Archiv für den Monat Mai 2010

U14 fährt zur Südostdeutschen Meisterschaft

Bamberg, Leipzig und Chemnitz heißen die Gegner

(mw). Nach dem Gewinn der Bayerischen Meisterschaft am vergangenen Wochenende geht es für die Nördlinger U14 gleich mit der nächsten Runde weiter: Am Wochenende findet in Chemnitz die Südostdeutsche Meisterschaft statt. Von Samstag bis Sonntag ermitteln die vier besten Teams aus Bayern, Sachsen und Thüringen ihre beiden Vertreter für die Süddeutsche Meisterschaft.

Gegner am Wochenende werden Bamberg, der Zweitplazierte der „Bayerischen“, Leipzig und Gastgeber Chemnitz sein. Im Modus „Jeder-gegen-jeden“ werden die zwei besten Teams ermittelt. Zwei Siege sind daher grundsätzlich notwendig, um ein Weiterkommen zu sichern.

Gegen die Bamberger konnte man bei der Bayerischen Meisterschaft einen deutlichen Sieg einfahren, allerdings darf man nicht vergessen, dass zwei Starting-Five Spieler gefehlt hatten. Um nochmals einen Sieg gegen die Oberfranken landen zu können, müssen vor allem die Kreise der beiden Bayernauswahlspieler Tim Schneider und Felix Mühling eingeschränkt werden. Vor allem Schneider konnte in Nördlingen andeuten, welch Potential in ihm steckt. Aber auch die Treffsicherheit der kleinen Flügelspieler gilt es zu kontrollieren. Dennoch ist ein erneuter Sieg erklärtes Ziel der Nagy/Graf-Schützlinge.

Schwieriger einzuschätzen sind die beiden anderen Teams. Chemnitz konnte bei der Qualifikationsrunde einen 88:52-Sieg über Leipzig feiern und sich damit das Heimrecht für die Südostdeutsche Meisterschaft sichern. Körperlich dürften die Rieser stärken einzuschätzen sein, jedoch hat man auch sehen können, dass man sich gegen kleinere Teams nicht unbedingt leichter tut. Der USC Leipzig verfügt mit Eric Ziese über ein großes Talent auf der Centerposition. Ziese schaffte beim ING-DiBa Turnier im Februar den Sprung unter die besten 48 Spieler seines Jahrgangs.

Insgesamt dürfte ein Weiterkommen der Nördlinger realistisch sein. Mit drei deutlichen Siegen von der Bayerischen Meisterschaft im Gepäck gehen die TSV-ler auch mit als Favorit ins das Turnier. Dennoch zählen Siege und bisher geleistetes nicht viel. Vielmehr geht es für alle Teams wieder bei Null los. Und Meisterschaften haben bekannterweise auch immer ihre eigenen Gesetze, so hat es schon öfters Favoritenstürze und Underdogsiege gegeben. Die Nördlinger werden jedenfalls hochmotiviert nach Chemnitz fahren mit dem Ziel, die Qualifikation für die Süddeutsche Meisterschaft zu schaffen. Dies wäre ein unglaublicher Erfolg für das „kleine Basketball-Nördlingen“ und die Fendt-Caravan-Basketball-Akademie-Donau-Ries. Doch egal wie das Turnier am Wochenende auch ausgehen wird: Die bisherigen Erfolge und Titel kann den Riesern niemand mehr nehmen. Eine unvergessene Saison für alle Beteiligten wird es immer bleiben.

Premiere: 1. Basketball Grundschulturnier in der Schillerhalle

Die Spielerinnen und Spieler beim ersten Grundschul-Turnier in der Schillerschule. Foto: privat

Es war eine gelungene Premiere: Zum ersten Mal trafen sich die drei Nördlinger Grundschulen, um miteinander ein Basketballturnier ihrer „Schulmannschaften“ zu bestreiten. In der Schillerhalle traten Schülerinnen und Schüler der Grundschule Mitte, der Hans-Schäufelin Grundschule und der gastgebenden Schillerschule in gemischten Mannschaften gegeneinander an. Was in den drei Begegnungen des Turniers dann an basketballerischem Können gezeigt wurde, war von höchster Klasse. Gekonnte Dribblings, kluge Pässe, geschicktes Antäuschen und schließlich verblüffende Treffsicherheit – und das im Alter von neun und zehn Jahren! Selbstverständlich waren vorwiegend Vereinsspieler auf dem Parkett, aber hier spielten sie zum ersten Mal mit ihren Schulkameraden zusammen und hatten offensichtlich Spaß daran. Alle Spiele waren von hohem Einsatz und Spielfreude geprägt. In der ersten Begegnung unterlag die Mannschaft der GS Mitte der Schillerschule mit 14:36. Das Spiel zwischen GS Mitte und Hans-Schäufelin GS endete 18: 32, sodass es zu einem „Endspiel“ zwischen den beiden vorherigen Siegern kam. Schließlich konnte sich die Schillerschule mit einem deutlichen 34:16 zum Gewinner des Turniers küren lassen. Zoltan Nagy, hauptamtlicher Trainer der Fendt-Caravan-Basketball-Akademie-Donau-Ries, zeigte sich als Organisator (zusammen mit Marga Riedelsheimer, Basketball Obfrau) mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden und stellte klar, dass dieser Premiere weitere Aufführungen folgen sollten.  (km)

Buben der U14 sind bayerischer Meister 2010

Die bayerischen Meister 2010: Knieend von links: Fabian Pfitzner, David West, Jan Grempels, Georg Beyschlag und Simon Brunner. Dahinter stehen: Tainer Zoltan Nagy, Johannes Raab, Jakob Groß, Benedikt Thalhofer, Jonathan Tritscher, Michael Dorsch, Lukas und Joschka Ferner, sowie Co-Trainer Martin Graf. Foto: Jochen Aumann

An den 02.05.2010 werden sich Spieler, Trainer, Eltern und Zuschauer noch lange erinnern: Mit einer souveränen und konstanten Leistung über das gesamte Wochenende sicherte sich die Nördlinger U14 männlich in eigener Halle den bayerischen Meistertitel. Drei tolle Spiele auf hohem Niveau haben die Nachwuchsbasketballer gezeigt und somit verdient den Titel gewonnen. Vor allem im Finalspiel gegen Bamberg zeigten die Nagy/Graf-Schützlinge ihre ganze Klasse und individuelle und mannschaftliche Überlegenheit.

TSV Nördlingen – DJK SB Rosenheim 97:45 (58:29)

Im Auftaktspiel gegen den zweiten Vertreter aus dem Süden, Rosenheim, legte man bereits im ersten Viertel (30:15) den Grundstein für einen nie gefährdeten Sieg. Im Gegensatz zur Südbayerischen Meisterschaft, wo man sich gegen die von Bob Miller betreuten Oberbayern noch recht schwer tat, hatten die Nördlinger keine Probleme und spielten ihre Stärken gekonnt aus. Viele Fastbreaks und einfache Punkte im Angriff, sowie eine stabile Teamdefense sorgten dafür, dass die Partie bereits zur Halbzeit entschieden war (58:29). In der zweiten Halbzeit spielte man den Sieg locker nach Hause und Headcoach Zoltan Nagy konnte seine Leistungsträger für die weiteren Spiele schonen. Vor allem Jakob Groß, David West, Fabian Pfitzner und Jonathan Tritscher nutzten dies und konnten in der zweiten Halbzeit auf sich aufmerksam machen.

TSV Nördlingen – Würzburg Baskets 98:59 (57:26)

Im zweiten Spiel am Samstag traf man auf den ProB-Nachwuchs der Würzburg Baskets. Coach Zoltan Nagy schien vor Spielbeginn die richtigen Worte gefunden zu haben, denn was seine Spieler in den ersten Minuten zeigten war stellenweise Basketball aus dem Lehrbuch: Mit einem unglaublichen 29:0-Lauf überrannten die Rieser ihre Gäste förmlich und sorgten für Fassungslosigkeit in den Gesichten der Würzburger. Auch eine Auszeit von Gästecoach Gehring konnte die Unterfranken nicht mehr zurück ins Spiel bringen, dieses war nach fünf Minuten bereits entschieden. Nach dem ersten Viertel (40:9) schalteten die TSV-ler einen Gang zurück, was die Würzburger, vor allem in Person von U16-Nationalspieler Constantin Ebert (26 Punkte), nutzten, um selbst zu ein paar Punkten zu kommen. Dennoch änderte sich nicht mehr viel am Spielgeschehen. Mit dem Wissen des sicheren Sieges im Rücken taten die Nördlinger nur noch das Nötigste, Würzburg ging es nur noch um Schadensbegrenzung. In der zweiten Halbzeit wurden wieder hauptsächlich die jüngeren Spieler eingesetzt, was jedoch zu keinem Attraktivitätsverlust führte. Im Gegenteil, die 97er Jahrgänge zeigten sehenswerten Basketball. Erfreulich war auch die mannschaftliche Geschlossenheit: Alle Spieler punkteten.

TSV Nördlingen – TTL Bamberg 104:65 (59:45)

Im Finalspiel am Sonntag sollte nun die Entscheidung im Kampf um den Bayerischen Meistertitel fallen. Gegner war kein geringerer als der TTL Bamberg. Im Sommer noch hatten die Rieser ein Testspiel gegen den Bundesliganachwuchs der Brose Baskets verloren. Dennoch ging man aufgrund der bisherigen Spiele als Favorit in die Begegnung.
Die Bamberger, die auf Bayernauswahlspieler Felix Mühling verzichten mussten, starteten konzentriert und gingen schnell mit 0:4 in Führung. Nördlingen wirkte etwas nervös, konnte aber durch Punkte von Michael Dorsch schnell zurückschlagen. Das erste Viertel gehörte aber dennoch hauptsächlich Bamberg. Die Oberfranken konnten sich dank einer sehr hohen Trefferquote absetzen. Vor allem Ausnahmespieler Tim Schneider brachte die TSV-ler ein ums andere Mal zum Verzweifeln. Hinzu kamen auch ein paar unglückliche Entscheidungen der beiden Schiedsrichter und ein technisches Foul für Coach Zoltan Nagy. Dieses zeigte aber Wirkung bei den Spielern. Mit einer „Jetzt-erst-Recht“-Einstellung starteten die Nördlinger ins zweite Viertel und zeigten nun den Gästen, wer der Herr im Hause ist. Michael Dorsch, der nur noch durch Fouls zu stoppen war (insgesamt 19 Freiwürfe), und Joschka Ferner mit sicheren Distanzwürfen sorgten für eine 40:33-Führung. Verteidigungsminister Simon Brunner hatte Schneider mittlerweile Handschellen angelegt und der Riesexpress nahm immer mehr Fahrt auf. Jan Grempels und Benedikt Thalhofer erhöhten auf 54:41 und so ging es schließlich mit einem beruhigenden Vorsprung in die Halbzeitpause.
Lukas Ferner läutete mit einem blitzsauberen Dreier und einem Korbleger die zweie Halbzeit ein und spätestens da war allen Anwesenden klar: Nördlinger wird bayerischer Meister 2010!  Bamberg hatte sich immer mehr damit abgefunden, dass gegen die Fendt-Caravan-Korbjäger nichts zu holen war. Johannes Raab und Georg Beyschlag erhöhten zwischenzeitlich auf 75:51 und allmählich kam Feierlaune in der Mehrzweckhalle auf. Im letzten Viertel konnte Meistercoach Zoltan Nagy munter rotieren, und als dann endlich die 40 Minuten Spielzeit abgelaufen waren, herrschte ausgiebige Freude bei allen Spielern und Fans. Drei Jahre nach dem Meisterstück der U20 sicherte sich somit wieder eine männliche Nachwuchsmannschaft den bayerischen Meistertitel. BBV-Landestrainer Alex Krüger würdigte bei der Siegerehrung den souveränen Auftritt der TSV-ler. Akademie-Leiter Dr. Uli Haag fand ebenfalls nur lobende Worte und Giants-Manager Jürgen Kohl überreichte allen Spielern eine Dauerkarte für die kommende Regionalliga-Saison. Für jeden Spieler steuerte der Hauptsponsor “Moll, Heizung – Wasser – Wellness” ein großes Basketball-Duschtuch bei.
So sehr man von der individuellen Stärke der Leistungsträger profitierte, so war es letztendlich die mannschaftliche Geschlossenheit, die den Unterschied ausmachte. Selten hat man in Nördlingen eine solch homogene Truppe gesehen wie die U14, die nicht nur durch ihre Spielfreude, sondern auch durch ihre Charakterstärke und positives Auftreten zu glänzen wusste. „Die Zukunft des Nördlinger Basketballs ist gesichert“, so Regionalliga-Coach Mario Matic nach dem Spiel. Trotz des tollen Erfolges ist nun alles andere als Erholung angesagt, schließlich ist die Saison noch lange nicht zu Ende. Gleich nächstes Wochenende steht die südostdeutsche Meisterschaft auf dem Programm. Dort wollen die Nördlinger die gezeigte Leistung wiederholen und vielleicht gelingt sogar der nächste Coup. Die U14 ist also weiterhin auf den Spuren der 2007er U20 männlich. Und die wurde damals südostdeutscher Meister…                 (mw)

Den Bayerischen Meistertitel holten: Michael Dorsch (13 Punkte gegen Rosenheim/17 Punkte gegen Würzburg/26 Punkte gegen Bamberg), Benedikt Thalhofer (0/4/4), Jakob Groß (11/6/0), Simon Brunner (7/6/8), Georg Beyschlag (5/12/9), Johannes Raab (4/6/8), Jan Grempels (4/4/4), Fabian Pfitzner (2/4/2), Jonathan Tritscher (10/3/0), Lukas Ferner (20/8/16), David West (6/8/0) und Joschka Ferner (15/20/27).

Zur Bildergalerie des Finalspiels geht es hier!

U14m mit klarem Auftaktsiegen gegen Rosenheim 97:45 und Würzburg 98:59

Lukas Ferner auf dem Weg zum Korb. Foto: Jochen Aumann

 

Einen tollen Auftakt schafften die Buben der Fendt-Caravan-Basketball-Akademie-Donau-Ries. Gegen Rosenheim erzielten sie einen ungefährdeten, und auch in dieser Höhe verdienten Sieg. Alle Spieler bekamen genügend Einsatzzeit vom Trainergespann Zoltan Nagy und Martin Graf. Zahlreiche Zuschauer bildeten einen tollen Rahmen und fieberten mit den Nördlinger Buben mit.
Top-Scorer der Nördlinger war Lukas Ferner mit 22 Punkten.
Michael Dorsch (19), Benedikt Thalhofer (2), Jakob Groß (11), Simon Brunner (7), Jan Grempels (4), Johannes Raab (4), Jonathan Tritscher (10), Fabian Pfitzner (2), Georg Beyschlag (5), Lukas Ferner (22), David West (4) und Joschka Ferner (17).
 Bildergalerie des Spiels gegen Rosenheim! 

2. Spiel gegen Würzburg Baskets

Überzeugender Sieg im vorbeigehen. Tollen Basketball bot die U14m auch im zweiten Spiel um die bayerische Meisterschaft. Die Jungen aus Würzburg hatten nicht den Hauch einer Chance. Erst beim Stand von 0:29 erzielten sie die ersten Punkte. Danach entwickelte sich ein schönes Spiel in dem vor allem die Nördlinger zeigten wer Herr Im Haus ist. Nach der Halbzeit schonte Trainer Zoltan Nagy seine Talente und spielte fast nur noch mit der zweiten Fünf. Diese zeigten ebenfalls, dass sie toll Basketball spielen können. Mit diesem Sieg hat die Mannschaft die Qualifikation zur südostdeutschen Meisterschaft schon sicher. Morgen kommt es dann um 12:15 Uhr zum Finalspiel gegen die Bamberger Buben. 

Die Bildergalerie von Martin Pfitzner kommt hier!