Buben der U12 bei der “Bayerischen” auf dem dritten Platz

Erstmals in den neuen Aufwärm-Shirts bei den Bayerischen Mini-Masters in München. Am Ende belegen die Jungs der U12 des TSV 1861 Nördlingen, hier mit ihrem Trainer, Benedikt Schreiber, den sehr guten dritten Platz.

Bei den bayerischen Mini-Masters der U12m belegten die TSV Buben einen guten dritten Platz. In der Sporthalle auf dem Gelände des FC Bayern München und in der städt. Halle an der Säbener Straße trafen sich die besten sechs Mannschaften Bayerns zu ihren Meisterschaften. Die TSV Jungs hatten bei der Auslosung etwas Pech und trafen gleich im ersten Spiel in ihrer Gruppe auf die Hausherren und Mitfavoriten, den FC Bayern München. Lag es an der längeren Autofahrt, am frühen Spieltermin oder am großen Namen des Gegners? Nicht spritzig genug, zu langsam in der Verteidigung und mit vielen vermeidbaren Fehlern ließen sich die TSV Jungs von den körperlich überlegenen Spielern des FC Bayern den Schneid abkaufen. Noch bis zur Halbzeit lag man nur mit neun Punkten hinten. Aber im dritten Viertel konnte man den FC Bayern nicht stoppen und gab das Spiel letztlich mit 47:73 verloren.
Das zweite Gruppenspiel gingen die TSV Buben, angetrieben von Steffen Thalhofer, Nico Bosch und Moritz Trieb engagiert zu Werke und setzten sich gegen die Jungs aus Laufach im Verlauf des Spiels immer mehr ab. Schöne Einzelaktionen, aber vor allem auch ein verbessertes Mannschaftsspiel waren Garant für den klaren, ungefährdeten 79:53- Sieg.
Nach einer Spielpause, in der die Buben das Trainingsgeländes des FC Bayerns und in den Schaufenstern des Bürotraktes die großen Fußballpokale besichtigten, spielten die TSV-Jungs in ihrem Endspiel um Platz Drei, genau so, wie sie vor einigen Wochen den schwäbischen Titel errangen; nämlich eine bissige Verteidigung, Kampf um jeden Ball und ein Mannschaftsspiel, in dem jeder den besser postierten Mitspieler sah und jeder Spieler auf dem Feld eine gute, fein herausgespielte Wurfauswahl traf. Mit schnellem Spiel und lehrbuchmäßigen Fastbreaks spielten die U12 Buben der Fendt-Caravan-Basketball-Akademie-Donau-Ries die Gegner aus Herzogenaurach an die Wand. Über 16:0 und 18:2 war schon nach der ersten Viertelpause klar, dass die Jungs hier nicht verlieren wollen und werden. Angeführt wieder von dem vorbildlich kämpfenden Steffen Thalhofer und von Sebastian Sigg setzten sich auch die Spieler des jüngeren Jahrgangs immer besser in Szene. Lukas Scherer gab keinen Ball verloren und glänzte mit schönen Anspielen, aber auch als Vollstrecker, Yannik Ruf, Johannes und Philipp Steinmeyer verteidigten im Spiel gegen die Herzogenauracher verbissen und unterstützten damit entscheidend die Leistungsträger des älteren Jahrgangs Nico Bosch, Moritz Trieb, Stefan und Christian Kühn, Georg Wörle und Luca Lamprecht.
Ein tolles Spiel um den dritten Platz, ein klasse Ergebnis mit 71:29 und vor allem das Wissen, das sich die Mannschaft in dieser Saison unter der Trainingsanleitung von Benedikt Schreiber und Headcoach Zoltan Nagy positiv weiterentwickelt hat. Und vor allem das Wissen, in Bayern schon ganz vorne mitspielen zu können. Denn da waren sich auch die Zuschauer, unter anderem der langjährige TSV Spieler Bill Bessoir einig: Bei einer günstigeren Gruppenauslosung und einem Endspiel gegen den FC Bayern wäre sogar noch mehr drin gewesen. Aber dennoch, ein großartiger Erfolg der U12m des TSV 1861 Nördlingen und ein gelungener Abschluss einer schönen Saison. Vor dem Spiel erhielten alle TSV Jungs, die von einem Sponsor bereitgestellten neuen einheitlichen Shooting-Shirts und nach der Meisterschaft konnten sogar alle Buben mit Stolz und Freude einen Pokal und ein T-Shirt für den dritten Platz bei diesen Meisterschaften in Empfang nehmen. Also nur Gewinner an diesem Sporttag in München.Die

Für Nördlingen trafen: Spiele FC Bayern München/KUSG Laufach/TSV Herzogenaurach
Lukas Scherer (8/10/14), Stefan Kühn (2/2/2), Sebastian Sigg (-/2/6), Christian Kühn (2/2/4), Johannes Steinmeyer (-/4/-), Steffen Thalhofer (14/14/10),
Yannik Ruf (-/6/-), Georg Wörle (2/-/-), Luca Lamprecht (3/10/8), Nico Bosch (4/17/10), Philipp Steinmeyer (-/2/-), Moritz Trieb (12/10/17).       Autor: Rudi Scherer