Archiv für den Monat April 2010

U14 will bayerischen Meistertitel holen

Hochkarätige Gegner hat die männliche U14 beim Turnier um den bayerischen Meistertitel in der Mehrzweckhalle zu Gast.

Am kommenden Wochenende findet, nachdem die männliche U14 der Fendt-Caravan-Basketball-Akademie-Donau-Ries vergangenes Wochenende klar südbayerischer Meister geworden ist, auch das Turnier zur bayerischen Meisterschaft in Nördlingen, genauer in der Mehrzweckhalle statt. Gegner werden die Mannschaften aus Rosenheim, Würzburg und Bamberg sein.
Nachdem das Team von Coach Zoltan Nagy im wichtigen Spiel gegen Rosenheim durch Martin Graf erfolgreich vertreten wurde, kommen nun mit Würzburg und Bamberg zwei Mannschaften mit großer Tradition in der männlichen Jugendarbeit.
Man darf also gespannt sein, wie sich die Jungs um Michael Dorsch und die Ferner-Zwillinge, gegen die Vertreter aus Nordbayern schlagen werden. Am Samstag spielt der TSV um 11.00 Uhr gegen die Mannschaft aus Rosenheim, die vor einer Woche deutlich geschlagen wurde. Um 16.15 Uhr geht es dann gegen die Mainfranken aus Würzburg. Das vermeintliche Endspiel findet am Sonntag gegen Bamberg statt. Sprungball ist um um 12.15 Uhr und bildet damit den Schlusspunkt des Turniers.
Für das leibliche Wohl sorgt an beiden Tuirniertage von 11 bis 15 Uhr ein Pizzabäcker mit frischen Pizzen.
Der Erst- und Zweitplazierte wird sich für die nächste Runde, die südostdeutsche Meisterschaft qualifizieren. Somit ist neben der weibliche U15, die in München antreten, noch eine vielversprechende Mannschaft der Fendt-Caravan-Basketball-Akademie im Rennen um bayerische Meisterehren.

Zweiter Platz bei den südbayerischen Meisterschaften für U15 Mädchen

Als Team aus Schwaben sind sie in Oberbayern an den Start gegangen und haben nach dem Liga-Betrieb auch das Turnier um die Oberbayerische Meisterschaft für sich entscheiden können. Mit viel Elan, Laufbereitschaft und unbändigem Kampfeswillen haben sie gespielt und Hoffnung auf noch mehr geschürt – die Mädchen der U15 Mannschaft. Am vergangenen Wochenende wurde in Königsbrunn die nächste Runde ausgespielt. Erneut hießen die Gegner TSV Wasserburg und TS Jahn München. Aus dem Schwäbischen gesellte sich als gastgebender Verein der TSV Königsbrunn hinzu. Für das Trainer-Trio (Bär/Klug/Lehnert) stellte sich vor dem Turnier die Frage, ob die Mannschaft an die gezeigten Leistungen anknüpfen, oder diese sogar übertreffen kann. Die Antwort zeigte sich prompt im ersten Spiel gegen TS Jahn München.

Beide Mannschaften trafen in dieser Saison bereits dreimal aufeinander – man kannte sich also und dennoch schienen sich beide Teams abzutasten, spielten gehemmt und mit hoher Fehlerquote. Die TSV Mädchen wirkten sogar ein wenig ängstlich. Das erste Viertel endete unter diesen Voraussetzungen 8:11 für den TS Jahn München. Im zweiten Spielabschnitt fingen sich unsere Mädchen, konnten durch starke Verteidigung den Spielverlauf drehen und kamen zu einem 23:18 Halbzeitergebnis. Zu diesem Zeitpunkt schienen die Nördlinger Mädchen immer noch nicht wach zu sein. Zu viele Leichtsinnsfehler im Angriff und mangelnde Konsequenz in der Verteidigung verhinderten einen größeren Vorsprung. Immer wieder wurden einfache Korbleger vergeben und dem Gegner Möglichkeiten geschenkt leichte Punkte zu erzielen. Dieses Bild setzte sich auch im dritten Viertel fort. Individuell stärker besetzt konnten die Nördlingerinnen allerdings immer wieder glänzen. Die Entscheidung musste also im letzten Spielabschnitt herbei geführt werden. Hatten die Rieser Mädels bis zu diesem Zeitpunkt geführt, so wendete sich nun das Blatt. Zwei Minuten vor Spielende sah man sich im Rückstand, doch dann folgte eine tolle Teamleistung zum Schlussspurt. In der buchstäblich letzten Minute konnte das Spiel erneut gedreht und der wichtige Sieg eingefahren werden. Mit 52:50 gingen die Spielerinnen des TSV als Sieger vom Feld.

Im zweiten Spiel des Tages kam es zum Aufeinandertreffen mit dem TSV Wasserburg. Mit deutlich mehr Biss und wesentlich zielstrebiger agierten unsere Mädchen gegen das Team aus Oberbayern. Dennoch fand man sich relativ schnell im Rückstand. Die Marschroute der Nördlingerinnen war klar – gute Verteidigung, leichte Körbe und 1-1 Situationen sollten den Erfolg bringen. Und die Mädchen aus dem Ries setzten ihren Weg gut um, hatten allerdings in den treffsicheren Wasserburgern ihren Meister gefunden. Das Team um Hansi Brei traf überzeugend sicher, während die Mädchen aus dem Ries viele einfache Chancen ausließen. Nach dem 9:14 Viertelstand, ging auch die Halbzeit mit 19:25 an den Gegner. Im dritten Viertel erwischten die Mädchen um Anna Thalhofer einen guten Start, konnten den Rückstand schnell verkürzen, ehe Wasserburg nochmals anzog. Begünstigt durch eine kurze Schwächephase zogen die Oberbayern in der Folge allerdings bis auf 20 Punkte davon. Und plötzlich waren sie wieder da. Angetrieben von Thalhofer, Brandner und Klug konnte der Rückstand im letzten Viertel egalisiert werden. Immer wieder wurde schnell nach vorn gespielt und der direkte Abschluss gefunden. Fehlwürfen wurde solange nachgesetzt bis auch hier Zählbares zu verbuchen war und der letzten Minute war es Nici Brandner die mit einem Dreipunktwurf die Führung hätte klarmachen können. Beim Stand von 48:50 tanzte ihr Ball auf dem Ring um dann sein Ziel doch zu verfehlen. Bitter für die Nördlingerinnen war die Verletzung die sich Nici nach dem Wurf zugezogen hatte. Bei der Landung knickte sie unglücklich um und musste vom Feld. Den folgenden Gegenangriff konnte der Gegner zu zwei Punkten nutzen, danach gelang nichts mehr. 48:52 mussten sich die jungen Damen aus dem Ries geschlagen geben. Trotz der Niederlagen waren alle Stolz ob der Energieleistung, die in dieser Partie abgerufen werden konnte. Viel Unterstützung kam hierbei von der eigenen Bank und den mitgereisten Fans, die unermüdlich ihr Team nach vorn peitschten.

Im letzten Spiel des Wochenendes standen die Nördlingerinnen dem gastgebenden TSV Königsbrunn gegenüber. Die Stimmung zu Spielbeginn war gelöst, immerhin hatte zuvor der TS Jahn München das Duell gegen Wasserburg so deutlich gewonnen, dass damit auch die Rieserinnen das Ticket zur Teilnahme an der bayerischen Meisterschaft so gut wie gelöst hatten. Einzig der Erfolg gegen Königsbrunn musste noch in trockene Tücher gebracht werden. Und hier ließen die Nördlingerinnen nichts anbrennen. Nach durchwachsener erster Halbzeit, starteten sie ein Feuerwerk in Halbzeit zwei und entschieden die Partie 75:38 (35:19). Damit geht die Reise weiter und die Trainer Bär/Klug/Lehnert können weiter planen. Ein großer Dank geht an alle Eltern und Freunde der Mannschaft für eine tolle Unterstützung am gesamten Wochenende.

Es spielten:

Steffi Adler(0,2,2), Mirlinda Asllani(7,4,8), Sarah Beck(4,4,8), Nici Brandner(10,4,-), Kathy Klug(11,17,17),Verena Leidel(0,0,2), Evi Lessmann(2,2,0), Annika Maier(0,0,0), Theresa Oswald(0,0,3), Anna-Maria Scherla(4,0,16); Lisa Tauschek(2,3,4), Anna Thalhofer(12,12,15), Verena Wanke(-,-,0)

WNBL: TSV Nördlingen Team Thalhofer – Team Mittelhesen 56:61

Sehr traurig waren die TSV-Mädchen nach dem verpassten Einzug in das Top4-Turnier um die deutsche Meisterschaft. Foto: Jochen Aumann

Team Thalhofer beweist Charakter und scheitert hauchdünn am Einzug ins Top Four

Man kann Basketball-Spiele auf 100 verschiedene Arten verlieren, die brutalste Art ist sicherlich mit einem Dreier in der Schluss-Sirene. Genau dies passierte dem Team Thalhofer im TSV Nördlingen gegen das Team Mittelhessen, der Bundesliga-Nachwuchstruppe aus Marburg. Bitterer geht’s nicht, aber so ist Basketball. Mit dem 56:61-Sieg der Hessinnen machen sie den 2-Punkte Sieg der Rieserinnen aus dem Hinspiel wett und ziehen nun ins prestigeträchtige, erstmals ausgetragene Top Four Turnier am nächsten Wochenende in Hagen ein.
Schlechter kann man auch nicht in ein Spiel starten. Während den Gastgebern um Kapitänin Johanna Tritscher erst nach 7 Minuten der erste Feldkorb gelang, brannten die Gäste ein Offensiv-Feuerwerk ab, dass den Zuschauern in der Mehrzweckhalle angst und bange wurde. Der 2:15- Rückstand erstickte schon beinahe alle Hoffnungen auf ein Weiterkommen.
Doch Coach Nagys Truppe hat Charakter und gibt nicht einfach auf. Die Teilnahme an der U17-Bundesliga hat die Spielerinnen gelehrt, dass „immer noch was geht“, wenn man sich nicht aufgibt, kämpft und an sich glaubt. Mit verbesserter Defense und Kampfgeist führte Fanny Szittya ihr Team Punkt um Punkt wieder heran.
Eine basketballerische Binsenweisheit besagt: ein Spiel verläuft in Phasen. Wenn es noch eines Beweises bedurfte, dass dieser Satz stimmt, so wurde er am Samstag in der Mehrzweckhalle geliefert. Katastrophales 1.Viertel: 8:15 Rückstand. Der zweite Spielabschnitt mit 15:15 komplett ausgeglichen. Die dritten 10 Minuten wieder mit großem Plus bei den Gästen (15:22) , so dass kaum noch jemand auf die TSV-ler gewettet hätte und dann das große Aufbäumen im letzten Abschnitt. Immer wenn die Nördlinger es schafften, das Spiel schnell zu machen, hatten sie deutliche Vorteile. Dann konnte Ausnahme-Athletin Sophie Eder ihren Antritt ausspielen und die gesamte hessische Defense überlaufen. Ansonsten gelang der Realschülerin allerdings wenig. Dafür sprangen Amelie Wittmann mit 2 Dreiern und exzellenter Verteidigungsarbeit und vor allem Anna Thalhofer in die Bresche. Die junge Bayernauswahlspielerin bewies Courage und zog immer wieder mit Elan zum Korb, so dass das schier Unmögliche gelang. Dank der tollen Unterstützung ihrer zahlreichen Fans und der brodelnden Atmosphäre in der Halle schaffte die Truppe der fendt caravan basketball akademie donau-ries den Anschluss und verkürzte in der letzten Minute den Rückstand auf exakt jene 2 Punkte, die man aus dem Hinspiel noch Guthaben hatte. Mit dem Spielstand 56:58 hätte es Verlängerung gegeben und darauf hatte man sich allenthalben schon eingestellt, als der eingangs erwähnte Dreier durch Carolin Christen durch die Nördlinger Reuse rauschte und alle Hoffnungen zunichte machte.
Rückblickend hat das Team Thalhofer eine brilliante Saison gespielt. Wer hätte schon gedacht, dass die Mannschaft ohne Niederlage die Gruppenphase dominiert, inklusive zweier Siege gegen den Erzrivalen Bad Aibling. Danach noch ein souveräner Auftritt im Achtelfinale gegen Hanau und jetzt das ganz knappe Aus gegen den Favoriten aus Hessen. Chapeau!
Neben dem mannschaftlichen Erfolg sollte nicht übersehen werden, dass die Intention der neu eingerichteten U17-Bundesliga voll verwirklicht wurde. Spiele auf hohem basketballerischen Niveau unter Gleichaltrigen mit einem angemessenen Drumherum was die Hallen, die Offiziellen, und auch das durchaus noch ausbaufähige Medieninteresse (noch immer fehlt eine eigene Website) angeht, haben sicher dazu beigetragen, dass die Nachwuchs-Athletinnen sich bestens entwickeln konnten. Einige Leistungsträger gehören dem jüngeren Jahrgang an (Szittya, Wittmann, Thalhofer) und werden auch nächste Saison wieder WNBL spielen können, während die Spielerinnen des Jahrgangs 93 in die Damen-Teams in der Regionalliga bzw. 1. Bundesliga eingegliedert werden, wo sie sicherlich Spielzeit bekommen werden: der perfekte Übergang aus der Jugend in die Erwachsenen-Teams.

Gegen Mittelhessen spielten: Balwinski, Reinsch, Wittmann (8/2Dreier), Szittya (14), Tritscher (8), Thalhofer (8), Klug (2), Raab (4), Eder (12), Deiß, Burkhardt und Grempels. Freiwürfe 13-8.
Hier geht es zur Bildergalerie des Spiels.

Andreas Ebertz neuer Trainer der TSV-Damen

Neuer Trainer der TSV-Regionalliga-Damen wird Andreas Ebertz, hier mit seiner Tochter Nathalie. Foto: Jochen Aumann

In der kurzfristig, am 20.04.10, einberufenen Sitzung des Abteilungsvorstandes wurde dem Aufstieg der TSV-Damen  in die Regionalliga „grünes Licht“ erteilt. Maßgeblich entscheidend für diesen Beschluss war das vorausgegangene, gemeinsame Gespräch mit den Spielerinnen Veronika Meyer,  Anja Raab und Andreas Ebertz, dem zukünftigen Trainer der Mannschaft. Das Ziel den Klassenerhalt, mit einem klar definierten, festgelegten und sehr jungen Spielerkader erreichen zu können, wird  von Trainer, den beiden Spielervertreterinnen und dem Abteilungsvorstand übereinstimmend als machbar und möglich erachtet.
Der Abteilungsvorstand Basketball

Magdalena ist da

Ich wollt euch sagen ich bin da. Ich heiße Magdalena und bin am 12.4.2010, 22.17 Uhr mit 50 cm und  3170 Gramm geboren, die Geburt war halb so wild. Ich hatte keine argen Schmerzen, nur am Ende mußte es bissl schnell gehn, weil meine Herztöne ein bissl schwach wurden aber meine trainierte Mama hat es kurz vor Viertelende doch noch gut geschafft mich im Korb unterzubringen. Geschrien habe ich auch gleich, denn die Viertelpause reichte nicht für eine anständige Mahlzeit. Trotzdem war es dann ein tolles Gefühl auf dem Bauch meiner Mama zu liegen. Mama ist süß, und ich bin richtig verliebt in sie.
Seit letzten Sonntag sind wir jetzt zu Hause, in Enkingen. Dort schnarcht aber einer in der Nacht, so dass ich aufwache und Hunger bekomme. Mama packt mich dann auch gleich in eine neue Windel. Ich glaube der “Schnarcher” ist mein Papa. Oma aus Sachsen ist auch da, und hilft meiner Mama. Wenn Oma mit mir spazieren geht, dann höre ich Schweine, Kühe usw. Ich glaube wir leben auf dem Land.
Aber wartet ab, in ein paar Jahren, wenn ich dann auch 1,86 m groß bin, dann will ich auch in der Fendt-Caravan-Basketball-Akademie-Donau-Ries Basketball spielen.
Ach ja, solltet Ihr immer noch nicht wissen, wer meine Mama ist, dann schickt eine Mail an den Webmaster hier. Der klärt euch dann auf.

Bis bald, Magdalena

Das WNBL-Top-Four-Turnier in Hagen vor Augen

Mit einem Sieg gegen die Mittelhessinnen aus Grünberg stehen die WNBL-Mädchen im Top-Four-Turnier. Foto: Jochen Aumann

Das TSV-Team Thalhofer von Coach Zoltan Nagy spielt am kommenden Samstag um 17.00 Uhr in der Mehrzweckhalle um den Einzug in das TOP4 Endturnier. Nachdem die Nachwuchs-Bundesligamannschaft des TSV für viele Experten überraschend das Hinspiel gegen das Team Mittelhessen knapp mit zwei Punkten gewonnen haben, dürfen die Fans des Mädchenbasketballs im Rückspiel voll auf ihre Kosten kommen. Die mit fünf Nationalspielerinnen gespickte Auswahlmannschaft aus Hessen, die im Schnitt einen Kopf größer ist als die Mädels vom Ries, waren nach der überraschenden Niederlage am vergangenen Sonntag nach dem Spiel sichtlich deprimiert. Dennoch werden die Gäste, so ist sich Trainer Zoltan Nagy sicher, alles daran setzen, in Nördlingen ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden.
Für unsere Mannschaft um Sophie Eder gilt es, eine ähnlich starke Leistung, wie im Hinspiel abzurufen. Dann ist sicherlich gegen diese Übermannschaft wieder alles möglich. Entscheidend wird auch sein, wie lautstark der sechste Mann, unsere Fans, die Fendt-Caravan-Girls nach vorne peitschen werden. Mannschaftskapitän, Johanna Tritscher dazu: „Die Fans in Marburg waren Schlafmützen. Unsere drei Bankspielerinnen haben mehr Stimmung gemacht als der Rest in der Halle. Wenn die ihren Hallensprecher nicht gehabt hätten, wären alle wahrscheinlich eingeschlafen. In Nördlingen werden die ihr blaues Wunder erleben“.

Anna Maria Scherla ein Talente mit Perspektive

Anna-Maria Scherla ist nur eine von vier bayerischen Spielerinnen, die die Chance für die Aufnahme in den Nationalkader haben. Foto: Jochen Aumann

Beste Perspektivspieler Deutschlands messen sich vom 23-25. April 2010 in Wetzlar

An vier Standorten suchten die Bundestrainer des DBB, angeführt von Dirk Bauermann (Herren) und Imre Szittya (Damen) „Talente mit Perspektive“. In Hamburg, Nürnberg (Jungen), Münster und Dessau (Mädchen) wurden sie fündig und nominierten die besten 96 Spielerinnen und Spieler der Altersklasse U14 (Jahrgang 1996/97) für die Teilnahme am Finalturnier in Wetzlar (23.-25. April 2010) Insgesamt nahmen fast 400 Nachwuchsbasketballer aus dem gesamten Bundesgebiet an den Vorturnieren teil. Ermöglicht wird diese flächendeckende Sichtung durch die Unterstützung der ING-DiBa, die dem Deutschen Basketball Bund als zuverlässiger Partner zur Seite steht. „Wir freuen uns in der ING-DiBa einen Sponsor gefunden zu haben, der sich langfristig in unserem Sport engagiert und mit uns gemeinsam die Weichen für eine sportlich erfolgreiche Zukunft stellt.“, bedankt sich DBB Präsident, Ingo Weiss. Das Projekt „Talente mit Perspektive“ realisieren die beiden Partner bereits im dritten Jahr und gehen damit einen Schritt in die richtige Richtung, weiß Bundestrainer Dirk Bauermann. „Wir müssen talentierte Spieler möglichst früh entdecken um ihnen eine optimale Förderung zu bieten und dauerhaft im internationalen Vergleich mithalten zu können.

Nur vier bayerische Spielerinnen dabei

Am 25. April 2010 ist es dann wieder soweit. Die Bundestrainer nominieren jeweils 12 Mädchen und Jungen für die U14 Perspektivkader 2010. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg. Zunächst müssen die Talente zwei Tage lang zeigen, was in ihnen steckt. Dass der Puls bei vielen Jugendspielern steigt, wenn sie ihr Können vor den Bundestrainern beweisen müssen, ist klar: „Man will es besonders gut machen, zeigen, was man drauf hat, und dann gehen die ganz einfachen Sachen daneben – man ärgert sich, aber das macht alles noch schlimmer“, beschreibt Tim aus Köln die verzwickte Situation, in der viele Spielerinnen und Spieler stecken. Das die Auswahl der jungen Talente dennoch nicht einfach ist, reflektierte Bundestrainer Dirk Bauermann nach Abschluss der Vorturniere: „Es war nicht immer leicht, denn bei den Turnieren herrschte ein hohes Spielniveau“. Zuletzt waren es 96 Jungen in Nürnberg und 90 Spielerinnen in Dessau, die sich für das Finalturnier qualifizierten wollten. Im Gegensatz zu den Vorturnieren treten die Talente in Wetzlar nicht mehr in den Auswahlmannschaften der Landesverbände an, sondern stehen sich in neu zusammengesetzten Teams gegenüber. Die durch die Bundestrainer zusammengestellten Mannschaften werden im Modus Jeder-gegen-Jeden ihre Sieger ermitteln.
Doch auch die Bundestrainer stehen vor einer schweren Aufgabe, müssen sie doch entscheiden, welche Spieler/innen langfristig gute Perspektiven haben. Unterstützt werden Imre Szittya und Dirk Bauermann dabei von den Nachwuchs-Bundestrainern Bastian Wernthaler (U20w), Kay Blümel (U18m), Alexandra Maerz (U18w) und Frank Menz (U17m). Am Sonntag besuchen dann Wolfgang Brenscheidt, DBB-Sportdirektor, und Klaus Oskar Schmidt, Marketing-Vostand der ING-DiBa, das Turnier, um sich selbst ein Bild von den jungen Talenten zu machen. An diesem Tag gibt es neben der Nominierung der Perspektivkader ein weiteres Highlight. Die U22-ationalmannschaft des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes wird um 11.00 Uhr ein Demo-Spiel bestreiten und für ihre Sportart werben. „Wir beteiligen uns gerne an dem Projekt und freuen uns sehr auf die Veranstaltung in der Rolli-Hochburg Wetzlar“, so DRS-Vorsitzender Ulf Mehrens.

Nördlingens U14 ist Südbayerischer Meister

 

Souveräner Titelgewinn der männlichen Nachwuchsbasketballer

(mw). Drei Siege aus drei Spielen. So lautet die Bilanz der Nördlinger U14m bei den Südbayerischen Meisterschaften. In eigener Halle boten die Nagy/Graf-Schützlinge in allen Partien, vor allem aber im Finale gegen Rosenheim, eine tolle Leistung und sicherten sich verdient den Meistertitel.

Die siegreiche U14 nach dem Finalsieg. Foto: Szilvia Izsó

TSV Nördlingen – DJK Kaufbeuren 117:47 (57:11)

Im ersten Spiel hatten die Rieser von Beginn an keine Probleme gegen die körperlich und spielerisch unterlegenen Allgäuer. Schon nach wenigen Minuten stand es 25:0 und die Entscheidung war bereits gefallen. Dennoch blieben die TSV-ler weiterhin konzentriert und nutzten die Begegnung um sich auf die weiteren Aufgaben vorzubereiten. Dank der immer größer werdenden Führung konnte Headcoach Zoltan Nagy viel rotieren und seine Leistungsträger schonen. Dies beeinflusste den Spielfluss jedoch nicht negativ. Im Gegenteil, die jüngeren Spieler gingen äußerst engagiert zu Werke und spielten den hohen 117:47-Auftaktsieg gekonnt nach Hause.

TSV Nördlingen – MTSV Schwabing 114:53 (70:21)

Auch im zweiten Spiel zeigten die Nördlinger von Anfang an, wer der Herr im Hause ist. Obwohl Schwabing eine etwas stärkere Mannschaft als Kaufbeuren ist, so merkte man hiervon nichts. Die Ganzfeldpresse sorgte schnell für klare Verhältnisse. Vor allem Simon Brunner konnte durch seine Aggressivität viele Bälle erobern. Schon nach wenigen Minuten lagen die Rieser in Führung (16:2). Die Rebounds wurden klar kontrolliert und die Schnellangriffe wurden dank guter Übersicht von den Aufbauspielern Michael Dorsch, Jonny Tritscher und Georg Beyschlag mit einfachen Korblegern abgeschlossen. Vor allem Letzterer sprühte nur so vor Spiellaune und entzückte die Zuschauer ein ums andere mal mit tollen Assists, die des Öfteren bei Johannes Raab landeten. Nachdem die Partie zur Halbzeit schon entschieden war (70:21), wurden in den letzten 20 Minuten die Leistungsträger erneut geschont. In der zweiten Halbzeit übernahmen dann wieder die jüngeren Spieler um David West, Jakob Groß und Fabian Pfitzer das Kommando.

Mit dem zweiten Sieg war die Qualifikation für die Bayerische Meisterschaft bereits in trockenen Tüchern. Die Entscheidung um den Südbayerischen Meistertitel sollte nun im Sonntagsspiel gegen Rosenheim fallen.

TSV Nördlingen – DJK SB Rosenheim 95:80 (46:37)

Mit personellen Veränderungen musste man am Sonntag ins Finale gehen. Zoltan Nagy war mit der WNBL unterwegs, sodass Martin Graf nun die Leitung auf der Bank übernahm. Zudem musste man auf die Konfirmanden Brunner und Raab verzichten.

Nervös begannen die Nördlinger das Finale, welches Rosenheim mit einem Dreier eröffnete (0:3). In den Anfangsminuten konnte dann Michael Dorsch seinen Gegner mehrmals im 1-1 schlagen und hielt seine Mannschaft im Spiel. Aber die Rosenheimer blieben unbeeindruckt. Vor allem die beide Bayernauswahlspieler Sebastian Schmitt und Elias Weigel zeigten ihre Scoringqualitäten und sorgten für eine ausgeglichene Partie. Selbst neun Punkte in Folge von Joschka Ferner, der an diesem Nachmittag nicht zu halten war, konnten den 19:21-Viertelrückstand nicht verhindern. Nach einer motivierenden Ansprache von Coach Martin Graf legten die TSV-ler nun endlich die Nervosität ab und zeigten ihr Können. Schnelles Fastbreak-Spiel führte nun zu einfachen Punkten. Als dann noch der frech aufspielende Jan Grempels innerhalb kurzer Zeit sechs Punkte beisteuerte, konnte man sich erstmals absetzen (40:28). Doch Rosenheim steckte nicht auf und verkürzte zur Halbzeit nochmals (46:37).

Auch nach Seitenwechsel war das Spiel an Spannung nicht mehr zu überbieten und entwickelte sich zu einem tollen Finale. Auf Nördlinger Seite fand Bene Thalhofer immer besser ins Spiel, ehe die Rosenheimer ein wahres Dreierspektakel ablieferten. Drei Dreier von Weigel, einer von Schmitt und der Vorsprung schmolz dahin. Die Fassungslosigkeit angesichts der unglaublichen hohen Trefferquote der Oberbayern stand den Fans sichtlich ins Gesicht geschrieben. Doch „Iceman“ Lukas Ferner blieb cool und gab seinem Team mit einem äußerst wichtigen Dreier nochmals Stabilität. Auch im letzten Viertel konnten sich die Rieser nicht mit mehr als zehn Punkten absetzen. Der offene Schlagabtausch ging weiter: Michael Dorsch mit schönen Pässen und Körben auf Nördlinger Seite, Sebastian Schmitt mit gelungenen Einzelaktionen für Rosenheim. Doch allmählich mussten die Rosenheimer dem hohen Tempo das Spiels und der dünneren Bank Tribut zollen und Nördlingen setze sich entscheidend ab. Als Joschka Ferner dann in der 38. Minute einen Dreier zum 89:74 versenkte, war die Begegnung entschieden.

Ausgelassen konnte die U14 den tollen Erfolg feiern, den man sich vollauf verdient hatte. Gerade im Finale gegen Rosenheim hatten die Nördlinger gezeigt, dass sie unter Druck bestehen und sich auch gegen bessere Teams durchsetzen können. Durch den Südbayerischen Titelgewinn haben die TSV-ler nun auch einen großen Vorteil, was die Bayerische Meisterschaft angeht: Diese wird nun in Nördlingen stattfinden. Mit dem Heimvorteil im Rücken kann hier vielleicht der nächste Titel anvisiert werden.

Für Nördlingen spielten: Michael Dorsch (16 Punkte gegen Kaufbeuren/21 Punkte gegen Schwabing/29 Punkte gegen Rosenheim), Bene Thalhofer (8/7/6), Jakob Groß (10/6/2), Simon Brunner (13/6/-), Jan Grempels (8/2/6), Johannes Raab (2/11/-), Jonathan Tritscher (6/10/2), Fabian Pfitzner (10/7/2), Georg Beyschlag (14/12/0), Moritz Babsch (-/-/0), Fabian Langseder (-/-/0), Lukas Ferner (4/17/10), David West (10/2/-) und Joschka Ferner (16/13/38).

Hier geht es zur Bildergalerie zu diesem Turnier.

U14m ist Südbayerischer Meister

Nachdem bereits am Samstag beide Spiele gegen Kaufbeuren und Schwabing gewonnen wurden, sicherte sich die U14 männlich heute mit einem tollen 95:80-Sieg im Endspiel gegen Rosenheim den Südbayerischen Meistertitel.

Ein ausführlicher Bericht folgt!

Halbe Miete für das Final4-Turnier


U17 Bundesliga: Team Thalhofer TSV Nördlingen siegt überraschend beim Favoriten Mittelhessen mit 63:61
Team Mittelhessen TSV Grünberg – TSV Nördlingen Team Thalhofer 61:63
Allmählich wird die Luft dünn. Kein Wunder. Nur noch 8 Teams sind im Rennen um die erstmals ausgetragene deutsche Meisterschaft der U17 weiblich in der sogenannten WNBL, der U17-Bundesliga. Das Nördlinger TSV-Team mit dem Namen Team Thalhofer musste am Wochenende beim favorisierten Team Mittelhessen Grünberg antreten und setzten sich überraschend mit 63:61 durch. Die Gastgeber sind das Nachwuchsteam  des Bundesligisten Marburg. Dort fand auch das Hinspiel statt. Rückspiel wird sein am kommenden Samstag in Nördlingen. Das Ergebnis beider Spiele wird zusammengerechnet.
Im ersten Viertel hielt das Team von Coach Zoltan Nagy trotz anfänglicher Nervosität prächtig mit. Vor allem Kapitänin Johanna Tritscher sorgte mit erfrischenden Offensiv-Aktionen dafür, dass die Gastgeber sich nicht weiter absetzen konnten. Beim Stand von 17:14 wurde zum ersten Mal verschnauft.
Im zweiten Viertel fand Nationalspielerin Sophie Eder besser ins Spiel, und die Gastgeber trauten ihren Augen kaum als Perspektivspielerin Fanny Szittya mit einem lupenreinen Dreier urplötzlich die 25:24 Führung der Gäste markierte. Mit Ursache der Führung war natürlich, dass man in der Verteidigung konzentrierter agierte und die Rebounds abgriff. In der Folge entwickelte sich ein Spiel auf höchstem Niveau, wobei beide Teams sich nichts schenkten. Nicht wenige Beobachter rieben sich die Augen als Elisa Balwinski mit der Pausensirene einen Buzzer-Beater-Dreier zur 39:34 Halbzeitführung des Team Thalhofer einnetzte.
Mit einer Zonenverteidigung starteten die Rieser Mädels in die 2.Halbzeit und versuchten, die Defense unter dem Korb noch enger zu gestalten. Allerdings fehlte beim Rebound häufig die Zuordnung und erlaubte den Hessinnen zweite und dritte Wurfoptionen. In einer Auszeit schraubte Coach Nagy erneut an den Stellschrauben und es lief wieder besser. Nach zwischenzeitlichem Rückstand brachte Amelie Wittmanns Dreier die erneute Führung zum 44:43. Auch Grünberg hatte mittlerweile auf Zonen-Defense umgestellt und so entwickelte sich ein zähes Ringen um jeden Ballbesitz. Schöne Aktionen von Anja Raab behaupteten die Nördlinger Führung und beim Zwischenstand von 49:45 für die Kratergirls ging es ins letzte Viertel.
Grünberg suchte nun immer mehr den Weg zum Korb. Vor allem Auswahlspielerin Keisha Carthäußer zog immer wieder unwiderstehlich  zum Korb. Nördlingen konterte mit seinen Stärken: Fast Breaks durch Fanny Szittya oder Würfe von außen. Dabei fiel auf, dass fünf verschiedene Spieler von jenseits der 6,25m Linie trafen und Nördlingen dadurch nicht auszurechnen war. Der Kampf um den Rebound ähnelte ab und zu anderen Sportarten wie Griechisch-Römisch oder Wrestling, aber da hilft kein Jammern, sondern nur Dagegenhalten. Und das taten die Mädels aus dem Ries. Letzten Endes ging der 63:61-Sieg der Nördlinger Mädels in Ordnung, auch wenn er noch höher hätte ausfallen können. Eine Basis für das Rückspiel am kommenden Samstag ist er allemal.
Es punkteten: Anja Raab (7), Amelie Wittmann 5 (1 Dreier), Fanny Szittya (16/1), Sophie Eder (18/1), Elisa Balwinski (3/1), Johanna Tritscher (11/1), Aline Grempels und Pia Deiß.

5 Punkte konnte Amelie Wittmann zum 63:61:Auswärtssieg beitragen. Foto: Peter Voeth