Archiv für den Monat Januar 2010

TSV Herren vor schwerer Auswärtshürde

Ersatzgeschwächt nach Stauf

Am kommenden Samstag reisen die TSV Basketballer zum Tabellenachten nach Stauf. Die Mittelfranken gelten als sehr eingespielte und heimstarke Mannschaft, die neben den starken Dreierwerfern Gieritz (2,8 Dreier pro Spiel ) und Reichert (2,1) mit Weigl einen echten Allrounder in Ihren Reihen hat. Keine einfache Aufgabe also für die Mannen um Florian Sefranek, die mit dem allerletzten Aufgebot anreisen werden. Florian Börstler und Marc Liyanage werden beim Giants-Spiel gegen die Kirchheim Knights gebraucht. Sieber, Pausch und Schneider fallen verletztungsbedingt weiterhin aus. Da die 2.te Mannschaft parallel Ihr wichtigstes Spiel der Saison in Meitingen hat, verzichtet man bewusst auf den Einsatz von Aushilfsspielern und vertraut den beiden Jugendspielern Bene Moll und Jochen Konnerth. Während Konnerth für Entlastung unter den Körben sorgen soll, wird der 17 jährige Moll Verantwortung auf der Flügelposition übernehmen müssen und dem Trio Pösl, Sefranek und Leitner wichtige Verschnaufspausen geben. ” Bene und Jochen sollen keine 20 Punkte in der Offense machen. Wir erwarten keine Wunderdinge, aber den Jungs muss bewusst sein dass wir ohne Sie nicht gewinnen können. Sie müssen vor allem in der Verteidung Gas geben und einen Energieschub von der Bank bringen. ” nimmt Aufbauspieler Moritz Pösl seine jungen Teamkollegen in die Pflicht.
Trotz der vielen Ausfälle gilt es die beiden Punkte aus Stauf mitzunehmen und man darf keine Ausreden gelten lassen. In der Endabrechnung frägt nämlich niemand danach ob der Mannschaft 6 wichtige Leistungsträger nicht zur Verfügung standen. Kehrt man mit 2 Punkten im Gepäck aus Mittelfranken zurück würde man eine Woche später ein echtes Spitzenspiel um Platz 2 gegen die Neuburg Baskets um Basketballfachmann und Trainerinstitution Harry Dirschl sowie den beiden US-Profis Rawlston und Harris ( zusammen über 70 Punkte im Schnitt ) haben.

Erfolgreiches Wochenende für männliche TSV-Teams

U16m1: TSV Nördlingen – SC Vöhringen 70:59 (39:26)

Ein schweres Spiel wartete auf die Nördlingen Jungs in Vöhringen, da die Gegner physisch überlegen waren. Dennoch hatten die Nördlinger Jungs nur eine Chance, wenn sie gut verteidigen, schnell spielen und gute Würfe von außen nehmen.

Als den Nördlingern dies auch gelang, erarbeiteten sie sich einen Vorsprung im ersten Viertel (25:12). Im Viertel darauf fehlte die Geduld bei den TSV-Spielern, die richtigen Entscheidungen zu treffen, was jedoch nichts am Ergebnis änderte. So führten sie zur Halbzeit immer noch (39:26).

Die zweite Halbzeit fingen die Nördlinger mit einem guten Rhythmus und einer guten Verteidigung an und erzielten eine Vorentscheidung (51:30). Doch Vöhringen gab nicht auf und spielte nun die Dominanz unter den Körben aus. Zwar verkürzten die Gastgeber das Ergebnis bis zum Ende des dritten Viertels (65:40), den Ausgleich schafften sie trotzdem nicht mehr und TSV Nördlingen konnte mit einem verdienten und ungefährdeten Sieg nach Hause fahren (70:59).

Es spielten: Marvin Fischer 4, Magnus Münzinger 11, Felix Leitner 16 (4 Dreier), Johannes Sigg 22, Florian Grunert 2, Markus Fleege 13, Joseph Palackal 1 und Konstantin Hammer 1.

U18m: TSV Nördlingen – BG Leitershofen/Stadtbergen 136:55 (75:31)

Keine Probleme hatten die U18- Jungs im Heimspiel gegen Leitershofen. Schon im ersten Viertel war die Entscheidung bereits gefallen (37:13). Dennoch spielten die Nördlinger weiterhin konzentriert, was sich letztendlich auch im hohen Ergebnis niederschlägt.

Es spielten: Christian Graf 11 (1 Dreier), Andreas Hammer 2, Tim Heinschild 3, Timm Loibl, Benedikt Moll 22, Peter Raizner 3, Marvin Schneider 6, Jannik Thorwart 33 und Jonas Zink 56 (3).

Bezirksklasse Herren Nord: TSV Nördlingen 2 – TSV Aichach 92:58 (51:25)

Auch die TSV-Zweite konnte am Wochenende einen Sieg feiern. Zu keiner Zeit ließen die Nördlinger Zweifel aufkommen und bestimmten schon von Beginn an das Spielgeschehen. Damit bleiben die Rieser weiterhin auf Tuchfühlung zu dem noch ungeschlagenen Spitzenreiter aus Meitingen.

Es spielten: Christopher Geyer, Sebastian Moll 9, Johannes Neukamm 4, Christian Pfefferlen 2, Tobias Ruf 25 (3 Dreier), Tobias Schmid 22 (2), Marvin Schneider 3, Benedikt Schreiber 10, Ferdinand Strohm 5 (1), Jannik Thorwart 2 und Simon Zink 10.

Glücklicher Heimsieg für Junior Giants

JBBL-Team schlägt Basketballakademie Ulm

(mw). TSV Nördlingen Team Schwaben – Basketballakademie Ulm 74:71 (35:38)

Am Wochenende erkämpften sich die Nördlinger Nachwuchsbasketballer den ersten Sieg im neuen Jahr. In einem spannenden Spiel behielt man gegen die Basketballakademie Ulm am Ende mit 74:71 die Oberhand.

Die Rieser starteten furios in das Derby und konnten sich durch viele Fastbreaks, meist abgeschlossen durch Dominik Burgemeister, schnell absetzen (12:3). Erst allmählich fanden die Ulmer in die Partei und begannen die Aufholjagd. Doch die Nördlinger hatten stets die passende Antwort parat, sodass man mit einer beruhigenden Führung das erste Viertel beendete (23:17). Doch im zweiten Viertel zeigten die Gäste, das auch sie nicht zu Unrecht in der JBBL spielten. Innerhalb von nur zwei Minuten erzielten die Donaustädter durch schönes Mannschaftsspiel ganze 12 Punkte, ein Lauf, der lediglich durch einen Dreier von Max Gentner unterbrochen wurde. Geschockt zeigten sich die TSV-ler in der Folgezeit und konnten in dieser Halbzeit nicht mehr wirklich ins Spiel zurückfinden, weshalb man einen kleinen Pausenrückstand hinnehmen musste.

Motiviert durch die Kabinenansprache von Headcoach Klaus Dorsch präsentierten sich die Junior Giants wieder konzentrierter, allen voran Joschka Ferner. Der 14-jährige Youngster, der nach langer Verletzungspause wieder ins Team zurückgekehrt war, zeigte seine Klasse und erzielte acht Punkte in den Anfangsminuten. Angespornt reagiert nun die ganze Mannschaft und man konnte sich zum Ende des dritten Viertels wieder etwas absetzen (58:54). Im letzten Spielabschnitt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften. Ulm steckte zu keiner Zeit auf, doch die TSV-ler konnten durch wichtige Punkte von Michael Dorsch ihre Führung stets behaupten. Aus der bissigen Defense der beiden Guards Johannes Sigg und Felix Leitner, die wie zwei Kletten regelrecht an ihren Gegenspielern hingen, resultierten mehrere Fastbreaks, die erfolgreich abgeschlossen wurden (69:62). Jedoch machten es die Rieser selbst nach einmal spannend: Durch Unkonzentriertheiten in der Verteidigung und überhastetes Spiel im Angriff ließ man die Ulmer nochmals herankommen, sodass es wieder eng wurde. Doch die beiden „Schrobenhausener Importe“ Florian Gerressen und Manuel Bostanci behielten in den Schlussminuten die Nerven und sicherten den Nördlingern den am Ende knappen und etwas glücklichen, aber keinesfalls unverdienten, 74:71-Heimsieg.

Es spielten: Johannes Sigg 8 (4 Assists, 4 Steals), Felix Leitner 1, Joseph Palackal, Max Gentner 16 (4 Steals), Florian Ruf 2, Robin Seeberger 2, Michael Dorsch 11 (5 Assists, 4 Steals), Manuel Bostanci 6, Joschka Ferner 10 (5 Rebounds), Markus Fleege 2 (6 Rebounds), Dominik Burgemeister 6 und Florian Gerressen 10 (5 Rebounds, 2 Blocks).

Spiel verloren – Respekt gewonnen

Florian Börstler und Tobias Neukamm (rechts) zeigten gegen Erding tolle Aktionen. Foto: Jochen Aumann

Florian Börstler und Tobias Neukamm (rechts) zeigten gegen Erding tolle Aktionen. Foto: Jochen Aumann

Starke 2.Halbzeit gegen das Profiteam

Die Vorzeichen für das Heimspiel gegen den Ligakrösus Headattack Baskets Erding waren klar. Während die Nördlinger Jungs brav Ihren Mitgliedsbeitrag zahlen, werden die 6 Profispieler in Erding teilweise fürstlich mit Pro A Gehältern entlohnt.Zudem mussten die Nördlinger auf eine wichtige Leistungsträger verzichten. Mit 72-104 verloren die Spieler um Kapitän Florian Sefranek gegen den haushohen Favoriten, doch Sie begeisterten die Zuschauer teilweise mit tollem Basketball und brachten die Profitruppe aus der Herzogstadt ins straucheln.
Die erste Halbzeit gehörte eindeutig dem Team um Trainerikone Robert Scheinberg. Zu groß war der Respekt der TSV Basketballer vor den US-Stars. Die Matic-Truppe schien sich Ihrem Schicksal ohne Gegenwehr zu ergeben und die Gäste zogen relativ früh bis auf 20 Punkte weg. Phil Givens ( 33 Punkte ) und der Kroate Igor Jurakic ( 25 ) trafen aus allen Lagen, und wenn mal ein Wurf daneben ging waren die beiden US-Center Johnson und Crawford zu Stelle und verwerteten die Offensivrebounds. Doch nicht nur die Hausherren zeigten zu großen Respekt vor dem übermächtigen Gegner, sondern auch das symphatische Schiedsrichterduo. Während die Hausherren insgesamt 24 Freiwürfe zugesprochen bekamen, durfte alleine US Star Givens 23 mal an die Linie. Zudem profitierten die Erdinger Profispieler immer wieder von der großzügigen Schrittfehler- und 3 Sekunden Regelung. Mit einem 32-58 Rückstand ging es in die Halbzeit.
Doch der TSV gab das Spiel nicht verloren und kämpfte sich im 3.Viertel eindrucksvoll ins Spiel zurück. Angeführt vom bärenstarken ehemaligen holländischen Natíonalspieler David Bouwmeester (25 Punkte/3 3er), der aus allen Lagen traf, verkürzten die Rieser Punkt um Punkt den Rückstand. Während die Headattack Baskets Ihre individuelle Klasse ausspielten begeistern die Gastgeber durch tollen Teambasketball. Neben Bouwmeester, der sein bestes Spiel im TSV Trikot zeigte, kamen nun vor allem Tobi Neukamm, Florian Börstler und Florian Sefranek immer besser ins Spiel. Bis auf 13 Punkte konnte man Anfang des 4.Viertels den Rückstand verkürzen. Doch die Aufholjagd hatte zuviel Kraft gekostet und die Gäste waren einfach zu clever das Spiel nochmal aus der Hand zu geben. Als man 4 Minuten vor Schluss mit 20 Punkten aussichtslos zurücklag holte das Trainerduo Matic/Wallimann seine erschöpften Starter vom Feld und gab den Bankspielern wie z.B. dem erst 15 jährigen Nachwuchstalent Max Gentner ausreichend Spielzeit. Der Gästetrainer verzichte jedoch fast komplett auf den Einsatz seiner deutschen Spieler und so konnten die US-Star Ihre Statistik noch etwas aufbessern und den Punktunterschied nochmals erhöhen.
Man kann mit der gezeigten Leistung wirklich mehr als zufrieden sein. Schliesslich konnte man einem Gegner, der auch 3 Ligen höher mithalten könnte, über weite Strecken des Spiels Paroli bieten. Sollten die Gäste das Projekt Pro A wirklich verwirklichen können, sehen wir das Team von Trainerlegende Scheinberg wieder in Nördlingen. Dann als Gegner der Giants.
Statistik : Bouwmeester 25, Sefranek 16, Neukamm 13, Börstler 10, Leitner 3, Gruber 3, Pfefferlen 2, Pösl 2, Strohm, Gentner

Eine Bildergalerie finden Sie hier: http://www.fendt-caravan-basketball-akademie-donau-ries.de/bilder/?album=14&gallery=31

TSV Nördlingen Team Thalhofer weiter auf Spitzenplatz

Mit 22 Punkten war Sophie Eder einmal mehr die Garantin für den tollen Sieg der TSSV Nördlingen Team Thalhofer-Mädchen in Bad Aibling. Foto: Jochen Aumann

Mit 22 Punkten war Sophie Eder einmal mehr die Garantin für den tollen Sieg der TSSV Nördlingen Team Thalhofer-Mädchen in Bad Aibling. Foto: Jochen Aumann

Ein spannendes Wochenende wartete auf die Mädels des TSV Nördlingen Team Thalhofer. Denn die Fahrt ging diesmal wieder zu den Bad Aiblingerinnen, die zu denstärksten Gegnern der Rieserinnen gehören. Nach dem letzten Heimsieg, haben sich natürlich auch die Aiblinger Mädels vorgenommen sich zu revanchieren und die Nördlingerinnen hatten allen Grund optimistisch zu bleiben, da zwei wichtige Spielerinnen, Katha Veh und Pia Deiß verletzt waren. Doch auch bei den Bad Aiblingern fehlteder Captain der Mannschaft Lena Bradaric.
In den ersten drei Minuten merkte man den Druck der Gegnerinnen, erst ab der vierten Minute wachte das Team Thalhofer auf und fing an zu punkten. Nach einem 0:3 holten die Nördlingerinnen auf und beendeten das Viertel mit einer Führung von 10:7. Die Oberbayerinnen holten auf 14:17 auf, doch unser Team Thalhofer überraschte die Heimmannschaft mit einer Zonen-Verteidigung und übernahn schon wieder die Führung, da sie zwölf Punkte in Folge machten. Die erste Halbzeit endete mit 26:17 für die Rieserinnen
Anfangs des dritten Viertels hatten die Rieserinnen den höchsten Vorsprung des gesamten Spieles (31:19). Das motivierte die Heimmädels und sie versuchten noch mal alles. In der 34. Minute war die Spannung wieder hoch, da sie es fast schafften den Ausgleich zu machen (44:47). Doch das Team Thalhofer ließ sich den Sieg nicht mehr aus der Hand nehmen und schaffte noch einmal einen 8:0–Run und sorgte somit zwei Minuten vor dem Ende eindeutig für eine Vorentscheidung des Spieles (44:55).
So gingen unsere jungen Damen von der FENDT-CARAVAN-Basketball-Akademie-Donau-Ries, ungeschlagen aus der Halle und sichert sich weiterhin den ersten Tabellenplatz. Das nächste Spiel der Rieserinnen findet am Sonntag, 31.01.10 gegen Rhein-Neckar aus Heidelberg um 13.30 Uhr in der MZH statt. Ein wichtiges Spiel, denn dieser Sieg würde den ersten Platz der Mädels endgültig sichern.
Für den TSV Nördlingen Team Thalhofer spielten:
Amelie Wittmann 6; Fanny Szittya 14; Johanna Tritscher 7/1; Sophie Eder 22; Anja Raab 4; Anna Thalhofer 4; Laura Burkhardt; Katharina Klug

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die erfolgreichen Mädchen des TSV Nördlingen Team Thalhofer in Bad Aibling. Fot: Wittmann

Die erfolgreichen Mädchen des TSV Nördlingen Team Thalhofer in Bad Aibling. Fot: Wittmann

15-Jährige Fanny Szittya schafft Sprung in den Nationalkader

Fanny Szittya hat es in den Nationalkader des Deutschen Basketball Bundes geschafft. Foto: Jochen Aumann

Fanny Szittya hat es in den Nationalkader des Deutschen Basketball Bundes geschafft. Foto: Jochen Aumann

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass in Nördlingen gute Basketball-Jugendarbeit betrieben wird, dann ist er hier. Beim Leistungscamp des Deutschen Basketball Bundes für den Jahrgang 1994 hat sich die erst 15-jährige Fanny Szittya durchgesetzt und in den Pool der letzten 19 geschoben, aus dem letzten Endes die U16-Nationalmannschaft formiert wird.
Kontinuierliche Trainingsarbeit ist das eine, gute Gene das andere. Immerhin ist die Gymnasiastin die Tochter der ehemaligen ungarischen Nationalspielerin Agi Szittya und des langjährigen Profi-Trainers des TSV Nördlingen, Imre Szittya. Auch ihre Schwester Niki hat sich schon Basketball-Lorbeeren erworben (deutsche Meisterschaft 2001 mit der U16 des TSV Nördlingen und JtfO-Bundessieg 2004 mit der Mannschaft des Theodor-Heuss-Gymnasiums Nördlingen) und studiert jetzt Sport in München.
Ihre Schnelligkeit und gute Grundtechnik zeichnen die U16-Bundeskaderathletin aus. Um weiter gefordert und dadurch gefördert zu werden, wurde sie nunmehr in den Trainingskader der Bundesliga-Mannschaft der WWK Donau-Ries aufgenommen. Dort sieht sie sich in jedem Training deutschen und internationalen Spitzenathletinnen gegenüber, ist aber nicht auf sich allein gestellt. Zum einen findet sich mit Sophie Eder eine weitere Spielerin im WWK-Kader, die ebenfalls in dem von Zoltan Nagy betreuten U17-Bundesligateam spielt. Und dann ist da auch noch WWK-Coach Pat Bär, der bis vor Kurzem als TSV-Jugendtrainer einer der größten Förderer Fannys war, und jetzt ist er es wieder.
Diese enge Bindung der Jugendspieler an das Bundesligateam und der reibungslose Übergang liegt den WWK-Verantwortlichen besonders am Herzen. „Die Integration der Talente, die der fendt caravan basketball akademie donau-ries entwachsen, ist die Triebfeder unseres Engagements“, stellt Sportlicher Leiter Kurt Wittmann klar. „Wir freuen uns, dass Fanny den Sprung auf höchstes Niveau im Training enorm schnell geschafft hat.“
Dabei ist sie nicht die Einzige, der dies gelingen kann. Katharina Veh wäre die nächste TSV-Athletin gewesen, hätte sie sich nicht erneut am Knie verletzt. Und mit Anja Raab und Amelie Wittmann stehen bereits die nächsten Anwärter parat. Dabei ist es in den Zeiten des G8 für die Schülerinnen des Theodor-Heuss-Gymnasiums nicht immer leicht, Training und Schulausbildung miteinander in Einklang zu bringen. Kurios am Rande: die verblüffende Ähnlichkeit mit WWK-Neuzugang Kasia Dluzyk hat bei Beobachtern, ja sogar bei Mitspielern für die eine oder andere Verwechslung gesorgt und die Integration von Fanny im Bundesliga-Kader beschleunigt … (kw)

Basketballakademie Ulm zu Gast in Nördlingen

JBBL: Wichtigstes Rückrundenspiel für Junior Giants

(mw). Am Sonntag (11:30 Uhr, MZH) gastiert die Basketballakademie Ulm in der Nördlinger Mehrzweckhalle. Für die Junior Giants wird es das wichtigste Rückrundespiel werden.

Da ein Erreichen der Play-Offs nicht mehr möglich ist, gilt es nun wichtige Punkte zu sammeln, die man in die Relegation mitnehmen kann. Da käme ein erneuter Sieg (das Hinspiel in Ulm gewannen die Nördlinger mit 56:68) sehr gelegen. Denn mit einem Sieg wird man aller Voraussicht nach sowohl Ulm als auch Crailsheim in der Tabelle hinter sich lassen können. Trotz der Niederlage gegen den FC Bayern München zum Neujahrsauftakt werden die Spieler um Kapitän Markus Fleege sehr motiviert sein und alles daran setzen den dritten Saisonsieg einzufahren. In der ersten Halbzeit beim Spiel gegen München hatten die TSV-ler ihre wohl bislang beste Saisonleistung gezeigt. „Wenn wir es schaffen, das ganze Spiel über auf hohem Niveau und vor allem mit voller Konzentration zu spielen, werden wir das Derby für uns entscheiden können“, gibt sich Headcoach Klaus Dorsch selbstbewusst.

Aller Voraussicht nach wird Bayernauswahlspieler Joschka Ferner mit von der Partie sein und nach langer Verletzungspause endlich wieder ins Geschehen eingreifen können. Ebenso ist man zuversichtlich, was den Einsatz von Florian Ruf angeht, der gegen den FC Bayern München krankheitsbedingt pausieren musste.

Topspiel der Oberliga

Profitruppe aus Erding zu Gast in Nördlingen – Geänderter Spielbeginn
Am kommenden Sonntag ( Spielbeginn 18 Uhr, MZH ) gastiert mit den Head Attack Baskets aus Erding die absolute Topmannschaft der Oberliga in Nördlingen. Unter der Leitung von Trainerikone Robert Scheinberg und dem engagierten Manager Peter Loder haben die Herzogstädter eine absolute Topmannschaft zusammengestellt und planen ein langfristiges Projekt mit dem Ziel Pro A. Neben den 3 starken US-Profis Phil Givens, Brandon Crawford und Joseph Johnson stehen einige deutsche Halbprofis im Kader, die von mehreren ProB Ligisten umworben worden. Erding gewinnt seine Spiele mit einem Punktedurchschnitt von über 40 Punkten und die Qualität des Kaders würde ausreichen um in der 1.Regionalliga im oberen Drittel mitzuspielen.
Doch nicht nur der übermächtige Gegner bereitet dem Trainerduo Matic/Wallimann extreme Sorgen. Gerade jetzt fallen mit Kevin Schneider, Alex Sieber, Dominik Pausch wichtige Leistungsträger verletztungsbedingt und im Fall von Kapitän Sieber berufsbedingt aus. Marc Liyanage und voraussichtlich auch Flo Börstler werden mit den Giants zum zeitlgleichen Spiel nach Homburg fahren. Zu allem Überfluss sind die beiden Jugendspieler Moll und Zink erkrankt bzw. müssen für die Schule lernen und ein weiterer Jugendspieler konnte zuletzt nicht am Training teilnehmen da er, laut Aussage, die Handynummer des Trainer´s nicht hatte und sich somit nicht nach den Trainingszeiten erkundigen konnte.
Dementsprechend verärgert zeigt sich Co-Trainer Matthias Wallimann : ” Die Trainingsbeteiligung in den letzten Wochen lässt sehr zu wünschen übrig. Nun sind wir gezwungen zu reagieren und werden anderen Spielern eine Chance geben “.
Damit könnte Wallimann zum Beispiel Spieler wie Christian Pfefferlen meinen. Der 21 jährige Student, der im Training durch bissige Verteidiungsarbeit positiv aufgefallen ist, wird am Sonntag erstmals im TSV Kader stehen. Aufbauspieler Ferdi Strohm ist auch mit an Board und soll Erfahrung in den Spielaufbau bringen. Eine erfreulichen Nachricht erhielt Matic auch von Max Moll. Der Medizinstudent verbringt seine Semesterferien in Nördlingen und wird den TSV ab Februar verstärken.
Die TSV Herren würden auch in absoluter Topbesetzung gegen die Head Attack Baskets nur als Aussenseiter in die Partie gehen und können mit dem aktuellen Kader völlig befreut aufspielen. Man wird sich jedoch nicht kampflos geschlagen geben und alles versuchen den übermächtigen Gegner, der übrigens über einen Etat im 6-stelligen Bereich verfügt, etwas zu ärgern und das Spiel so lange wie möglich offen zu halten.

Mädchen-Teams gut ins neue Jahr gestartet

Kreisliga U10 gem TSV Nördlingen U10w – TSV Friedberg 30:42

Ihr Heimspiel gegen Friedberg haben die Jüngsten der Fendt-Caravan Basketball-Akademie-Donau-Ries zwar verloren,
aber sie haben trotzdem eine Menge dazugelernt. Der Kampfgeist, der im Training immer zu 100% da ist,
konnte leider erst nach der ersten Halbzeit abgerufen werden.
Vor allem im dritten Viertel zeigten die Mädels Einsatz und erzielten viele tolle Körbe.
Ein groß-gewachsener Spieler der gegnerischen Mannschaft, der von 42 Mannschaftspunkten
40 Punkte selber erzielte, war für die kleinen Mädchen aber nicht zu stoppen.
Es spielten:
Schenk Kathi 15, König Nadine, Scherla Emily, Wörle Emma, Friedrich Nathalie 8, Mitterbauer Lena 2, Berger Lara 2,
Modzrik Mona 1, Gerstmeyr Sarah 2, Probst Linda.

Kreisliga U12 gem.  ESV Ingolstadt – TSV Nördlingen U12/2 weibl.  14:63

Einen eindeutigen Sieg konnten die Nördlinger Mädchen bei ihrem Auswärtsspiel in Ingolstadt verbuchen. Von Spielbeginn an erkämpften sie sich in der

Verteidigung viele Bälle. Im Angriff konnten die Mädels, nach anfänglichem Wurfpech, dank ihrer technischen Überlegenheit und ihrem sehr guten Zusammenspiel leicht punkten. Obwohl der Sieg zu keinem Zeitpunkt gefährdet war, gaben die Mädchen bis zum Schluss ihr Bestes. Es war deutlich zu sehen, welche Fortschritte die die jungen Korbjägerinnen diese Saison schon gemacht haben.

Es spielten:

Lena Heuberger(2), Sandra Keller(8), Eva Kosiurak(32), Janine Laubensdörfer,

Alina Lukasch(2), Anja Schweier(9), Isabell Sokolowsky(2), Lydia Thum(6)

Bezirksliga U15w Schwaben TSV Königsbrunn- TSV Nördlingen 80:34

Da die U13 Mädels vom TSV Nördlingen in der höheren U15 Liga spielen, hatten sie am Samstag ein schweres Los. Mit den körperlich sehr überlegenen Gegnern konnten sie nur die erste Halbzeit lang mithalten. Trotz des großen Punkteunterschieds im Endergebnis war Trainerin Agi Szittya zufrieden mit ihren Spielerinnen. Solche Spiele sind wichtig für die Entwicklung der jungen Mädchen und haben einen größeren Lerneffekt als ein haushoher Sieg.
Es spielten:
Greiner Jana, Hecht Selina, Klug Johanna 4, Mieling Sophie, Schenk Isabella 5, Scherla Anna-Maria 15 (1Dreier) ,Seeberger Mona 2, Steinmeyer Pauline 8.


Bezirksliga U15w Oberbayern TSV Nördlingen – MTV München 121:32

Mit ihrem Heimsieg gegen den MTV München beendeten die U15 Mädchen ihre Vorrunden-Spiele und stehen ungeschlagen an der Spitze der Bezirksliga Oberbayern/Nord. Die durch Verletzungen und Krankheit dezimierten Münchnerinnen konnten dem Angriffsdruck der TSV-Mädels nichts entgegen setzen. Besonders im 2.Viertel erzielten die Nördlingerinnen viele Punkte durch Schnellangriffe.

Es spielten:
Leidel Verena, Tauschek Lisa(24), Adler Steffi(2), Thalhofer Anna(26), Beck Sarah(15),Asllani Mirlinda(4), Klug Katharina(44), Oswald Theresa(2), Wanke Verena(4)

Weiterer Heimsieg für TSV-Damen

Am Samstagabend waren die Slama Jama aus Gröbenzell als Gäste bei den Nördlinger Oberliga Damen. Zum ersten Mal coachte uns Michael Tritscher, da unser Headcoach Zoltan Nagy als Interimstrainer mit den Giants zum Auswärtsspiel nach Hannover musste. Gröbenzell reiste mit nur sieben Spielerinnen an, so sah es nach einer leichten Aufgabe der Gastgeber aus. Anfangs mussten sich beide Mannschaften noch warm spielen. Es war ein sehr ausgeglichenes erstes Viertel (20:15 für die Rieserinnen). Auch im zweiten Viertel merkte man das beide Mannschaften noch immer in der Winterpause zu sein schienen. Die Ballverluste häuften sich auf beiden Seiten gleichermaßen, so das kein Team mehr als zehn Punkte in diesem Spielabschnitt erreichte und es stand zur Halbzeit 30:25 für die Gastgeberinnen. Die zweite Halbzeit startete wie die erste aufgehört hatte. Kein Team fand seinen Rhythmus ins Spiel. Sogar die Schiedsrichter waren sehr oft nicht gleicher Meinung. Die Rieserinnen versuchten immer wieder mit schnellen Angriffen den Vorsprung  zu vergrößern doch es klappte nicht und somit stand es im dritten Viertel 45:39. Das Spiel war sehr geprägt von vielen Dreipunktewürfen, bei beiden Mannschaften sah man keine aggressive Verteidigung daher konnten viele Schüsse von der Dreierline genommen werden. Trotz des nicht so guten Auftakts in das Jahr 2010 konnten die Nördlingerinnen alle Viertels für sich entscheiden und gingen mit einem 70:58- Sieg aus der Halle. Zu guter Schluss gewannen nicht nur die Damen sondern auch die Giants Ihr Gastspiel in Hannover.

Für Nördlingen spielten:
Nathalie Ebertz (17); Sophie Eder (12); Vera Galovic (20); Jana Kugler (1); Tanja Lehnert (6); Veronika Meyer; Louisa Mussgnug; Anja Raab; Fanny Szittya (4); Anna-Theresa Veh (2); Amelie Wittmann; Eva Wittmann (8)