Archiv für den Monat Januar 2011

WNBL Team Thalhofer: Heimspiel gegen TSV Wasserburg

Am achten Spieltag der WNBL empfängt  morgen Sonntag, 13.00 Uhr in der Hermann-Keßler-Halle im Vorspiel zur Damenbundesliga die weibliche U17 des TSV Nördlingen, das Team Thalhofer die Mannschaft des TSV 1880 Wasserburg. Dabei hoffen die Nördlinger Mädchen durch einen weiteren Sieg ihren zweiten Platz hinter der punktgleichen Mannschaft der BSG Basket Ludwigsburg zu festigen. Und gleichzeitig schielen sie etwas nach München, ob nicht dem Tabellenführer beim Tabellendritten,  der Mannschaft von  TS Jahn München ein Ausrutscher unterläuft.

Der morgige Gegner, die Mannschaft des TSV Wasserburg steht mit  vier Siegen aus sieben Spielen auf Platz vier  der Tabelle und hofft noch auf die Play-Off-Teilnahme. Das Vorspiel in Wasserburg ging mit 84:51 klar an die Thalhofer-Mädchen, bei denen vier Spielerinnen (Kucera, Klug, Szittya und Thalhofer) zweistellig punkteten. Trotzdem sieht TSV-Coach Pat Bär die Gäste als „harten Brocken“ an. Handicap für sein Team ist, dass während der Woche krankheitsbedingt nichtoptimal trainiert werden konnte und dass Amelie Wittmann wegen Verletzung ausfällt. Für Nördlingen spielen voraussichtlich: Katharina Klug, Anna Thalhofer, Eva Lessmann, Laura Burkhardt, Aline Grempels, Fanny Szittya, Nicole Brandner, Teresa Kucera und Sarina Berger. (or)

Sieg und Niederlage für Nördlinger Mädchen-Teams

Bezirksliga U12 gem. TSV Nördlingen U13w – TSV Nördlingen U12m 47 : 104
Wie schon erwartet , haben die Jungs sicher gegen die Mädchen gewonnen.
Entscheidend war die hervorragende Trefferquote der Nördlinger Buben in der ersten Halbzeit.
Es spielten:
Mädchen:

Keller S. 9, Knauer K. Kosiurak E. 6, Kühn A. 5, Link N. Schenk I. 15,
Sokolowsky I. 2, Steinmeyer P. 8, Üver M. 2.
Buben:

Altreuter T. Berger J. Erdle F. 4, Hiekisch L. 7, Löfflad Ch. Ruf A. 4, Ruf Y. 16,
Sachnowski N. 2, Scherer L. 30, Schwarzenberger L. 10, Steinmeyer J. 13, Steinmeyer Ph. 18.

Kreisliga U12 gem. TSV Nördlingen U11w – BSC Wertingen 70 – 33
Obwohl die Jungs aus Wertingen körperlich größer und stärker waren haben die Mädels
der Fendt-Caravan-Basketball-Akademie von Anfang an geführt. Ihre technische Überlegenheit war ausschlaggebend für den Sieg.
Es spielten:
Aumann P. 20, Mitterbauer L. Modrzik M. 6, Schenk K. 28, Scherla E. Strauss F.Tegeler M. Wittig P. 12, Wörle E. 4.

JBBL-Team beendet Hauptrunde mit Sieg in Germering

Das Nördlinger JBBL-Team gewann am vergangenen Sonntag dank einer enormen Energieleistung in der zweiten Halbzeit mit 67:58 (24:32) gegen den Konkurrenten aus Germering.

Nachdem die Nördlinger Mannschaft bereits eine Woche zuvor durch einen Sieg im Derby gegen den TV Augsburg den Einzug in die Playoffs erreichten, galt es nun in Germering auch das letzte Spiel der Hauptrunde mit einem Sieg zu beenden. Trotz des vorverlegten Spielbeginns wollten die Rieser mit einer entschlossenen und konzentrierten Leistung in das Spiel gehen, um den Gastgeber von Anfang an unter Druck zu setzen. Doch auch die Germeringer hatten sich sehr gut auf diese Partie eingestellt, hatte man doch eine herbe Pleite im Hinspiel wieder wett zu machen. So kam es, dass die Hausherren mit einem hohen Tempo starten und bereits nach wenigen Minuten mit 7:0 (4. Minute) in Führung gehen konnten. Die Nördlinger wirkten in der Anfangsphase unkonzentriert und durch das hohe Tempo, so wie die gute Chancenauswertung der Gastgeber eingeschüchtert, was zu etlichen Fehlversuchen führte. Gerade als die Rieser wieder etwas näher kamen, folgte mit dem frühen zweiten Foul für Leistungsträger Michael Dorsch der nächste Rückschlag, sodass man die ersten zehn Minuten mit 11:17 beendete. Auch im zweiten Viertel veränderte sich nichts am Spielverlauf: Die Germeringer gaben mit einer sehr guten Trefferquote das Tempo vor und die jungen Nördlinger versuchten den Abstand möglichst nicht größer werden zu lassen. Mit einem 24:32 Rückstand gingen die Rieser, mit dem Vorhaben in der zweiten Halbzeit das Ruder an sich zu reißen, in die Halbzeit. Obwohl nach Dorsch auch Spielmacher Johannes Sigg im dritten Viertel Foulprobleme bekam, zeigte sich die Mannschaft, getragen von den Ferner-Zwillingen Joschka und Lukas, wie ausgewechselt und schaffte den Ausgleich. In dieser Phase zeigte sich, dass das Team im Laufe der Saison zusammen gewachsen ist und so die Problematik zweier Leistungsträger kompensieren konnte. Gerade Simon Brunner sprang für Michael Dorsch in die Presche und hatte mit elf Punkten, darunter zwei Dreipunktewürfe, erheblichen Anteil an der erfolgreichen Aufholjagd (47:42; 30. Minute). So galt es nun in den letzten zehn Minuten des Spiels diesen Vorsprung zu verwalten und möglichst auszubauen. Die Nördlinger zeigten sich unbeeindruckt von der nun aggressiveren Verteidigung der Germeringer und konnten so das Spiel mit 67:58 letztendlich noch sicher für sich entscheiden. Nach der absolvierten Hauptrunde geht es bereits in nur zwei Wochen mit der Zwischenrunde mit den Gegnern aus Breitengüßbach, Würzburg und Jena weiter.

Für Nördlingen spielten: Jan Grempels, Jonathan Tritscher, Simon Brunner 11 Punkte (2 Dreier), Felix Leitner 6, Johannes Sigg 4 (4 Assists), Benedikt Thalhofer,  Johannes Raab (n.e.), Michael Dorsch 15 (1 Dreier), Paul Pfeilschifter, Lukas Ferner 8 (6 Rebounds) und Joschka Ferner 23.

Erfolgreicher Doppelspieltag für die U18 männlich des TSV Nördlingen

TSV Nördlingen – BG Leitershofen/Stadtbergen 87:56 (38:22)

Am letzten Wochenende musste die U18 männlich gleich zwei Partien gegen die BG Leitershofen und die SG Heising/Kottern bestreiten. Das erste Spiel gegen den Tabellenführer aus Leitershofen war dabei enorm wichtig für die Nördlinger. Mit einem Sieg konnte man sich die Möglichkeit der Teilnahme zur südbayerischen Meisterschaft wahren. Sofort nach dem Sprungball übten die TSV-ler Druck auf die Leitershofener aus und so konnte man sich nach einem nervösen ersten Viertel (18:10), eine klare 38:22 Halbzeitführung heraus spielen. Nach dem Seitenwechsel kamen die Mannen von Coach Sebastian Moll noch motivierter aufs Parkett und erhöhten den Druck ihrer Ganzfeldpresse, die sie über die gesamte Partie spielten. Dies führte zu vielen Ballverlusten der Gegner und einfachen Punkten für die Rieser. Somit konnte man bereits im dritten Viertel (65:30) den Grundstein für einen niemals gefährdeten Sieg legen.

Es spielten: Max Faußner 15, Max Gentner 21 (1 Dreier), Andreas Hammer 4, Tim Heinschild 4, Joseph Palackal 6 (1), Peter Raizner, Florian Ruf 12, Marvin Schneider 7 (1) und Robin Seeberger 18.

TSV Nörlingen – SG Heising/Kottern 71:58 (39:30)

Die zweite Partiefand am Sonntag gegen die stark dezimierte Mannschaft der SG Heising/Kottern statt. Die Allgäuer traten die lange Reise mit nur fünf Spielern an. Ob es daran lag, dass die Nördlinger das Spiel gegen die Heisinger auf die leichte Schulter nahmen oder noch müde vom Kräfte zehrenden Spiel vom Vortag waren, ist ungewiss. Jedoch spielten sie deutlich unter ihren Möglichkeiten. Nach schwachem Beginn (16:19) gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste, konnten die Nördlinger ihrer Favoritenrolle zur Halbzeit einigermaßen gerecht werden (39:30). Kurz nach dem Seitenwechsel verletzte sich ein Heisinger Spieler und so mussten sie das Spiel mit nur vier Akteuren weiterführen. Aus Fairplay-Gründen nahmen die Rieser einen Spieler vom Feld und so hieß es 15 Minuten lang „4 gegen 4“. Die TSV-ler, die in der ganzen Begegnung nie ihren Rhythmus finden konnten, brachten das Spiel letztendlich erfolgreich über die Bühne.

Es spielten: Max Faußner 24, Max Gentner 15 (1 Dreier), Christian Graf 3 (1), Andreas Hammer, Tim Heinschild, Joseph Palackal, Florian Ruf 14, Marvin Schneider 15 (1) und Jnas Zink.

Hauchdünner Sieg in Erfurt

USV Erfurt – TSV Nördlingen Damen 1 71:73 (46:38)

Mit Sieg Nummer Vier und dem ersten Auswärtssieg der Saison kehrten die Regionalligadamen des TSV Nördlingen am Sonntag aus Thüringen zurück. In einem bis auf die letzte Minute spannenden Spiel schlugen sie in der Unihalle in Erfurt die gastgebende Mannschaft des USV Erfurt mit 73:71. Zu Halbzeit lagen die Gäste aus dem Ries noch mit 38:46 zurück. Durch diesen Sieg haben die Nördlinger etwas Luft im Abstiegskampf gegen die weiteren Konkurrenten Bayreuth, Erfurt und Rosenheim.
Die Nördlinger hatten nach langer Anreise einen sehr schwachen Start. Trotz eines frühen Dreiers von Sophie Eder lagen sie nach drei Minuten mit 3:11 zurück. Dann wurde das Spiel zwar offen und der Rückstand wurde verkürzt (6. Minute 13:17), doch Erfurt konterte zum 15:21. Dann gelangen Sophie Eder und Fanny Szittya sieben Punkte in Serie und die Gäste führten mit 22:21. Nach zehn Minuten war dann wieder Erfurt mit 25:24 in Front.
Und Erfurt baute den Vorsprung nach Wiederanpfiff sofort auf 32:24 aus. Zwei ihrer fünf Dreier von Veronika Meyer brachten die Nördlinger zwar wieder auf 34:35 heran, doch der Rest des zweiten Viertels gehörte den Gastgeberinnen. Insbesondere ihre Topscorerin Stepahnie Gempe brachte ihr Team bis zur Pause mit 46:38 in Front.
Nach harter Pausenansprache von Coach Ebertz wegen der nachlässigen Verteidigungsarbeit in den ersten zwanzig Minuten konzentrierten sich die Gäste auf mehr Defensivarbeit und spielten im Angriff recht effektiv. In der 27. Minute hatten die Nördlinger dann u.a. mit guten Distanzwürfen von Amelie Wittman und Meyer den Rückstand aufgeholt (57:58), doch Erfurt führte nach dreißig Minuten immer noch mit 60:58.
Und spannend ging es dann auch im letzten Viertel weiter. Erfurt legte wieder zum 67:62 vor, dann führte Nördlingen in der 37. Minute wieder mit 69:67 und mit einem 69:69 begann die letze Minute. Fanny Szittya schaffte das 71:69, doch Gempe sorgte für das 71:71. Nathalie Ebertz war es dann vorbehalten, den 73:71-Sieg zu sichern.
Coach Ebertz lobte nach dem Spiel die deutliche Leistungssteigerung in der zweiten Spielhälfte. Fünf Spielerinnen kamen auf zehn und mehr Punkte. Der Sieg sollte eine gute Grundlange für die kommenden Aufgaben, insbesondere das nächste Heimspiel am kommenden Samstag, gegen B4G Chemnitz 2 sein.

Eine starke Halbzeit reicht nicht zum Sieg

Herren II verlieren gegen Tegernheim

TSV Nördlingen II – FC Tegernheim 61:78 (36:32)

Im Spiel gegen den Tabellenzweiten aus Tegernheim reichte eine starke erste Halbzeit nicht zum Sieg für die jungen Nördlinger.

Die Rieser starteten furious in die Begegnung. Mit einer aggressiven Zonenpresse überraschte man die Gegner förmlich und konnte in den daraus entstehenden Überzahlsituationen stets punkten. So führte man nach fünf Minuten mit 11:2. Doch so langsam fanden die Gäste besser ins Spiel und konnten sich bis zum Ende des ersten Viertels noch auf 15:10 herankämpfen. Im zweiten Viertel waren wiederum zunächst die Nördlinger spielbestimmend und setzten sich  durch Punkte von Moritz Pösl wieder etwas ab (22:14). Wenige Minuten später schraubte Jonas Zink durch zwei Freiwürfe nach einen technischen Foul den Vorsprung gar auf 30:19 hoch. Doch  nach einer Auszeit kamen die Tegernheimer immer besser mit der Nördlinger Verteidigung zurecht, vor allem Neuzugang Nils Heling fand mehrmals eine Lücke unter dem TSV-Korb. Der Ausnahmespieler brachte seine Mannschaft fast im Alleingang auf 36:32 zur Pause heran.

Nach Seitenwechsel starteten die Gäste mit einem 2:10-Lauf in die zweite Halbzeit. Die Rieser gaben weiterhin keinen Ball verloren und kämpfen weiterhin couragiert gegen die körperlich weit überlegenen Tegernheimer. Punkte von Philipp Leitner und viele Rebounds des Centerduos Andi Michel und Tobias Schmid hielten die TSV-ler im Spiel, sodass nach 30 Minuten noch nichts entschieden war (54:57). Im letzten Viertel merkte man den Hausherren jedoch den großen Kräfteverschleiß an. Sowohl vorne als auch hinten wurde man unsicherer. Als dann noch Scharfschütze Sven Leichtl drei Dreier einnetzte, war das Spiel entschieden. So musste sich die Bayernliga-Truppe am Ende mit 61:78 geschlagen geben.

Es spielten: Moritz Pösl 12, Jonas Zink 8, Christian Pfefferlen, Timm Loibl, Marvin Schneider, Philipp Leitner 17, Max Gentner, Tobias Schmid 10 und Andreas Michel 14.

Herren II empfangen Tegernheim

Verletzungspech schlägt erneut zu

Am Sonntag empfangen die Bayernliga-Herren des TSV Nördlingen um 16 Uhr (MZH)  den FC Tegernheim. Nach der Niederlage in Passau steht auch das erste Heimspiel der Rückrunde unter keinem guten Stern. Mit Jochen Konnerth verletzte sich ein weiterer wichtiger und vor allem großer Spieler. Diagnose: Kreuzbandriss. Somit fällt nach Tobias Neukamm also schon der zweite etatmäßige Center langfristig aus. Auch auf Mario Matic, Tobias Ruf und Dominik Pausch wird Trainer Matthias Wallimann am Wochenende verzichten müssen. Somit gehen die Rieser äußerst geschwächt gegen die lange Garde der Tegernheimer ins Rennen.

TSV Nördlingen Team Thalhofer – BSG Basket Ludwigsburg 56:55 (37:31)

Das Spiel gewonnen, doch das Ziel nicht ganz erreicht hat die weibliche U17 des TSV Nördlingen  am Sonntagmittag in der Mehrzweckhalle. Zwar schlug das Team Thalhofer in einem spannenden Spiel den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer in der WNBL Gruppe Süd, BSG Basket Ludwigsburg mit 56:55, konnte damit jedoch die im Vorspiel erlittene 62:66-Niederlage nicht wettmachen.  Die Mädchen aus Ludwigsburg gehen voraussichtlich als Gruppenerste in die Playoffs.
Es war ein echtes Spitzenspiel zwischen zwei letztlich gleichwertigen Mannschaften, wobei die Einheimischen durchaus die Chancen hatten, das Spiel deutlicher für sich zu entscheiden. Dass dies nicht gelang, hatte mehrere Gründe. Einmal gelang es Ludwigsburg, Teresa Kucera, Nördlingens  Korbjägerin, mit legalen Mitteln streckenweise auszuschalten. Und da Kucera, offensichtlich nach dem fünftägigen, bis Samstag dauernden Turnier des deutschen C-Kaders in Ludwigsburg nicht voll bei Kräften war, vergab sie zudem  viele Chancen. Und am Ende des Spieles hatte sie dann auch noch Pech: sie in der 36. Minute nach zwei zweifelhaften Foulentscheidungen gegen sie mit fünf Fouls aus. Ein weiterer Grund für die Niederlage ist auch in der schlechten Verwertung der Freiwürfe durch das gesamte Team zu suchen. Grund Nr. drei war zweifellos, dass Ludwigsburg etwas routinierter und abgeklärter wirkte und zudem mehr Alternativen auf der Bank hatte.
Beide Betreuer, auf Nördlinger Seite Zoltan Nagy in Vertretung von Pat, Bär, zogen alle Register, um ihr Team ins Spiel zu bringen. Sie wechselten mehrmals die Verteidigungsart, ließen mal schnell, mal langsam spielen und reagierten auf die jeweiligen Aktionen des Gegners.
Die TSV-Mädchen starteten mit einer sehr guten Mannverteidigung und gingen nach fünf Minuten mit 13:6 in Führung. Grempels, Thalhofer und Brandner machten dabei mit schnellen Aktionen zum Korb die Punkte. Und  auch Ludwigsburg kam vor allem durch Penetrieren zum Korb zum Erfolg. Nach zehn Minuten führten dann die Einheimischen mit 20:18 knapp. Bis dahin hatte die stärkste Gästespielerin, Reinhardt Kucera keine Chance gelassen.
Ludwigsburg begann das zweite Viertel mit Zonenverteidigung, doch die Distanzwürfe der Nördlinger fanden nicht ihr Ziel. Nach einer TSV-Auszeit kam dann Kucera besser ins Spiel und im Verein mit Brandner und Klug baute sie die TSV-Führung auf 34:24 aus. Als Kucera nach ihrem dritten Foul auf die Bank ging, witterten die Gäste Morgenluft. Und sie verkürzten den Rückstand bis zur Pause auf 37:31. Die engagierten Fans beider Teams belohnten die Leistungen bereits zur Pause mit viel Beifall.
Nach dem Wechsel versuchte sich das Team Thalhofer mit Zonenverteidigung und hatte Erfolg. Erstmals kam Kucera mit schönem Systemspiel zum Zuge und erhöhte auf 39:31. Leider vergaben ihre Kameradinnen dann sechs Freiwürfe in Serie, so dass die Führung nicht wuchs. In der 25. Minute war der Gegner wieder auf 41:37 dran.  Ein Dreier von Brandner erhöhte auf 44:37, beim letzten Wechsel stand es dann 47:41.
Während Nördlingen nach Wiederanpfiff mehrmals in aussichtsreicher Position scheitert, gelingt  Reinhardt das 47:43 im Nachsetzen. Und zwei Dreier der Gäste bedeuteten dann den 49:49-Ausgleich. Wieder gingen die Einheimischen in Führung, als Klug zum Korb zieht und Amelie Wittmann mit Dreier erfolgreich ist (54:49, 35. Minute). Dann kam sicherlich eine entscheidende Situation des Spieles: Kucera erhält ein zweifelhaftes Offensivfoul aufgebrummt und wird beim folgenden Angriff der Ludwigsburger mit einem weiteren Foul bedacht. Nach ihrem Ausscheiden verkürzte Ludwigsburg auf 54:53, doch Nördlingen wehrte sich. Kathi Klug erhöhte auf 56:53, musste dann jedoch mit fünf Fouls ebenfalls auf die Bank. Dann gelang Ludwigsburg noch der 56:55-Anschluss. Und in der Schlussphase hatten die TSV-Mädchen das Glück, dass Reinhardt zwei Chancen verlegte.  Otto Riedelsheimer

JBBL-Team vorzeitig für Playoffs qualifiziert

Deutlicher Sieg über den TV Augsburg

TSV Nördlingen – TV Augsburg  81:50 (40:27)

Die JBBL-Mannschaft des TSV Nördlingen hat am Sonntagmittag in der Mehrzweckhalle gegen TV Augsburg deutlich mit 81:50 gewonnen. Nördlingen hatte zur Halbzeit „nur“ mit 40:27 geführt, doch am Ende entschied die größere Kraft und Intensität der Gastgeber das Spiel. Durch diesen Sieg qualifizierten sich die TSV-ler vor dem letzten Gruppenspiel für die Playoffs.

Die Partie begann rasant und mit vielen Fehlern bei beiden Mannschaften. Augsburg erzielte die erste Punkte, doch dann ging es hin und her. Nach dem 4:4 in der vierten Minute starteten die Rieser eien 10:0-Lauf, sodass das erste Viertel am Ende mit 20:12 gewonnen werden konnte. Die Gäste hielten im zweiten Viertel weiterhin mit, schafften es aber trotzdem nicht aufzuholen. So spielte Nördlingen einen ausgeglichenes zweites Viertel (20:15) und ging mit einem dreizehn Punkte Vorsprung in die Kabine.

Noch war das Spiel nicht gewonnen. „Wir müssen eine aggressivere Verteidigung zeigen und besser rebounden“, so Coach Zoltan Nagy in der Halbzeitpause. Und beides wurde auch umgesetzt. In der 27. Minute war das Spiel so gut wie entschieden, denn es stand 59:30. Alle Spieler des TSV bekamen nun gleich viel Spielzeit und trotzdem blieb im letzten Viertel durchgehend der 30 Punkte Vorsprung für die Nördlinger erhalten.

Nächste Woche fahren unsere Jungs zu ihrem letzten Gruppenspiel nach Germering und wollen hier die Gruppenphase erfolgreich abschließen.

Es spielten: Georg Beyschlag 2, Jonathan Tritscher 5, Simon Brunner 2, Magnus Münzinger 8, Felix Leitner 6, Johannes Sigg 8, Benedikt Thalhofer, Johannes Raab 2, Michael Dorsch 13, Paul Pfeilschifter 4, Lukas Ferner 13 und Joschka Ferner 18.

Herren II unterliegen in Passau

Jugendtruppe schlägt sich achtbar

TV Passau – TSV Nördlingen II  85:61 (40:19)

Nur mit einer Rumpftruppe konnte die Bayernliga-Mannschaft am Wochenende in Passau antreten. Gleich auf acht Stammspieler musste Trainer Matthias Wallimann verzichten, sodass man hauptsächlich mit reinen Jugendspielern die lange Reise nach Passau antreten musste. Verstärkt wurde das Team noch durch die beiden Herren III-Spieler Max Moll und Christian Pfefferlen.

Zu Beginn gingen die TSV-ler schnell mit 0:4 in Führung (2. Min.), allerdings sollten dies die letzten Punkte im ersten Viertel bleiben. In den folgenden Minuten fand kein Nördlinger Wurf sein Ziel. Auch unter dem Korb taten sich die köperlich unterlegenen Rieser schwer zu scoren. Erst im zweiten Viertel kam man wieder zu Punkten, die Nervosität war schließlich abgelegt. Dennoch konnte ein deutlicher 40:21-Pausenrückstand nicht mehr verhindert werden.

In der zweiten Halbzeit schafften es die Nördlinger ihre Schnelligkeitsvorteile viel besser auszuspielen. Vor allem die beiden Guards Marvin Schneider und Timm Loibl hatten sich ein Herz gefasst und waren im Fastbreak nicht zu halten. Teilweise konnten sie nur noch durch Fouls gestoppt werden. Als dann Jonas Zink und Max Gentner neben drei Dreier noch weitere Distanzwürfe versenken konnten, entwickelte sich ein ansehnliches Spiel auf Augenhöhe. Zwar hatte die Rieser Jugendtruppe weiterhin Schwierigkeiten in der Defense körperlich dagegen zu halten, weshalb der gegnerische Vorsprung nicht mehr nennenswert schmolz. Dennoch zeigten die TSV-ler eine achtbare Leistung, die auch die Passauer nach dem Spiel zu würdigen wussten. Insofern schmerzte die Niederlage gegen den direkten Tabellennachbarn nicht allzu sehr, schließlich hatten die Nachwuchsspieler gezeigt, dass sie auf jeden Fall im Seniorenbereich spielen können. Somit haben sich alle Spieler durchaus für weitere Einsätze in der Bayernliga-Mannschaft empfohlen.

Es spielten: Jonas Zink 17 (3 Dreier), Christian Pfefferlen, Timm Loibl 7, Marvin Schneider 9, Robin Seeberger 2, Max Moll 6, Max Gentner 11 (1) und Jochen Konnerth.