Archiv für den Monat Februar 2011

Herren III: Souveräner Sieg im Prestigeduell gegen Schrobenhausen

Die dritte Nördlinger Herrenmannschaft schaffte es mit einem 62:46 Sieg gegen den Rivalen aus Schrobenhausen  den dritten Tabellenplatz zu halten und die Chancen auf Platz 2 zu erhalten.

Nach den Siegen aus den letzten Spielen traten die Nördlinger mit großem Selbstvertrauen gegen den Dauerrivalen aus Schrobenhausen an, um die Chancen auf Platz zwei zu wahren. Mit zwei personellen Änderungen – Philipp und Johannes Moll wurden durch Max Faußner und Marvin Schneider ersetzt – starteten die jungen Rieser ob der knappen Niederlage im Hinspiel mit vollem Einsatz in das Spiel. Doch auch die Gäste waren hochmotiviert da sie bei einem Sieg den dritten Tabellenplatz der Hausherren übernehmen konnten. In den ersten Minuten zeigten sich die Nördlinger zwar wacher, konnten diese Leistung jedoch nicht aufrechterhalten, so dass das erste Viertel ausgeglichen mit einem kleinen Vorsprung für die Heimmannschaft endete (14:11; 10. Minute). Auch in den zweiten zehn Minuten schafften es die Rieser trotz spielerischer Überlegenheit nicht einen Vorsprung herauszuspielen. So konnten die Schrobenhausener sogar das Spiel drehen und mit einer 27:28 Führung in die Halbzeitpause gehen. In der Pause versuchten die Nördlinger sich neu zu motivieren und die zweite Hälfte mit höherem Tempo anzugehen. So schafften es die Hausherren in diesem Viertel endlich einen Vorsprung herauszuspielen (37:32, 26. Minute), was jedoch zu Nachlässigkeiten in der Verteidigung führte und den Gästen es ermöglichte das Spiel weiter offen zu halten (37:36; 30. Minute). Auch zu Beginn der letzten zehn Minuten konnten die Nördlinger die Überlegenheit in einen Vorsprung ummünzen und so gingen die Gäste wieder in Führung. Bei noch sieben Minuten zu spielen schafften es die Hausherren endlich konzentrierter aufzutreten und durch eine höhere Intensität die Schrobenhausener zu Ballverlusten zu zwingen. So gelang es mit einem 16:3 Lauf das Spiel binnen vier Minuten zu entscheiden (53:41; 37. Minute), da sich die Gäste von diesem Schlag nicht mehr erholen konnten. Durch weiterhin konzentriertes und cleveres Auftreten brachten die Nördlinger den Vorsprung über die Zeit und konnten letztendlich verdient den 62:46 Sieg einfahren. Aus der souveränen Mannschaftsleistung ragte lediglich Marvin Schneider heraus, der 13 seiner insgesamt 15 Punkte in der entscheidenden Phase in der zweiten Hälfe erzielte. Nach dem sechsten Sieg in Folge zeigen sich die Nördlinger gerüstet für das Endspiel um Platz drei, welches in vier Wochen zuhause gegen Aichach stattfindet.

Für Nördlingen spielten: Chris Geyer 5, Michael Zink 2, Christian Pfefferlen 6, Timm Loibl 10, Moritz Holzinger, Max Moll 7, Benedikt Moll 2, Marvin Schneider 15 (3 Dreier), Max Faußner 7 (1), Giuliano Del Gaudio 2, Simon Zink 4 und Sebastian Moll 2.

JBBL-Team schlägt sich in Jena wacker

Mit nur acht Spielern mussten die Nördlinger zum Rückspiel in Jena antreten und schlugen sich bei der 78:46 Niederlage trotzdem wacker.

Nach dem Doppelspieltag am vorherigen Wochenende, bei welchem trotz sehr guter Leistungen leider kein Erfolg heraussprang, mussten die jungen Rieser an diesem Wochenende nun die lange Reise nach Thüringen antreten. Jedoch war die Mannschaft von großen Personalproblemen geplagt, da sieben (!!) Spieler nicht zur Verfügung standen. Nach der langen Hinfahrt mit Schneechaos kamen die Bayern in Jena an und wollten hier auch ohne ihren wichtigen Leistungsträger Joschka Ferner bestehen. In den ersten Minuten konnten die Rieser dank einer guten Mannschaftsleistung dem Favoriten Paroli bieten und schafften es so das Spiel offen zu halten (6:4; 5. Minute). Im restlichen Verlauf des Viertels spielten die Hausherren jedoch ihre individuellen Stärken aus und konnten so einen Vorsprung herausspielen (23:10; 10. Minute). Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts drehten die Nördlinger noch einmal auf und konnten den Rückstand sogar ein wenig verkleinern. Jedoch mussten die Gäste aufgrund der geringen Anzahl an Wechselspieler dem hohen Spieltempo Tribut zollen und so konnten die Thüringer zur Halbzeit den Vorsprung noch weiter ausbauen (44:24; 20. Minute). Für die Gäste war es das Ziel, sich nicht aufzugeben und weiter zu kämpfen, um den Gastgebern zu zeigen, dass die knappe Hinspiel Niederlage keine Ausnahme war. Mit schönem Teambasketball und einer guten Verteidigung gegen den 2,11 m großen Center der Gäste schafften es die Rieser zwischen durch einen 9:2 Lauf zu starten, in dem sie volle vier Minuten nur einen einzigen Korb kassierten (48:33; 25. Minute).  In dieser Phase zeigte die gebeutelte Nördlinger Mannschaft, dass sie mit dem Favoriten mithalten konnten. Diese Aufholjagd kostete jedoch viel Kraft, die im restlichen Verlauf des Spiels fehlte und es den Hausherren mit dem breiter aufgestellten Kader in den verbliebenen zehn Minuten einfacher machte. Das weiterhin hohe Tempo konnten die Gäste nicht mehr mitgehen und so kam es trotz einer sehr ordentlichen Leistung der Rieser zu der 78:46 Niederlage. Dennoch ist zu erwähnen, dass sich die junge Mannschaft trotz langer Anfahrt und erschwerter Personalsituation wacker geschlagen hat, auch wenn sich dies nicht im Endergebnis widerspiegelt. Die nächste Chance auf die Belohnung der guten Leistungen der vergangenen Wochen haben die Nördlinger am kommenden Sonntag, den 6. März um 13 Uhr zuhause gegen Würzburg.

Für Nördlingen spielten: David West, Magnus Münzinger 6, Felix Leitner 8, Johannes Sigg 5 (1 Dreier), Benedikt Thalhofer 4, Johannes Raab, Michael Dorsch 11 (5 Rebounds) und Lukas Ferner 12 (6 Rebounds).

TSV Nördlingen lädt zur “Bad Taste Party” ins N!Prado ein

Zum Faschings-Abtanzen im N´Prado lädt der TSV Nördlingen alle Faschingsfans ein.

Zum Faschings-Abtanzen im N´Prado lädt der TSV Nördlingen alle Faschingsfans ein.

Sicherer 62:49-Auswärtssieg der WNBL-Mädchen in Freiburg

USC Freiburg – TSV Nördlingen Team Thalhofer 49:62 (13:16,15:20,13:15,8:11)
In einem sehr intensiv geführten WNBL-Spiel setzte sich das Team Thalhofer des TSV Nördlingen letztlich souverän mit einm 62:49-Auswärtssieg durch und steht nach Abschluss der regulären Saison punktgleich mit dem Spitzenreiter Ludwigsburg auf Tabellenplatz zwei.
Die lange Fahrt in den Breisgau wurde außerdem genutzt um in der Universitätshalle einen „Double-Header“ zu veranstalten. Erst U17-Bundesliga-WNBL, dann 1. Bundesliga.
Im Vorspiel gaben die Mädels aus dem Ries immer den Takt an. Die seit dem Hinspiel wesentlich verbesserten Freiburgerinnen verteidigten stark und trugen viel Intensität ins Spiel, doch letzten Endes setzte sich die bessere individuelle Klasse der TSV-Mädels durch. Dabei schaffte es Coach Bär allen seinen Schützlingen Einsatzzeiten zu gewähren, seine Top-Cracks für das anschließende Damenspiel zu schonen und trotzdem die Zügel jederzeit in der Hand zu behalten.
Dabei nutzten etliche TSV-Spielerinnen die Gunst der Stunde um auf sich aufmerksam zu machen. Lisa Tauschek brillierte mit intensiver Defense und hatte spektakuläre Steals zu verbuchen. Anna Thalhofer übernahm über weite Phasen des Spiels den Spielaufbau und vergaß dabei das Punkten nicht. Miri Asslani überzeugte in ihren Kurzeinsätzen mit beherzten Bewegungen zum Korb und Kathi Klug zeigte in entscheidenden Phasen viel Spielübersicht und erstaunlich abgebrühte Würfe aus der Mitteldistanz. In der Schlussphase, als die Junior-Eisvögel aufzukommen drohten machten dann die arrivierten Kräfte (Szittya, Kucera, Wittmann) den Deckel drauf und siegelten den Sieg im letzten Saisonspiel ein.
Wie schon in den letzten Begegnungen zeigte das Team Thalhofer auch in Freiburg eine nach oben zeigende Formkurve. Wurde in der ersten Halbzeit noch zu zaghaft ge-reboundet, konnte man in Durchgang zwei in diesem Bereich deutlich zulegen.
Noch steht nicht mit letzter Gewissheit fest, wie der Gegner in den Playoffs lautet. Mögliche Kandidaten kommen aus  Heidelberg, Chemnitz und Halle. Außerdem versuchen die TSV-Verantwortlichen noch die Playoff-Termine so zu koordinieren, dass es möglichst keine Überschneidungen mit den HELI-Terminen gibt. Genaueres wird noch bekannt gegeben. 
In Freiburg punkteten:Lisa Tauschek (2), Niki Brandner, Amelie Wittmann (10, 2 Dreier), Fanny Szittya (12), Teresa Kucera (7), Anna Thalhofer (13), Aline Grempels (3/1), Mirlinda Asslani (4), Kathi Klug (8), Lauri Burkhardt (3), Sarina Berger.

U17W siegt 72:32 gegen MTV Infolstadt

Einen sicherenr 72:32-Sieg konnte die Nördlinger U17 weiblich, die nur aus Spielerinnen der U15 bestand, gegen den MTV Ingolstadt einfahren. Zu keiner Zeit war der Sieg in Gefahr. Die Ingolstädterinnen waren nur zu sechst im Ries und hatten auch körperlich gegen die gut spielenden Nördlingerinnen keine Chance.
Hier geht es zur Bildergalerie des Spiels

WNBL: TSV Nördlingen, Team Thalhofer reist mit den HELI-Damen nach Freiburg

Doppelspiel für Trainer Pat Bär. Sowohl das WNBL-Team Thalhofer als auch die HELI-Damen spielen am Samstag in Freiburg. Foto: Jochen Aumann

Doppelspiel für Trainer Pat Bär. Sowohl das WNBL-Team Thalhofer als auch die HELI-Damen spielen am Samstag in Freiburg. Foto: Jochen Aumann

Erstmals in dieser Saison reisen die Bundesliga-Damen von HELI Donau-Ries und die  U17-Mädchen des TSV Nördlingen heute, Samstag gemeinsam zu einem Gegner: Ziel ist Freiburg, wo es für die U17 weiblich im letzten Spiel der Gruppenphase gegen die USC-Mädchen, für die HELI-Damen gegen die Eisvögel des USC Freiburg geht. Die gemeinsame Fahrt – beide Teams kehren auch spät nachts gemeinsam zurück -  soll auch etwas die Verbundenheit beider Altersgruppen demonstrieren.
Im Vorspiel in Nördlingen gewann das Team Thalhofer kurz vor Weihnachten mit 60:39 recht deutlich. Inzwischen sind die Mädchen aus Freiburg offensichtlich stärker geworden. Am vergangenen Wochenende haben sie gegen das Team vom TSV Wasserburg in der Verlängerung gewonnen und sind auf Platz fünf der Gruppe Süd vorgerückt. Mit Lienhard und einem Schnitt von 16,7 Punkten steht eine Freiburgerin hinter Teresa Kucera vom TSV auf Platz zwei der Korbjägerinnen. Drei weitere Mädchen der Gastgeberinnen stehen unter den besten 25 der Liga. 
 Die Mädchen des TSV sehen die Gastgeberinnen daher durchaus als ernsten Gegner an. Da es jedoch für sie in der Tabelle um nichts mehr geht, Platz zwei ist ihnen mit weitem Abstand zum Dritten TS Jahn München sicher, will Coach Pat Bär an der weiteren Abstimmung im Team arbeiten. Und sicherlich versuchen, weitere Akteurinnen an die Stammfünf heran zu führen. Otto Riedelsheimer

Johanna Klug ein “ING-DIBA-Talent”

Johanna Klug freut sich über die Nominierung in Dessau.

Johanna Klug freut sich über die Nominierung in Dessau.

Nachwuchs-Basketballerin überzeugt DBB-Bundestrainer in Dessau

Am 19. und 20. Februar 2011 gastierte das Nachwuchsprojekt „Talente mit Perspektive“ in Dessau-Roßlau. Insgesamt 72 Mädchen in der Altersklasse U13 aus sechs verschiedenen Bundesländern nahmen an dem Vorauswahlturnier in der Sporthalle des Hugo Junkers Berufsschulzentrums teil und zeigten tollen Basketball. Das vom Deutschen Basketball Bund (DBB) zusammen mit seinem Hauptsponsor der ING-DiBa durchgeführte Projekt, findet 2011 bereits im vierten Jahr statt.
Das Turnier in Dessau-Roßlau war eines von vier Vorauswahlturnieren auf dem Weg zum Finale in Wetzlar. Hierbei haben Spielerinnen und Spieler die Möglichkeit, vor den Augen der Bundestrainer ihr basketballerisches Können zu zeigen und sich im besten Fall für einen der zwei Regionalkader je Standort zu qualifizieren. Die insgesamt acht Regionalkader (je vier für Jungen und Mädchen) treffen sich dann am Wochenende des 07./ 08. Mai 2011 in Wetzlar und bestreiten dort das Finalturnier des Projekts. Die Bundestrainer werden die Spieler/innen dort erneut sichten und die besten 24 Jungen und Mädchen für die U13-Perspektivkader nominieren. Aus dem Perspektivkader haben die jungen Talente dann gute Chancen, den Sprung in die Jugend-Nationalmannschaften zu schaffen und, wie zahlreiche ihrer Vorgänger, Deutschland bei Europa- und Weltmeisterschaften zu repräsentieren.
In Dessau-Roßlau waren die Bundestrainer Bastian Wernthaler (Damen), Raoul Scheidhauer (U20), Alexandra März (U18) und Patrick Bär (U16) federführend bei der Sichtung der weiblichen Talente aus Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg und Sachsen an beiden Turniertagen. Der Bürgermeister der Stadt Dessau-Roßlau Klemens Koschig hieß die Spielerinnen und Trainer am Samstagvormittag herzlich willkommen und zeigte sich sehr erfreut darüber, dass in Dessau-Roßlau in Zusammenarbeit mit dem Sportamt Dessau-Roßlau bereits zum vierten Mal perfekte Rahmenbedingungen für dieses hochklassige Jugendturnier geschaffen werden konnten.
Bei der schwierigen Nominierung der Regionalkader, wurden die DBB-Bundestrainer zudem von den Trainern der beteiligten Landesverbände unterstützt, die bei der Einschätzung der Spielerinnen entscheidende Tipps geben konnten.
Das Turnier war an beiden Tagen von einem hohen Niveau und basketballerischer Klasse geprägt. Die Spielerinnen waren sich der besonderen Situation vor den Augen der Bundestrainer spielen zu dürfen durchaus bewusst und schenkten sich auf dem Parkett nichts. Resultat waren sowohl spannende als auch hochklassige Begegnungen, die den Zuschauern ihren Besuch in der Halle sehr kurzweilig gestalteten.
Am Ende setzte sich das Team aus Bayern im Finale gegen das Team Berlin in einem spannenden Spiel mit 48:36 durch, und darf sich somit verdient als Sieger dieses Vorauswahlturniers bezeichnen. Die Siegermannschaft stellte letztendlich auch mit insgesamt sechs Spielerinnen die meisten Nominierungen für die beiden Regionalkader.
Das Turnierergebnis im Detail:
1. Bayern, 2. Berlin, 3. Baden-Württemberg, 4. Hamburg, 5. Sachsen, 6. Sachsen-Anhalt

Folgende 24 Spielerinnen wurden für das Finalturnier in Wetzlar nominiert:
Team Dessau 1: Anna Fuchs (TSV Wasserburg), Magdalena Krajinovic (TS Jahn München), Philippa Rupperti (TS Jahn München), Johanna Klug (TSV Nördlingen), Satou Sabally (DBC Berlin), Maja Beier (BG Zehlendorf), Katharina Rosenthal (TuS Lichterfelde), Lena Frei (KuSG Leimen), Lilli Stenzel (Ahrensburger TSV), Anneke Sprengell (SC Alstertal Langenhorn), Celina Kühn (SV Halle), Cara Tadeus (BG Rotenburg).
Team Dessau 2: LaTisha Lott (DJK Don Bosco Bamberg), Tatjana Stemmer (TSV Wasserburg), Pauline Dreher (TuS Lichterfelde), Hannah Neis (TuS Lichterfelde), Lilly Kornmann (DJK SB Ulm), Helena Rickert (TSG Ziegelhausen), Mirja Beckmann (Ahrensburger TSV), Sonja Nagora (Bramfelder SV), Finja Kreye (Eimsbütteler TV), Fine Böhmke (Basketball 4 Girls Chemnitz), Katharina Pfeifer (Basketball 4 Girls Chemnitz), Lisa Rosenkranz (Basketball 4 Girls Chemnitz).
Die beiden neu formierten Teams treten am 07./ 08. Mai 2011 in Wetzlar gegen die Regionalteams der anderen Vorauswahlturniere an. Bei diesem Finalturnier werden dann die besten 12 Spielerinnen in den ING-DiBa Perspektivkader berufen.

Erste Spiele für die jüngsten Basketballer

„Spielt das, was ihr im Training gelernt habt“ mit diesen Worten verabschiedete Zoltan Nagy am Parkplatz an der Mehrzweckhalle die Jungs der U10 zu ihren ersten Spielen in Ingolstadt. Unterstützt von vielen Eltern und unter Anleitung von Heike Scherer konnten die Jungs der Altersklasse U10, dann dort unter Wettkampfbedingungen ihr Können zeigen. Im ersten Spiel gegen den PSV Ingolstadt spielten die Buben ihre Trainingsfortschritte souverän aus, waren technisch deutlich überlegen und gewannen hochverdient mit 66:7. Nachdem nun die erste Nervosität gewichen war, setzten alle Buben auch im zweiten Spiel die Vorgaben sehr gut um und waren auch gegen Schrobenhausen klar besser und körperlich deutlich stärker. Beim 58:16-Sieg erhielten alle Spieler ausreichend Gelegenheit, um die gelernten Basketballfertigkeiten einzuüben. Gerade die Turnierform, mit zwei Spielen an einem Tag, bietet hierfür eine gute Gelegenheit.

Es spielten: L. Hecht 4/14, K. Steuger 2/-, J. Meyer 2/-, T. Riedelsheimer 4/-, J. Udaly -/-, F. Groß 18/10, L. Brunner -/-, N. Gerstmeier 4/6, J. Buser 8/6, N. Lesar 8/4, H.J. Hammer 14/14 und S. Link 2/4.

Mädchen-Begegnungen vom Wochenende

Kreisliga U12 gemischt MTV Ingolstadt – TSV Nördlingen U11w 48:28

Das Spiel begann verheißungsvoll, denn schon nach wenigen Minuten stand es 10:0 für die Nördlinger Mädchen. Erst danach erzielten die Hausherren die ersten Punkte. Nördlingen blieb weiter am Ball und hielt die Führung bis zum 18:12. Nach 15 Minuten aber hatten sich die Buben besser auf die gute Spielweise der Mädchen eingestellt. Sie unterbanden die Kreise von Katharina Schenk mit guter Verteidigung. So war es nicht verwunderlich, dass Ingolstadt bis zur Halbzeit zum 18:18-Ausgleich aufschloss.

Hoch motiviert begann die zweite Halbzeit, doch die Kraft der Mädchen schwand deutlich früher als bei den Buben. Ingolstadts Verteidigung stand sicher, und mit zahlreichen Steilangriffen zogen die “Audistädter” auf und davon. Nördlingen gelangen in der zweiten Halbzeit nur noch zehn Punkte, während die Ingolstädter 30 Punkte erzielten.

Der Endstand von 28:48 aus Nördlinger Sicht geht sicher in Ordnung denn die körperliche Überlegenheit der Buben war deutlich zu spüren. Trotzdem haben sich alle Spielerinnen bis zur Erschöpfung für ein erfolgreiches Ergebnis eingesetzt. Unter der Strich ist die Niederlage kein Beinbruch, denn die Mädchen haben damit die erste Niederlage in dieser Saison kassiert.

Im nächsten Spiel, kommenden Samstag, 26. Februar 12:30 Uhr in der heimischen Mehrzweckhalle, kommt es zum Showdown in dieser Liga, wenn mit dem PSV Ingolstadt eine Mannschaft kommt, die nur eine Niederlage mehr hat als Nördlingen.

Es spielten: Emma Wörle (4), Emily Scherla, Paula Wittig, Franzi Strauss, Pauline Aumann (4), Mona Modrzik, Katharina Schenk (16), Sarah Gerstmeyer (4) und Lena Mitterbauer.

Bezirksliga U12 gemischt TV Obergünzburg – TSV Nördlingen U13w 29:86

Ohne die beiden Leistungsträger Pauline Steinmeyer und Isabella Schenk fuhren die U13 Mädels nach Obergünzburg.

Die Akademie-Mädchen freuten sich schon lange aus dieses Spiel, da die Gastgeber ebenfalls eine reine Mädchengruppe waren. Nach einem ausgeglichenem ersten Viertel nutzte die TSV Mannschaft ihre technischen und taktischen Überlegenheit und gewann das Spiel sehr sicher. Vor allem Melisa Üver übernahm in diesem Spiel erfreulicherweise viel Verantwortung und punktete zweistellig.

Es spielten:

Heuberger Lena 2, Keller Sandra 23, Knauer Katharina 6, Kosiurak Eva 19, Kühn Anna-Lena, Link Nathalie 3, Stegmeier Julia 14, Üver Melisa 19.


Bezirksliga U15w Schwaben TSV Nördlingen – MTV Ingolstadt 93:55
Mit einem nie gefährdeten Sieg gewannen die Mädchen der U15w Schwaben das letzte Spiel der Saison. Schon nach dem ersten Viertel, stand der Sieger fest (27:7). Mit einer guten Verteidigung und vielen Schnellangriffen zeigten sie ihr Können und begeisterten ihre Zuschauer.
Es spielten:
Maier Annika (6), Hecht Selina, Leidel Verena (15), Greiner Jana, Aumann Marlene (20), Ruf Johanna (16), Palackal Lilly (15), Wagner Antje, Gerstmeyer Katja (21)

Bezirksliga U15w Oberbayern TSV Nördlingen – TV Mammendorf 79:55

Im Nachholspiel gegen Mammendorf konnten die TSV Mädchen ihren vierten Sieg in Folge erzielen. Die Gastgeberinnen mussten zwar auf die verletzte Mona Seeberger und Johanna Klug verzichten, doch Kampfgeist und Verteidigung waren das ganze Spiel solide. Leichtsinnsfehler und Fehlpässe waren laut Coach Nagy der Grund, warum die Nördlingerinnen nur selten ein schönes Basketballspiel zeigen.

Was das Spiel für die Rieserinnen außerdem noch erschwerte, war ihre schlechte Wurfquote. Oft passierten sehr ärgerliche Fehler nach guten Aktionen. Das konnten die Gegner nutzen und verbesserten dadurch ihre eigene Leistung. Trotzdem schafften die Nördlingerinnen es, wie schon in den vergangenen Spielen, durch ihre individuellen Stärken zu punkten und sich einen Vorsprung zu holen. Die Stützen der Heimmannschaft waren Mirlinda Asllani, Anna-Maria Scherla und Lisa Tauschek, doch alle zehn Spielerinnen bekamen ausreichend Spielzeit und zeigten gute Aktionen während des Spiels.

Es spielten:

Stefanie Adler 2; Mirlinda Asllani 29, Marlene Aumann 2, Katja Gerstmeyr 2, Verena Leidel 2, Annika Maier, Sophie Mieling 6, Johanna Ruf 2, Anna-Maria Scherla 22,

Lisa Tauschek 12

69:59-Heimsieg nach Rückstand für WNBL-Team Thalhofer

TSV Nördlingen Team Thalhofer – TS Jahn München 69:59 (25:33)
Im vorletzten Gruppenspiel der U17 WNBL schlugen die Mädchen des TSV Nördlingen, das Team Thalhofer am Sonntag in der Hermann-Keßler-Halle die Mannschaft der TS Jahn München mit 69:59, nachdem sie zur Halbzeit noch mit 25:33 zurück gelegen waren. Dabei hatten die Einheimischen gegen den Tabellendritten eine Mühe, in die Gänge zu kommen. Eine deutliche Leistungssteigerung nach der Halbzeitpause sicherte dann doch den verdienten Sieg. Da Tabellenführer BSG Ludwigsburg sein Spiel gegen das Schlusslicht Grüner Stern Keltern erwartungsgemäß deutlich mit 96:48 gewann, ist die Konstellation gleich geblieben: Ludwigsburg gefolgt von Nördlingen und Jahn München. Das Team Thalhofer beendet die Gruppenspiele am kommenden Samstag mit der Partie in Freiburg.
Auch am Samstag gegen Jahn München zeigte sich, dass die Nördlinger Mädchen noch nicht in Playoff-Form sind. Zwar herrschte der Eindruck, dass Coach Pat Bär auch in diesem Spiel eine Trainingsmöglichkeit unter Echtbedingungen sah und weniger auf einen hohen Sieg aus war. Und dies sowohl für eine druckvolle Offensive wie für eine aggressivere Verteidigung. Am Ende der Partie zeigte sich dann doch einiges an Fortschritt.
Zu Beginn des Spieles neutralisierten sich beide Mannschaften bei Mannverteidigung und wenig Druck auf den gegnerischen Korb. Jahn München ließ Teresa Kucera wenig Raum unter dem Korb und der Rest des Nördlinger Teams spielte zu sehr in die Breite und vergaß den Korbwurf. Nach acht Minuten stand es dann 8:8, dann wurden die Einheimischen dank einiger Ballgewinne etwas erfolgreicher und führten nach 10 Minuten 15:10.
Im zweiten Viertel hatten die Nördlinger dann erhebliche Mühe mit den energisch zum Korb ziehenden Gästen, verloren mehr und mehr die Spielkontrolle und gerieten bis 17. Minute mit 23:28 in Rückstand. Ein Münchner Dreier in der Schlusssekunde des zweiten Viertels bedeutete gar den 25:33-Rückstand zur Halbzeit.
Schon gegen Ende des zweiten Viertels hatte Pat Bär von Mann- auf Zonenverteidigung umgestellt und die TSV-Deckung wurde immer dichter. Und auch im Angriff  wurde jetzt druckvoller kombiniert. Kucera buchte in der 27. Minute den 37:37-Ausgleich, Amelie Wittmann mit Dreier und einem Halbdistanzwurf erzielte die 42:39-Führung. Nach 30 Minuten stand es dann 46:44.
Und im letzten Viertel ging den Gästen dann sichtlich die Luft aus. Die Nördlinger erhöhten ihre Führung dank sicherer Würfe von Berger, Brandner,  Wittmann und Kucera trotz einiger Gegenwehr der Jahn-Mädchen langsam auf zehn Punkte. Mit zwei guten Vierteln nach der Halbzeit (21:11 und 23:15) gelang dann doch noch der sichere Sieg.
Für Nördlingen waren erfolgreich: Kucera 27, Wittmann 13, Brandner 12, Szittya 7, Thalhofer und Berger 4, Klug 2. Für Jahn München erzielte die wurfsichere Kuschel 21 Punkte.    Otto Riedelsheimer
Die Bildergalerie gibt es hier: