Wann gelingt den TSV-Damen endlich mal ein Auswärtssieg? Auch beim MTSV Schwabing wurde es am Samstagnachmittag nichts: Die Nördlinger Damen unterlagen den Münchnern am Ende mit 61:78 deutlich. Verloren wurde die Partie allerdings bereits im ersten Viertel, das mit 7:20 endete. Dann rappelten sich die Nördlinger auf und wurden gleichwertig, doch zum Sieg reichte es nicht.
Problem der Nördlinger Damen war die zu lasche Verteidigung zu Beginn. Nach dem 4:4 in der 2. Minute gelang den Gastgeberinnen ein 10:0-Lauf zum 14:4. Und in der Folge wollte auch im Angriff der Gäste nichts gelingen. Drei-Freiwurfpunkte war bis zum Ende des ersten Viertels die ganze Ausbeute. Wesentlich motivierter ging es dann ins zweite Viertel und bis zur 14. Minute konnte vor allem Nathalie Ebertz ihre Mannschaft auf 25:18 heran bringen. ‚Doch die Schwabinger konterten auf 35:23 (17. Minute). Und trotz aller Bemühungen gelang es bis zur Pause nicht, den Rückstand zu verkürzen.
Ganz zu kippen schien die Partie, als die Schwabinger im dritten Viertel auf 55:36 enteilten. Dreier von Eder und Punkte von Mussgnug und Kucera eröffneten zwar immer noch die Chance, den Rückstand aufzuholen. Doch am Ende des dritten Viertels beim Stande von 45:59 war Das Spiel weitgehend gelaufen. Und auch im letzten Viertel waren die Gastgeberinnen in der Lage, die Nördlinger in Schranken zu halten. Bis zu 68:57 (38. Minute) kamen die Gäste noch heran, dann versuchten sie durch Stop-the-Clock noch zum Erfolg zu kommen, doch die Schwabinger verwandelten die folgenden Freiwürfe sicher.
Coach Andi Ebertz beklagte neben der zu laschen Verteidigung dass es nicht gelang, den Schwabinger Korb wirklich zu attackieren, zumal die Gastgeberinnen foulbelastet waren. Und von außen wurde nicht getroffen.
Für Nördlingen spielten: Ebertz 16 Punkte (1 Dreier), Eder 18 (2), Kucera 10, Lehnert 4, Meyer 3, Mussgnug 5, Tritscher 2, K. Veh 3, A. Wittmann. Otto Riedelsheimer
Archiv für den Monat November 2010
MTSV Schwabing – TSV Nördlingen Damen 78:61 (42:31)

Männliche Teams: Berichte vom Wochenende
Bezirksklasse: SSV Schrobenhausen II – TSV Nördlingen III 57:56
Die Nördlinger Herren III musste nach zuletzt vier Siegen in Folge die nun dritte Saisonniederlage hinnehmen. In einem sehr knappen Spiel zog man in Schrobenhausen den Kürzeren.
Das erste Viertel wurde von den Nördlinger sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung sehr schwach begonnen. Man hatte den Anschein noch nicht bei der Sache zu sein und so stand es schnell 20:7 für die Gastgeber. Im zweiten Spielabschnitt konnte man zunächst durch gute Verteidigungsarbeit etwas aufholen (16:26), wobei die sehr kleinlich pfeifenden Schiedsrichter die Nördlinger vor große Foulprobleme stellten. Aufbauspieler Timm Loibl musste das Spiel schon vor dem Halbzeitpfiff frühzeitig durch fünf Fouls beenden. Durch außerdem einige einfache Schnellangriffe der Schrobenhausener gingen diese schließlich mit einer 14-Punkte-Führung in die Halbzeitpause (33:19).
Nun war es Aufgabe von Spieler-Trainer Sebastian Moll seine Spieler neu zu motivieren und sein Team wachzurütteln. Das dritte Viertel wurde dann zum stärksten der Nördlinger. Man ließ nur fünf gegnerische Punkte zu und erzielte selbst 18, konnte also zum Ende dieses Abschnitts auf 37:38 verkürzen. Offensiv konnte in der zweiten Hälfte vor allem Dreierspezialist Giuliano Del Gaudio voll überzeugen. Er erzielte mit vierzehn Punkten (davon vier Dreier) seine gesamten Punkte in der entscheidenden Phase des Spiels. Im vierten Spielabschnitt kamen die Nördlinger wieder etwas ins Straucheln, jedoch kämpfte man sich erneut zurück und vier Minuten vor Schluss konnte man zum 48:48 erstmals ausgleichen. Anschließend war das Glück etwas auf der Seite der Schrobenhausener, welche zwei Minuten vor Schluss mit 53:48 wieder in Führung gingen; für eine erneute Aufholjagd der Nördlinger war dann etwas zu wenig Spielzeit. Del Gaudio konnte mit einem Dreier mit der Schlusssirene aus 10 Meter Entfernung dann zum Enstand 56:57 aufschließen.
Spieler-Trainer Sebastian Moll meinte abschließend zum Spiel: “Wir können mit unserer Leistung vor allem in der zweiten Halbzeit äußerst zufrieden sein, jedoch darf man in Zukunft nicht so ängstlich ins Spiel gehen und muss von Anfang an die Gegner unter Druck setzen.”
Für den TSV spielten: Benedikt Moll 15 Punkte (2 Dreier), Giuliano Del Gaudio 14 (4), Christian Pfefferlen 8 (1), Sebastian Moll 6, Michael Zink 5, Matthias Müller 4, Simon Zink 2, Christoph Geyer 2 und Timm Loibl.
U14m1: TV Memmingen – TSV Nördlingen 24:170 (10:78)
Am Samstagnachmittag waren die Nördlingen zum letzten Hinrundespiel der Bezirksliga beim bislang sieglosen TV Memmingen zu Gast. Die Rieser zeigten 40 Minuten lang eine konzentrierte und motivierte Leistung und aus einer aggressiven Verteidigung erreichten die Jungs einen wahren Kantersieg. Ein besonderes Lob von Trainer Zoltan Nagy verdienten sich Georg Beyschlag, Moritz Trieb und Jakob Groß.
Es spielten: Moritz Trieb 29, Jan Grempels 15, Jakob Groß 29, Rene Kugelmeier 16, Georg Beyschlag 30, Florian Link 6, Fabian Pfitzner 18, Moritz Babsch 6, Nico Bosch 6 und David West 16.

Zweiter Saisonsieg für Bayernliga-Herren
Comeback von Mario Matic
TSV Nördlingen II – SV Stauf 88:80 (46:32)
Am Wochenende konnte die Bayernliga-Truppe von Coach Matthias Wallimann ihren zweiten Saisonsieg einfahren. Gegen den SV Stauf gewann man vor heimischer Kulisse verdient mit 88:80.
Die Rieser legten los wie die Feuerwehr: Ehe sich die Gäste versahen lag man bereits mit 14:1 in Führung. Dank einer tollen Teamdefense konnten viele Fastbreaks gelaufen werden, die meist in einfache Punkte verwandelt werden konnten. Auch im Set-Play überzeugten die TSV-ler von Anfang an. Mario „Babyshaq“ Matic war im Lowpost nicht zu stoppen und erzielte gleich in der ersten Halbzeit 17 seiner insgesamt 25 Punkte. Lediglich ein 0:8-Lauf der Staufer trübte die gute Stimmung am Ende des ersten Viertels (22:14). Auch im zweiten Viertel waren zunächst wieder die Rieser am Drücker. Gegen die gegnerische Zonenverteidigung fand man immer den besser postierten Mitspieler. Besonders Moritz Pösl und Jonas Zink bewiesen mit jeweils drei Dreiern einmal mehr ihre Treffsicherheit. Doch Stauf ließ sich nicht wirklich abschütteln, sodass trotz einer insgesamt guten ersten Halbzeit die Begegnung noch nicht entschieden war.
Das dritte Viertel begannen die Nördlinger etwas unkonzentriert, was die Gäste wiederum zu einem kurzen Zwischenspurt nutzen konnten. Doch jeweils vier Punkte von Philipp Leitner und Tobias Ruf sorgten wieder für etwas Ruhe im Nördlinger Spiel. Unter dem Korb profitierten Tobias Schmid und Jochen Konnerth von einer teilweisen Dreimanndeckung bei Matic, der Vorsprung vergrößerte sich wieder. Doch wer sich im mittlerweile vierten Viertel beim Stand von 78:60 (34. Minute) schon siegessicher wägte, sollte eines besseren belehrt werden. Drei wilde Dreier von Stauf und es wurde nochmals eng. Doch die Herren II spielte den verdienten zweiten Saisonsieg sicher nach Hause.
Es spielten: Moritz Pösl 11 (3 Dreier), Tobias Ruf 9 (1), Jonas Zink 11 (3), Timm Loibl, Mario Matic 25, Robin Seeberger, Jochen Konnerth 6, Benedikt Moll, Philipp Leitner 17 (1), Ferdinand Strohm und Tobias Schmid 9.

Niederlage beim Favoriten
JBBL-Team verliert gegen München Nord
Team Basket München Nord – TSV Nördlingen 71:61 (33:26)
Am Sonntagnachmittag mussten die TSV Nördlingen zum Top-Favoriten nach München fahren. Jeder erwartete einen Sieg für die Gastgeber, doch die Nördlinger bewiesen, dass sie durchaus eine Chance hatten und verloren das Spiel nur knapp. Die Statistik zeigt, dass die TSV-ler in der Zone ganze 20 Punkte weniger erzielen konnten als die Münchner. Der zweite Grund für die Niederlage war, dass man die beiden Topspieler Lion Gorgas (21 Punkte) und Daniel Pelger (18) nie wirklich stoppen konnte. Hinzukam, dass die Rieser ihr gewohntes Fastbreak-Spiel nicht durchsetzten konnten.
Das erste Viertel verlief Kopf an Kopf, das Spiel war langsam aber kontrolliert und beide Mannschaften zeigten konzentrierte und disziplinierte Set-Plays. Im zweiten Viertel kassierte Lukas Ferner schon in der ersten Minute sein drittes Foul, was die Nördlinger etwas aus dem Konzept brachte. Die Münchener konnten dadurch ihre Chance unter dem Korb noch besser nutzen und dies führte zu einem leichten Vorsprung der Münchner (26:33). Nach der Halbzeit spielte München Nord mit einer aggressiven Defense und erzielten im Angriff einfache Körbe. Mit drei Dreiern erhöhten sie ihren Vorsprung auf 15 Punkte. Bis zur Hälfte des letzten Viertels gaben die Nördlinger Jungs nicht auf und in der 35. Minute hatten die Münchner plötzlich nur noch einen Vorsprung von sechs Punkten. Doch Daniel Pelger konnte fast im Alleingang den Münchener Sieg sichern. Die Nördlinger zeigten über das ganze Spiel eine kämpferische Leistung doch leider konnten sie am Schluss nicht genügend mithalten und so musste man sich am Ende geschlagen geben.
Es spielten: Georg Beyschlag 6, Jonathan Tritscher, Simon Brunner 4, Magnus Münzinger 4, Felix Leitner 5 (1Dreier), Johannes Sigg 3, Jakob Groß, Michael Dorsch 12 (1), Paul Pfeilschifter, Lukas Ferner 10 und Joschka Ferner 19.

Bayernliga-Herren empfangen Stauf
Nördlinger wollen zurück in die Erfolgsspur
Am Sonntag empfangen die TSV-Herren um 16 Uhr den SV Stauf in der Nördlinger Mehr-zweckhalle. Gegen die Oberpfälzer wollen die Rieser wieder in die Erfolgsspur zurückkommen und nach bislang vier Niederlagen in Folge endlich wieder einen Sieg einfahren. Fast hätte dies beim letzten Spiel in Schrobenhausen schon geklappt, wo man sich am Ende denkbar knapp mit 82:81 geschlagen geben musste.
Der dort gezeigte Aufwärtstrend soll nun im Spiel gegen Stauf fortgeführt werden. Zwar müssen die TSV-ler auf Verteidigungsspezialist Dominik Pausch sowie aller Voraussicht nach auch auf Max Gentner und Robin Seeberger verzichten. Dafür ist Forward Jochen Konnerth wieder mit von der Partie, der dem Rieser Frontcourt nochmals mehr Stabilität verschaffen sollte. Gerade unter den Körben hatte man in den ersten Saisonspielen, gerade wegen des langen Ausfalls von Tobias Neukamm, große Probleme. Zudem werden Benedikt Moll und Timm Loibl in den Kader aufrücken. Beide haben sich durch zuletzt gute Leistungen in der Herren III für einen Einsatz empfohlen. Für das Spiel am Sonntag gibt Trainer Matthias Wallimann klar die Marschroute vor: „Gegen Stauf ist unser klares Ziel ein Sieg, wofür wir 40 Minuten lang kämpfen werden. Und wer weiß, vielleicht kann ich als Trainer noch die ein oder andere Überraschung aus dem Hut zaubern.“
Wer sich die „Überraschung“ nicht entgehen lassen will, ist recht herzlich eingeladen, die Bayernliga-Mannschaft am Sonntag wieder kräftig zu unterstützen.

Engagierte Verteidigungsarbeit bringt Herren3 den vierten Sieg in Serie
Durch einen hart umkämpften, jedoch nie gefährdeten 59:51 Auswärtsieg gegen den TSV Etting/Ingolstadt konnte die junge Mannschaft in der Bezirksklasse Herren Nord schon den vierten Erfolg in Serie verbuchen und liegt nach nunmehr sechs Spielen auf einem sehr guten zweiten Rang.
Zu Beginn der Begegnung zeigte sich die junge Nördlinger Mannschaft durch Pech im Abschluss zu schnell verunsichert und konnte so erst kurz vor Ende des ersten Viertels in Führung gehen (7:6; 9.Minute). Mit einem 9:6 Vorsprung starteten beide Teams in die zweiten zehn Minuten, in denen die Gäste dank sehr guter Verteidigungsarbeit einen 9:2 Lauf erspielten (18:8; 16. Minute) und somit den Vorsprung deutlich ausbauten. Doch in den letzten Minuten der ersten Halbzeit hatte die Heimmannschaft aus Etting das Wurfglück, welches den Nördlingern die ganze Saison schon versagt ist, und konnten so bis zur Halbzeit den Vorsprung auf nur vier Punkte verringern (28:24). In der Halbzeit stellte sich die Mannschaft aus dem Ries neu ein und konnte wiederum aufbauend auf einer hohen Intensität in der Verteidigung den Vorsprung zum Ende des dritten Spielabschnitts wieder deutlich ausbauen (47:37). Zu Beginn der letzten zehn Minuten verpassten es die Gäste das Spiel vorzeitig zu entscheiden und so schafften es die Ingolstädter bis auf zwei Punkte heranzukommen (47:45, 34. Minute). Doch ein Auszeit und eine verbesserte Defense brachte die TSVler wieder in die richtige Spur und konnten dank einem 8:2 – Lauf die Partie endgültig entscheiden. Mit diesem 59:51 Sieg bauen die Nördlinger ihre Serie auf vier Siege aus und hoffen diese am Samstag bei dem zweiten von vier Auswärtsspielen in Schrobenhausen weiter aufrecht zu erhalten.
Für Nördlingen spielten: Moll, J.; Zink, M. 7 Punkte; Loibl, T. 9; Del Gaudio, G. 8 (2 Dreier); Müller, M.; Moll, B. 11 (1), Moll, Ph. 6, Zink, S. 6; Moll, S. 10.

Männliche Teams: Berichte vom Wochenende
U16m: TSV Königsbrunn – TSV Nördlingen 77:73 (29:31)
Am Samstagabend musste die U16m in Königsbrunn nach einem sehr spannenden und knappen Spiel leider eine Niederlage einstecken. Die erste Halbzeit war ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen. Anstelle von Philipp Leitner coachte Zoltan Nagy als Vertreter und motivierte die Jungs damit, dass sie durch viele Rebounds und mit mehr Fastbreaks leichter gewinnen könnten. Dies setzten die Nördlinger vor allem im dritten Viertel auch um und schafften es zu einer 39:49 Führung. In diesem Abschnitt spielten die TSV Jungs richtig gut, doch die drei Leistungsträger aus Königsbrunn waren nicht zu stoppen und holten bis zum Ende des Viertels wieder auf (55:54). Im letzten Viertel schaffte es keine der beiden Mannschaften einen wirklichen Vorsprung zu ergattern und in den letzten Minuten schien es so, als würde der TSV Königsbrunn (75:69) den Sieg schaffen. Doch die Jungs gaben nicht auf, und 16 Sekunden vor Schluss schafften sie es noch auf 75:73. Leider gelang der Ausgleich durch verfehlte Freiwürfe nicht mehr und Königsbrunn gewann nach einer sehr spannenden Schlussminute das Spiel.
Es spielten: Fabian Berger 1, Simon Brunner 24, Florian Knie 7, Simon Lachenmeyer 4, Magnus Münzinger 22, Andreas Thoma 6, Jonathan Tritscher 3 und Simon Wolfinger 6.
U18m: TSV Nördlingen – ESV Ringsee Ingolstadt 84:45 (44:18)
Die Nördlinger, ohne ihre beiden Guards Max Gentner und Marvin Schneider dafür aber mit Jonas Zink und Jochen Konnerth, sorgten gleich im ersten Viertel für eine deutlich Führung, die man das ganze Spiel nicht mehr aus der Hand gab. Im zweiten Spielabschnitt schlichen sich ein paar kleine Fehler ein, die man im dritten Viertel abstellen wollte. Dies gelang aber nicht und ermöglichte dem Gegner etwas zu verkürzen. Allerdings schlugen die Nördlinger mit guter Defense und den daraus resultierende einfachen Punkten zurück und man gewann das Spiel verdient mit 84:45.
Es spielten: Faußner Max 7, Fischer Marvin-Julien 2, Graf Christian 5, Hammer Andreas, Heinschild Tim, Konnerth Jochen 21, Palackal Joseph, Raizner Peter 4, Ruf Florian 4, Seeberger Robin 16, Zink Jonas 25

Mädchenbegegnungen vom Wochenende
Bezirksliga U12gem. SSV Schrobenhausen U13w – TSV Nördlingen U13w 25:84
Es war für die Nördlingerinnen sehr schön, auch einmal gegen Mädchen zu spielen. Leider war dieses Spiel keine Herausforderung für die Akademie-Girls, die von Anfang an technisch und taktisch überlegen waren. Aus diesem Grund konnte Trainerin Agi Szittya allen Spielerinnen genügend Spielzeit geben. Alle Nördlinger Mädels konnten punkten, allen voran Sandra Keller und Pauline Steinmeyer.
Es spielten:
I.Schenk 14, P.Steinmeyer 17, M.Üver 2, L.Heuberger 2, K.Knauer 5, E.Koisurak 12, I.Sokolowski 10, S.Keller 22
Bezirksliga Schwaben U15w MTV Ingolstadt – TSV Nördlingen 112:14
Die noch unerfahrene Nördlinger Mannschaft, die überwiegend aus U13 Spielerinnen bestand, erwischte keinen guten Start und tat sich auch das restliche Spiel über schwer.
Die gegnerischen Spielerinnen waren zwar alle einen Kopf größer und älter, trotzdem hätten die TSV Mädchen mehr Punkte aus ihren Chancen machen können.
Es spielten:
N.Link, M.Wernitz, K.Aslihan, E.Udaly, J.Fickel, S.Müller 8, L.Elsenhans 4, J.Stegmeier 2
Bezirksliga Oberbayern U15w DJK Landsberg – TSV Nördlingen 45:102
Mit einem deutlichen Sieg im Gepäck kehrten die TSV Mädchen aus Landsberg zurück. Die groß gewachsenen Landsbergerinnen konnten dem schnellen und druckvollen Spiel der Nördlingerinnen nichts entgegensetzen. Die nach überstandener Verletzung ins Team zurückgekehrte A.-M.Scherla brachte wieder mehr Sicherheit in den Nördlinger Spielaufbau und auch die Korbleger wurden diesmal sicher verwandelt. Alle Spielerinnen bekamen von Trainer Nagy viel Einsatzzeit und alle konnten sich in die Korbschützenliste eintragen.
Es spielten:
A.-M.Scherla 20, S.Mieling 9, M.Aumann 2, L.Tauschek 16, S.Adler 2, J.Ruf 8, M. Asllani 15,
J.Klug 14, M.Seeberger 14, K.Gerstmeyr 2
Bezirksliga Schwaben U17w SG Gersthofen/Meitingen – TSV Nördlingen 45:62
Da die WNBL-Mädchen gleichzeitig im Einsatz waren, mussten die Spielerinnen der U15
aushelfen. Die Gegnerinnen, eine gemischte Mannschaft aus Gersthofen und Meitingen, machte es ihnen nicht leicht und das erste Viertel war mit 11:12 sehr ausgeglichen. Im zweiten Viertel konnten sich die Nördlingerinnen, vor allem durch 13 Punkte von Miri Asslani, etwas absetzen. In der zweiten Halbzeit führten die Rieserinnen durchgehend und verdienten sich einen ungefährdeten Sieg.
Es spielten:
A.Maier, S.Mieling 10, M.Aumann 2, V.Leidel 13/1, S.Adler 2, S.Hecht, J.Ruf 4, M.Asslani 21/1, M.Seeberger 10, K.Gerstmeyr, J.Greiner
Kreisliga Damen TSV Etting- TSV Nördlingen 2 32:50
Lange taten sich die nur mit 7 Spielerinnen angetretenen Nördlinger Damen schwer. Erst als Spielertrainerin T.Lehnert Pressverteidigung anordnete, kam Schwung ins Nördlinger Spiel und letztendlich ein deutlicher Auswärtssieg zustande.
Es spielten:
M.Ernstberger 4, S.Kielmann 6, T.Lehnert 8, T.Oswald 4, L.Raab 2, C.Thalhofer 8, K.Veh 18

TSV Nördlingen Team Thalhofer TBA Fireballs – TuS Bad Aibling 68:58 (33:30)
Die Heimpremiere 2010/2011 des weiblichen U17-Teams des TSV Nördlingen, Team Thalhofer am Sonntagmittag in der Hermann-Keßler-Halle ist geglückt. Die TSV-Mädchen schlugen nach einem spannenden Spiel die Gäste vom TuS Bad Aibling, die TBA Fireballs mit 68:58, Halbzeit 33:30. Zwischenzeitlich sah es allerdings gar nicht nach einem Sieg aus. Erst ein starkes letztes Viertel mit 23:9 Punkten sicherte den Sieg.
Entgegen den Erwartungen standen die Rekonvaleszenten Teresa Kucera, Fanny Szittya und Amelie Wittmann im Team der Einheimischen und das war bitter notwendig. Einmal, weil die Gäste der erwartet kämpferisch und läuferisch starke Gegner war, zum anderen, dass die Thalhofer-Mädchen ohne die drei Genannten noch nicht WNBL-Reife haben. Coach Pat Bär muss eine neue Gruppe heranziehen und das geht nicht von heute auf morgen. Dass es gelingt, zeigten schon die Fortschritte einzelner Spielerinnen im Laufe der jungen Saison und auch des aktuellen Spieles. Und da die Mädchen nie zusammen trainieren, braucht das Team noch gemeinsame Spiele, um zu einer Einheit zu werden.
Bereits zu Beginn des Spieles zeigte sich, die Aiblinger Gäste zum Teil mit dem Damenteam vom Vortag identisch sind. Ihre Taktik war, so oft wie möglich zum Korb penetrieren und Fouls der Nördlinger ziehen. In der Verteidigung setzten die Gäste auf aggressive Deckung und Steals, die sie zu Solos nutzten. Bei den TSV-Mädchen versuchte man zunächst, über Spielmacherin Fanny Szittya – später auch Amelie Wittmann und Anna Thalhofer - eine Ordnung ins Spiel zu bringen und die Gäste so gut wie möglich in ihrem Vorwärtsdrang zu stoppen. In der Offensive endeten viele Angriffe bei Teresa Kucera, die dank ihrer Wurfsicherheit immer wieder punktete. Zunächst liefen die Nördlinger jedoch einem Rückstand hinterher, so dass Coach Pat Bär mit Auszeit seine Mannschaft stabilisieren musste. Bis zum Ende des ersten Viertels gelang es dann auch, den 10:13-Rückstand in eine 18:14-Führung umzuwandeln.
Diese knappe Führung hielten die Thalhofer-Mädchen dann im zweiten Viertel, auch nachdem im Team durch gewechselt wurde. Neben Kucera, die sicher im Offensivrebound war, waren auch Berger und Klug erfolgreich. Auf der Gegenseite lief vieles über die Spielmacherin Genttner, die zur Pause bereits 13 Punkte hatte. Kucera stand bei deren 16, die TSV-Führung bei 33:30.
Auch im dritten Viertel änderte sich zunächst nicht viel und die Nördlinger hielten ihre Führung. Brenzlig wurde es dann ab der 28. Minute, als Aibling nach vielen TSV-Fehlwürfen plötzlich ausglich und mit 47:42 in Führung ging. Die Gäste hatten dabei die Nördlinger Spitzen Kucera und Szittya in der Verteidigung gut im Griff.
Im letzten Viertel liefen die TSV-Mädchen bis zur 36. Minute noch dem Rückstand hinterher, obwohl Coach Bär seine Mannschaft schon schnell nach Wiederanpfiff mit einem Donnerwetter aus der Verteidigungslethargie reißen wollte. Ab der 36. Minute war es dann doch so weit: die eingewechselte Lisa Tauschek brachte mit Steals und entschlossenen Solos neuen Wind. Und als auch Kucera nach einem Ballgewinn mit Solo erfolgreich war, führten die Nördlinger wieder mit 59:56. Und sie ließen sich dann auch den Sieg nicht mehr nehmen, zumal den Gästen die Luft und die wichtigen Spielerinnen mit fünf Fouls ausgingen.
Für das Team Thalhofer spielten: Berger 4, Burkhardt 1, Grempels, Klug Katharina 7, Kucera 32, Lessmann, Szittya 14, Thalhofer Anna, Wittmann Amelie, Tauschek 10. Erfolgreichste Gäste waren Genttner mit 22 und Brand mit 10 Punkten. (or)

Sieben Sekunden fehlten zum Sieg
TSV Nördlingen Damen 1 TuS Bad Aibling Damen 52:53 (27:31)
Am Ende einer spannenden Partie am Samstagnachmittag in der Mehrzweckhalle herrschte Enttäuschung und es gab Tränen: sieben Sekunden fehlten den Basketballdamen des TSV Nördlingen im Regionalligaheimspiel gegen den TuS Bad Aibling zum Sieg! Stefanie Pölder aus Aibling, die mit 19 Punkten erfolgreichste Akteurin auf dem Feld bekam irgendwie und glücklich den Ball unter dem TSV-Korb zu fassen und machte aus einem 51:52-Rückstand einen 53:52-Sieg für ihre Mannschaft. Enttäuschung und Frust der Einheimischen waren verständlich, denn sie hatten eigentlich unerwartet gegen die favorisierten Gäste eine starke Leistung gezeigt.
Der Sieg der jungen Aiblinger war trotzdem auch nicht unverdient. Sie waren über das gesamte Spiel die energischere Mannschaft, die sich immer wieder voran puschte und gegen die körperlich überlegenen Nördlinger auch den Weg zum Erfolg fanden. Entscheidend für den Ausgang des Spieles war einerseits die Aggressivität der Gästeverteidigung vor allem in den Abschnitten mit Presse ab der Nördlinger Grundlinie, wo sie immer wieder TSV-Ballverluste provozierten und auch das taktische Konzept der Gastgeberinnen durcheinander brachten. Nach dem Rezept, nur jede vierte Attacke wird als Foul gepfiffen, hatten sie am Ende weniger Fouls als die Einheimischen auf dem Konto. Und im Gegensatz dazu mit ständigem Penetrieren in die Nördlinger Zone zwangen sie die Gastgeberinnen zu Fouls, die zu deutlich mehr Freiwürfen führten. Zwar war ihre Wurfsicherheit hier nicht überwältigend, zum Sieg trugen die acht Freiwurfpunkte doch bei. Entscheidender allerdings war, dass die Aiblinger dank einer tollen Leistung von Spielmacherin Lena Bradaric es verstanden, immer wieder eine Spielerin, überwiegend Pölder, unter dem TSV-Korb so anzuspielen, dass ein Korb zwingend war.
Es war ein abwechslungsreiches Spiel mit viel Hektik, viel Kampf und viel Laufbereitschaft auf beiden Seiten. Beide Teams gewannen je zwei Viertel. Die Nördlinger agierten überwiegend mit Manndeckung, wobei hier Sophie Eder den schweren Part hatte, Bradaric nicht aus den Augen zu lassen. Dies gelang ihr gut, denn die Spielmacherin aus Aibling brachte es nur zu einem Dreier. Anderseits konnte sie auch nicht verhindern, dass ihre Gegnerin immer wieder einen Weg fand, ihre Mitspielerinnen in Szene zu setzen. Wie immer setzten die Nördlinger im Angriff auf ihre Distanzwürfe, bei Vroni Meyer klappte es bei fünf erfolgreichen Dreier und einem Wurf, der schon im Korb wieder raus sprang. Beim Rest des Teams war die Ausbeute von außen allerdings weniger gut. Und unter dem Korb, wo die Nördlinger dank der Größe von Lehnert und Ebertz eine Chance gehabt hätten, gelang zu wenig. Nur im dritten Viertel, als es gelang, mit schnellen Pässen zu Centerinnen im Lauf anzuspielen, ging das Konzept auf. Und die Chance, durch Fastbreak zum Erfolg zu kommen, wurde einerseits durch die Gegnerinnen unterbunden, zum anderen auch trotz gutem Defensivrebound nicht konsequent genutzt.
Die ersten Punkte machten die Gäste, doch dann ging der TSV dank zweier Dreier von Meyer mit 14:7 in Führung. Doch bis zum Ende der ersten zehn Minuten schmolz der Vorsprung wieder auf 14: 12. Im zweiten Viertel ermöglichten Ballverluste und Deckungsfehler den Gästen eine 20:17-Führung, die die Einheimischen wieder egalisierten. Doch als die Presse der Gäste gegen Ende des Viertels immer wieder Erfolg hatte, ging Aibling bis zur Pause auf 31:27 davon.
Der stärkste Spielabschnitt der Nördlinger waren dann die ersten sechs Minuten des dritten Viertels. Mit einem 15-Punktelauf, bei dem vor allem Lehnert und Ebertz erfolgreich waren, zogen sie auf 42:33 davon. Doch als die Gäste in der Verteidigung wieder sehr aggressiv zu Werke gingen, kamen die Nördlinger wieder von der Rolle und Aibling auf 45:43 heran. Der Rest des Spieles war dann Stellungskampf pur. Ob es taktisch richtig war, Sophie Eder im letzten Viertel ausschließlich den Ballvortrag machen zu lassen, obwohl Tritscher vorher durchaus ansehnlich spielte, sei dahin gestellt. Auch ansonsten verzichtete Coach Ebertz auf Wechsel seiner Stammfünf, die am Ende im Angriff deutlich zu wenig Durchschlagskraft hatte.
Für Nördlingen spielten: Lehnert 8, Ebertz 8, Ernstberger, Trischer 4, Mussgnug, Meyer 15 (5 Dreier), Eder 15 (1), Anna Veh 2. Otto Riedelsheimer















