Archiv für den Monat Februar 2011

Harter Doppelspieltag für JBBL-Mannschaft

Niederlagen gegen Würzburg und Breitengüßbach

Würzburg Baskets – TSV Nördlingen 67:78 (37:42)

Die TSV-Jungs mussten dieses Wochenende gleich zwei verlegte Spiele nachholen. Am Samstag gegen Würzburg (auswärts) und am Sonntag gegen Breitengüßbach in Nördlingen.

Am Samstag begann das Spiel in Würzburg mit einer tollen ersten Halbzeit, mit einer Hoffnung, dass die Rieser mit dem ersten Sieg in der Hauptrunde nach Hause fahren können. Die Mannschaft, von Zoltan Nagy betreut, zeigte eine kompakte Verteidigung und auch im Angriff lieferte man eine starke Leistung. Die Nördlinger schafften es die zwei Würzburger Jugendnationalspieler Maximilian Ugrai und Constantin Ebert im Griff zu halten. Jeder Spieler von Nördlingen, der auf dem Feld stand, konnte für sein Team etwas Gutes beitragen. Eigentlich hätte sich der TSV einen höheren Vorsprung erspielen können, doch die schlechte Freiwurfquote war der Hauptgrund dafür, dass man am Ende der ersten Halbzeit nur mit fünf Punkten in Führung war.

In der zweiten Halbzeit, stellte Würzburg die Verteidigung durchdacht um. Die drei Topscorer der Gegner zeigten ihre beste Leistung, vor allem Constantin Ebert, der alle seine 19 Punkte erst in der zweiten Halbzeit machte. Hier brachte Würzburg Nördlingen aus ihrem Konzept. Zwar verlief das ganze Spiel bis zu den letzten Sekunden sehr knapp, doch Würzburg gab die Führung nicht mehr aus der Hand. Dazu erschwerte sich die Lage für Nördlingen noch mehr, als drei wichtige Spieler (J. Ferner, Leitner und L. Ferner) mit fünf Fouls vom Spielfeld mussten. Somit war das Spiel leider entschieden und Würzburg gewann letztendlich verdient das Spiel.

Es spielten: Georg Beyschlag 1, Jonathan Tritscher, David West, Magnus Münzinger 2, Felix Leitner 9, Johannes Sigg 5, Benedikt Thalhofer, Johannes Raab 2, Michael Dorsch 19, Lukas Ferner 19, Joschka Ferner 10

TSV Nördlingen – TSV Breitengüßbach 66:83 (33:31)

Nach einem bitter verpassten Sieg erwarteten der TSV am Sonntagabend den Favoriten aus Breitengüßbach. Beide Mannschaften spielten von Beginn an auf hohem Niveau. In der ersten Halbzeit überraschte Nördlingen mit einer intensiven und leidenschaftlichen Verteidigung, sodass die Gegner ihr konnten Konzept nicht richtig umsetzten. Lediglich Christopher Wolf, mit 47 Punkten Topscorer der Begegnung, konnte nicht gestoppt werden. Dagegen zeigte Nördlingen eine kompakte Mannschaftsleistung und vor allem Joschka Ferner bereitete den Gegnern Kopfschmerzen. Doch was die Breitengüßbacher aufbaute, waren die kleinen, technischen Fehler der Nördlinger, vor allem die vielen leichtsinnigen Ballverluste. Trotzdem ging Nördlingen mit einer verdienten Führung in die Halbzeitpause.

Nach Seitenwechsel erhöhten die Gäste den Druck in der Defense noch mehr und zeigten im Angriff ihr wahres Gesicht. Neben Wolf punkteten alle Mitspieler und im zeigten im dritten Viertel eine bärenstarke Leistung. Somit gewannen sie das dritte Viertel (21:31). Aber auf Nördlinger Seite hielt vor allem Lukas Ferner dagegen und hielt seine Mannschaft mit 14 Punkten im Spiel. Im vierten Viertel verlief das Spiel schließlich wie es sich die Gegner vorgestellt hatten. In der 34. Minute gab es die Vorentscheidung (55:71). Nördlingen gab nicht auf, verkürzte den Punktedifferenz bis drei Minuten vor Schluss auf neun Punkte. Doch für einen Sieg reichte das leider nicht mehr aus.

Es spielten: Georg Beyschlag 3, Jonathan Tritscher, David West, Magnus Münzinger 4, Felix Leitner 5 (1 Dreier), Johannes Sigg 6 (1 Dreier, 3 Assists), Benedikt Thalhofer, Johannes Raab, Michael Dorsch 11 (1 Dreier, 16 Rebounds, 3 Assists), Jakob Groß, Lukas Ferner 19 (1 Dreier) und Joschka Ferner 18 (16 Rebounds, 7 Assists).

Sieg auch gegen Bayern München

Vroni Meyers Dreier waren entscheidend beim knappen Heimsieg gegen Bayern München. Foto: Jochen Aumann

Vroni Meyers Dreier waren entscheidend beim knappen Heimsieg gegen Bayern München. Foto: Jochen Aumann

TSV Nördlingen Damen 1 – FC Bayern München 65:58 (32:36)

Zum fünften Sieg in Folge kamen die Basketballdamen des TSV Nördlingen am Samstagnachmittag in der Mehrzweckhalle: sie schlugen den Tabellenzweiten FC Bayern München dank eines guten letzten Viertels mit 65:58, nachdem sie zur Halbzeit noch mit 32:36 im Rückstand lagen.
Diese Chance durften sich die jungen Nördlinger Damen nicht entgehen lassen. Die Gäste aus München traten mit einer dezimierten Mannschaft an, in der mit Bihlmayer, Lanzendorfer und Walters wichtige Leistungsträgerinnen fehlten. Und die Einheimischen ergriffen die Chance, wenn auch mit einigem Zögern. Denn über weite Strecken sah es gar nicht nach einem Erfolg der TSV-Damen aus. Sie hatten zwar einen guten Start und führten nach vier Minuten mit 10:4, doch dann folgten Spielphasen, die alles andere als gut waren. Zunächst gingen die Gäste mit einem 12:0-Lauf mit 16:10 in Führung, die sie dann auch bis zur ersten Viertelpause hielten (19:13). Entscheidend war, dass die Nördlinger einerseits den Defensivrebound total vernachlässigten bzw. verschliefen, zum anderen dass sie in der Verteidigung kein Mittel gegen die großen und routinierten Gäste Pusch und Mladan fanden. Dazu kam, dass die Münchner Zonenverteidigung wesentlich bissiger als die eigene war.
Auch zu Beginn des zweiten Viertels änderte sich wenig. Erst als die Münchnerinnen in der 13. Minute durch einen ihrer selten erfolgreichen Außenwürfe auf 26:18 erhöhten, besannen sich die Nördlinger auf mehr Druck im Angriff. Mit zwei schönen Fastbreaks auf Szittya und Wittmann kamen sie auf 22:26 heran und Nathalie Ebertz gelang ein Offensivrebound zum 24: 26. Doch wie gewonnen, so zerronnen. Es folgte Schwächeperiode mit Ballverlusten und Deckungslücken und die Gäste waren wieder 26:32 in Front. Immer wieder vernaschte die routinierte Mladan die zögerlichen TSV-Verteidiger mit Offensivrebounds. Trotzdem, beim 32:36 war noch alles möglich.
So mit Auf und Ab wie im zweiten Durchgang verlief auch das dritte Viertel. Nördlingen kämpfte sich heran und München zog davon: in der 25. Minute auf 37:43, in der 28. auf 41:47. Doch nach dreißig Minuten bei 45:49 war das Spiel immer noch offen.
Und jetzt erhöhten die Nördlinger doch ihr Engagement. Durch entschlossenes Penetrieren zum Münchner Korb gelang Kathi Veh mit 51:50 in der 33. Minute die erste TSV-Führung, die Fanny Szittya mit Korbleger auf 53:50 erhöhte. Nochmals konterten Mladan und Pusch zum 53:55, ein Dreier von Meyer brachte die Führung zurück und in den letzten Minuten ließen dann die Kräfte der Münchnerinnen deutlich nach. Jetzt gelang es der TSV-Verteidigung, den Weg zum eigenen Korb dicht zu mache. Kathi Veh und Nathalie Ebertz schafften das 60:57, folgende Freiwürfe nach Münchner Fouls brachten die Entscheidung. Mit 20:9 im letzten Viertel verschafften sich die Nördlinger einen guten Abgang. Und hielten sich die Chance offen, mit Erfolgen im Restprogramm von drei Spielen (alle im März) in der Tabelle noch weiter vorzurücken.
Für Nördlingen waren erfolgreich: Ebertz 15, Kucera 6, Lehnert 5, Meyer 13 (3 Dreier), Szittya 10, A.Veh 4, K. Veh 6, Wittmann 8 (1 Dreier). Erfolgreichste Münchnerinnen waren Pusch mit 21 und Mladan mit 20 Punkten. Otto Riedelsheimer

Begegnungen vom Wochenende, Da2+U15 Teams erfolgreich

Bezirksliga Oberbayern U15w       TSV Nördlingen – Landsberg 66:49

Am Samstagnachmittag traten die Mädels der U15w des TSV Nördlingen gegen Landsberg an und gewannen auch das dritte Spiel in Folge.

Der Kampfgeist und die Verteidigung war das ganze Spiel vorbildlich, doch durch einige Leichtsinnsfehler und Unachtsamkeiten, konnte die Heimmannschaft nur selten ein schönes Mannschaftsspiel zeigen. Die  Wurf- und Freiwurfquote war zwar nicht so gut wie in den letzten Spielen, trotzdem schafften die TSV-Mädels es, oft durch ihre individuellen Stärken zu punkten und sich einen hohen Vorsprung zu erspielen. Die Stützen der Heimmannschaft waren Lisa Tauschek und Anna-Maria Scherla, doch alle acht Spielerinnen bekamen ausreichend Spielzeit und zeigten gute Aktionen während des Spiels. Nächste Woche müssen sich die Nördlingerinnen gegen Mammendorf beweisen, bevor das Spitzenspiel gegen Bad Aibling ansteht.

Es spielten:

Mirlinda Asllani 8; Marlene Aumann; Katja Gerstmeyr 1; Johanna Klug 11;

Sophie Mieling 5; Johanna Ruf 6; Anna-Maria Scherla 19; Lisa Tauschek 16

Bezirksliga Schwaben  U15w     DJK Eichstätt – TSV Nördlingen    50:45

Nach einer guten ersten Halbzeit (26:27) waren die TSV-Mädchen im dritten Viertel keine Gegner für die, außer Konkurrenz spielenden, Eichstätter. Lediglich 2 Punkte konnten die TSV Mädchen erzielen. So stand es nach dem dritten Viertel 40:29. Im letzten Viertel starteten die Nördlingerinnen  eine tolle Aufholjagd und konnten das Spiel aufgrund vieler Ballgewinne  noch spannend gestalten, verloren aber schließlich mit 50:45.

Elsenhans Lea (2), Müller Sarah, Yildirim Özge, Greiner Jana, Maier Annika (18), Palackal Lilly (2), Leidel Verena (23), Wagner Antje, Stegmeier Julia

Kreisliga Damen    DJK Eichstätt – TSV Nördlingen 2     37:70

Als zweite Mannschaft aus Nördlingen spielten die Damen 2 in Eichstätt. Nach einem eher gemütlichen Start stand es zur Halbzeit nur 21:32. Doch nach und nach schien den Gastgebern die Puste auszugehen und Nördlingen konnte sich nach dem dritten Viertel eine deutlichere Führung erspielen (33:52). Das letzte Viertel war nun noch ausschließlich von den Gästen geprägt. Die zeigten, allen voran Stephanie Kielmann, tolle Aktionen.

Burkhardt Laura (25), Ernstberger Maria (8), Gutmann Sarah, Kielmann Stephanie (11), Oswald Theresa (6), Raab Lisa, Thalhofer Christina (20)

Erfolgreiche Revanche für Bayernliga-Herren

Sieg über Schrobenhausen – Matchwinner: Max Gentner

Mit einem 99:87-Heimerfolg haben sich die Bayernliga-Herren im Derby gegen Schrobenhausen für die Hinspielniederlage revanchieren können. Zudem konnte man sich wieder etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen.

Die früh angereisten Schrobenhausener erwischten den etwas besseren Start und punkteten in den ersten Minuten vor allem aus Schnellangriffen. Die Rieser hingegen kamen nur langsam in die Gänge, insbesondere tat man sich etwas schwer gegen die Zonenverteidigung der Gäste. Als dann aber Jonas Zink und Philipp Leitner mit drei Dreiern die entstandenen Freiräume nutzen konnten, erfolgte schnell wieder eine Umstellung auf Mannverteidigung. Aber auch hier fanden die TSV-ler stets geeignete Optionen. Immer wieder konnte nun Michael Diemer ins Lowpost-Spiel gebraucht werden und erfolgreich abschließen. Jedoch haperte es immer noch in der Defensive, denn auch die Schrobenhausener wussten stets die Unachtsamkeiten der Nördlinger auszunutzen, sodass es nach zehn Minuten nur bei einer knappen Führung für die Hausherren blieb (26:23). Im zweiten Viertel konnten sich die Rieser etwas deutlicher absetzen, vor allem der starke Philipp Leitner überzeugte mit einer hohen Trefferquote aus der Mitteldistanz. In der Defense waren die Schrobenhausener zumeist gut aufgehoben, vor allem Center Daniel Edler konnte sich nur selten durchsetzen. Das Bollwerk um Alt-Center Andi Michel, Michael Diemer und den erst 15-jährigen Joschka Ferner, der mit vielen Blocks und Rebounds glänzte, stand äußerst sicher. Doch wer gedacht hatte, die Spargelstädter geben sich geschlagen, täuschte sich. Angeführt von Claus Ludwig, mit insgesamt 30 Punkten Topscorer des Abends, kämpften sich die Gäste zurück in die Begegnung. Ihr 10-Punkte-Lauf wurde lediglich durch zwei Freiwürfe von Kapitän Tobias Ruf unterbrochen. So musste man mit einem ausgeglichenen Halbzeitstand in die Kabine gehen.

Nach Seitenwechsel entwickelte sich eine spannende Begegnung zwischen beiden Teams. Jonas Zink läutete erneut mit einem Dreier die Nördlinger Punktejagd ein. Ludwig und Forward Matthias Straub konterten für Schrobenhausen. Zwar blieben die TSV-ler stets in Front, jedoch ließ die Antwort Schrobenhausens nie lange auf sich warten. Diemer verschaffte mit einem Dreier nochmals etwas Luft (57:51). Weiterhin versuchten  die Nördlinger auch immer öfter durch Zug zu Korb zu einfachen Punkten zu kommen, wobei auch viele Fouls gezogen werden konnten. Nach einem Schrobenhausener Foul im Fastbreak und einem anschließenden technischen Foul kam es dann zu einer größeren Unruhe bei der Ausführung der vier zugesprochenen Freiwürfe. Leitner behielt aber trotz vieler Diskussionen die Nerven und verwandelte in dieser mit spielentscheidenden Situation sehr sicher (66:59). Nach einer Umstellung auf Zonenverteidigung konnten die Schrobenhausener aber nochmals auf 66:63 zum Ende des dritten Viertels verkürzen. Das vierte Viertel sollte schließlich die Entscheidung herbeiführen. Hier erfolgte dann der große Auftritt des Max Gentner. Erstmals auf dem Feld sorgte er gleich bei der ersten Ballberührung mit einem verwandelten Dreipunktewurf für ein kleines Ausrufezeichen. Und schon gleich im nächsten Angriff war es wieder Genter der für die Rieser scorte. Schrobenhausen war sichtlich geschockt, die Nördlinger hingegen spielten weiter konzentriert. Immer wieder suchte man Genter nun in der Offense, es sollten neben vielen verwandelten Freiwürfen noch zwei weitere Dreier folgen. Insgesamt 19 Punkte erzielte der kleine Guard in den letzten zehn Minuten und konnte seiner Mannschaft somit den Sieg sichern. Aber auch in der Defense erkämpften sich die Rieser den Erfolg. Besonders Andi Michel setze den Hoffnungen der Gäste auf eine Rückkehr ins Spiel mit mehreren Monsterblocks ein jähes Ende. So konnten sich die Bayernliga-Herren am Ende verdient mit 99:87 durchsetzen und sich über einen schönen Heimsieg freuen.

Es spielten: Timm Loibl 2, Jonas Zink 17 (3 Dreier), Tobias Ruf 6, Max Gentner 19 (3), Michael Diemer 21 (2), Dominik Pausch, Robin Seeberger, Philipp Leitner 25 (1), Joschka Ferner 5 und Andreas Michel 4.

Verdienter Sieg im letzten Auswärtsspiel der Saison

In einem schweren und defensiv geprägten Spiel konnte die dritte Nördlinger Herrenmannschaft auch das letzte Auswärtsspiel der Saison mit 49:53 gegen die DJK Eichstädt für sich entscheiden.

Nach dem einfachen Heimspiel eine Woche zuvor gegen Wasserburg mussten die Rieser an diesem Wochenende in einem ungleich schwereren Spiel nun gegen Eichstädt antreten. Gewarnt von den guten Heimergebnissen und nicht zuletzt durch das knappe Hinspiel, versuchten die Gäste aus Nördlingen mit einer engagierten Leistung den achten Saisonsieg einzufahren. Jedoch konnte dies die junge Mannschaft vor allem in der Verteidigung nicht optimal umsetzen, wodurch die Hausherren zu einfachen Punkten kamen. Im Angriff aber wussten die beiden Innenspieler Simon Zink und Christian Pfefferlen durch schönes Zusammenspiel zu gefallen und hielten das Team somit im Spiel (6:9, 4. Minute). Jedoch zeigte sich einmal mehr die Abschlussschwäche der Rieser, die trotz schöner Spielzüge den Ball nicht im gegnerischen Korb unterbringen konnten, so dass es nach den ersten zehn Minuten 11:10 zugunsten der Eichstädter stand. Zu Beginn des zweiten Viertels zeigten die Gäste, dass sie nicht umsonst eine der verteidigungsstärksten Mannschaften der Liga sind und kassierten volle sechs Minuten keinen einzigen Punkt. Doch leider konnten sich die Spieler aufgrund der schlechten Chancenverwertung nicht mit einem deutlicheren Vorsprung belohnen (11:14, 16. Minute). So kam es, dass die Eichstädter zur Halbzeit auf 17:18 herankamen und das Spiel unnötig an Spannung gewann. Auch nach dem Seitenwechsel gab es keine Veränderung im Spielverlauf und es war ein ständiges Hin und Her beider Mannschaften, die beide im Abschluss keinen Sahnetag erwischt hatten (29:30, 30. Minute). Zu Beginn des letzten Spielabschnittes zeigten sich die Nördlinger von ihrer besseren Seite und es gelang ihnen – auch dank einer besseren Wurfquote – erstmals in der Partie durch einen 10:2-Lauf eine deutlichere Führung herauszuspielen (31:40, 35. Minute). Getragen von diesem Vorsprung spielten die Rieser clever und ließen in den nächsten Minuten kaum mehr Punkte zu und verwalteten die Führung (38:49, 38.Minute). Angesichts dieser Führung wurden die Gäste jedoch zu fahrlässig mit ihren Chancen, so dass die Hausherren durch den Mut der Verzweiflung, und der schwachen Freiwurfquote der Nördlinger, noch einmal näher herankamen (46:51, 40. Minute). Zu allem Überfluss verletze sich das Geburtstagskind Jannik Thorwart 23 Sekunden vor Schluss, wodurch die Rieser zusätzlich an Konzentration verloren und so mit der Schlusssirene noch einen „Dreier“ der Eichstädter zum 49:53 Entstand kassierten. Mit dem insgesamt verdienten Sieg im letzten Auswärtsspiel der Saison können die Nördlinger nun mit vollem Selbstvertrauen in die letzten drei Heimspiele – angefangen mit dem Spiel gegen Etting (Sonntag 20.02.2011; 16.00 Uhr MZH) – gehen und so noch den dritten Tabellenplatz in Angriff nehmen.

Es spielten: Michael Zink 2, Christian Pfefferlen 8, Timm Loibl 6, Giuliano Del Gaudio3, Matthias Müller 6, Benedikt Moll 8 (1 Dreier), Jannik Thorwart 4, Maximilian Moll 7, Johannes Moll, Simon Zink9 und Sebastian Moll.

TSV-Damen aller Abstiegssorgen entledigt

Tanja Lehnertz erzielte 15 Punkte in Rosenheim. Foto: Jochen Aumann

Tanja Lehnertz erzielte 15 Punkte in Rosenheim. Foto: Jochen Aumann

SB DJK Rosenheim – TSV Nördlingen Damen 1 34:67 (20:38)
Mit dem dritten Sieg in Folge sind für die Damen des TSV Nördlingen alle Abstiegssorgen verflogen. Am Samstagnachmittag schlugen sie den Tabellenletzten SB DJK Rosenheim in dessen Halle klar und deutlich mit 67:34, und haben nun nach hinten mit sieben Siegen einen Vorsprung von vier Siegen bei noch ausstehenden vier Spielen.
Die Begegnung in Rosenheim war praktisch nach fünf Minuten entschieden, denn die Nördlinger Damen hatten einen tollen Start und führten durch Punkte vom gesamten Team bereits mit 18:2. Nach dem ersten Viertel stand es dann 21:8. Auch im zweiten Viertel hielten die Gäste den Druck auf das Tabellenschlusslicht aufrecht und erhöhten die Führung bis zur 15. Minute auf 31:12. Dann kamen die Rosenheimer etwas besser ins Spiel. Zur Halbzeit war die TSV-Führung mit 38:20 jedoch deutlich.
Nicht so schwungvoll wie die ersten Vierteln wurde dann der 3. Durchgang. Die TSV-Damen fielen angesichts der klaren Führung etwas in Lethargie und da die Gastgeberinnen auch nichts zustande brachten, endete das Viertel mir mageren 10:8 Punkten. Nach einer etwas heftigen Aufmunterung von Coach Andi Ebertz in der Viertelpause ging dann im letzten Viertel nochmals die TSV-Post ab: mit 19:6 wurden die Gastgeberinnen deklassiert. Der 67:34-Endstand drückte dann auch deutlich den Klassenunterschied aus.
Erfreulich war, dass alle Nördlinger Spielerinnen bei ihrem Einsatz zu Punkten kamen. Erfreulich auch, dass Tanja Lehnert mit 15 Punkten erstmals in dieser Saison auch im Punkten überzeugte. Mit Fanny Szittya (12) und Nathalie Ebertz (10) kamen weitere Spielerinnen auf zehn oder mehr Punkte. Außerdem waren erfolgreich: Teresa Kucera mit 8, Vroni Meyer mit 8 (2 Dreier), Amelie Wittmann 5, Kathi Veh mit 4, Louisa Mussgnug 3, Johanna Tritscher 2.                 (Otto Riedelsheimer)

Erneuter Sieg für WNBL Mädchen

Mit einem klaren 82:58-Sieg übe die TBA Fireballs TuS Bad Aibling setzte die weibliche U17 des TSV Nördlingen ihren Siegeszug am Sonntagmittag in Bad Aibling fort. Da auch die in der Tabelle führenden Ludwigsburger Mädchen  gegen den Tabellenletzten Grüner Stern Keltern klar gewannen, hat sich in der Tabelle  zwei Spiele vor Ende der Hauptrunde nichts geändert: Ludwigsburg führt punktgleich vor Nördlingen.

In Vertretung von Pat Bär versuchte Coach Zoltan Nagy das Team Thalhofer mit klaren Vorgaben bereits in Play-Off-Stimmung zu bringen.  Durch eine schnelle Führung von Anfang an sollte Sicherheit ins Team kommen. Durch eine aufmerksame Verteidigung sollten die Schlüsselspielerinnen der Gastgeberinnen sowie deren hervorragender Schnellangriff gestoppt werden. Die Nördlinger setzten dann die Vorgaben auch recht konsequent um. Die Stärke des Gegners wurde kontrolliert, selbst gelangen immer wieder erfolgreiche Angriffe, so dass die TSV-Mädchen von Anfang an führten und nach zehn Minuten bereits mit 20:7 in Front waren. Auch im zweiten Viertel gelang dies überzeugend, denn bis zur 18. Minute wurde der Vorsprung auf 37:18 ausgebaut. Eine Auszeit mit der Vorgabe, diesen Vorsprung zu sichern, ging dann voll daneben: den Gastgeberinnen gelang ein 8:0-Lauf, der die TSV-Führung bis zur Pause auf 37:26 verkürzte. Bis dahin war der Versuch der Gastgeberinnen, Fanny Szittya im Aufbau mit einer Ganzfeldpresse die Wirkung zu nehmen, wenig erfolgreich, denn die Jugendnationalspielerin traf gute Entscheidung. Im Angriff wurde im Wechsel mit Geduld gespielt und  Teresa Kucera unter dem Korb angespielt, von außen sicher geworfen und auch Fastbreaks durchgezogen.

Die endgültige Entscheidung fiel dann im dritten Viertel, als Zoltan Nagy mit den Pointguards Wittmann, Brandner, Szittya und Thalhofer und Centerin  Kucera agieren ließ. Die Aiblinger versuchten mit Mannverteidigung und zwei großen Spielerinnen die Nördlinger Mädchen zu stoppen, doch dies gelang nicht. Anna Thalhofer entwischte immer wieder ihrer größeren Gegenspielerin und kam im dritten Viertel auf 14 Punkte, die wesentlich zur 64:43-Führung in der 30. Minute beitrugen.  Im letzten Viertel erhöhten die Nördlinger dann den Vorsprung u.a. durch zwei Dreier von Amelie Wittmann bis zur 35. Minute auf 78:46. Als Coach Nagy anschließend Kucera, Szittya und Wittmann auf die Bank nahm, konnte Bad Aibling noch etwas Ergebniskosmetik auf 82:58 betreiben. Der Sieg der Gäste war jedoch deutlich und angesichts der guten Leistung auch in der Höhe verdient.

Für Nördlingen spielten: Berger 2, Brandner 9, Grempels, Klug 7 (1 Dreier), Kucera 22, Szittya 10, Thalhofer 15, Wittmann 17 (4 Dreier). ,(or)

U15W gewinnt 66:49 gegen Landsberg und behauptet zweiten Tabellenplatz

Sophie Mieling gehört zu den schnellsten Spielerinnen der U15 weiblich. Foto: Jochen AumannWieder ein überzeugender Heimsieg der U15-Mädchen gegen Landsberg. Zu jeder Zeit waren die Nördlinger Mädchen Chef auf dem Feld. Lediglich mit der Landsberger Nationalspielerin Kantelhardt hatten die “Hausdamen” Probleme. Aber das Spiel hat gezeigt, dass eine Natinalspielerin gegen eine kompakte Mannschaft keine Chance hat.
Hier geht es zur Bildergalerie des Spiels:

WNBL: Siegchancen für Team Thalhofer in Bad Aibling

Während die Damen des TSV Nördlingen heute, Samstag in Rosenheim ihr Regionalligaspiel bestreiten, muss die U17 weiblich, das Team Thalhofer am Sonntag, 14.15 Uhr im nahe gelegenen Bad Aibling in der WNBL zum Rückspiel bei den TBA Fireballs Bad Aibling antreten. Für die jüngeren im Damenteam bedeutet dies zweimal Oberbayern-Fahrt an einem Wochenende.
Bad Aibling ist derzeit Vorletzter der Gruppe, kann sich aber noch für die Playoffs qualifizieren. Die Oberbayern haben eine gute schnelle, bissige Mannschaft mit keinen großen Leistungsträgern, aber mit guter Ausgeglichenheit. Mit Niebler und Brand stehen zwei Spielerinnen im erweiterten Kader der U16 Nationalmannschaft. Im Vorspiel in Nördlingen siegten die Einheimischen mit 68:58 und die Partie war lange offen. Zum Rückspiel reisen die Nördlinger mit Best-Besetzung. Und da Coach Pat Bär in Langen mit den Bundesliga-Damen unterwegs ist, vertritt in Bad Aibling Zoltan Nagy, der Nachwuchscoach der Fendt-Caravan-Basketball-Akademie. Auch wenn die das Team Thalhofer am vergangenen Sonntag gegen den Tabellenletzten Grüner Stern Keltern kein gutes Spiel ablieferte, sollte es in Bad Aibling bei hoffentlich verbesserter Leistung ein Siegchance haben. Otto Riedelsheimer

Regionalliga-Damen reisen nach Rosenheim zum Tabellenletzten

Nach den erfreulichen Heimsiegen gegen B4G Chemnitz 2 und TS Jahn München bietet sich für die Damen des TSV Nördlingen in der Regionalliga Südost am Samstag, 17 Uhr beim SB DJK Rosenheim die Chance, auch zu Auswärtspunkten zu kommen. Die Gastgeberinnen sind Tabellenletzter.
Das Vorspiel in Nördlingen endete mit 81:54 deutlich für die Gastgeberinnen. Insgesamt haben die Oberbayern bisher nur zwei Spiele gewonnen. Ende Oktober 2010 schlugen sie die zweite Mannschaft von Herzogenaurach, das ohne die Wechselspielerinnen des Zweitligisten antrat, mit 55:42. Und vor 14 Tagen gewannen sie ebenfalls in eigener Halle gegen den Tabellenneunten BBC Bayreuth mit 49:45. Ansonsten setzte es meist deftige Niederlagen, da es insbesondere in der Offensive an Durchschlagskraft fehlt. Mit Sandbichler und Sasjadvolk haben die Rosenheimer nur zwei Spielerinnen, die regelmäßig zehn und mehr Punkte machen.
Für die Nördlinger, die sich in den letzten Wochen insbesondere kämpferisch stark verbessert zeigten, sollte die größere Ausgeglichenheit im Team sprechen. Nathalie Ebertz, Vroni Meyer, Fanny Szittya und Co. sind doch in der Lage, durch variables Spiel immer wieder die gegnerische Verteidigung zu knacken. Und auch in der Defensive gelang es zuletzt, die Gegner zu stoppen. Ein Sieg in Rosenheim würde die Nördlinger Damen noch weiter vom Tabellenende wegrücken lassen. Eine Abstiegsgefahr erscheint jedoch bereits jetzt gebannt. Otto Riedelsheimer