Süddeutsche Meisterschaft U15w in Langen
Nördlingen und Jahn-München als Südost-Vertreter, sowie Ludwigsburg und Langen als Südwest-Vertreter, spielten im Modus jeder gegen jeden die süddeutsche Meisterschaft 2011 in Langen aus. Ein anstrengendes Wochenende mit drei schwierigen Spielen stand den TSV-Spielerinnen bevor, leider fehlte wegen eines Schüleraustauschs die Leistungsträgerin Lisa Tauschek. Nördlingen verlor hoch gegen Langen, bezwang Jahn München und unterlag nur knapp im entscheidenden, dramatischen Spiel gegen Ludwigsburg.
1.Spiel gegen TV 1862 Langen:
Das Spiel startete gleich nach der sechsten Sekunde mit einer Verletzung (alle Bänder gerissen) von Stefanie Adler, die damit für das Turnier ausfiel. Trotz der großen Motivation am Anfang, entschied sich schnell, dass die TSV Mädchen gegen Langen keine Chance haben. Die Gastgeber waren in jeder Position stärker, schneller und vor allem größer und zeigten ein sehr schnelles und effektives Spiel. Im ersten Viertel konnte sich Nördlingen noch dank Mirlinda Asllani am Gegner halten, doch im zweiten Viertel verloren die Mädels leider ihr Selbstvertrauen und dazu kam noch der Halbzeitstand 43:15 für Langen. In der zweiten Halbzeit wussten die Nördlingerinnen, dass es zum Sieg nicht mehr reichen würde aber trotzdem kämpften sie noch und gewannen wenigstens das vierte Viertel mit 29:13. Diese letzten Minuten reichten aus, um motiviert und schwungvoll an das zweite Spiel gegen Jahn-München zu denken. Endergebnis: 51:78.
Noch am selben Abend gewann Jahn München 58:57 gegen Ludwigsburg.
2. Spiel gegen TS Jahn München:
Bei diesem Spiel mangelte es keineswegs an Motivation. Leider führte dieser große Kampfgeist zu vielen Fehlern, die die Gegner am Anfang nutzten und somit am Schluss des ersten Viertels mit 17:7 vorne lagen. Doch im zweiten Viertel zeigte Nördlingen ein tolles Teamplay und ihre beste Leistung und verkürzten den Rückstand zur Halbzeit auf drei Punkte (26:29). Somit waren die Rieserinnen in der zweiten Halbzeit umso motivierter und beide Mannschaften lieferten sich ein Kopf an Kopf-Rennen. Im letzten Viertel war eine gute Defense der Schlüssel zum Sieg. Dadurch konnte Jahn München nur noch sechs Punkte erzielen und Nördlingen schaffte es, nach vier Niederlagen, mit 56:51 zu gewinnen. Das Turnier brachte nebenbei die nächste Überraschung, denn Ludwigsburg besiegte die Gastgeber mit einem Punkt (57:56). Somit standen alle vier Mannschaften vor ihrem letzten Spiel, mit einem Sieg und einer Niederlage da. Das bedeutete, dass das letzte Spiel entscheiden würde, wer sich für die Endrunde qualifiziert.
3.Spiel gegen BSG Ludwigsburg:
Hier konnte man von einem richtigen Basketball-Krimi sprechen. Nördlingen zeigte wirklich alles was sie hatten. Bis zu den letzten Sekunden war es vor allem durch die Leistungen von Anna-Maria Scherla und Mirlinda Asllani und natürlich durch die kämpferisch Teamleistung offen, wer gewinnen würde, doch die Mannschaft mit dem größeren Glück schaffte letztendlich den Sieg. Sechs Sekunden vor Ende und dem Spielstand von 49:49 hatte Ludwigsburg Friewürfe zugesprochen bekommen. Der erste wurde verworfen, aber der Schiedsrichter ließ ihn wegen Pfiffen aus dem Publikum wiederholen. Hier traf die Ludwigsburger Spielerin dann sicher und die Nördlinger Mädchen schafften es nicht mehr, in sechs Sekunden zwei Punkte zu erzielen. Ludwigsburg war somit der glückliche Sieger und qualifizierte sich für die Endrunde der deutschen Meisterschaft und Nördlingen verpasste die Sensation nur knapp. Nachdem München danach langen besiegte war München der lachende Sieger und Nördlingens Mädchen die enttäuschten Verlierer.
Es spielten:
Anna-Maria Scherla (24/24/24), Sophie Mieling (2/0/2), Verena Leidel; Stefanie Adler; Marlene Aumann; Johanna Ruf (2/0/1); Mirlinda Asllani (13/17/15), Johanna Klug (8/6/4), Mona Seeberger (2/7/3), Katja Gerstmeyr und Annika Maier.





















