Archiv für den Monat April 2011

Südbayerische Meisterschaft U13 weiblich in Nördlingen

Nach der bayerischen Vizemeisterschaft der U15 weiblich vor zwei Wochen, versuchen die zwei Jahre jüngeren TSV-Spielerinnen am Wochenende in Nördlingen sich zur bayerischen Endrunde zu qualifizieren. Die U13 Mädchen nahmen im Bezirk Schwaben, Mangels weiblicher Konkurrenz, an der U12 Meisterschaft der Buben teil und erreichten hinter den TSV Jungs einen achtbaren zweiten Platz.

Alle drei Gegner bei der Südbayerischen Meisterschaft kommen aus Oberbayern, wo eine gut funktionierende und ausgeglichene Spielrunde für diese Altersklasse stattfand. Die Mannschaften aus Staffelsee, Wasserburg und Jahn München bringen in diesem Bereich sicherlich deutlich mehr Erfahrung mit, was die Nördlinger mit Intensität, und kämpferische Einstellung zu kompensieren versuchen. Die Mannschaft betreut von Agi Szittya hatte auch in den Ferien einige Trainingseinheiten absolviert, um gut vorbereitet ins Meisterschaftsrennen gehen zu können. Die Favoritenrolle haben in erster Linie die Münchener, die ungeschlagen den Oberbayerischen Titel holten und einige sehr talentierte Mädchen in ihren Reihen haben. Der TSV Wasserburg mit zwei Bayernauswahlspielerinnen wird sicherlich alles versuchen, um dem hohen Favorit ein Bein zu stellen. Eine schwere Aufgabe für die Rieser wird auch die Mannschaft vom Staffelsee sein, die immer knappe Spiele gegen die beiden anderen Oberbayerischen Vertreter hatte. Die Mädchen der Fendt-Caravan-Basketball-Akademie Nördlingen, die mit überwiegend Spielerinnen des jüngeren Jahrgangs antreten, wollen alles geben, um die Favoriten zu ärgern und entsprechende Erfahrungen zu sammeln.

 

Die Spiele mit Nördlinger Beteiligung in der Mehrzweckhalle:

Samstag 11:00 gegen ESV Staffelsee

16:15 gegen TSV Wasserburg

 

Sonntag 12:15 gegen Jahn München

 

WNBL-Team verpasst TOP 4-Endturnier

Trost nach der Niederlage. Trotzdem haben die WNBL-Mädchen des Teams Thalhofer eine tolle Saison gespielt. Foto: Szilvia Izsó

Trost nach der Niederlage. Trotzdem haben die WNBL-Mädchen des Teams Thalhofer eine tolle Saison gespielt. Foto: Szilvia Izsó

TSV Nördlingen Team Thalhofer – Team Oberfranken 47:63 (23:34)
Der weiblichen U17 des TSV Nördlingen, dem Team Thalhofer war es auch in dieser Saison nicht vergönnt, das TOP 4-Endturnier der besten deutschen Nachwuchsmannschaften zu erreichen. Nachdem sie in der Vorsaison recht unglücklich am Team Mittelhessen, das sich vor allem aus dem Nachwuchs des Bundesligisten BC Marburg rekrutierte, scheiterte, war es diesmal das Team Oberfranken, eine Auswahl aus Mittel- und  Oberfranken, die das Aus bereitete. Nach der 75:83-Niederlage in der Verlängerung vor einer Woche in Bamberg unterlagen die Nördlinger Mädchen am Sonntag auch im Rückspiel, diesmal mit 47:63 recht deutlich. Im zweiten Duell der Südschiene konnten die Basketball 4 Girls aus Chemnitz die Vorspielniederlage gegen die Basket-Girls Rhein-Neckar mit einem 60:54-Sieg ausgleichen, so dass es zu einem dritten Spiel kommt.
Es war ein verdienter Sieg der  Gäste aus Franken. Die von Janet Fowler-Michel, der ehemaligen Bundesligaspielerin aus Würzburg trainierte und gecoachte Mannschaft war auf das Nördlinger Team bestens eingestellt und war in allen Lagen des Spiels Herr der Situation.  Das Team war sowohl körperlich als auch im Wurf überlegen und insgesamt wesentlich ausgeglichener besetzt. Fowler hatte aus dem Vorspiel die richtigen Schlüsse gezogen und insbesondere die Verteidigung ganz auf das Nördlinger Spiel eingestellt: Teresa Kucera wurde unter dem Korb stark eingeschränkt, Fanny Szittya im Aufbau immer attackiert und Amelie Wittmann weitgehend am Distanzwurf gehindert. Und da der Rest des TSV-Teams zwar brav mitspielte, aber nicht in die Bresche springen konnte, war die Niederlage verständlich.
Nun ist es sicherlich kein Unglück, in der zweiten Runde der Playoffs zur deutschen Meisterschaft als reine Vereinsmannschaft auszuscheiden. Das Team Thalhofer hat sich auch heuer als eines der besten Teams Deutschlands behauptet. Nach dem zweiten Platz in der Gruppe Süd überstanden die Nördlinger die erste Runde durch Siege über den SV Halle. Dass am Ende jedoch Auswahlmannschaften und Spielgemeinschaften das Endturnier bestreiten, beweist den Wert von Konzentration der Kräfte. Und die Weiterentwicklung des talentierten Nachwuchses ist nur auf diesem Weg machbar.
Noch vor dem Spiel war Pat Bär, der Coach der Nördlinger Mädchen, noch recht hoffnungsvoll, das Blatt noch wenden zu können. Und zu Beginn der Partie sah es auch nicht schlecht aus. Die Nördlinger hatten gute Spielzüge, scheiterten oft jedoch im Wurf. Bereits früh wurde klar, dass Fanny Szittya – sie spielte wieder durch – durch immer neue Verteidigerinnen mürbe gemacht werden sollte. Und dass freie Würfe Mangelware werden sollten. Trotzdem, die Nördlinger hatten ihre Chancen, doch die Würfe fanden überwiegend nicht ihr Ziel. Ein Dreier von Amelie Wittmann in der 10. Minute bedeutete dann  die 12:10-Führung nach dem ersten Viertel. Zu diesem Zeitpunkt stand auch die Nördlinger Verteidigung bestens. Insbesondere wurde Hartmann, die DBB-Auswahlspielerin in ihren Aktionen stark eingeschränkt.
Im zweiten Viertel hielten die Nördlinger dann  bis zur 16. Minute gut mit (20:20),  doch langsam wirkte die sehr konzentrierte, sehr schnelle Verteidigung der Gäste. Und in der Offensive waren die Gäste immer wieder etwas cleverer. Glück hatten sie dann noch dazu, als in letzter Sekunde vor der Halbzeit ein Dreier zum 23:34 gelang.
Recht gut erholt kamen die Nördlinger dann aus der Kabine. Zwar trafen die Gäste sofort wieder 100%-ig und erhöhten auf 23:38, doch dann wirkte die neu angewandte Ganzfeldpresse der Nördlinger. Das Team Oberfranken wurde zu Fehlern gezwungen und die Ballgewinne von den Einheimischen auch zu Punkten genutzt. Dadurch gelang es, den Rückstand zunächst auf 33:40 zu verkürzen. Weiter wie auf fünf Punkte kamen die TSV-Mädchen bis  zum Ende des 3. Viertels aber nicht heran (36:41).
Und im letzten Viertel war dann die Luft weg. Die Hauptakteurinnen des TSV Kucera, Szittya und Wittmann hatten nichts mehr zuzusetzen, die Gäste spielten weiterhin mit viel Druck und trafen sicher. Die größere Bank der Oberfranken gab den Ausschlag. Entsprechend groß war der Jubel der Gäste, die mit einer großen Fankolonie von Eltern  angereist waren.
Für Nördlingen spielten: Berger 2, Brandner, Grempels 2, Klug, Kucera 18, Lessmann, Oswald,  Szittya 12 (1 Dreier), Wittmann 13 (3). Bei den Gästen machten neun Spielerinnen Punkte. Am erfolgreichsten war Jäger mit 21.  Otto Riedelsheimer

U14m erreicht den 3. Platz bei der bayerischen Meisterschaft in Bamberg

Tollen Sport boten die Buben der u14 in Bamberg. Leider war die Enttäuschung über das Ausscheiden verständlicherweise sehr groß. Fotos: Jochen Aumann

Tollen Sport boten die Buben der u14 in Bamberg. Leider war die Enttäuschung über das Ausscheiden verständlicherweise sehr groß. Fotos: Jochen Aumann

Gleich im ersten Spiel gegen Bayern München wurde den jungen Riesern alles abverlangt. Die Münchener waren sichtlich auf Revanche für die Niederlage bei der Südbayerischen Meisterschaft aus und starteten dementsprechend äußerst motiviert und energisch in die Begegnung. Ehe sich die TSV-ler versahen stand es bereits 7:2 für den FCB. Erst nach einer Auszeit von Coach Matthias Wallimann fand man besser in die Partie. Vor allem Georg Beyschlag konnte sich mehrmals im 1-1 durchsetzen und brachte seine Mannschaft zum Ende des Viertels noch auf 13:12 heran. Doch auch im zweiten Viertel spielten zunächst wieder nur die Münchener, die sich durch einen 8:0-Lauf (21:12, 13. Minute) nochmals Luft verschafften. Als dann auch noch Georg Beyschlag sehr früh sein drittes Foul kassierte und vorläufig auf der Bank Platz nehmen musste, sah es zunächst schlecht aus für die Rieser. Doch angeführt von Jakob Groß kämpfe man sich wieder Punkt für Punkt heran. Zusammen mit Jan Grempels, der nun auf die Aufbauposition wechselte und schnell neue Impulse geben konnte, läutete er ebenfalls einen 0:8-Lauf ein, sodass es zum Ende der ersten Halbzeit nur bei einer knappen 31:27-Führung für die Bayern blieb. Motiviert bis in die Haarspitzen kamen die Nördlinger aus der Kabine. Zwar hielt Moritz Trieb seine Mannschaft weiter im Spiel, doch der FCB hatte stets die Nase vorn, sodass man zum Ende des dritten Viertels immer noch im Rückstand lag (50:43). Im letzten Viertel zeigten die Nördlinger nun eine unglaubliche Moral und kämpften mit allen Kräften. Steffen Thalhofer konnte mit einer tollen Verteidigungsleistung mehrere Ballverluste provozieren, sodass in Fastbreaks mit einfachen Korbleger abgeschlossen werden konnte. Als dann Georg Beyschlag zwei Minuten vor Schluss die TSV-ler erstmals in Führung bringen konnte (59:61), stand die Halle Kopf. Die Nördlinger blieben weiterhin sehr konzentriert und schraubten den Vorsprung noch auf ein paar weitere Punkte nach oben, und zeigten letztendlich an der Freiwurflinie Nervenstärke, als den Münchenern außer taktischen Fouls nichts mehr übrig blieb. So gewann man nach tollem Kampf in einem hochklassigen Jugendspiel am Ende mit 64:68.
Im zweiten Spiel gegen die Würzburg Baskets erwischten diesmal die Nördlinger den bessern Start und konnten das erste Viertel für sich entscheiden. Jedoch verstanden es die Unterfranken im Laufe des Spiels immer besser, ihre großgewachsenen Centerspieler in Szene zu setzen. Dennoch blieben die TSV-ler zum Ende der ersten Halbzeit auf Tuchfühlung (28:25). Nach Seitenwechsel lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Mehrmals wechselte die Führung, sodass sich das Spiel in den letzten zehn Minuten entscheiden sollte. Hier machte dann aber die körperliche Überlegenheit der Würzburger den Unterschied aus. Allmählich gingen den Riesern die Kräfte aus, dennoch stemmte man sich weiterhin vorbildlich gegen die Niederlage, welche am Ende aber nicht mehr zu verhindern war: Die Würzburger gewannen mit 65:56.
Im dritten Spiel am Sonntag gegen die bis dato noch ungeschlagenen Gastgeber aus Bamberg sollte sich nun das Weiterkommen entscheiden. Erneut spielten die TSV-ler auf Augenhöhe mit und kamen mit der äußerst aggressiven Verteidigung der Oberfranken gut zurecht. Das schöne Mannschaftsspiel, von welchem besonders David West offensiv profitierte, gestaltete die Begegnung bis zur Halbzeit völlig offen. Doch in der zweiten Halbzeit konnten sich die Bamberger immer mehr absetzen, zu groß war der Kräfteverschleiß der Nördlinger aus den vorherigen Spielen. So wurde nun viel rotiert, sodass auch die Bankspieler vermehrt Einsatzzeiten bekamen. Die 97:66-Niederlage frustrierte schließlich schon ein bisschen dennoch konnte man stolz auf die gezeigte Leistung sein.
„Mit einem 3. Platz bei der bayerischen Meisterschaft hatte anfangs der Saison niemand gerechnet. Die Mannschaft hat aber im Laufe der Saison und vor allem bei den Meisterschaften gezeigt, dass sie zu Recht zu den besten vier Teams in Bayern gehört und dass man sich vor niemandem verstecken muss.“, so Trainer Matthias Wallimann. Für alle Beteiligten bildete die „Bayerische“ somit einen tollen Saisonabschluss.
Für Nördlingen spielten: Moritz Trieb (11 Punkte gegen München/9 Punkte gegen Würzburg/8 Punkte gegen Bamberg), Jakob Groß (20/4/7), René Kugelmeier (0/0/1), Fabian Langseder (0/0/0), Sebastian Sigg (0/2/3), Georg Beyschlag (22/27/29), Steffen Thalhofer (4/2/4), Fabian Pfitzner (2/2/2), Jan Grempels (7/4/0), Florian Link (0/0/0), Nico Bosch (0/2/1) und David West (2/4/11).

U14-Buben schlagen Bayern München verlieren aber gegen Würzburg

Due Buben der U14 halten sich wacker bei den bayerischen Meisterschaften in Bamberg. Mit einem Fünf-Punkte-Sieg gegen die Bayern liegen die Nördlinger auf Meisterschaftkurs. Um 18:30 heißt der nächste Gegner Würzburg, die zuvor klar gegen Bamberg unterlegen waren. Hier scheint es ebenfalls zu einem richtiges Endspiel gegen Bamberg am morgigen Sonntag  zu kommen.
Leider 10-Punkte-Niederlage gegen Würzburg. jetzt kommt es richtig dicke für die Nördlinger Jungs, denn sie müssen Bamberg, bisher ungeschlagen, besiegen und es kommt dann zu einem Vergleich dreier Mannschaften die alle 4:2 Punkte aufweisen. Das wird happig.
Ein Sieg muss für die Buben her. Let´s go nearle, let´s go.

U15W mit 71:31-Sieg über Kemmern bei der südostdeutschen Meisterschaft

Der Jubel ist groß nach dem Sieg über Kemmern und der Qualifikation für die nächste Runde. Foto: Jochen Aumann

Der Jubel ist groß nach dem Sieg über Kemmern und der Qualifikation für die nächste Runde. Foto: Jochen Aumann

Keine Chance hatten die Mädchen der U15 bei den bayerischen Meisterschafgten in Bamberg. Mit 60:77 unterlagen die Rieserinnen zurecht gegen die deutlich besser eingestellten Münchner Gegnerinnen. Kaum Tempo, keine schönen Anspiele, alles was die Mannschaft in dieser Saison auszeichnete war an diesem Spiel nicht vorhanden. Die Münchnerinnen konnten schalten und walten wie sie wollten. Vor allem hatten sie die absolute Luft- und Reboundhoheit. So kamen die bayerischenHauptstädterinnen zu einem ungefährdeten Sieg auf dem Weg zur bayerischen Meisterschaft. Für die Nördlinger Mädchen geht es jetzt gegen Bamberg und Kemmern um den zweiten Platz, der zur Qualifikation für die südostdeutsche Meisterschaft ausreicht.
Hier geht es zur Bildergalerie des Spiels!

Im zweiten Spiel gegen den Gastgeber DJK Bamberg ließen die Nördlinger Mädchen nichts anbrennen. Ein klarer 68:57-Sieg lässt weiter auf die Qualifikation für die nächste Runde hoffen. Jetzt kommt es am Sonntag zu einem echten Endspiel gegen den SC Kemmern. Siegen oder fliegen lautet dann das Motto.

Im abschließenden Spiel gegen Kemmern war ein sicherer 71:31-Sieg drin. Damit sind unsere Mädchen ziemlich sicher bei der südostdeutschen Meisterschaft im Mai in Jena. Nur ein Sieg von Bamberg gegen das Überteam Jahn München könte dieses Ziel noch zerstören. Aber das wollen wir jetzt mal nicht hoffen.

Team Thalhofer muss gegen Bamberg gewinnen um ein drittes Spiel zu erzwingen

Durch einen Sieg ein drittes Spiel erzwingen oder den Traum vom TOP 4  begraben, ist die Alternative für die weibliche U17 des TSV Nördlingen am Sonntag 13 Uhr in der Nördlinger Mehrzweckhalle an der Gerhart-Hauptmann-Straße. Nach der Niederlage in der Verlängerung am vergangenen Samstag  gegen das Team Oberfranken muss das gastgebende Team Thalhofer gewinnen, um weiter im Wettbewerb zu bleiben. Im Falle eines Sieges würde dann ein drittes Spiel in Bamberg  entscheiden, wer von den beiden Mannschaften Ende Mai zum Endturnier in Rotenburg-Scheeßel (bei Bremen) fahren darf. Im zweiten Spiel der Südschiene entscheidet das Spiel zwischen den Chemnitzer 4 Girls und den Basket-Girls Rhein-Neckar (Heidelberg), wer sich qualifiziert.
Für die Nördlinger Mädchen ist die Aufgabe gegen das sehr ausgeglichen besetzte Auswahlteam aus Mittel- und Oberfranken nicht einfach. In einem Rückblick auf das verlorene Spiel in Bamberg  kommt Coach Pat Bär andererseits zum Ergebnis, dass die Niederlage auch vermeidbar war. Die eigene Mannschaft machte zu viele Fehler, die dem Gegner einfache Punkte durch Fast Breaks und zweite Würfe nach Rebounds ermöglichten. Dies sollen und wollen die TSV-Mädchen unter der Führung von Fanny Szittya morgen besser machen. Sie wollen vor allem in der Verteidigung, ihrer bisherigen Stärke, zulegen. Und hier werden die Nördlinger vor allem auch auf die U16-Auswahlspielerin Alina Hartmann aufpassen müssen, die im Vorspiel mit 32 Punkten glänzte. Otto Riedelsheimer

Nördlinger WNBL Team verliert bei Team Oberfranken nach Verlängerung mit 75:83

Erst in der Verlängerung konnten sich die Obefranken (hier mit Duckarm) gegen die Nördlinger Defense (K. Klug, links und T. Kucera) entscheidend durchsetzen. Foto: Sportpress

Erst in der Verlängerung konnten sich die Obefranken (hier mit Duckarm) gegen die Nördlinger Defense (K. Klug, links und T. Kucera) entscheidend durchsetzen. Foto: Sportpress

Vom schweren Auswärtsspiel bei Team Oberfranken kehrte das WNBL-Team Thalhofer am Sonntag mit einer knappen Niederlage zurück. Dabei wäre ein Erfolg im ersten Playoff-Aufeinandertreffen durchaus machbar gewesen.
Beide Teams starteten verhalten und tasteten sich lange ab. Die Fehlerquote auf beiden Seiten war relativ hoch und so richtig gelingen wollte keiner Mannschaft etwas. Die Oberfranken punkteten durch Schnellangriffe und zweite Chancen, die Nördlinger Mädchen hauptsächlich durch Einzelaktionen. Erfreulich dabei war, dass sich bereits im ersten Viertel fünf Spielerinnen in die Scorerliste eintragen konnten. Beim Stand von 17:17 ging es in die erste Pause. Im zweiten Spielabschnitt waren es nun Teresa Kucera, Fanny Szittya und Amelie Wittmann, die ihre Mannschaft im Spiel hielten. Beide Teams variierten nun in der Verteidigung und versuchten so den Gegner aus dem Konzept zu bringen. Das 31:32 zur Halbzeit zeigt, dass sich die Mannschaften annähernd egalisierten – das Spiel blieb weiterhin spannend. Und auch im dritten und vierten Viertel gelang es keiner Mannschaft sich entscheidend abzusetzen. Den größten Oberfranken-Vorsprung (63:54, 34.Minute) konterte die Thalhofer-Crew zum Ausgleich, eine Minute vor Spielende (71:71). Zwei weitere Punkte durch Hartmann brachten die Gastgeber wieder in Front, ehe Fanny Szittya im vorletzten Nördlinger Angriff einnetzte. Die Anzeigetafel signalisierte 73:73 – Verlängerung. Die folgenden fünf Minuten Extraspielzeit standen unter keinem guten Stern. Teresa Kucera hatte mit Ablauf der regulären Spielzeit in kurzer Zeit ihre Fouls vier und fünf begangen, und musste nun zusehen, wie die Mannschaft ohne sie agierte. Den gastgebenden Oberfranken gelangen abermals schnelle und vor allem zu einfache Punkte, während auf Nördlinger Seite so rein gar nichts mehr gelingen wollte. Die ersten und einzigen Punkte der Verlängerung fielen dann in den Schlusssekunden durch Kathi Klug. Zu diesem Zeitpunkt waren die Gastgeber allerdings auf und davon. Für das zweite Spiel der Serie kann also wieder ein heißer Tanz erwartet werden. Sprungball in der Nördlinger Mehrzweckhalle ist am kommenden Sonntag um 13Uhr.
Für Nördlingen spielten: Berger, S / Brandner, N (8) / Burkhardt, L / Grempels, A (1) / Klug, K (10) / Kucera, T (20) / Szittya, F (26) / Wittmann, A (10)

Schwere Aufgabe beim Team Oberfranken für das Team Thalhofer

Team Oberfranken – TSV Nördlingen Team Thalhofer
Die weibliche U17 des TSV Nördlingen, das Team Thalhofer hat durch zwei Siege in der 1. Runde der Playoffs gegen die Mannschaft der SV Halle Junior-Lions die zweite Runde erreicht. Gegner ist hier das Team Oberfranken, das sich durch zwei klare Siege über TBA Fireballs TuS Bad Aibling qualifiziert hat. Das erste Spiel zwischen Oberfranken und TSV Nördlingen findet morgen, Sonntag, 12 Uhr in der Hans-Jung-Halle in Breitengüßbach statt. Das Rückspiel in Nördlingen ist dann nächsten Sonntag, 17. April, 13 Uhr in der Nördlinger Mehrzweckhalle.
Das Team Oberfranken war die  überlegene Mannschaft der Gruppe WNBL-Gruppe Mitte und zog nach 9:1 Siegen in die Playoffs ein. Die Mannschaft stellt ein  Projekt vom Basketball Förderverein Bamberg, unterstützt vom Bundesligisten Brose Bamberg,  dar. Die Spielerinnen kommen aus vielen Vereinen aus der Region Mittelfranken und Oberfranken von Ansbach bis Bamberg. Trainiert wird das Team von der ehemaligen kanadischen Nationalspielerin und Ex-Bundesligaspielerin Janet Fowler-Michel aus Würzburg. Experten sehen diese Verpflichtung als sehr clevere Entscheidung an, da Janet Fowler-Michel neben ihrem fundierten Basketballwissen als Würzburgerin als eine neutrale Person in der Auswahl wirken kann. Die Mannschaft wurde im letzten Jahr mit gleichem Kader DM-Vizemeister in der Altersklasse U15.
Die Mannschaft hat in Alina Hartmann aus Bamberg ihre Top-Spielerin. Hartmann gehört der U16-Nationalmannschaft an und spielt auch in der Zweitligamannschaft von DJK Don Bosco Bamberg. Die Mannschaft ist jedoch sehr ausgeglichen besetzt, wobei bis zu zehn  Spielerinnen in der Lage sind, zweistellig zu punkten. Dazu ist das Team aufgrund der Ausgeglichenheit in der Lage, das Tempo in Angriff und Verteidigung vierzig Minuten lang hoch zu halten.
Für das Team Thalhofer stellt der Gegner Oberfranken eine echte Herausforderung dar. Für Nördlingen spricht, dass die Mannschaft vielleicht die besseren Einzelspielerinnen hat. Demgegenüber hat der Gegner die größere Ausgeglichenheit.  Coach Pat Bär spricht von einer schlechten Vorbereitung seiner Mannschaft  wegen schulischer Verpflichtungen und krankheitsbedingter Ausfälle, hofft jedoch trotzdem auf einen Sieg. Entscheidend könnte sein, wenn es gelingt, die kleinen Fehler in der Verteidigung der letzten Wochen abzustellen und in der Offensive noch eine Schippe drauf zu legen. Ein Handicap für die Mannschaft ist der Ausfall von Anna Thalhofer, die sich im Training einen Finger gebrochen hat.       Otto Riedelsheimer

WNBL TEAM Thalhofer erreicht Runde der letzten acht

Die Vorzeichen auf ein Weiterkommen in der ersten Play Off-Runde waren günstig, hatte das TEAM Thalhofer doch in der Vorwoche ein hohes Polster von 25 Punkten erspielt. Die jungen Basketballerinnen hätten theoretisch also mit 24 Punkten verlieren können und wären dennoch als Sieger aus dem direkten Vergleich hervorgegangen. Aber wer verliert schon gern? Und so entwickelte sich in Halle ein munterer Schlagabtausch. Unter den Augen von U18 Bundestrainerin Alex Maerz, begannen beide Teams verhalten. Nach 5 gespielten Minuten stand ein mageres 4:3 auf der Anzeigetafel und es deutete sich ein typisches Play Off-Spiel an. Bei hoher Intensität und viel Kampf konnte sich Halle leicht absetzen. Im ersten Viertel waren es schließlich Fanny Szittya und Teresa Kucera, die ihre Farben im Spiel hielten. Es dauerte bis zur 16.Spielminute ehe Anna Thalhofer den Bann durchbrechen und mit schnellem 1-1 Spiel ihre ersten Punkte in den Waagschale werfen konnte. Die nächsten Thalhofer-Punkte zum 20:21 besorgten dann auch den ersten und einzigen Führungswechsel des Nachmittags. Ein 3-Punkttreffer von Nici Brandner und zwei weitere Punkte von Teresa Kucera besiegelten eine 20:26 Halbzeitführung. Der zweite Durchgang war ebenfalls von hartem Kampf geprägt. Einfache Punkte wollten beide Teams an diesem Tag verhindern und so retteten die Nördlinger Mädchen ein mageres 32:35 in den letzten Spielabschnitt. Mit fortlaufender Spielzeit gerieten die Gastgeber nun immer weiter unter Druck. Die Qualifikation schien zum greifen nah. Und die Rieser Mädchen griffen zu. Zwar konnte Halle das letzte Viertel 15:13 für sich entscheiden, das Spiel und die Teilnahme an der nächsten Runde blieb hingegen den Gästen aus Bayern vorbehalten. Fanny Szittya setzte mit einem erfolgreichen Freiwurf den Schlusspunkt zum 47:48 Auswärtserfolg.

Für das TEAM Thalhofer spielten…

Brandner, N (5)/ Wittmann, A / Szittya, F (13) / Kucera, T (22) / Thalhofer, A (6) / Klug, K (0) / Burkhardt, L (2) / Berger, S

Alle Mädchen-Teams für weitere Meisterschaften qualifiziert

 

Mirlinda Asllani und Ihr Team schafften die Qualifikation für die bayerische Meisterschaft. Foto: Jochen Aumann

Mirlinda Asllani und Ihr Team schafften die Qualifikation für die bayerische Meisterschaft. Foto: Jochen Aumann

 U15w: TSV Nördlingen ist Südbayerischer Vizemeister 

 

TSV Nördlingen U15w – TSV Etting 93:18 (24:2, 52:7, 73:10, 93:18)
Der TSV Etting hatte seine erste Spiel bereits deutlich verloren. Auch im Spiel gegen Nördlingen hatten sie keine Chance. Allein das 1.Viertel endete 24:2, in der Halbzeit 52:7. Dann ließen es die TSV-Mädels lockerer angehen, konnten aber klar mit 93:18 einen klaren Sieg nach Hause fahren.

TUS Bad Aibling – TSV Nördlingen U15w 51:55 (15:10, 25:18, 37:39, 51:55)
Im dritten Spiel wollten die TSV-Mädchen alles klar machen. Aber die Aiblinger zeigten erbitterten Widerstand. Besonders die harte Verteidigung der Aiblinger, und Treffsicherheit von Anja Rauffer (30 Punkte), war beeindruckend. Wenn dann die Verteidigung noch unorganisiert ist, und Foul Probleme, kommt es, dass man schnell in Rückstand gerät. Ende des 2.Viertels stand es dann 25:15 gegen Nördlingen! Aber wie schon im Spiel gegen München zog sich die Mannschaft mit ihrem Kampfgeist selbst wieder hoch. Jetzt zeigten die Nördlinger ihre beste Phase. Schnelles Pass-Spiel, kämpferischer Einsatz, Treffsicherheit und eine Portion Glück brachte den TSV zum Ende des 3. Viertels eine Führung von 39:37. Diese Führung gaben die TSV-Mädels nicht mehr ab. Am Ende stand es 55:51 für TSV Nördlingen.
Es spielten: Stefanie Adler(0 gg. München,10 gg. Etting, 8 gg. Aibling), Mirlinda Asllani (7, 13,13), Marlene Aumann(0,10,0), Katja Gerstmeyr (4,4,9) Selina Hecht(0,6,1) Johanna Klug (7,12,9), Verena Leidel (2,2,-) Annika Maier(0,6,0), Johanna Ruf (0,14,0), Anna-Maria Scherla (31, 16,15) 

Die U11 wurde als reines Mädchenteam Meister in der gemischten Kreisliga. Foto: Jochen Aumann

Die U11 wurde als reines Mädchenteam Meister in der gemischten Kreisliga. Foto: Jochen Aumann

U11 Mädchen sind Meister in der U12 Kreisliga 

TSV Nördlingen U11w – Donauwörth 67 : 59
Schon vor dem Spiel stand Fest, dass die Mädels der Fendt-Caravan-Basketball-Akademie den Meistertitel gewonnen hatten. Die ein Jahr jüngeren U11-Mädchen, die als einzige reine Mädchen Mannschaft antraten dominierten von Anfang an in dieser Liga. Ein wichtiger Baustein der Mannschaft ist Katharina Schenk, die nicht nur durch ihre zahlreichen Punkte sondern auch durch ihren unermüdlichen Einsatz in der Verteidigung ihr Team immer wieder zum Sieg führte. Viele weitere fleißige Mädels sind nach zahlreichen Trainingsstunden zu einer tollen Gruppe zusammengewachsen. Beim letzten Spiel der Saison musste die komplette Mannschaft hart kämpfen, aber durch schönes Zusammenspiel und erfolgreiche Einzelaktionen haben die Mädels allen gezeigt, dass sie verdient Meister dieser Liga sind.
Es spielten: Aumann Pauline 17, Berger Lara 7, Friedrich Natalie, Gerstmeyer Sarah 2, König Nadine 3, Mitterbauer Lena, Modrzik Mona 7, Schenk Katharina 22, Scherle Emily 4, Wittig Paula 5.

Bezirksliga U12 gemischt: TSV Nördlingen U13w- Obergünzburg 126 : 26
Die U13 Mädchen konnten sich am letzten Spieltag mit einem sehr sicheren Sieg verabschieden. In dieser Liga sind noch zwei andere Mädchen Mannschaften angetreten, doch wie die Ergebnisse zeigen waren diese Begegnungen leider keine Herausforderung für die Akademie Girls. Gegen Obergünzburg konnten alle Mädchen beliebig punkten und leicht Bälle gewinnen.Bei der bevorstehenden Südbayerischen Meisterschaft (30.04.-1.5. in Nördlingen) erwarten die Schützlinge von Agi Szittya jedoch viel stärkere Mädchen Gruppen.Am Ende des Spiels bedankte sich Mannschaft noch bei den Eltern für die tolle Unterstützung während der ganzen Saison.
Es spielten: Keller Sandra 14, Knauer Katharina 5, Kosiurak Eva 32, Link Nathalie 4, Schenk Isabella 18, Sokolowsky Isabel 8, Stegmeier Julia 6, Steinmeyer Pauline 29, Üver Melisa 6, Wernitz Maria 4.