Archiv für den Monat Oktober 2009

Oberliga 3.Spieltag

” Alles unter 40 Punkten pro Spiel ist nicht akzeptabel für mich in dieser Liga ” war die klare Ansage von Neuburgs US-Star Derrick Harris. Der routinierte US-Boy lies seinen Worten Taten Folgen und scorte beim klaren Auswärtssieg der Neuburg Baskets in Passau ( 111-79 ) 41 Punkte. Kurioserweise wurde er noch von Teamkollegen Charles Rawlston im internen Scoring Duell übertroffen. Rawlston, der Dank der sehr guten USA-Kontakte von Trainerfuchs Harald Dirschl bei den Baskets angeheuert hat, war zu keinem Zeitpunkt des Spiels von den Passauern zu stoppen und hatte am Ende 49 Punkte auf dem Konto. Es scheint so als ob Taktikfanatiker Dirschl, die richtigen Systeme für seine beiden US-Profis laufen lässt und dem Rest der Mannschaft passende Rollen eingeimpft hat. Nachdem den beiden US-Spielern wieder 30 Freiwürfe zugesprochen wurden, werden in der Liga langsam die Stimmen nach Starbonus und Sonderstatus immer lauter. Bei Passau konnten Moschek und Karoli ( je 17 ) überzeugen.
Weiterhin ungeschlagen bleibt Topfavorit Head Attack Baskets Erding. Die Mannen von Coach Scheinberg hatten beim Sieg in Nürnberg ( 90-48 ) das Heft von Anfang an in der Hand. Nachdem das Spiel frühzeitig entschieden war, bekamen die jungen Erdinger Nachwuchsleute ausreichend Spielzeit und die Noris Baskets konnten so die Niederlage in Grenzen halten. Topscorer bei den Oberbayern war wieder einmal US-Boy Phil Givens ( 25 ), während bei den Baskets Oliver Kuhn (14 ) die Scorerliste anführte.
Weiterhin sieglos bleibt der VSC Donauwörth. In der 1.Halbzeit ( 42:45) konnte man das Derby in Schrobenhausen offen gestalten. Vor allem Routinier Luxenhofer ( 20 ) konnte seine Routine immer wieder geschickt in Szene setzen. Ab dem 3.Viertel setzten sich die Gastgeber um den überragenden Straub (39) Punkt um Punkt ab und feierten den 3.ten Saisonsieg.
Tegernheim konnte sich im Heimspiel gegen BGL 2 überraschend deutlich mit 107-89 durchsetzen. Nach 3 ausgeglichen Vierteln setzten sich die Gastgeber um den starken Center Christoph Kemptner (21) und Shooting Guard Marco Miklos (21) im letzten Spielabschnitt deutlich ab. Bei den Gästen fielen neben Nachwuchstalent Toni Karsch (17) die beiden langjährigen Regionalligascharfschützen Ralf Erhart (14) und Hannes Christl (15) positiv auf.
Den 2.ten Saisonsieg feierte der TSV Nördlingen gegen die taktisch gut eingestellten und diszipliniert spielenden Gäste aus Stauf. Das Endergniss von 89-64 spiegelt den Spielverlauf in keinster Weise nieder. Bis Ende des 3.Viertels konnten die Mittelfranken um einen überragenden Reichelt (28) das Spiel offen halten. Dank des starken ProA-Doppellizenzspielers Marc Liyanage ( 25/5 Dreier/5 Steals ) und der guten Leistung des ehemaligen holländischen Nationalspielers David Bouwmeester ( 12 Punkte/13 Rebounds ) konnten die Gastgeber letztendlich einen ungefährdeten Heimsieg einfahren. Auch Florian Börstler ( 18 Punkte/9 Assists ) und Kapitän Alex Sieber (12) verdienten sich Bestnoten.
Einen wichtigen Auswärtssieg beim Schlusslicht in Haunstetten feierte Regensburg um Forward Markus Höß und A-Lizenz Trainer Kevin Decker. Topscorer in Reihen der Gäste war Simon Berger (19 ). Bei den Gastgebern konnte wie so oft der ehemalige Leitershofener Regionalligaspieler Janosch Lepiarczyk ( 25 ) überzeugen. Die TG Regensburg feierte eine erfolgreiche Generalprobe vor dem großen Derby gegen Tegernheim, bei denen Center Christoph Kemptner momentan in der Form seines Lebens ist.

2.ter Heimsieg für den TSV

Nördlingen gewinnt mit 89-64 gegen Stauf. Ausführlicher Bericht folgt!

Stats : Marc Liyanage (25Punkte/6Rebounds/5 Dreier/1 Assist), Flo Börstler ( 18/3/0/9!!! ), David Bouwmeester ( 12/13/0/1), Alex Sieber (12/3/0/1), Tobi Neukamm ( 7/3/1/2 ), Kevin Schneider ( 6/3/0/0), Phillip Leitner (6/1/0/1), Moritz Pösl ( 2/2/0/1), Moritz Gruber ( 1 Steal ), Domi Pausch ( 1 Reb)

Topwerte:
Effektivität : Liyanage 25
Punkte : Liyanage 26
Rebounds : Bouwmeester 13
Assists : Börstler 9
Steals : Liyanage 5

Oberligasplitter

Der 2.Spieltag brachte keine großen Überraschungen.
Erwartungsgemäß konnte sich Ligakrösus und Topfavorit Erding gegen den TSV Nördlingen durchsetzen. Wobei die Rieser über weite Strecken das Spiel offen halten konnten, obwohl mit Liyanage und Sefranek 2 wichtige Starting Five Spieler nicht dabei waren. Erstmals dabei bei dem Head Attack Baskets war der mittlerweile dritte US-Profi in Reihen Oberbayern Brandon Crawford. Der bullige US-Center spielte bereits unter anderem für Landshut und Giro Line Osnabrück und ist das fehlende Puzzlestück im Konzept von Trainer Robert Scheinberg. Topscorer bei Erding waren Givens und Kriegereite ( je 20 Punkte ) während bei Nördlingen Flo Börstler ( 17 Punkte, 5 Assists, 6 Rebounds ) ein starkes Spiel ablieferte.

Keine Probleme hatte die BG Leitershofen im Duell gegen Haunstetten und gewann deutlich mit 97-51. Während die Mannen um Scharfschütze Ralf Erhart als Mannschaft überzeugen konnten und 6 Spieler im 2.stelligen Punktbereich hatten, hielt bei den Gästen nur Janosch Lepiarczyk ( 21 Punkte ) dagegen.

Einen nie gefährdeten Star Ziel Sieg konnte der SSV Schrobenhausen bei den Noris Baskets in Nürnberg einfahren. Beim 88-62 Erfolg der Gäste konnte vor allem das Trio Aschenbrunner (13), Ludwig (21) und Straub (21) überzeugen.

Weiterhin ungeschlagen bleiben die Baskets aus Neuburg. Die Truppe um Trainerfuchs Harald Dirschl gewann mit 106-101 gegen den Gast aus Tegernheim. Wobei das Ergebniss den Spielverlauf nicht wiederspiegelt. Bei einer Führung von 30 Punkten entschied sich Dirschl 4 Minuten vor Schluss dazu, die beiden überragenden US-Profis Derrick Harris ( 30 , 5 Dreier ) und Charles Rawlston ( 29 ) auf die Bank zu holen und den Bankspielern Einsatzzeit zu geben. Tegernheim, mit Topscorer Velser (17) und Miklos (14) holte Punkt für Punkt auf und hatte kurioserweise noch eine kleine Siegchance. Doch Motivationskünstler Dirschl reagierte und brachte für die letzte Spielminute seine beide amerikanischen Profispieler und sicherte den Gastgebern den Sieg. Insider berichten, dass Neuburg sich mit einem weiteren Spieler aus Übersee verstärken will und bereits kommendes Wochenende mit einem weiteren Ausländer aufläuft.

Dank eines überragenden Tim Gieritz ( 25, 5 Dreier ) konnte der SV Stauf seinen ersten Saisonsieg gegen Passau einfahren. Die Mittelfranken behielten mit 83-63 die Oberhand.

Weiterhin auf den ersten Sieg warten muss Lokalrivale Donauwörth. Grabow und co mussten sich auswärts in Regensburg 106-90 geschlagen geben. Bei den Gastgebern konnte neben Simon Berger ( 25) auch Tomas Gajzur (20) überzeugen. Bei den VSClern war wie so oft auf Centerspieler Robert Luxenhofer ( 22 ) Verlass.

TSV Herren empfangen SV Stauf

Nach der Niederlage bei der Profimannschaft in Erding widmen sich die TSV Herren dem Ligaalltag und empfangen am kommenden Sonntag ( Spielbeginn 16 Uhr Mehrzweckhalle ) den SV Stauf. Eine durchaus lösbare Aufgabe für die Mannen um Kapitän Alex Sieber, der seine Mitspieler in die Pflicht nimmt : ” Im Hinblick auf die schweren Aufgaben der kommenden Wochen müssen wir am Sonntag alles daran setzen 2 Punkte einzufahren”. Der Gast aus Mittelfranken gilt als sehr eingespielte und erfahrene Mannschaft, die Ihre starken Dreierwerfer gekonnt freispielt und auf allen Position relativ groß aufgestellt ist . Vor allem die Kreise von Topscorer Tim Gieritz ( 25,5 Punkte / 4,5 Dreier im Schnitt ) gilt es einzuschränken.
Der Trainerstab muss am Sonntag wohl auf Florian Sefranek verzichten, der weiterhin an einer Handverletzung laboriert. Auch der Einsatz der beiden angeschlagenen Center David Bouwmeester und Moritz Gruber ist mehr als fraglich. Dafür hat sich Moritz Pösl nach längerer Verletzungspause zurückgemeldet und in Erding angedeutet, dass er eine Option für die kleinen Positionen sein kann. Erstmals dabei ist das 15 jährige Nachwuchstalent Max Gentner.

Drei Siege in vier Spielen

Bezirksliga U12 : TSV – Diedorf 98:33
Die TSV U13 weiblich spielt außer Konkurrenz in der Bezirksliga U12 männlich, da es in Schwaben keine Mädchenliga in dieser Altersklasse gibt.

47 Punkte erzielte Anna-Maria Scherla in zwei Spielen.

47 Punkte erzielte Anna-Maria Scherla in zwei Spielen.

Die TSV Girls waren ihren Gegenspielern körperlich und technisch Überlegen und zeigten mit schönem Passspiel, dass sie schon mehrere Jahre zusammen spielen. Die Buben aus Diedorf konnten dem schnellen Fastbreakspiel nicht folgen und so gewann das TSV-Team verdient mit 98:33.
Es spielten: Aumann,M. 8, Hecht, S. 6, Scherla, A.-M. 22, Ruf, J. 12, Mieling, S. 10, Klug,J. 22, Seeberger, M. 10, Gerstmeyr, K. 8, Tegeler, S.

Bezirksliga U15w Schwaben : TSV – Gersthofen/Meitingen 45:54
Diese U15 Mannschaft der Fendt-Caravan-Basketball-Akademie besteht ausschließlich aus Spielerinnen der Jahrgänge 97/98, die in dieser Liga Spielpraxis sammeln sollen. Gegen die groß-gewachsenen Gegenspielerinnen aus Meitingen hatten die TSV Mädchen
Schwierigkeiten sich beim Korbleger und Rebound durchzusetzen. Ungewohnt waren auch die anderen Spielregeln. Das Team hat bisher nur nach Mini-Regeln gespielt. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Nördlingerinnen immer sicherer und zeigten durch eine gute Verteidigung und schöne Spielzüge, das sie in dieser Liga durchaus mithalten und sich weiterentwickeln können. Trainerin Agi Szittya lobte vor allem die schönen 1 gegen 1 Aktionen von Anna-Maria Scherla und den unermüdlichen Einsatz von Mona Seeberger.
Es spielten: Aumann, M. 2, Greiner, J. , Hecht, S. , Scherla, A.-M. 25, Ruf, J. 4, Mieling, S. 2, Klug, J. 4, Seeberger, M. 6, Gerstmeyr, K. 2

Bezirksliga U15w Oberbayern : TSV – DJK Landsberg 139 : 30
Nicht sehr gefordert wurden die Nördlinger Mädchen bei ihrem ersten Heimspiel der neuen Saison. Mit schönen Schnellangriffen und sicherem Überzahlspiel überrollten die TSV Girls ihre Gegnerinnen im ersten Viertel mit 45:3. Das Team setzte die Vorgaben der Trainer Bär/Klug gut um und zeigte, dass die intensive Trainingsarbeit Früchte trägt. Erst im 3.Viertel kam etwas Sand ins TSV-Getriebe und die Landsbergerinnen konnten ein paar Körbe erzielen. Im Schlussviertel schalteten die Nördlingerinnen wieder einen Gang höher und alle Spielerinnen konnten sich in die Korbschützenliste eintragen. Besonders umjubelt wurden die ersten Punkte von Theresa Oswald, die ihr erstes Basketballspiel im TSV-Dress bestritt.
Es spielten: Adler, S. 2, Asllani, M. 18, Beck, S. 16, Brandner, N. 6, Klug, K. 36, Leidel, V. 2, Lessmann, E. 2, Oswald, T. 2, Tauschek, L. 18, Thalhofer, A. 33,Wanke, V. 4

Bezirksliga U17w Schwaben : Königsbrunn – TSV 22:64
Ungefährdet siegte die U17w Mannschaft beim Auswärtsspiel gegen Königsbrunn. Nur die magere Trefferquote der TSV Mädchen verhinderte ein viel höheres Endergebnis.
Es spielten: Balwinski, E. 13, Berger, S. 2, Burkhardt, L. 6, Deiss, P. 13, Grempels, A. 6, Nagy-Izso, A. 4, Thalhofer, C. 7, Wittmann, A. 13

Sensation verpasst: Oberliga-Herren unterliegen Erding

(mw). head attack baskets Erding – TSV Nördlingen 91:65 (46:41)

Es wäre die große Sensation dieser noch jungen Saison gewesen. Viele Basketballfans aus ganz Bayern haben den Nördlingern am Sonntag die Daumen gedrückt und für einen Sieg gegen Erding, den absoluten Topfavoriten auf den Aufstieg, gehofft. Bis zur Halbzeit sah alles noch sehr gut aus, jedoch ein Einbruch in der zweiten Spielhälfte sorgte letztendlich für eine 26-Punkte-Niederlage im Spitzenspiel der Oberliga Mitte.

Mit einer Rumpftruppe war die Mannschaft des Trainerduos Matic/Wallimann angereist. Marc Liyanage blieb krankheitsbedingt zu Hause und Florian Sefranek, dessen Einsatz bis kurz vor Spielbeginn ungewiss war, musste aufgrund einer Oberarmverletzung ebenfalls passen. Erding hingegen konnte mit dem kompletten Kader antreten und hatte sich unter der Woche noch mit Brandon Crawford, der nunmehr dritte US-Amerikaner im Team von Coach Scheinberg, die Dienste eines erfahrenen Profis gesichert. Schlechte Vorzeichen also für einen Sieg der Nördlinger…

Unbeeindruckt von diesen Tatsachen starteten die Rieser in die Partie. Von Anfang an hielt man mit den Oberbayern mit, lediglich Andreas Goderbauer sorgte durch seine Treffsicherheit von außen ein ums andere Mal für Ummut bei TSV-Coach Mario Matic. Doch Nördlingen hatte stets eine Antwort parat. Allen voran Giants-Spieler Florian Börstler, der im gesamten Spiel immer wieder seine individuelle Klasse aufblitzen ließ und die TSV-ler gerade im ersten Viertel mit 9 Punkten im Spiel hielt. Aber Erding behielt in den ersten zehn Minuten die Oberhand und ging mit einer Führung (25:18) in die Viertelpause.

Im zweiten Viertel setzte sich der offene Schlagabtausch beider Teams fort. Die Begegnung bot wirklich alles, was man sich von einem Spitzenspiel erhofft, sodass auch die vielen Zuschauer auf ihre Kosten kamen. Vor allem ein spektakulärer Put-Back-Dunk von David Bouwmeester pushte die Nördlinger nochmals und es wurde noch aggressiver gearbeitet. Aber wiederum war Erding gegen Ende der ersten Halbzeit etwas glücklicher und konnte mit einer für sie psychologisch so wichtigen Führung in die Pause gehen. In der Kabine trieb Mario Matic seine Truppe nochmals an, heute habe man schließlich die Möglichkeit allen zu zeigen, welches Potential in der Nördlinger Mannschaft steckt.

Im dritten Viertel folgte, wie so oft, leider der Einbruch der Rieser. Gegen die Erdinger Defense, die nun auf eine Zonenverteidigung umgestellt hatten, fand man kein effektives Mittel. Von außen verließ die Nördlinger das Wurfglück und unter den Korb kam der Ball erst gar nicht. Erding hingegen konnte sich Punkt für Punkt absetzen und profitierte dabei von der dünnen Personaldecke der Rieser. Dennoch steckten die Spieler um Kapitän Alexander Sieber nicht auf und versuchten immer wieder zu verkürzen um so das Spiel offen zu halten. Jedoch wollte nicht mehr viel gelingen. Auch im vierten Viertel, Erding führte mittlerweile mit knapp 20 Punkten, konnte man den Sieg der Hausherren nicht mehr ernsthaft gefährden. Am Ende musste man sich mit 91:65 dem Favoriten geschlagen geben. Verständlicherweise machte sich ein bisschen Enttäuschung breit, da man durchaus an einen Überraschungssieg geglaubt hatte.

„Wir haben streckenweise sehr tollen Teambasketball gespielt und gezeigt, dass wir mit Topteams wie Erding mithalten können. Ohne die Ausfälle zweier wichtiger Leistungsträger wäre das Spiel vielleicht anders ausgegangen. Angesichts der großen Personalprobleme war es klar, dass es schwer werden würde, ein so hohes Spielniveau über die Halbzeit zu retten. Dennoch können wir stolz und zufrieden mit der gezeigten Leistung sein, die uns viele Experten vor Spielbeginn nicht zugetraut haben. Im Rückspiel ist wieder alles offen.“, resümierte Head-Coach Mario Matic nach dem Spiel.

Die Niederlage in Erding sollte also nicht für Resignation im Nördlinger Lager sorgen. Im Gegenteil, alle Spieler zeigten sich nach Spielende sehr zuversichtlich und motiviert was die nächsten Aufgaben angeht. Nächsten Sonntag geht es ja mit einem Heimspiel bereits weiter. Dann ist der SV Stauf zu Gast in der Nördlinger Mehrzweckhalle.

Gegen Erding spielten: Moritz Pösl 3, Florian Börstler 17 (1 Dreier, 6 Rebounds, 5 Assists), Moritz Gruber 2, Kevin Schneider 8 (3 Assists), Dominik Pausch, Alexander Sieber 11 (6 Rebounds), Philipp Leitner, Tobias Neukamm 16 (1 Dreier) und David Bouwmeester 8 (7 Rebounds).

U15W-Schwaben – Gersthofen/Meitingen 45-54

Mona Seeberger

Mona Seeberger

Gegen die körperlich deutlich überlegenen Spielerinnen aus Meitingen und Gersthofen schlug sich die neue U15, die aus 12- und 13-Jährigen Spielerinnen besteht beachtlich. In der neuen Altersklasse herrscht ein rauherer Wind an den sich unser Team erst gewöhnen muss.

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Endspurt für Nördlinger JBBL-Mannschaft

(mw). Die Saisonvorbereitung der Nördlinger JBBL-Mannschaft geht nun langsam in die heiße Phase: Am 25. Oktober ist Saisonauftakt gegen Urspring. Dementsprechend intensiver wird nun im Training gearbeitet. Nebenbei bestreiten die jungen Nachwuchsbasketballer fast jedes Wochenende ein Testspiel, um das im Training Erlernte auch im Spiel umsetzen zu können.

SSV Schrobenhausen (U18/U20) – TSV Nördlingen Team Schwaben 64:76 (18:28)
Gleich in der ersten Woche nach den Sommerferien stand schon das erste Testspiel für die Nördlinger JBBL-Mannschaft auf dem Programm. Zu Gast war man in Schrobenhausen, die mit einer Mischung aus U18 und U20 Spielern antraten.
Die Nördlinger konnten von Beginn an ihre Schnelligkeit und technischen Stärken ausnutzen und sich schnell einen kleinen Vorsprung erarbeiten (4:10). Erst allmählich fanden die von Theo Lang betreuten Schrobenhausener ins Spiel und konnten ihrerseits ihre körperliche Überlegenheit in Punkte ummünzen. Gerade beim Rebound hatten die Rieser immer wieder Probleme ihre Gegner, welche teilweise knapp zwei Meter großer waren, vom Brett fern zu halten. Bis zur Halbzeit (18:28) schafften es die Rieser daher auch nicht mehr sich nennenswerter abzusetzen.
Nach Seitenwechsel dominierten wieder die TSV-ler das Spielgeschehen. So langsam hatte man sich an die etwas körperbetonte Spielweise der Schrobenhausener gewöhnt und hielt dementsprechend dagegen. Durch gute Defense und viele Fastbreaks konnte man sich Punkt für Punkt absetzen (26:43). Nach dem dritten Viertel (32:50) machte sich so langsam ein Kräfteverschleiß bei den Riesern bemerkbar, weshalb die Schrobenhausener den Vorsprung etwas verkürzen konnten. Im fünften Spielabschnitt – man hatte sich vor Spielbeginn darauf geeinigt 5x 10 Minuten zu spielen – waren beide Mannschaften einander ebenbürtig. Hier bot sich für beide Teams vor allem die Möglichkeit nochmals viel zu rotieren, um allen Spielern eine angemessene Spielzeit geben zu können.
Mit den gezeigten Leistungen im ersten Testspiel können die Trainer Klaus Dorsch und Matthias Wallimann durchaus zufrieden sein. Zwar haben sich gerade was das Zusammenspiel im Angriff angeht Schwächen offenbart. Zudem ist die Aggressivität in der Defense noch ausbaufähig. Aber es war klar, dass nach einer Woche gemeinsamen Training noch nicht alles klappen würde.
Es spielten: Johannes Sigg 11 (1 Dreier), Felix Leitner 5, Joseph Palackal 4, Maximilian Gentner 7, Philipp Babsch 2, Robin Seeberger 6, Michael Dorsch 9 (1 Dreier), Manuel Bostanci 1 (7 Rebounds), Joschka Ferner 6, Markus Fleege 16 (12 Rebouns), Dominik Möwes und Florian Gerressen 9 (4 Steals, 3 Blocks).

Basketballakademie Ulm – TSV Nördlingen Team Schwaben 66:100 (31:31)
Am vergangenen Wochenende folgte gleich das nächste Vorbereitungsspiel, diesmal gegen die Basketballakademie Ulm, einen direkten JBBL-Gruppengegner. Dieser Test sollte zudem auch einen ersten Eindruck über die Leistungsstärke der Nördlinger abgeben. Im Training hatte man an den Schwächen, die sich im Spiel gegen Schrobenhausen gezeigt hatten, gearbeitet, weshalb man zuversichtlich in die Partie gehen konnte.
Zwar erzielten die Nördlinger die ersten Punkte der Partie (0:4), wovon die Ulmer jedoch unbeeindruckt blieben. Nach ein paar Minuten starteten sie einen 8:0-Lauf und zogen ein bisschen davon. Die Rieser taten sich im ersten Viertel vor allem mit der aggressiven Verteidigung der Donaustädter schwer, sodass man diesen Spielabschnitt letztendlich mit 17:10 abgeben musste. Im zweiten Viertel hingegen fand man besser ins Spiel, erhöhte selbst das Tempo und konnte den Gastgebern Paroli bieten. Durch viele Schnellangriffe kam man zu einfachen Punkten und schaffte es sogar bis zur Halbzeit noch auszugleichen.
Nach Seitenwechsel begann ein offener Schlagabtausch beider Teams, wobei sich niemand nennenswert absetzen konnte. Während die Ulmer hauptsächlich durch ihre mannschaftliche Geschlossenheit zu Punkten kamen, so war es auf Nördlinger Seite vor allem die individuelle Stärke, meist in Person von Max Gentner, welcher offensiv nicht zu stoppen war, die sich immer deutlicher abzeichnete und die für eine kleine Führung nach den dritten Viertel sorgte (45:49). Im vierten Viertel spielten die Nördlinger den besten Basketball der gesamten bisherigen Vorbereitung. Der Offensive der Rieser hatten die Ulmer nicht angegenzusetzen und in der Verteidigung war selten ein Durchkommen. Kurz: Man dominierte das Spiel teilweise nach belieben. Ein 10:30-Viertelsieg war das Ergebnis. Im fünften Spielabschnitt, auf den man sich in der Halbzeit geeinigt hatte, änderte sich wenig am Spielbild. Nördlingen kontrollierte weiterhin das Geschehen, Ulm fiel weiter zurück. Daran änderte auch die Tatsache nichts, dass das Nördlinger Trainerduo Dorsch/Wallimann munter durchwechselte.
Der 66:100-Sieg darf aber auch nicht überbewertet werden. Beide Teams stecken noch in der Vorbereitung, sodass beim Aufeinandertreffen in der Saison die Karten neu gemischt werden. Dennoch kann man sehr stolz auf die gezeigte Leistung sein, denn mit einem solchen Auftreten der TSV-ler hatte man nicht gerechnet.
Es spielten: Johannes Sigg 6 (4 Assists), Felix Leitner 13, Joseph Palackal, Maximilian Gentner 22, Philipp Babsch 2, Robin Seeberger 11, Michael Dorsch 16 (1 Dreier, 8 Steals), Manuel Bostanci 6, Joschka Ferner 7 (14 Rebounds), Markus Fleege 5, Florian Ruf 4 und Florian Gerressen 8 (11 Rebounds).

SV Germering – TSV Nördlingen Team Schwaben 88:47 (37:25)
Am Samstag fand ein weiteres Testspiel gegen einen Mitkonkurrenten in der Gruppe Südost statt. Zu Gast war man beim SV Germering. Verletzungsbedingt musste man auf zwei Spieler verzichten und mehrer Leistungsträger wurden in der U16-Bezirksliga im regulären Spielbetrieb eingesetzt. Aber auch Germering musste auch mehrer Stammkräfte verzichten.
Nördlingen fand nur langsam in die Partie, welche die körperlich überlegenen Germeringer zu jedem Zeitpunkt unter Kontrolle hatten. Die Rieser waren stets einen Schritt zu langsam, was die Gastgeber konsequent bestraften. Insgesamt war es vor allem die fehlende Einsatz-bereitschaft auf Nördlinger Seite, die Germering so viele Punkte erlaubte. Ein kurzes Aufbäumen vor der Halbzeit (37:25) lies noch einmal Hoffnung aufkommen.
Jedoch zeigten die Nördlinger in der zweiten Hälfte keine Reaktion und Germering zog weiter davon. Viel zu früh gab man das Spiel schon verloren. Am Ende stand daher eine deutliche 88:47-Punkte Niederlage auf dem Papier. Zwar hat Germering eine gut eingespielte Mannschaft, die auch über starke Einzelspieler verfügt, allerdings darf dies keine Ausrede für das schlechte Abschneiden sein. Vielmehr muss man sich an die eigene Nase fassen und zugeben, dass man zu keiner Zeit bereit war, sich durch Kampf und Einsatzbereitschaft der Niederlage entgegen zu stellen.
Es spielten: Felix Leitner 3 (4 Assists), Joseph Palackal 1, Florian Ruf 11, Lukas Ferner, Michael Dorsch 1, Manuel Bostanci 4, Joschka Ferner 15 (9 Rebounds, 4 Steals), Dominik Möwes 3 (7 Rebounds) und Florian Gerressen 9 (7 Rebounds).

Trotz der Niederlage gegen Germering befindet sich die junge Mannschaft auf dem richtigen Weg. Ein letztes Testspiel findet noch gegen die Würzburg Baskets statt, bevor am 25. Oktober der reguläre Spielbetrieb beginnt.

TSV Herren zu Gast beim Topfavoriten

Nach dem erfolgreichen Saisonstart gegen die Noris Baskets gastieren die TSV Basketballer am kommenden Sonntag beim absoluten Topfavorit in Erding. Bis spätestens 2014 wollen die Baskets mit Ihrem Namenssponsor Head Attack in der Pro A spielen. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen wurde für den sportlichen Bereich mit Robert Scheinberg ein in der sübayrischer Szene bekannter Trainer und Teammanager an Land gezogen. Der gebürtige Pole coachte unter anderem Bayern München, kurioserweise mit dem Ex-Nördlinger Andi Wagner als Co-Trainer an seiner Seite, Freising und zuletzt den Pro B Ligisten aus Landshut.
Ein Etat, von dem alle Regionalligisten und wohl auch viele Pro B Ligisten nur träumen können, hat es Scheinberg ermöglicht kräftig auf Einkaufstour zu gehen. Neben den US-amerikanischen Vollprofis Phil Givens und Joe Johnson konnten mit den ehemaligen Landshutern Jurakic, Goderbauer und Kriegereit 3 talentierte deutsche Nachwuchskräfte verpflichtet werden, die bei einigen höherklassigen Teams auf dem Einkaufszettel standen. Im ersten Saisonspiel unterstrichen die Head Attack Baskets Ihre Ambitionen und spielten den Gastgeber Passau mit 90 zu 35 regelrecht an die Wand.
Da der Durchmarsch absolute Pflicht ist wollen die Oberbayern auf Nummer sicher gehen und stehen kurz vor Abschluss der Verhandlungen mit einem weiteren US-Profi, der schon am kommenden Sonntag auflaufen soll. Insiderinformationen besagen, dass es sich dabei um den bulligen NCAA3 All American Center Brandon Crawford handelt, der bereits für Giro Line Osnabrück und Landshut aktiv war.
” Nachdem sich Neuburg kurz vor Saisonstart mit 2 sehr starken Amerikanern verstärkt hat , überrascht es mich nicht das Erding nun nochmal mit Crawford nachlegt und kein Risiko eingehen will. Mich wundert es, dass die Baskets nicht gleich eine Lizenz für die Pro B oder Pro A beantragt haben und lieber mit 6 Vollprofis in einer Amateurliga jedes Spiel mit 60 Punkten Unterschied gewinnen ” analysiert Co-Kapitän Kevin Schneider.
Die Nördlinger Basketballer gehen also als absoluter Aussenseiter in die Partie und ein Sieg wäre eine Sensation. Ganz kampflos wollen sich die TSV Herren jedoch nicht Ihrem Schicksal ergeben. Doppellizenzspieler Flo Börstler : ” Eigentlich haben wir keine Chance. Aber will wollen Sie nutzen. Wir fahren sicher nicht 3 Stunden nach Erding und uns von vornherein geschlagen zu geben”.
Für viele der Nördlinger Spieler ist es das erste Mal, dass Sie gegen eine Profimannschaft antreten werden und dementsprechend viel Respekt zollt man der Truppe von Scheinberg. Wichtig ist, dass man von der allerersten Sekunde um jeden Ball kämpft, sowie konzentriert und selbtbewusst zu Werke geht. Nur dann wäre das Wunder von Erding möglich.

Auftaktsieg für TSV-Herren

TSV Nördlingen – Noris Baskets Nürnberg 93:58 (43:26)
Einen gelungenen Saisonstart konnten die TSV-Basketballer am Sonntag feiern. Im ersten Saisonspiel in der Oberliga Mitte gewannen die Nördlinger gegen die Noris Baskets aus Nürnberg deutlich mit 93:58.

Alex Sieber nach einem tollen Dunking.

Alex Sieber nach einem tollen Dunking.

Im ersten Viertel verlief die Partie noch recht ausgeglichen. Nördlingen schaffte es zwar nur wenige Punkte zuzulassen, scheiterte jedoch in der Offensive ein ums andere Mal am eigenen Unvermögen. Mehrere vermeintlich einfache Körbe wurden hergeschenkt, zu Punkten kam man hauptsächlich durch Fastbreaks, welche meist von Florian Sefranek abgeschlossen wurden. Daher konnten die Rieser nur mit einer kleinen Führung ins zweite Viertel gehen.
Hier zeigten die Nördlinger schon mehr von ihrem Leistungsvermögen. In der Offensive wurden viele schöne Aktionen herausgespielt, stets wurde der besser postierte Mitspieler gesucht. Vor allem der an diesem Nachmittag gut aufgelegte Marc Liyanage wusste in dieser Phase unter anderem durch zwei Dreier zu gefallen. In der Defense kontrollierten die Nördlinger Center um Neuzugang David Bouwmeester die Rebounds, sodass die Nördlinger auch wieder durch Fastbreaks zu punkten kamen. Jedoch verpasst man es aufgrund einer schlechten Freiwurfquote sich deutlicher abzusetzen. Zudem hielt man die Nürnberger durch zu viele dumme Fouls weiterhin im Spiel. Mit einer 43:26-Führung ging es in die Pause.
Nach Seitenwechsel schafften es die Rieser nicht, sich weiter abzusetzen: Die 20-Punkte-Führung konnte nicht geknackt werden. Trotz engagierter Spielweise blieb Nürnberg in Schlagdistanz und kam zwischenzeitlich auch wieder auf 12 Punkte heran.
Im letzten Spielabschnitt kontrollierten die Nördlinger endlich das komplette Spielgeschehen. Angeführt vom starken Kapitän Alexander Sieber spielten die TSV-ler ihre Stärken gekonnt aus, der Vorsprung wuchs kontinuierlich. Dank guter Spielübersicht durch die Point Guards Kevin Schneider und Florian Börstler entstand ein schön anzusehendes Mannschaftsspiel. Offensiv konnte vor allem Tobias Neukamm auf sich aufmerksam machen. Die komfortable Führung erlaubte es schließlich auch, den Nachwuchsspielern Einsatzzeit zu geben, welche couragiert zu Werke gingen.
Am Ende stand ein deutlicher 93:58-Auftaktsieg für die im Vergleich zum Vorjahr stark verjüngte Mannschaft auf dem Papier. Headcoach Mario Matic konnte mit der gezeigten Leistung zufrieden sein. Auch wenn das Nördlinger Spiel noch ausbaufähig ist, so zählt letztendlich der gelungene Einstand, der Zuversicht für die nächsten Spiele geben sollte.
Am nächsten Wochenende geht es direkt weiter. Dann ist man am Sonntagabend zu Gast bei den head attack baskets Erding, welche zusammen mit dem TSV Neuburg als Topanwärter auf dem Meistertitel gelten. Die Erdinger Mannschaft, welche zum Großteil aus ehemaligen Landshuter ProB-Spielern besteht und sich auch noch mit zwei Amerikanern verstärkt hat, gilt als klarer Favorit. Kein Grund jedoch für die Rieser sich einschüchtern zu lassen. Im Basketball hat es schon oft Überraschungen gegeben. Und vielleicht sorgen die Nördlinger am Sonntag gleich für die erste in dieser noch jungen Saison. ” Wir haben eigentlich keine Chance. Wollen diese aber nutzen “, bringt es Doppellizenzspieler Florian Börstler auf den Punkt!
Gegen Nürnberg spielten: David Bouwmeester 6 (8 Rebounds), Benedikt Moll 2, Florian Börstler 10 (1 Dreier, 4 Assists), Moritz Gruber (5 Rebounds), Kevin Schneider 4 (4 Assists), Dominik Pausch, Florian Sefranek 14 (4 Steals), Alexander Sieber 20 (1 Dreier, 7 Rebounds, 3 Assists), Marc Liyanage 22 (3 Dreier, 6 Rebounds), Tobias Neukamm 15 (1 Dreier, 6 Rebounds) und Philipp Leitner. (mw)