Archiv für den Monat Januar 2011

Männliche Nachwuchsteams erfolgreich

Kantersiege für U14 und U12

U14: TSV Nördlingen – SSV Schrobenhausen 139:46 (62:21)

Mit einem ungefährdeten Sieg setzten sich die Buben der Altersklasse U14 des TSV Nördlingen in der Mehrzweckhalle gegen die Gäste aus Schrobenhausen klar durch. Zusammen mit den Leistungsträgern Georg Beyschlag, David West, Jan Grempels und Jakob Groß, die in den Vorwochen schon stark aufspielten, konnte besonders Moritz Trieb auf sich aufmerksam machen. Gegen die Schrobenhausener stand er oftmals genau richtig, sammelte viele Abpraller und erzielte 40 Punkte! Respekt und Anerkennung verdienten sich aber auch die Gäste, die niemals aufsteckten und bis zum Ende des Spieles kämpften.

Es spielten: Moritz Babsch 12, Georg Beyschlag 32, Jan Grempels 8, Fabian Langseder 17, Florian Link 4, Steffen Thalhofer 14, Moritz Trieb 40, David West 12.

U12: TV Augsburg – TSV Nördlingen 105:42

Am Sonntagmorgen traten die Jungs der U12m des TSV Nördlingen in Augsburg gegen die Buben des TVA an und blieben auch im siebten Spiel dieser Saison ungeschlagen. Trotz einiger Leichtsinnsfehler und Unachtsamkeiten spielten die TSV-ler ihre klare Überlegenheit aus und zeigten ein schönes Mannschaftsspiel. Trainer Zoltan Nagy gab allen mitgereisten zwölf Spielern ausreichend Spielzeit, die diese auch zu nutzen wussten. Lukas Scherer verteilte die Bälle im Angriff, die vielen Assists nutzten besonders Yannik Ruf, der mit 23 Punkten Topscorer war, aber auch Florian Erdle, der erstmals zweistellig punktete. Als Stützen der Mannschaft bauten – wie gewohnt – Phillip und Johannes Steinmeyer den Vorsprung stetig aus, wobei sich erfreulicherweise auch die jüngeren Mitspieler immer besser an die Spielweise in dieser Altersklasse gewöhnen.

Es spielten: Altreuter Tim 6, Steinmeyer Johannes 12, Schwarzenberger Leo, Scherer Lukas 10, Hiekisch Lukas 16, Sachnovski Nico 3, Ruf Andreas 2, Steinmeyer Phillip 15, Berger Jonas, Ruf Yannick 23, Erdle Florian 12 und Sell Jakob 6.

JBBL: Rieser starten mit Niederlage in die Hauptrunde

Dennoch starke Leistung gegen Jena

TSV Nördlingen – PlanOrg Junior Jena 60:74 (37:37)

Gegen die favorisierten Gäste aus Jena musste die Nördlinger JBBL-Mannschaft eine Niederlage hinnehmen. Dennoch zeigte die Truppe von Coach Zoltan Nagy eine klasse Leistung, auf die man stolz sein kann.

Jena schaffte es gleich im ersten Angriff seinen 2,10m großen Juniorennationalspieler Daniel Mayr in Szene zu setzen und ging mit 2:0 in Führung. Es sollten aber vorerst die einzigen beiden gegnerischen Punkte sein. Furios starteten die TSV-ler in die Begegnung: Einem Dreier von Johannes Sigg folgte gleich ein weiterer Distanzwurf von Michael Dorsch, welcher auch im Fastbreak immer wieder erfolgreich abschließen konnte. In der Defense hatten die beiden Ferner-Brüder ihre körperlich starken Gäste fest im Griff und ehe man sich versah führte man gegen den Favoriten schnell mit 15:2 (5. Minute). Schockiert reagierte Gäste-Trainer Thorsten Rothärmel mit einer Auszeit, nach welcher seine Spieler besser in die Partie fanden. Nördlinger hingegen konnte an das hohe Anfangstempo nicht mehr ganz anknüpfen, dennoch gewann man das erste Viertel mit 19:13. Auch im zweiten Viertel nahm die Begegnung nicht an Attraktivität ab, im Gegenteil: Ein immer schöner Spiel auf Augenhöhe lieferten sich die beiden Teams. Jena schaltete in der Defense einen Gang höher und die Nördlinger hatten etwas Probleme mit deren Ganzfeldverteidigung. Doch die mittlerweile eingewechselten Guards Magnus Münzinger und Youngster Georg Beyschlag wussten sich dagegen zu wehren. Münzinger mit vier Punkten sowie Joschka Ferner mit einem Dreipunktspiel stellten dann den 37:37-Halbzeitstand her.

Nach Seitenwechsel kamen die Gäste energischer aus der Kabine, schließlich wollte man seiner Favoritenrille nun auch gerecht werden. Ärgerliche Fehler auf Seiten der Nördlinger führten in den ersten Minuten zu einem kleinen Rückstand (39:45). Das Nördlinger Kollektiv stemmte sich weiter gegen die Gäste aus Thüringen. Deren Spiel wurde nun maßgeblich von einem Spieler bestimmt: Nikolai Ekimov. Der Ex-Leitershofener, der einem Großteil der Nördlinger Spieler noch aus früheren Jahren bekannt ist, drückte nun sowohl im Angriff als auch in der Defense dem Spiel seinen Stempel auf. Mit einem spektakulären Dunking sorgte er schließlich für das Highlight der Begegnung. Doch wer gedacht hätte, die Moral der Hausherren wäre gebrochen, sollte eines Besseren belehrt werden: Erneut nahmen sich die beiden Guards Münzinger und Beyschlag ein Herz und verkürzten zum Ende des dritten Viertels auf 50:60. Es war also weiterhin noch nichts entschieden. Auch im letzten Spielabschnitt kämpften die TSV-ler angeführt vom bärenstarken Lukas Ferner, dem besten Nördlinger am heutigen Tag, weiterhin bis zum Umfallen, doch immer öfter konnte sich die individuelle Überlegenheit der Jenaer durchsetzen. Vor allem Mayr und Ekimov waren nur noch schwer zu stoppen.

So musste man sich am Ende zwar mit 60:74 geschlagen geben, Trainer Zoltan Nagy konnte aber zu Recht stolz auf seine Mannschaf sein: „Das war die beste Leistung der ganzen Saison. Auch in den nächsten Spielen müssen wir mit derselben Intensität agieren, dann können wir bestimmt noch die eine oder andere Topmannschaft ärgern.“

Es spielten: Georg Beyschlag 2, Jonathan Tritscher, Simon Brunner, Magnus Münzinger 6, Felix Leitner 2, Johannes Sigg 7 (1 Dreier, 7 Rebounds), Johannes Raab, Michael Dorsch 17 (2 Dreier, 4 Assists), Paul Pfeilschifter, Lukas Ferner 20 (2 Dreier, 5 Rebounds, 3 Assists) und Joschka Ferner 6 (12 Rebounds, 5 Assists, 5 Blocks). Die Topscorer Jenas: Mayr 20 (17 Rebounds), Glück 17 und Ekimov 16 (9 Rebounds, 4 Assists).

Vier Spiele vier Siege

Die Sieger (von links): Georg Beyschlag, Anna-Maria Scherla, Moritz Pösl und Paula Wittig. Fotos: Jochen Aumann

Die Sieger (von links): Georg Beyschlag, Anna-Maria Scherla, Moritz Pösl und Paula Wittig. Fotos: Jochen Aumann

Einen erfolgreichen Samtag erlebten zahlreiche Zuschauer in der Nördlinger Mehrzweckhalle beim Basketball. Die U11 machte mit einem 76:42 gegen Etting den Anfang. Das punktereichste Spiel zeigte die mänliche U14. Mit 139:46 schossen unsere Jungs die Gegner aus Schrobenhausen nach Hause.
In der oberbayerischen Bezirksliga holte sich die weibliche U15 mit 87:52 gegen den MTV München den nächsten Sieg und sichert sich Platz drei in der Tabelle.
Den Knaller aber zeigten unsere Bayernliga-Herren. Sie spielten gegen PSV Nürnberg, die in dieser Saison erst zwei Spiel verloren haben. Mit 77:71 behielt unser Team die Oberhand.
Zu jedem Spiel finden Sie eine Bildergalerie des Spiels.
Am Sonntag gehen die Playoffs in der JBBl los. Unser Team muss gegen Jena ran. Um 13:45 ist Tipp-Off. Ein Besuch lohnt sich.

Herren II wieder zurück in der Erfolgsspur

Verdienter Sieg über favorisierte Nürnberger

TSV Nördlingen II – Post SV Nürnberg 77:71 (35:25)

Mit einem hart umkämpften aber letztendlich verdienten Sieg sind die Bayerliga-Herren wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Ausschlaggebend waren dabei die beiden Neuzugänge Michael Diemer und David Bouwmeester, welcher schon letzte Saison das Trikot des TSV trug.

Gleich zu Beginn arbeiteten die Rieser konzentriert in der Verteidigung und ließen daher nur wenige Körbe zu. Allerdings machte man es sich im Angriff oftmals selbst etwas schwer und schaffte es nicht sich zu spürbar abzusetzen. Hier merkte man den Nördlingern noch eine fehlende Feinabstimmung mit dem neuen Centerduo Diemer/Bouwmeester an. Doch als dann die eigene Zonenpresse immer besser funktionierte, kamen die Erfolge in der Offense von allein. So konnte man das erste Viertel gleich mit 13:6 für sich verbuchen. Auch in den Folgeminuten konnten sich die TSV-ler durch sechs Punkte von Philipp Leitner weiter absetzen. Kapitän Tobias Ruf packte noch ein paar Zähler auf das heimische Punktekonto, sodass es zur Halbzeit trotz aufkommender Gegenwehr bei der Führung für den TSV blieb (35:25).

Nach Seitenwechsel stellten die Gäste auf eine unangenehme Zonenversteigung um, mit der die Nördlinger ihre Probleme hatten. Zu überhastet wurde abgeschlossen, eine schlechte Wurfquote war das Resultat. Nürnberg hingegen kämpfte sich Punkte für Punkt heran, doch Moritz Pösl und Jonas Zink hatten mit zwei wichtigen Dreiern die passende Antwort parat. Als dann aber dann aber die Nürnberger selbst von jenseits der 6,25m-Linie immer besser in Schwung kamen, stand die Partie kurz vor Ende des dritten Viertels auf der Kippe (51:51). Doch Tobias Schmid konnte seiner Mannschaft mit fünf wichtigen Punkten doch noch eine hauchdünne Viertelpausenführung sichern. Im letzten Viertel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Teams, vor allem auch die körperliche Intensität nahm stetig zu. Unter den Körben sorgten aber die beiden Neuzugänge Diemer und Bouwmeester sowie „Altcenter“ Andi Michel für Stabilität und gaben dem Team den nötigen Rückhalt. So konnte man sich am Ende knapp, aber verdient gegen die Gäste aus Mittelfranken behaupten.

Es spielten: Moritz Pösl 15 (2 Dreier), Tobias Ruf 4, Jonas Zink 6 (2), Max Gentner, Andreas Michel 3, Dominik Pausch, Johannes Sigg, Philipp Leitner 11, Joschka Ferner, Michael Diemer 10, David Bouwmeester 21 und Tobias Schmid 7 (1).

Bayernliga-Herren empfangen Nürnberg

Tabellenführer gastiert im Ries

Am Samstagnachmittag empfangen die Bayernliga-Herren des TSV Nördlingen um 16:30 Uhr (MZH) die Mannschaft vom Post SV Nürnberg. Die Mittelfranken rangieren derzeit auf dem vierten Tabellenplatz, dies aber auch nur aufgrund der umstrittenen Punktzählweise, die im letzten Jahr eingeführt wurde. Eigentlich weisen die Nürnberger mit 8:2 Siegen die beste Bilanz in der Gruppe Mitte auf und können daher als eigentlicher Tabellenführer bezeichnet werden. Eine schwere Aufgabe wartet also auf die Regionalligareserve. Allerdings mussten die Gäste erst am letzten Wochenende eine überraschende Niederlage gegen Schwaben Augsburg hinnehmen. Die „Negativtrend“ würden die Rieser am liebsten fortsetzen, schließlich sollte in den verbleibenden sieben Spielen nach Möglichkeit noch der eine oder andere Sieg eingefahren werden. Mit welchem Kader die Herren II am Samstag auflaufen kann ist derzeit noch ungewiss.

Erfolgreiches Wochenende für U12 Mädchen-Teams

Kreisliga U12 gemischt: TSV Neuburg – TSV Nördlingen U11w 17 : 66
Erneut haben die Mädchen der Fendt-Caravan-Basketball-Akademie ihr Spiel sicher gewonnen.
Da bei der Mannschaft aus Neuburg – in welcher erfreulicherweise auch vier Mädchen mitspielten – viele Anfänger dabei waren konnten die TSV Mädels beliebig zum Korb ziehen und punkten.
Es spielten:
Wörle E. 4, Wittig P.4, Mitterbauer L. Aumann P.23,  Modrzik M.6,  Schenk K.20,  Gerstmeyr K. 2, Friedrich N.7.

Bezirksliga U12 gemischt: TV Augsburg – TSV Nördlingen U13w 34 : 86
In einer eiskalten TV Halle in Augsburg überraschten die Schützlinge von Agi Szittya die Gegner mit einem hervorragendem Spiel. Die lange geübten Spielzüge und das Zusammenspiel der Mädels haben an diesem Tag sehr gut funktioniert. Viele Außenwürfe fanden ihr Ziel und besonders Eva Kosiurak, Sandra Keller und Pauline Steinmeyer waren erfolgreich.

Es spielten:
Steinmeyer P.24 Wernitz M. Üver M. 4, Knauer K. Kosiurak E. 20, Kühn A-L.7,  Keller S. 21, Schenk I.10, Udaly E.

a.s.

Kantersiege für U14m und U12m

U14m: TSV Nördlingen – Schwaben Augsburg 99:30 (56:14)

Nach mehr wie einem Monat hatten die U14m aus Nördlingen endlich wieder ein Spiel, leider ohne Fabian Pfitzner (Erkrankung) und Georg Beyschlag, der an dem BBV-Lehrgang teilnahm. Trotz der langen Pause waren die Rieser von Anfang an hoch motiviert und zeigten eine gute Leistung. Vor allem im ersten Viertel lieferten die Jungs eine sehr intensive und aggressive Verteidigung und düpierten ihre Gegner. Schon nach diesem Viertel war das Spiel so gut wie entschieden. Im zweiten und dritten Viertel zeigten die Gegner Charakterstärke und versuchten bei den TSV-lern mitzuhalten. Zu viele leichtsinnige Fehler machten das Spiel insgesamt etwas chaotisch und nur zum Ende des Spieles zeigte die Heimmannschaft wieder eine konzentrierte Leistung. Nächsten Samstag haben die U14m wieder ein Heimspiel gegen Schrobenhausen, bei dem das Team wieder vollständig antreten kann.

Es spielten: Jan Grempels 14, Rene Kugelmeier 4, Fabian Langseder 12, Jakob Groß 39, Moritz Babsch 8, Steffen Thalhofer 6, Florian Link 1 und David West 15.

U12m: TSV Nördlingen – U13w Obergünzburg (a.K.) 116:46

Mit einem ungefährdetem Sieg setzten sich die Buben der Altersklasse U12 des TSV 1861 Nördlingen in der Mehrzweckhalle gegen die Gäste klar durch. Nach dem hohen Sieg im Hinspiel in Obergünzburg, damals endete das Spiel 135:29, setzte Trainer Zoltan Nagy beim Heimspiel vermehrt die jüngeren Spieler ein, um diesen auch entsprechende Spiel-, und Wettkampfpraxis zu ermöglichen. Zusammen mit den Leistungsträgern um die Gebrüder Steinmeyer und Lukas Scherer, die beim hohen Sieg im Vereinsderby gegen die U13 weiblich (a.K) in der Vorwoche  schon stark aufspielten, kommt insbesondere Yannick Ruf  immer besser ins Spiel. Auch gegen die Mädchen aus Obergünzburg stand er oftmals genau richtig, sammelte viele Abpraller und punktete wieder zweistellig.

Respekt und Anerkennung verdienten sich aber auch die Mädchen aus dem Allgäu, die niemals aufsteckten und trotz der hohen Niederlage im Hinspiel zusammen mit Betreuer und Eltern die lange Reise vom Allgäu nach Nördlingen auf sich nahmen und ihre basketballerischen Verbesserungen unter Beweis stellen konnten.

Es spielten: Möhnle Lars 1, Steinmeyer Johannes 20, Altreuter Tim 1, Scherer Lukas 20, Richter Timo 2, Sell  Jakob 16, Sachnovski Nico 2, Löfflad Christoph, Steinmeyer Phillip 20, Berger Jonas 10, Ruf Yannick 20 und Erdle Florian 4.

WNBL-Team Thalhofer siegt gegen Wasserburg sicher 74:61

Teresa Kucera war auch gegen Wasserburg Top-Scorerin. Foto: Jochen Aumann

TSV Nördlingen Team Thalhofer – TSV Wasserburg 74:61 (38:34)
Die weibliche U17 des TSV Nördlingen, das Team Thalhofer kam am Sonntagmittag in der Hermann-Keßler-Halle zum erwarteten Sieg. Bis die Mädchen allerdings den 74:61-Sieg im Kasten hatten, gab es eine Berg- und Talfahrt. Mit dem Sieg hielten die Nördlinger ihre Position hinter der punktgleichen Mannschaft der BSG Basket Ludwigsburg, die ihr Auswärtsspiel beim Tabellendritten TS Jahn München knapp mit 74:67 für sich entschied.
Nach längerem Abtasten mit vielen Fehlern beidseitig konnten die von Pat Bär betreuten Mädchen ab der siebten Minute eine klare Führung heraus werfen. Kucera mit einer schönen Centerbewegung, Fanny Szittya mit einem Solo stellten zunächst auf 14:7. Dann waren Klug, Kucera und Fanny Szittya mit einem Wurf in letzter Sekunde des ersten Viertels erfolgreich und es stand 22:7. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Einheimischen sicherer und schneller. Dies änderte sich dann im zweiten Viertel ab der 13. Minute. Ballverluste und Konter der Gegnerinnen, allen voran von Dauersinger verkürzten den Vorsprung bis zur Pause auf 38:34, auch weil Wasserburg besser verteidigte.
Im dritten Viertel waren die Gäste dann voll im Spiel und die Einheimischen bekamen ihre Gegnerinnen nicht in Griff. Bis zur 25. Minute hatten die Gäste ausgeglichen und gingen mit 46:44 in Führung. Doch die Nördlinger fingen sich wieder. Die sehr agile Anna Thalhofer egalisierte nach einem Steal auf 46:46, dann schafften Kucera, Szittya und die kampfstarke Nici Brandner mit Ballgewinnen und schnellen Angriffen die Wende. Nach dreißig Minuten führte Nördlingen wieder mit 55:49.
Und diese Führung gaben sie nicht mehr ab. Kucera kam immer besser ins Spiel, Brandner lieferte ein Solo, Anna Thalhofer und Sarina Berger punktete. Trotzdem forderte Pat Bär seine Mädchen nach krassen Verteidigungsfehlern zu mehr Engagement auf. Über 65:53, 68:57 und 72:59 stellten die Nördlinger dann den 74:61 Sieg sicher.
Für Nördlingen waren erfolgreich: Kucera 25 (1 Dreier), Szittya 14, Brandner 13, Anna Thalhofer 10, Klug 6 (1), Berger 6. Erfolgreichste Gäste waren Dausinger mit 19 und Lamers mit 13 Punkten. Otto Riedelsheimer

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Sieg gegen Chemnitz schafft Luft im Abstiegskampf

TSV Nördlingen Damen 1 – B4G Chemnitz 2 64:54 (38:28)

Nathalie Ebertz war mit 23 Punkten Top-Scorerin beim Heimsieg gegen Chemnitz. Foto: Jochen Aumann

Mit einem souveränen 64:54-Sieg über die 2. Mannschaft von Bundesligist Chemcats Chemnitz vergrößerten die Basketballdamen des TSV Nördlingen am Samstagnachmittag in der Mehrzweckhalle den Abstand zum Tabellenende auf jetzt sechs Punkte. Vorübergehend rückten sie sogar vor ihre Gegnerinnen der B4G Chemnitz auf Platz sechs vor.
Der Sieg gegen die Gäste aus Sachsen geht völlig in Ordnung, denn die Nördlinger Damen führten von Beginn an und kamen selten in Bedrängnis. Allerdings erleichterten die bis dahin deutlich besser platzierten Chemnitzer den Einheimischen den Sieg, da sie ihre drei dominierenden Bundesligaspielerinnen nicht mit nach Nördlingen brachten. Auf der anderen Seite fehlten allerdings auch bei den Nördlingern wichtige Akteurinnen: Sophie Eder und die verletzten Aufbauspielerinnen Johanna Tritscher und Amelie Wittmann.
Es war kein berauschendes Spiel, das sich beide Mannschaften lieferten. Es war jedoch zumindest unterhaltsam. Die Nördlinger waren stets dominant, doch die Gäste steckten nie auf. Auf der Aufbauposition lieferten sich Fanny Szittya und ihr Gegenüber Nadja Heuschkel einen fairen Zweitkampf, unter dem Korb agierten die Centerinnen Nathalie Ebertz und Tanja Lehnert auf TSV-Seite gegen Johanna Paulig und die Ex-Nördlingerin Nadine Schrutka. Nathalie Ebertz zeigte dabei, dass sie immer mehr zu einer guten Regionalligaspielerin heranwächst. Sie zeigte viel Einsatz und hatte eine gute Quote beim Offensivrebound. Bei den Chemnitzern bot Nadine Schrutka gute Aktionen mit sicheren Würfen. Mit 15 Punkten wurde sie zur erfolgreichsten Spielerin ihres Teams.
Nördlingen startete nach dem 0:2 recht ordentlich. Mit einem Dreier von Meyer und schönen Offensivaktionen von Ebertz führten die Einheimischen mit 9:5. In der 4. Minute musste Coach Andi Ebertz dann schon wechseln, denn Kathi Veh die wie ihre Schwester Anna stets aufopfernd und auch erfolgreich kämpfte, hatte bereits zwei Fouls. Kathie Veh und Fanny Szittya mit einem Wurf in letzter Sekunde vor dem Ende des l. Viertels stellten dann auf 18:12.
Im 2. Viertel schien es, als würden die Nördlinger den Sieg schnell klar machen. Nach 14 Minuten führten sie 31:16. Zu diesem Zeitpunkt schied dann Schiedsrichterin Krull verletzt aus, so dass nur noch ein Unparteiischer die Partie recht ordentlich zu Ende leitete. Dann leisteten sich die TSV-Damen jedoch einige Fehler und trafen gegen die Zonendeckung der Gäste von außen nicht, so dass die Führung nicht wuchs. Als auch in der Verteidigung die Linie fehlte, kam Chemnitz bis zur Pause wieder auf 38:28 heran.
Im dritten Viertel hielten die Nördlinger stets den Zehnpunktevorsprung, boten schöne Aktionen aber auch etwas Chaos. Schön waren Steilangriffe auf Ebertz und Kucera, Chaos herrschte bisweilen in der Deckung gegen die Centerin Paulig. Nach dreißig Minuten stand es dann 50:39.
Im letzten Viertel wurde es dann gegen Ende noch etwas spannend, als Chemnitz auf 60:54 aufschloss. Vor allem sichere Freiwürfe des gesamten Teams sicherten dann den Sieg.
Für Nördlingen waren erfolgreich: Ebertz 23, Meyer 11 (3 Dreier), Anna Veh 8, Szittya 7, Kucera 6, Lehnert 5, Kathie Veh 4.
Erfolgreichste Chemnitzer waren Schrutka mit 15 und Heuschkel mit 11 Punkten.                             Otto Riedelsheimer

U11-weiblich mit sicherem 66:17-Sieg in Neuburg

Emma Woerrle, zielstrebig auf dem Weg zum erfolgreichen Korbwurf. Foto: Jochen AumannDen sechsten Sieg in Serie holten sich die Mädchen der U11 in Neuburg. Mit 66:17 ewaren sie das ganze Spiel Herr in fremder Halle. Die gemischte Neuburger Mannschaft konnte auf diesem guten Nördlinger Level nicht mithalten. Nördlingen bleibt damit ungeschlagen auf Tabellenplatz zwei hinter Ingolstadt, die aber mehr Spiele und bereits eine Niederlage auf dem Konto haben.
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