Archiv für den Monat März 2011

TSV Nördlingen Team Thalhofer will erste Playoff-Runde erfolgreich abschließen

SV Halle Junior-Lions – TSV Nördlingen Team Thalhofer
Die weibliche U17 des TSV Nördlingen, das Team Thalhofer hat am vergangenen Samstag das Hinspiel in der 1. Runde der Playoffs gegen die Mannschaft der SV Halle Junior-Lions klar mit 67:42 gewonnen. Heute Samstag, 12.30 Uhr findet nun in der Sporthalle Burgstraße in Halle das Rückspiel statt. Da Hin- und Rückspiel als eine Einheit zählen, haben die Nördlinger Mädchen ein Polster von 24 Punkten, um in die zweite Runde einzuziehen.
Dazu stehen die Chancen sicherlich gut. Die Nördlinger Mädchen gewannen das Vorspiel aufgrund einer größeren Ausgeglichenheit im Team, bei dem vier Spielerinnen elf und mehr Punkte machten und der Rest der Mannschaft im Angriff gefährlich war. Dazu arbeitete die gesamte Mannschaft in der Verteidigung recht aggressiv und sicher. Trotz des Vorsprungs müssen die Gäste in Halle jedoch wiederum mit höchster Konzentration ins Spiel gehen, denn die Gastgeberinnen dürften in eigener Halle sicherlich deutlich stärker agieren und sich auch einige taktische Maßnahmen gegen die TSV-Mädchen vorgenommen haben. Das Hauptaugenmerk der Nördlinger wird in der Teamverteidigung auf der DBB-Auswahlspielerin Mareike Müller, der körperlich starken Elisa Hebecker und auch auf Anna Quell liegen, die bisher hohe Punktzahlen lieferten.
Wenn dem Team Thalhofer ein Sieg oder eine Niederlage im zulässigen Rahmen von 24 Punkten gelingt, sind sie das einzige Team der WNBL-Gruppe Süd, das in die zweite Runde einzieht. Da die übrigen Duelle Süd gegen Mitte bereits am vergangenen Samstag endeten, steht fest, dass die Südvertreter BSG Basket Ludwigsburg (gegen Basket-Girls Rhein-Neckar), TS Jahn München (gegen Basketball 4 Girls Chemnitz) und TBA Fireballs TuS Bad Aibling (gegen Team Oberfranken) bereits ausgeschieden sind. Der Gegner der Nördlinger in der zweiten Runde wäre dann das Topteam der Gruppe Mitte, das Team Oberfranken.      Otto Riedelsheimer

Johanna Tritscher war im letzten Saisonspiel beim 46:31-Heimsieg gegen Herzogenaurach Topscorerin. Foto: Jochen Aumann

Johanna Tritscher war im letzten Saisonspiel beim 46:31-Heimsieg gegen Herzogenaurach Topscorerin. Foto: Jochen Aumann

TSV Nördlingen Damen 1 – Shorthorns Herzogenaurach 2 46:31 (23:16)
Mit dem siebten Sieg in Folge beendeten die Damen des TSV Nördlingen am Samstagnachmittag die Regionalligasaison 2010/2011. Die Nördlinger schlugen in einer sehr schwachen Partie die Mannschaft von Shorthorns Herzogenaurach II klar mit 46:31. Durch diesen Sieg und der gleichzeitigen Niederlage der TS Jahn München gegen den FC Bayern München sind die TSV-Damen in der Endtabelle auf Platz sechs vorgerückt.
War es die Vorschau auf einen schwachen Gegner, den man leicht besiegen kann, oder hatten die Nördlinger Damen schon eine Woche zu früh gedanklich die Saison beendet und wähnten sich beim Freizeitbasketball, ihr Spiel am Samstag war das schwächste aller Heimspiele dieser Saison. Ohne die drei U17-Spielerinnen Kucera, Szittya und Wittmann und weitgehend ohne Nathalie Ebertz, die frühzeitig wegen Verletzung ausschied, lief bei den TSV-Damen über weite Strecken des Spieles wenig zusammen. Wenn es dann doch zu einem klaren Sieg reichte, war dies der Schwäche der Gegnerinnen zuzuschreiben.
Beide Mannschaften mühten sich über die vierzig Minuten redlich und verteidigten meist aufmerksam, doch im Angriff hatten sie wenig zu bieten. Und hier wiederum die Shorthorns noch weniger als die Einheimischen, die sich immerhin auf ihre Dreierwürfe verlassen konnten. Je drei Dreier von Vroni Meyer und Spielmacherin Johanna Tritscher und einer von Louisa Mussgnug machten dann den Unterschied aus.
Bemerkenswert war, dass die TSV-Damen jeweils zu Beginn der ersten drei Viertel eine unglaublich lange Anlaufzeit brauchten, bis sie den ersten Korb machten. So am Anfang, wo die Gäste bis zur fünften Minute mit 1:0 führten. Tanja Lehnert war es dann vorbehalten, den ersten Feldkorb zu erzielen. Dann allerdings kam der beste Spielabschnitt überhaupt: bis zur zehnten Minute gelang es den Nördlingerinnen durch einige schnelle Angriffe, durch zwei Dreier und durch erfolgreiche Freiwürfe eine 16:4-Führung zu erarbeiten. Nach Wiederanpfiff brauchten die Einheimischen dann wieder fünf Minuten, um zum ersten Korb zu kommen. Bis dahin hatten die Gäste auf 16:10 verkürzt. Und bis zur Pause tat sich beidseitig nichts mehr. Mit einer 23:16-Führung ging es in die Pause.
Und auch nach der Pause das gleiche Bild, nur etwas schlimmer: in der 26. Minute beendete ein Dreier von Tritscher die erneute Durststrecke. Bis dahin war Herzogenaurach auf 23:22 herangekommen. Ein weiterer Dreier von Meyer und ein Fastbreak von Tritscher brachten dann bis Ende des dritten Viertels etwas Entwarnung. Nördlingen führte nach diesem Viertel das mit nur 8:7 Punkten(!) gewonnen wurde, 31:23. Und den Beginn des letzten Viertels kann man dann sogar als gelungen bezeichnen: Die Nördlinger bauten die Führung auf 46:27 in der 36. Minute aus und überließen später die letzten Minuten den Gästen, die noch auf 46:31 verkürzten. Wie gesagt, es war kein rühmlicher Abgang nach einer durchaus gelungenen Saison. Das Ergebnis und der Spielverlauf wurde allerdings auch durch die Tatsache beeinflusst, dass Coach Andi Ebertz im letzten Spiel alle elf Spielerinnen gleichmäßig einsetzte, immer wieder wechselte und dass so nie eine eingespielte Einheit auf dem Feld war.
Für Nördlingen spielten: Ernstberger, Kröpelin, Lehnert 7, Meyer 11 (3 Dreier), Mussgnug 4 (1), A. Raab 7, L. Raab, Tritscher 13 (3), A. Veh 4, K. Veh. Erfolgreichste Gästespielerin war Schorner mit 9 Punkten vor der Ex-Nördlingerin Sylvia Stößer mit 7 Punkten. Otto Riedelsheimer

WNBL-Team Thalhofer mit überzeugendem 67:42-Sieg im ersten Playoff-Viertelfinale gegen Halle

 

Die Freude war nach dem ersten Sieg groß bei den Spielerinnen des Team Thalhofer. Foto: Jochen Aumann

Die Freude war nach dem ersten Sieg groß bei den Spielerinnen des Team Thalhofer. Foto: Jochen Aumann

TSV Nördlingen Team Thalhofer – SV Halle Junior-Lions 67:42 (41:27)

 

Einen sehr gelungenen Start in die Playoffs hatte die weibliche U17 des TSV Nördlingen, das Team Thalhofer. Sie schlugen im Hinspiel der Gruppe Süd die Mannschaft von SV Halle Junior Lions klar mit 67:41, Halbzeit 41:27. Die Nördlinger legten damit eine gute Basis für das Rückspiel am kommenden Samstag in Halle. Da beide Spiele als eine Einheit zählen, gehen sie mit einem Polster von 24 Punkten in das Rückspiel.
Das Team Thalhofer, zuletzt schon mit aufsteigender Form, scheint in Playoff-Form zu kommen. Mit großem Respekt vor den Gästen gestartet, lieferten die Nördlinger eine kämpferisch hervorragende und spielerisch überzeugende Leistung ab. Dreh- und Angelpunkt der TSV-Mannschaft war Fanny Szittya, die über vierzig Minuten das Tempo im TSV-Spiel bestimmte, den Spielaufbau organisierte und letztlich auch selbst beachtlich punktete. Doch ihr zur Seite standen mit Berger, Brandner, Klug, Kucera, Thalhofer und Wittmann Mitspielerinnen, die alle ihren Job hervorragend erfüllten, von denen im Angriff Gefahr ausging und die in der Verteidigung zuverlässig arbeiteten. Trainer Pat Bär lobte dann auch nach dem Spiel die hervorragende kämpferische Leistung seiner Mannschaft.
In der größeren Ausgeglichenheit gegenüber den Gästen aus Halle, und dies vor allem in der Offensive, lag auch der Vorteil des Teams Thalhofer. Halle hatte in der DBB-Auswahlspielerin Mareike Müller eine gefährliche Allrounderin, in Elisa Hebecker eine zweite körperlich und technisch starke Akteurin, doch der Rest des Teams strahlte nicht annähernd so viel Gefährlichkeit aus als ihre Gegenüber. Dies erleichterte den Einheimischen zweifellos die Verteidigung, in der sie sich vor allem auf die beiden Topspielerinnen Müller und Hebecker konzentrieren konnten.
Halle begann sehr aggressiv und versuchte von Anfang an, die Nördlinger Ballträger zu doppeln und den Spielaufbau zu hindern. Dass dies nicht überzeugend gelang, war der großen Ballsicherheit von Szittya und Co. geschuldet.
Insbesondere, da die Nördlinger immer sehr schnell von Verteidigung auf Angriff umschalteten, entgingen sie der Gästefalle. Nach anfänglichem Abtasten begann das Spiel mit einem Dreier von Halle, den Amelie Wittman sofort mit einem Dreier konterte. Ab der vierten Minute hatten die Nördlinger dann durch Szittya und Kucera mit energischem Penetrieren zum Korb Erfolg. Kucera gelangen zudem schöne Posting-up-Aktionen. Die zwischenzeitliche 16: 9-Führung der Einheimischen reduzierte sich dann bis zur ersten Pause durch einen Dreier und Freiwürfe der Gäste auf 21:17.
Munter ging es dann im zweiten Viertel weiter. Anna Thalhofer gelangen zwei Solos nach Ballgewinnen und sie erhöhte die Führung auf 28:17. Vor allem Kucera sattelte bis zur 16. Minute kräftig drauf (37:21). Fanny Szittya beendete dann die erste Halbzeit mit einem tollen Korbleger zum 41:27. Es gab Beifall für die starke erste Halbzeit. Einziges Problem: Kucera hatte schon drei Fouls.
Nach dem Wechsel hielt die Überlegenheit der Nördlinger an. Wittmann, Klug, Brandner und Berger erhöhten die Führung kontinuierlich über 48:29 auf 56:31, obwohl Kucera ab der 25. Minute mit vier Fouls belastet auf der Bank war.
Zu Beginn des vierten Viertels schied die wichtigste Spielerin von Halle, Müller mit einer Fußverletzung aus, doch auf Nördlinger Seite ging unmittelbar danach Kucera mit dem fünften Foul auf die Bank. Bei den Einheimischen zeigten sich langsam Ermüdungserscheinungen. Bis zur 35. Minute gelang dann kein Korb und Halle kam durch Hebecker auf 39:57 heran. Doch auch die Gäste zeigten nach dem intensiven Spiel Wirkung. Den Bann brach dann Klug mit einem Korbleger, Wittmann traf wieder und Thalhofer ging mit Fastbreak davon. Die Nördlinger legten einen tollen Endspurt hin und die Führung wuchs bis zum Schlusspfiff wieder auf die 25 Punkte nach dem dritten Viertel. Wie bei den HELI-Damen einen Tag vorher: Die Basis für ein Weiterkommen ist gelegt.                Otto Riedelsheimer
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WNBL Team Thalhofer erwartet spannenden Kampf mit offenem Ausgang

Hoffentlich jubelt das WNBL-Team mit einem Sieg über die Halle-Juniors. Foto: Jochen Aumann

Hoffentlich jubelt das WNBL-Team mit einem Sieg über die Halle-Juniors. Foto: Jochen Aumann

TSV Nördlingen Team Thalhofer – SV Halle Junior-Lions

Die in den vier Vorrunden Süd, Mitte, West und Nord ausgetragene Bundesliga der U17 weiblich geht nun in zwei Gruppen Süd und Nord mit je acht Mannschaften in die Play-Offs zur Ermittlung des Deutschen Meisters 2011. Für die weibliche U17 des TSV Nördlingen, das Team Thalhofer bringt dies in der ersten Runde der Gruppe Süd eine Auseinandersetzung mit dem Dritten der Gruppe Mitte, der Mannschaft des SV Halle Junior-Lions. Im Vorfeld wurde das Hinspiel um zwei Wochen verlegt, da die TSV-Mädchen wegen des TOP4-Turniers am vergangenen Wochenende nicht hätten spielen können. Dabei hat sich der SV Halle sehr kooperativ gezeigt.
Spiel Nr. eins findet nun heute, Samstag, 12.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Gerhart-Hauptmann-Straße, das Rückspiel am kommenden Samstag dann in Halle statt. Die Ergebnisse beider Spiele zählen als Einheit, der Sieger kommt weiter.
Die Mannschaft des SV Halle wurde in der Vorsaison mit seinen Junior-Lions erster Champion der neuen U17-Bundesliga und ist also Titelverteidiger. Durch die Altersverschiebung scheint die Mannschaft in dieser Saison allerdings nicht so stark zu sein. Sie hat in der Gruppe Mitte eine durchwachsene Vorrunde hinter sich, wobei die Leistungsdichte in der Gruppe sehr hoch war. Letztlich kamen die Mädchen aus Halle dann hinter dem dominierenden Team Oberfranken (Raum Bamberg) und den Mädchen aus Chemnitz mit sieben Siegen und fünf Niederlagen auf Platz drei. Die von Landesauswahltrainer Christian Steinwerth trainierte Mannschaft stellt sicherlich eine Art Landesauswahl von Sachsen-Anhalt dar. Herausragend im Team ist vor allem Mareike Müller, eine Allrounderin, die auch im DBB Programm der U16 steht. Sie ist aufgrund ihrer guten Athletik im Angriff nur schwer zu stoppen.

Die Mannschaft des TSV Nördlingen, Team Thalhofer beendete mit nur einer Niederlage als punktgleicher Zweiter hinter BSG Basket Ludwigsburg die Spiele der Vorrunde Süd. Dies allerdings ist kein Hinweis auf eine Favoritenstellung gegen Halle. Die am letzten Wochenende bereits ausgetragenen Spiele zwischen der Gruppe Süd und Mitte gingen alle deutlich zugunsten der Mannschaften aus Mitte aus. Es ist also anzunehmen, dass auch die Gäste aus Halle nur schwer zu besiegen sein werden. Und dabei werden vor allem die zwei Jugendnationalspielerinnen Teresa Kucera und Fanny Szittya sowie Amelie Wittmann im TSV-Team besonders gefordert sein, die sich am Wochenende im Dauereinsatz mit HELI-Donau-Ries, WNBL und Regionalliga Damen befinden werden. Priorität für alle Drei soll jedoch eindeutig die WNBL haben. Geht man von den Spielen in der Vorrunde aus, so müssen die Nördlinger Mädchen sicherlich einen guten Tag haben, um Halle zu schlagen. Zuletzt beim Sieg in Freiburg zeigte die Mannschaft eine nach oben zeigende Formkurve. Diesen Trend sollten die Nördlinger heute fortsetzen. Beide Teams werden voraussichtlich alles daran setzen, die erste Playoff-Runde zu überstehen. Ein spannender Kampf zweier aufopfernd kämpfenden Teams mit offenem Ausgang ist zu erwarten.

   Otto Riedelsheimer

Regionalliga-Damen haben Platz fünf im Visier

TSV Nördlingen Damen – Shorthorns Herzogenaurach 2
Mit einem Heimspiel heute Samstag, 16.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Gerhart-Hauptmann-Straße beschließen die Basketballdamen des TSV Nördlingen ihre erste Regionalligasaison. Gegner ist die zweite Mannschaft des Zweitligisten Shorthorns Herzogenaurach.
Die Gäste aus Herzogenaurach stehen mit acht Siegen einen Platz hinter den TSV-Damen, können sie jedoch nicht mehr einholen, da die Nördlinger bereits zehn Siege auf dem Konto haben. Andererseits besteht für die Einheimischen durch einen Erfolg gegen Herzogenaurach noch die Möglichkeit, einen oder gar zwei Plätze bis auf Platz fünf vorzurücken, wenn die mit ihnen punktgleichen Teams von MTSV Schwabing und TS Jahn München ihre Spiele verlieren würden.

Die Mannschaft von Herzogenaurach hat während der Saison sehr unterschiedliche Ergebnisse geliefert, jeweils abhängig davon, ob sie Spielerinnen aus dem Zweitligateam einsetzten konnten oder nicht. In Herzogenaurach wurden die TSV-Damen im Dezember 2010 mit 72:41 richtig deklassiert. Heute, Samstag nun dürften die Gäste allerdings ohne Verstärkung aus der Zweitligamannschaft antreten, denn die Damen 1 aus Herzogenaurach spielt zu gleicher Zeit gegen TG Chooza Landybaskets Würzburg ein wichtiges Abstiegsduell Elfter (Herzogenaurach) gegen Zehnten (Würzburg). Und dies sollte den Nördlinger Damen die Möglichkeit eröffnen, zum achten Sieg in Folge zu kommen. Angesichts der Terminfülle mit HELI-Start in die Play-Offs am Freitag und am Sonntag und dem Play-Off-Start der U17 weiblich Team Thalhofer heute Samstag, 12.30 Uhr gegen Halle in der Mehrzweckhalle müssen die Damen 1 allerdings versuchen, ihren Erfolg weitgehend ohne die Youngsters Kucera, Szittya und Wittmann einzufahren. Dass dies für den Rest des Teams möglich ist, zeigte auch das gewonnene Auswärtsspiel in Bayreuth am vergangenen Samstag. Otto Riedelsheimer

U12m ist Meister der Bezirksliga Schwaben

TV Memmingen – TSV Nördlingen 56:62
(21:22; 34:32; 50:45; 56:62)
Sonntag Nachmittag hatten die U12m aus Nördlingen ihr letztes Spiel. Die Gastgeber überraschten mit einer aggressiven Verteidigung und führten bis zum dritten Viertel fast immer Doch die Nördlinger schafften es im letzten Viertel, die Führung vor allem durch Johannes Steinmeyer und Lukas Scherer und natürlich durch die Teamleistung an sich zu reißen und über die Zeit zu retten. Somit beenden die  Nördlingen Buben die Saison erfolgreich als Meister der Bezirksliga Schwaben und qualifiziert sich außerdem zum Minimasters-Turnier, das Anfang Mai stattfinden wird.
Es spielten: Schwarzenberger Leo, Steinmeyer Johannes 13, Altreuter Tim, Scherer Lukas 23, Richter Timo 3, Löfflad Christoph, Sachnovski Niko, Ruf Andreas, Steinmeyer Philipp 9, Berger Jonas, Ruf Yannick 12, Erdle Florian 2

Herren II unterliegen Schwaben Augsburg

TSV Nördlingen – TSV Schwaben Augsburg 73:79 (35:47)

Im vorletzten Saisonspiel mussten sich die Bayernliga-Herren im Kellerduell gegen den TSV Schwaben Augsburg knapp mit 73:79 geschlagen geben. Damit müssen die Nördlinger weiterhin im Kampf um den Klassenerhalt zittern.

Die TSV-ler erwischten einen guten Start und gingen durch schnelle Punkte von Moritz Pösl in Führung (7:1). Doch Schwaben Augsburg ließ sich nicht abschütteln und schaffte es, diesen Vorsprung in kürzestes Zeit zu egalisieren. Vor allem durch Distanzwürfe schafften es die Gäste immer wieder zu scoren. Gleich fünf Dreier fanden allein im ersten Viertel ihr Ziel. Auf Nördlinger Seite hingegen tat man sich nach einer gegnerischen Umstellung auf Zonenverteidigung recht schwer. Hinzu kam, dass Michael Diemer frühzeitig sehr foulbelastet war und erst einmal auf der Bank Platz nehmen musste. Offensiv spielten die Rieser zwar geduldig und mannschaftsdienlich, dennoch wollte so gut wie kein erfolgreicher Wurf gelingen. Frustration machte sich unter den Hausherren breit, was die Augsburger für sich zu nutzen wussten. Ihren Lauf konnte Max Gentner mit einem lang ersehnten Treffer jenseits der 6,75-Meter-Linie erst kurz vor der Halbzeit stoppen. Doch auch dies konnte den 35:47-Pausenrückstand nicht verhindern.

Nach Seitenwechsel konnten die Nördlinger endlich das Spiel an sich reißen. Motiviert kam man aus der Kabine und konnte nun auch die Wurfquote deutlich verbessern. Michael Diemer und erneut Max Gentner verkürzten durch drei Dreier auf 52:55. Nachdem Augsburg wieder auf Mannverteidigung umstellte, konnte man zudem auch David Bouwmeester immer besser im Lowpost in Szene setzen. So entwickelte sich zu Beginn des letzten Viertels eine ausgeglichene und spannende Begegnung auf Augenhöhe. In den letzten zehn Minuten mussten die Nördlinger der hohen Foulbelastung immer mehr Tribut zollen. Die sonst so aggressive Defense konnte nicht durchgehalten werden, da die beiden Schiedsrichter nicht viel durchgehen ließen. Am Ende sollte eine Foulbilanz von 26:16 herauskommen. Die Gäste aus Augsburg kamen im letzten Viertel kurioserweise zu keinem einzigen Feldkorb mehr, sondern punkteten nur noch von der Freiwurflinie und beeindruckten dabei mit einer unglaublichen Quote von 21/25 (84%). Im bisherigen Saisonverlauf lag die Freiwurfquote der Gäste bei unter 60%… Die Rieser blieben zwar stets in Schlagdistanz, vor allem Moritz Pösl und Tobias Ruf konnten wichtige Punkte in den Schlussminuten erzielen. Doch der Abgeklärtheit der Augsburger hatte man leider am Ende nichts mehr entgegen zu setzen.

Im letzten Saisonspiel am Samstag gegen Donauwörth müssen die Nördlinger nun gewinnen, um die Chancen auf den Klassenerhalt wahren zu können.

Es spielten: Moritz Pösl 17 (1 Dreier), Tobias Ruf 4, Jonas Zink 2, Max Gentner 10 (2), Michael Diemer 15 (2), Dominik Pausch 9, Joschka Ferner, Marvin Schneider, David Bouwmeester 12, Timm Loibl, Robin Seeberger und Tobias Schmid 4.

Auch Bayreuth kein Stolperstein für TSV-Damen

Eine gute Leistung bot Johanna Tritscher im Aufbau beim Sieg in Bayreuth. Foto: Jochen Aumann

Eine gute Leistung bot Johanna Tritscher im Aufbau beim Sieg in Bayreuth. Foto: Jochen Aumann

BBC Bayreuth – TSV Nördlingen Damen 1 67:72 (25:43)

Der Endspurt der Basketballdamen des TSV Nördlingen in der Regionalliga Südost geht weiter. Im siebten Spiel in Folge siegten die Aufsteigerinnen, diesmal beim BBC Bayreuth mit 72:67. Und dies, obwohl Trainer Andi Ebertz nur mit einer Minimalbesetzung bei den Oberfranken antreten konnte. Im Team fehlten mit Fanny Szittya, Teresa Kucera und Amelie Wittmann die Nachwuchstalente, die mit den HELI-Damen beim TOP4-Finale in Wasserburg im Einsatz waren.
In Bayreuth ließen die Nördlinger trotz der Schwächung jedoch nichts anbrennen. Sie legten bis zur Halbzeit beim 43:25 einen 18-Punkte-Vorsprung vor, und hielten diesen im dritten Viertel (62:44) und kamen trotz nachlassender Kräfte auch im vierten Viertel nicht mehr in Schwierigkeiten.
Mit einer konsequenten Verteidigung, bei der Kathie Veh mit der Spezialaufgabe versehen war, die Ex-Nördlingerin Eva Wittmann aus dem Spiel zu nehmen, wurde der Bayreuther Angriff stark eingeschränkt. Veh gelang es, Wittmann bis zwei Minuten vor Spielende auf fünf Punkte zu beschränken. Im Aufbau lieferte Johanna Tritscher über die vollen vierzig Minuten einen guten Playmaker. Tanja Lehnert blockte immer wieder ihre Gegnerinnen beim Wurf, Ebertz und Meyer spielten gewohnt souverän und mit viel Einsatz. Last not least, Anja Raab und Maria Ernstberger, die die Besatzung mit sieben Spielerinnen komplettierten, fügten sich nahtlos in die Mannschaft ein.
Im ersten Viertel waren es vor allem Nathalie Ebertz und Vroni Meyer, die die Punkte zur klaren 16:6-Führung nach acht Minuten lieferten. Auch im zweiten Viertel hielt die Überlegenheit der Nördlinger an, wobei jetzt die gesamte Mannschaft zu Punkten kam. Den anfänglichen 10-Punkte-Vorsprung bauten Kathie Veh und Tanja Lehnert ab der 15. Minute auf bis zu 40:23 aus. In der Pause führten die Gäste dann 43:25. Im dritten Viertel wurden die Gastgeberinnen dann gleichwertiger, holten bis zur 25. Minute einige Punkte auf (49:36), doch die Nördlinger konterten postwendend zum 56:36. Erst im letzten Viertel bekamen die Gastgeberinnen aufgrund der nachlassenden Kräfte des TSV Übergewicht. Bis zur 37. Minute holten sie auf 64:56 auf, in der 39. Minute stand es dann 67:62, doch die Nördlinger retteten vor allem durch sicher Freiwürfe den 72:67 Sieg.

Für den TSV Nördlingen spielten:

Ebertz 15, Ernstberger 3, Lehnert 10, Meyer 18 (2 Dreier), Raab 6, Tritscher 4, Kathie Veh 16. Erfolgreichste Bayreuther Spielerinnen waren Günster und Zwiers mit je 15, Mauch mit 14 und Eva Wittmann mit 11 (2 Dreier) Punkten. Otto Riedelsheimer

Auswärtssieg scheint möglich

BBC Bayreuth – TSV Nördlingen (Regionalliga Südost Damen)
Die erste Regionalliga-Saison für die Damen des TSV Nördlingen neigt sich dem Ende entgegen: Die Spiele heute Samstag 17.15 Uhr in Bayreuth gegen die Mannschaft des BBC, am nächsten Samstag, 16.30 Uhr in Nördlingen gegen Shorthorns Herzogenaurach 2 beschließen die Saison. Und beide Gegner der TSV-Damen sind schlagbar.
Die Mannschaft des BBC Bayreuth ist wie des TSV Nördlingen Regionalliga-Aufsteiger, tat sich jedoch im Saisonverlauf um einiges schwerer als die Nördlinger. Mit nur drei Siegen aus 17 Spielen steht sie auf Platz zehn der Tabelle, dürften jedoch dank des besseren Innenverhältnisses mit dem Tabellenletzten SB DJK Rosenheim vom Abstieg sicher sein. Im Vorspiel in Nördlingen siegten die Gastgeberinnen recht sicher mit 72:60. Und auch heute sollten sie favorisiert sein, auch wenn wegen des gleichzeitigen Pokalhalbfinales in Wasserburg in der Mannschaft die Youngsters Fanny Szittya und Co. fehlen werden. Die Nördlinger Bank zeigte zuletzt bei den vorausgegangenen sechs Siegen eine große Breite, sodass das Fehlen einzelner Spielerinnen ausgeglichen werden könnte. Trotzdem sollten die Bayreuther Damen, bei denen die Nördlingerin Eva Wittmann mit einem Schnitt von 16 Punkten Topscorerin ist, zuhause nicht unterschätzt werden. Die drei Saisonsiege gelangen alle in eigener Halle.                         Otto Riedelsheimer

Letztes Heimspiel für Bayernliga-Herren

Revanche gegen Schwaben Augsburg?

Am Sonntag (16 Uhr, MZH) steht für die Bayernliga-Mannschaft des TSV Nördlingen bereits das letzte Heimspiel auf dem Programm. Zu Gast ist der TSV Schwaben Augsburg.

Die Violetten rangieren derzeit auf dem letzten Tabellenplatz, einen Platz hinter den Nördlingern. Somit geht es für beide Teams noch um einiges, schließlich ist der Klassenerhalt jeweils noch nicht in trockenen Tüchern. Die Rieser konnten zumindest schon am vergangenen Wochenende mit einem Sieg in Stauf einen wichtigen Schritt in diese Richtung machen. Trotz des Ausfalls mehrerer Stammkräfte überzeugten die Nördlinger von Anfang an. Beim 49:68-Erfolg, welcher aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung auch hoch verdient war, konnten vor allem David Bouwmeester (19 Punkte), Jonas Zink (18) und Max Gentner (12) wichtige Punkte besteuern. Im Spiel gegen Schwaben Augsburg könnten die TSV-ler mit einem weiteren Sieg nun alles klar machen. Doch die Regionalligareserve ist gewarnt: Auch die Augsburger konnten zuletzt mit einem Sieg über Donauwörth wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. In einem punktereichen Spiel setzten sich die Mannen von Coach Ado Badnjevic am Ende souverän mit 109:85 durch.

„Schwaben Augsburg wird hoch motiviert sein. Wir werden erneut an unsere Grenzen gehen müssen, aber ich bin zuversichtlich. Die letzten Wochen haben uns nochmals einen guten Schub gegeben.“, so Trainer Matthias Wallimann. Zudem steht noch eine Revanche aus dem Hinspiel an. Damals musste man sich im bislang schlechtesten Saisonspiel mit 82:52 geschlagen geben. Am Sonntag sollten hoffentlich auch wieder alle Stammspieler an Bord sein. Die TSV-Herren hoffen auf eine zahlreiche Unterstützung, dann sollte das „Unternehmen Klassenerhalt“ am Sonntag endgültig gelingen!