Archiv für den Monat November 2011

Jugendberichte vom Wochenende

U14m Bayernliga: FC Bayern München – TSV Nördlingen 84:70 (42:30)

Gegen den Tabellenführer der Gruppe Süd zeigten die Rieser eine tolle Leistung, welche letztendlich auch mit einem guten Ergebnis belohnt wurde. Obwohl die Münchener auf mehrere Leistungsträger verzichten mussten, so gingen sie aufgrund ihrer Leistungsdichte dennoch als Favorit in die Begegnung.

Gleich im ersten Viertel zeigten die TSV-ler, dass durchaus mit ihnen zu rechnen war. Zwar erzielten die Hausherren die ersten Punkte des Spiels, doch die Nördlinger waren von Beginn an konzentriert und gingen in der fünften Minute erstmals in Führung (8:9). Auch im weiteren Verlauf des Spiels sollte sich keine Mannschaft deutlich absetzen können, denn die Gäste gestalteten das Spiel völlig offen. Leider unterliefen den Nördlingern aber gegen Ende der ersten Halbzeit ein paar unglückliche Fehler in der Defense, was der FCB für einen 10:0-Lauf ausnutzte (37:26) und sich einen Vorsprung erspielte, der in dieser Höhe auch bis zum Ende der Begegnung bestehen bleiben sollte.

Auch nach Seitenwechsel zeigten beide Mannschaften schönen und temporeichen Basketball. So konnten die Rieser einerseits immer wieder durch Fastbreaks zu einfachen Punkten kommen, andererseits spielte man aber auch mit der erforderlichen Disziplin und konnte taktische Vorgaben sehr gut umsetzen. So ging das dritte Viertel mit 21:22 an den TSV, der letzte Spielabschnitt fiel wiederum zugunsten der Münchener aus. Schließlich musste man sich zwar am Ende mit 84:70 dem FC Bayern geschlagen geben, konnte jedoch auf die gezeigte Leistung stolz sein. Am nächsten Sonntag, im letzten Spiel vor der Weihnachtspause, gilt es dann gegen den Nürnberger BC wieder einen Sieg einzufahren, um sich weiter in der oberen Tabellenhälfte festigen zu können.

Es spielten: Sebastian Sigg 6, Niklas Scheuerer 20, Fabian Baier, Jan Riedelsheimer 2, Alexander Pollithy, Moritz Trieb 26, Georg Wörle 2, Nico Bosch 6, Luca Lamprecht und Philipp Bühler 8.

Souveräner 75:35-Sieg gegen Bamberg

Marlene Aumann und Top-Scorerin Anna-Maria Scherla (rechts) erkämpfen den Ball. Foto: Jochen Aumann

Marlene Aumann und Top-Scorerin Anna-Maria Scherla (rechts) erkämpfen den Ball. Foto: Jochen Aumann

Einen souveränen Heimsieg erzielte dei weibliche U15 in der Bayernliga-Partie gegen die Oberfranken aus Bamberg. Das Spiel war bereits nach dem ersten Viertel entschieden. Trotzdem ließen die Gäste nichts unversucht, sich achtbar aus er Affäre zu ziehen. Die Nördlinger spielten wieder ihr gewohntes Set- und Teamplay. Alle Spielerinnen wurden von Coach  Zoltan Nagy mit ausreichend Spielzeit belegt. Eon schönes Spiel mit prima Ausgang für Nördlingen.

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Deutlicher Sieg für U15w

Gegen die außer Konkurrenz spielende, und somit ältere, Mannschaft aus Eichstätt, hatten die TSV Mädels keine Probleme. Das Endergebnis spricht für sich, dennoch bot das Spiel eine gute Möglichkeit im Training geübte Spielzüge umzusetzen.

Es spielten: Link Natalie 6, Steinmeyer Pauline 20, Wernitz Maria 12, Üver Melisa 7 (1 Dreier), Knauer Katharina 10, Rader Sabrina 4, Kühn Anna-Lena 2, Holan Laura und Schenk Isabella 25 (1 Dreier).

Bayernliga: Nördlingen gewinnt Derby gegen Donauwörth

Tobias Ruf wird hier hart bedrängt. Trotzdem erzielte er 17 Punkte. Foto: Jochen Aumann

Tobias Ruf wird hier hart bedrängt. Trotzdem erzielte er 17 Punkte. Foto: Jochen Aumann

Verdienter 76:65-Heimsieg vor toller Kulisse

In einem spannenden und emotionsgeladenen Derby gingen die Rieser als Sieger vom Platz. Die taktisch gut vorbereiteten TSV-ler gewannen am Ende vor gut 250 Zuschauern in der vollen Mehrzweckhalle verdient gegen die Gäste aus Donauwörth mit 76:65.

Zwar eröffnete Alexander Sieber die Begegnung fast standesgemäß mit einem Dreier zur 3:0-Führung, allerdings sollten die ersten Minuten den Donauwörther gehören. Während man die beiden Ulrich-Brüder dank aggressiver Verteidigung gut im Griff hatte, machte vor allem Christian Zweckbronner den Nördlingern mit neun Punkten in den ersten zehn Minuten das Leben schwer. Hinzu kam, dass sich Joschka Ferner früh drei Fouls einfing und damit erstmal auf der Bank Platz nehmen musste. Doch der von Coach Mario Matic eingewechselte Tobias Ruf sollte neuen Schwung in die Partie bringen. Kaum auf dem Feld, erzielte der Kapitän der Rieser sieben Punkte in den letzten zwei Minuten des ersten Viertels und konnte seine Mannschaft sogar noch mit 21:17 in Führung bringen. Auch im zweiten Viertel blieb es weiterhin spannend. Donauwörth spielte konsequent eine 1-3-1 Zonenverteidigung, doch fanden die TSV-ler stets den offen postierten Mitspieler. Schwächen offenbarten die Hausherren allerdings im Fastbreak, wo viele vermeintlich einfache Punkte durch unnötige Ballverluste hergeschenkt wurden. Ein Dreier von Max Genter und sieben Punkte in Folge von Alexander Sieber sorgten wieder für gute Stimmung bei den Zuschauern, jedoch konnte auf Donauwörther Seite Lars Ulrich immer besser ins Spiel finden und die Gäste im Spiel halten. So waren die Gäste sogar kurz davor zur Halbzeit nochmals auszugleichen, doch Michael Diemer sicherte mit einem Dreier die Pausenführung (37:33).

Nach Seitenwechsel konnten sich die TSV-ler weiterhin nicht deutlich absetzen. Offensiv konnte vor allem Youngster Joschka Ferner Akzente setzen, in der Defense war man stellenweise etwas zu nachlässig. So nutzten Holger Grabow und Sven Ulrich die entstandenen Lücken, verwandelten drei Dreipunktwürfe und Donauwörth blieb dran. Auch durch einem kleinen 6:0-Lauf zu Beginn des vierten Viertel sollte nichts ändern. Wer mit einer möglichen Vorentscheidung (61:51) gerechnet hatte, sollte eines besseren belehrt werden. Sieben Punkte in Folge von Zweckbronner und S. Ulrich sorgten wieder für Spannung. Doch nach einem technischen Foul von Donauwörth sollte das Momentum endgültig auf Seiten der Nördlinger bleiben. Angeführt von Jonas Zink, welcher in dieser Phase sowohl mit wichtigen Punkten und tollen Assists überzeugen konnte, spielten die TSV-ler eine wieder gewonnene 10-Punkte-Führung souverän nach Hause.

„Am Ende war die gute Defense-Leistung ausschlaggebend. Die Schlüsselspieler der Donauwörther haben wir sehr gut im Griff gehabt. Dadurch, dass wir viel rotiert haben, konnten wir viel Druck ausüben. Donauwörth konnte mit seiner kleinen Rotation am Ende nicht mehr mithalten.“, so ein sehr zufriedener Mario Matic nach dem Spiel. Für die Rieser gilt es nach diesem tollen Derby-Sieg nun auch in den nächsten Wochen zu überzeugen. Nächste Möglichkeit hierzu ist gleich am Samstag, wenn man beim TV Augsburg zum nächsten Derby zu Gast ist. Die Aufsteiger aus der Lechstadt überraschten in den ersten Wochen sehr und stehen derzeit mit fünf Siegen aus sieben Spielen punktgleich mit den Nördlinger auf dem zweiten Tabellenplatz.

Gegen Donauwörth spielten: Moritz Pösl, Tobias Ruf 17, Florian Gabler, Max Gentner 11 (2 Dreier), Kevin Schneider, Dominik Pausch, Jonas Zink 12 (1), Alexander Sieber 18 (3), Joschka Ferner 4, Tobias Schmid, Matthias Wallimann 7 und Michael Diemer 7 (1).

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U15W – TG Würzburg 56:30

In einem sehr punktearmen Spiel setzten sich die Nördlinger Mädchen am Ende sicher mit 56:30 (20:12)  durch. Das Spiel war ziemlich zerfahren un die Hausherinnen kamen nie zu ihrem gewohnten Systempiel. Die Gegnerinnen machten ihnen mit schneller Defense das Leben sehr schwer. Doch mit der Erfahrung der Nördlinger, angetrieben von Anna-Maria Scherla, und der Größe von Johanna Klug kamen die Mädchen dann in der zweiten Halbzeit besser ins Spiel und brachten dieses sicher nach Hause.

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JBBL-Team siegt sicher 105:38 gegen Ulm

Einen nie gefährdeten Kantersieg holten sich die JBBL-Buben gegen Ulm. Der Nördlinger Trainer Zoltan Nagy konnte allen Spielern Gelehgenheit geben sich auszuzeichnen. Diese Chance nutzen die Buben auch reichlich aus. Damit stehen die Nördlinger weiter ganz oben in der Tabelle der Jugend-Bundesliga.

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It’s Derby Time: TSV Nördlingen – VSC MR PLAN Donauwörth

Es gibt im Basketball Spiele, die schlicht zum Liga-Alltag gehören und die man schnell wieder vergisst. Und es gibt Spiele, über die im Vorfeld schon lange gesprochen wird und die allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben. Ein solches Highlight steht am Wochenende endlich wieder auf dem Programm, wenn am Sonntag um 16 Uhr die Bayernliga-Herren den VSC MR PLAN Donauwörth zum alljährlichen Derby in der Mehrzweckhalle empfangen.

Für die Nördlinger gilt es in diesem Spiel vor allem, wieder den Anschluss an die oberen Tabellenplätze zu schaffen. So verlor man am vergangenen Wochenende leider unglücklich beim Aufsteiger TTV Neustadt und konnte damit nicht das Momentum aus dem Spitzenspiel gegen Tegernheim mitnehmen, welches man nach Verlängerung sensationell für sich entscheiden konnte. Anders die Gäste aus Donauwörth: Nach einem katastrophalen Saisonstart (0-4) haben sich die Mannen von Trainer Sven Kobusch wieder gefangen und konnten in den letzten drei Spielen jeweils als Sieger den Court verlassen. Vor allem die immer stärker werdenden Ulrich-Brüder konnten zuletzt offensiv überzeugen. Auf die beiden Guards müssen die Rieser besonders aufpassen. Ebenso gilt es die Kreise von Dreierspezialist Holger Grabow einzuschränken. Schwachstelle der Donauwörther dürfte zum einen die Centerposition sein, zum anderen die etwas dünn besetzte Bank. „Mich würde es aber nicht verwundern, wenn am Sonntag plötzlich Robert Luxenhofer in der Halle steht.“, so Mario Matic, der den beruflich verhinderten Cheftrainer David Bouwmeester am Wochenende vertreten wird. „Wir müssen versuchen, möglichst schnell zu spielen um unsere athletischen Vorteile ausnutzen zu können. Dann bin ich optimistisch, was einen Derby-Sieg angeht.“ Personell können die Rieser weitestgehend aus dem Vollen schöpfen. So wird Tobias Ruf am Wochenende wieder zur Mannschaft stoßen. Erfreulich ist auch das Verteidigungsspezialist Dominik Pausch nach seiner Verletzung immer fitter wird.

Die TSV-ler hoffen am Sonntag auf eine große Fankulisse, mit deren Unterstützung man sich die Vormachtstellung im Landkreis sichern wird.

Jugendberichte vom Wochenende

Bezirksliga U12: TSV Nördlingen (U11m) – TSV Nördlingen (U11w) 77:42

Im Stadtderby der beiden U11 Teams konnten sich die Buben diesmal deutlich durchsetzen, profitierten aber auch etwas vom Ausfall von Katharina Schenk bei den Mädchen. Es entwicklete sich ein munteres Spiel, in welchem beide Teams gelungene Aktionen und vor allem schönen Teambasketball zeigten:

Für die Mädchen spielten: Selina Beck 5, Lara Berger 2, Isabel Gregor 12, Sophie Pfitzner 6, Anna Rappenegger, Stephanie Sachnovski, Emily Scherla 2, Paula Wittig 11 und Emma Wörle 4.

Für die Jungs spielten: Nils Gerstmeier 12, Felix Groß 10, Hannes Hammer 12, Linus Hecht 24, Nico Lasar, Sebastian Link, Jonas Meyer 2, Timo Oswald, Lukas Puchinger 9 und Tim Riedelsheimer 8.

 

Bayernliga U13w: TV Schwabach – TSV Nördlingen  44:46

Sehr motiviert fuhren die Akademie Mädels nach Schwabach.  An die Niederlage gegen Schwabach beim Minimaster mit einem Punkt konnten sich alle noch sehr gut erinnern. Mit einem sehr konzentrierten ersten Viertel  überraschten die Nördlinger ihre Gastgeber.  Hier fiel wieder einmal Isabel Schenk mit ihren Punkten und ihrer energischen Spielweise auf. Langsam spielten sich in der sehr kalten Halle auch die Schwabacher Mädels warm und kamen so immer besser ins Spiel. Bis zum Ende des dritten Viertel konnten die TSV Girls ihren Vorsprung sicher halten. Spannend wurde es in der letzten Minuten,  in der die  Verteidigung der TSV Mädchen nicht richtig funktionierte, der Sieg aber dennoch durch Körbe von Constanze Ehrmeier und Anna-Lena Kühn sichergestellt werden konnte.

Bayernliga U13w: TSV Nördlingen – TG Würzburg  43:52

Nach kurzer Pause mussten  die U13 Mädchen gegen Würzburg antreten. In den ersten Vierteln waren  die Beine und die Köpfe noch müde vom ersten Spiel. Die Würzburger Mädchen entscheiden mit schönen Einzelaktionen das erste Viertel (15 -10) für sich.

Im zweiten Vierteln wurden die Reservekräfte mobilisiert und Mannschaftkapitän Pauline Steinmeyer nahm zusammen mit  Isabel Schenk die Sache in die Hand so gelang es bis auf vier Punkte heranzukommen. In der zweiten Halbzeit konnte keine andere Spielerin (außer Pauline Aumann und Isabel Schenk) Körbe machen obwohl einige schöne Aktionen ausgespielt wurden. Alle Spielerinnen haben in diesem Turnier wieder viel gelernt und wissen, dass es noch einiges zu tun gibt, vor allem in der Verteidigung.

Es spielten: Link Nathalie, Steinmeyer Pauline 4/14, Wernitz Maria 6/4, Üver Melisa, Friedrich Natalie,   Aumann Pauline -/2, Kühn Anna-Lena 2/2, Modrzik Mona 1/-, Schenk  Isabel 25/21 und Ehrmeier Constanze 8/-.

 

U14m Bayernliga Süd: TSV Nördlingen – TV Augsburg 56:65 (26:29)

In einem spannenden Spiel musste sich die U14 des Nördlingen den Gästen vom TV Augsburg mit 56:65 (26:29) geschlagen geben. Nach einem nervösen Start musste die TSV-ler zunächst einem frühen Rückstand hinterlaufen (2:10, 4. Minute). Doch als man in der Verteidigung immer besser in die Begegnung fand, lief es auch im Angriff besser und man konnte zum Ende des ersten Viertel aufschließen (10:12). Im zweiten Viertel konnten die Augsburger ihre kleine Führung stets behaupten und profitierten vor allem von Punkten durch Flügelspieler Matthias Ottlik, welcher am Ende mit insgesamt 31 Punkten zum Topscorer der Partie werden sollte. Auch Nördlinger Seite hielten offensiv hauptsächlich Moritz Trieb und Niklas Scheuerer mit. Letzter konnte nach einer tollen Teamdefense-Aktion mit der Schlusssirene einen wilden Dreier zum 26:29-Pausenstand einnetzen.

Nach Seitenwechsel setzen sich die Gäste aus Augsburg immer deutlich ab. Zwar boten die Rieser in der Defense weiterhin eine sehr gute Leistung, allerdings sollte die schwache Offensivleistung am Ende den Ausschlag geben. Auch wenn im Angriff immer wieder die richtige Entscheidung getroffen wurde, so wurden leider viel zu viele einfache Korbleger verlegt und damit wichtige Punkte verschenkt. Auch von der Freiwurflinie zeigten die Nördlinger mit nur 13 Treffern bei 39 Versuchen (Quote: 33%) Nerven. Dennoch war die Begegnung noch nicht entscheiden, im Gegenteil: Im letzten Viertel schafften es die TSV-ler nochmals in Schlagdistanz zu kommen (47:51), doch die Lechstädter zeigten sich unbeeindruckt und spielten ihren Vorsprung souverän nach Hause.

Es spielten: Sebastian Sigg 1, Niklas Scheuerer 19 (1 Dreier), Fabian Baier, Jan Riedelsheimer 2, Alexander Pollithy, Moritz Trieb 21, Lukas Scherer, Nico Bosch 7, Luca Lamprecht und Philipp Bühler 6.

 

Bezirksliga U16m: TV Augsburg – TSV Nördlingen 72:70

Ganz knapp verlor die U16 männlich ihr Spiel in Augsburg. Nach einem spannenden und dramatischen Spiel musste man sich hauchdünn den Augsburgern geschlagen geben. Die TSV-Jungs starteten sehr nervös in die Partie und konnten erst in der 5. Minute durch Simon Lachenmeyer die ersten Punkte erzielen. Allerdings erging es den Gastgebern nicht viel besser und so lagen die Nördlinger nach dem 1. Viertel lediglich mit zwei Punkten zurück (16:18). Von nun an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem um jeden Ball gekämpft wurde, was zwar nicht immer schön, aber sehr spannend anzusehen war. Zehn Sekunden vor Schluss, beim Spielstand von 70:71, hatten die U16-Buben die Chance in Führung zu gehen, agierten jedoch etwas überhastet und vergaben den letzten Wurf. Zwar versuchte man die Uhr mitttels taktischer Fouls anzuhalten und den Gegner an die Freiwurflinie zu schicken, konnte den Rückstand aber nicht mehr wettmachen. So musste man trotz einer tollen Leistung leider die bittere Niederlage hinnehmen.

Es spielten: Beck Fabian, Berger Fabian (2 Punkte), Grempels Jan (4), Groß Jakob (32), Hammerl Alexander, Kugelmeier René (6), Lachenmeyer Simon (2), Langseder Fabian, Pfeilschifter Paul (10), Pfitzner Fabian (6), Ruf Mario und West David (8).

Bayernliga-Herren unterliegen beim TTV Neustadt mit 87:77

Eine Woche dem tollen Overtime-Sieg gegen de FC Tegernheim mussten die Bayernliga-Herren des TSV Nördlingen am Wochenende wieder eine Niederlage hinnehmen. Beim TTV Neustadt unterlag man mit 87:77 und verpasste damit die Möglichkeit, sich weiter ganz oben in der Tabelle festzusetzen.

Das erste Viertel begann sehr punktereich. Während die Nördlinger gegen die Zoneverteidigung der Neustädter immer eine offene Lücke fanden, so taten sie sich in der Defense gegen die großen Centerspieler sehr schwer. Dennoch konnte man die ersten zehn Minuten für sich entscheiden, vor allem da die Pressverteidigung immer wieder ihre Wirkung zeigte. Auch im zweiten Viertel bot sich den Zuschauern ein ausgeglichenes Spiel. Probleme bekamen die Nördlinger nun aber mit der Foulbelastung, so waren mit Max Genter, Tobias Schmid und Matthias Wallimann gleich drei Spieler früh foulbelastet. Offensiv konnten vor allem Alexander Sieber und Moritz Pösl dagegenhalten, während es auf Neustädter Seite vor allem Patrick Schnetzer war, der mit seinen Dreipunktwürfen immer wieder wichtige Punkte für seine Mannschaft sammeln konnte. Beim knappen Spielstand von 44:42 ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Auch im dritten Viertel konnte sich weiterhin keine der beiden Mannschaften spielentscheidend absetzen. Zwar blieben die Gastgeber immer leicht in Führung, die Rieser war allerdings stets auf Tuchfühlung, schafften es aber nicht die Führung zu übernehmen. Zwar brachte ein Wechsel von Zonen- auf Mannverteidigung wieder neuen Schwung, jedoch wurde im Angriff teils zu ungeduldig und hektisch abgeschlossen. So konnten der TTV Neustadt seinen Vorsprung bis ins letzte Viertel mitnehmen. Auch hier blieben die TSV-ler stets eine paar Punkte im Rückstand, der Augleich wollte zu keiner Zeit gelingen. Die Hausherren schafften es den Vorsprung klug nach hause zu spielen, während die Nördlinger es mit ein paar unglücklichen Aktionen verpassten, dem Spiel nochmals eine entscheidende Wende zu geben.

Nach der Niederlage müssen die Nördlinger gleich wieder nach vorne schauen. Denn nächsten Sonntag um 16 Uhr (MZH) steht schließlich das „Spiel des Jahres“ auf dem Programm, wenn der VSC Donauwörth zum alljährlichen Derby zu Gast ist.

Es spielten: David Bouwmeester 2, Max Genter 13 (3 Dreier), Timm Loibl, Dominik Pausch 1, Moritz Pösl 11 (1), Tobias Schmid 2, Marvin Schneider, Alexander Sieber 30 (2), Johannes Sigg, Matthias Wallimann 8 und Jonas Zink 10 (1).

Bayernliga-Herren: Sieg nach Verlängerung gegen Tabellenführer

TSV Nördlingen – FC Tegernheim 110:104 (41:47)

Die Herren 1 meldet sich nach der unglücklichen und unnötigen Niederlage in Stauf eindrucksvoll zurück. Nördlingen musste im Topspiel der Bayernliga Mitte mit Matthias Wallimann, Tobias Ruf und Kevin Schneider gleich auf drei ihrer erfahrenen Leistungsträger verzichten, jedoch hatten die Nördlinger in einem sehr spannenden und hochwertigen Spiel zum Schluss die Nase vorne.

Tegernheim ging als ungeschlagener Tabellenführer als klarer Favorit in dieses Spiel und konnte sich bereits Mitte des ersten Viertels durch einen 0:10-Zwischenspurt leicht absetzen und beendete das erste Viertel mit sechs Punkten Vorsprung. Das größte Problem in der ersten Halbzeit waren die vielen Ballverluste auf Nördlinger Seite. Gleich 15 Trunover alleine in den ersten 20 Minuten sorgten dafür, dass die Gäste immer wieder zu leichten Punkten kommen konnten. Doch die immer besser werdende Rotation im Angriff der Hausherren sorgte für eine hohe Trefferquote (63% aus dem Feld und 44% 3er) und dadurch konnte der TSV immer nah am Gegner dran bleiben.

In der zweiten Halbzeit zeigte die Mannschaft aus Tegernheim ihre klare körperliche Überlegenheit durch eine Serie Dunkings, die man so in der Bayernliga eher selten sieht. Doch die jungen Rieser ließen sich nicht beeindrucken und spielten als geschlossene Mannschaft weiter. Das gute Zusammenspiel sorgte dafür, dass die Gäste immer wieder Fouls begehen mussten um die Angriffe der TSV-ler zu stoppen. Im letzten Viertel konnte der TSV sich dann Punkt für Punkt zurückkämpfen und schaffte es Mitte des Viertels erstmals die Führung zu übernehmen. Doch auf der anderen Seite war es Nils Heling, der praktisch im Alleingang die Gäste im Spiel halten konnte und fünf Sekunden vor Schluss den Ausgleich erzielte. Der Gegenangriff der Nördlinger landete im Aus und somit hatte der FC Tegernheim noch eine letzte Chance, jedoch scheiterte der Wurf am Ring und somit ging das Spiel beim Stand von 94:94 in die Verlängerung. In der Verlängerung bot sich das gleiche Bild wie zuvor: Nördlingen fand immer wieder durch gutes Teamplay die Lücken in der Verteidigung der Gäste und konnte mit einfachen Korblegern und Freiwürfen das Spiel für sich entscheiden.

Es spielten: Moritz Pösl 5, Jonas Zink 30 (6 Assists), Johannes Sigg 4 (2 Steals) Max Gentner 24 (78% Wurfquote), Lukas Ferner, Dominik Pausch, Florian Gabler 2 Alex Sieber 26 (5 Assists), Tobias Schmid 5, Michael Diemer 7 (12 Rebounds),  David Bouwmeester 7 (9 Rebounds) und Joschka Ferner.