den TSV Grünberg, TV Langen und die TuS Bad Aibling schied die Mannschaft zwar aus, konnte mit dem Erreichten aber insbesondere nach den krankheits- bzw verletzungsbedingten Ausfällen von Tina Reinsch und Kathi Veh mehr als zufrieden sein.
U16 : TSV Grünberg 57 : 85 (28:38)
Die Rieser Mädels um Trainer Patrick Bär und Co-Trainer Michael Tritscher starteten nach dem großartigen Sieg gegen Chemnitz bei der Vorrunde mit großen Erwartungen in das erste Spiel, diese schienen die TSV-lerinnen jedoch zu hemmen. Das erste Viertel verlief zwar noch ausgeglichen, die TSV-lerinnen führten sogar noch knapp (19:17), dann setzten sich die Grünbergerinnen jedoch kontinuierlich ab, die physische und psychische Frische von vor zwei Wochen war wie weggeblasen und am Ende des Spieles verließen die Nördlingerinnen ob ihrer diesmal schwachen Leistung geknickt und auch ein bisschen sprachlos die Halle.
U16 : TuS Bad Aibling 52 : 61 (30.25)
Gegen den Turnierfavoriten spielte die Mannschaft dann wie ausgewechselt. Vor 300 Zuschauern lieferten sie den Oberbayern einen packenden Kampf und lagen nahezu die gesamte erste Hälfte in Führung. In der zweiten Halbzeit setzte sich allerdings Schritt für Schritt die ausgeglichener besetzte Mannschaft durch, der Kräfteverschleiß war bei den TSV-lerinnen aufgrund ihrer Ausfälle natürlich größer, und das bessere Ende lag wieder einmal in Oberbayern.
U16 : TV Langen 49 : 59 (24:33)
Im letzten Spiel direkt im Anschluss an das Aibling-Spiel konnte sich die Mannschaft nicht mehr für die deutsche Endrunde qualifizieren. Mit leerem Akku, allerdings bemerkenswertem Willen, über die Schmerzgrenze zu gehen, verkaufte sich die TSV-Truppe noch einmal ausgezeichnet. Vor allem die Bankspielerinnen, die bisher wenig zum Einsatz gekommen waren, hielten lange Zeit gut mit. Das Ergebnis war letztlich zweitrangig und die Mädchen konnten mit dem guten Gefühl nach Hause fahren, sich möglichst teuer gegen die späteren Qualifikanten zur Deutschen Meisterschaft (Bad Aibling und Langen) verkauft zu haben.
Die erfolgreichste TSV-Mannschaft dieser Saison kann nun richtig stolz in die Sommerpause abtreten und neue Ziele für die nächste Saison stecken.















