Archiv für den Monat Februar 2012

Nördlinger Mädels entscheiden das Derby diesmal für sich

Bezirksliga U12 gemischt: TSV Nördlingen U11w – TSV Nördlingen U12m 61:56

Das Nördlinger Derby ist immer etwas besonderes für alle Teilnehmer. Es war von Anfang an ein sehr schnelles und hartes Spiel mit viel Körpereinsatz. Die Mädchen zeigten schöne Spielzüge und hielten gegen die eigentlich technisch überlegenen Jungs gut dagegen. Die offensiven Angriffe der Buben konnten die Mädchen durch eine konzentrierte Verteidigung stoppen und sich damit den Vorsprung herausarbeiten. Besonderes Lob verdiente sich Kathi Schenk, die sehr clever spielte und ihr Team das ganze Spiel über ausgezeichnet führte. Mit ihrer konzentrierten Teamleistung gewannen die Mädels das Spiel mehr als verdient.

Für die Mädchen spielten: Berger L. 3, Gregor I. 9, Kurz A., Pfitzner S., Sachnovski S., Schenk K. 34, Scherla E. 8, Wittig P. 5 und Wörle E. 2.

Für die Jungs spielten: Buser J. 2, Gerstmeier N. 20, Groß F. 6, Hammer H. 13, Hecht L. 8,Lasar N. 2, Meyer J., Oswald T. 2 und Puchinger L. 3.

Regionalliga Damen: TSV Nördlingen 1 – Shorthorns Herzogenaurach 45:53 (25:34)

Auch im zweiten Heimspiel in Folge gelang es den Regionalligadamen des TSV Nördlingen in eigener Halle nicht, eine der Spitzenmannschaften zu schlagen. Die TSV-Damen unterlagen am Samstagnachmittag in der Mehrzweckhalle dem Tabellenführer Shorthorns Herzogenaurach mit45:53, nachdem sie zur Halbzeit bereits mit 25:34 im Rückstand lagen.

Wenn man auf eine Rehabilitierung für die schlechte Leistung zuvor gegen Erfurt gehofft hatte, wurde man enttäuscht. Obwohl Coach Andi Ebertz ein komplettes Team einschließlich Fanny Szittya zur Verfügung hatte, gelang seiner Mannschaft keine Steigerung. Die TSV-Damen waren über drei Viertel des Spieles den wesentlich schnelleren, aggressiveren Damen des Tabellenführers unterlegen. Erst im letzten Viertel, als die Partie (fast) verloren war, wachte die Mannschaft nochmal auf und zeigte, dass bei entschlossenem Einsatz auch Herzogenaurach in Schwierigkeit zu bringen ist.

Herzogenaurach mit dem Stamm der letztjährigen Zweitligamannschaft erwies sich von Anfang an als souveränes, eingespieltes Team, bei dem jede Spielerin einerseits gefährlich war, das aber auch als Mannschaft geschlossen auftrat. Beim TSV fehlte die Geschlossenheit als Mannschaft und hier vor allem in der Verteidigung, wo die Gäste anfänglich die Gastgeberinnen fast vorführten. 0:10 stand es nach fünf Minuten, bis Teresa Kucera zum ersten Mal traf. Und wenn man so will, mit diesem Anfangsrückstand war dann das Spiel schon verloren, denn es gelang in den folgenden 35 Minuten gelang es nicht mehr, den Rückstand aufzuholen.

Trotz Schwächen in der Deckung, die sich im weiteren Verlauf des Spieles besserte, nur 53 Gegenpunkte vom Tabellenführer zu kassieren, ist grundsätzlich gut. Aber nur 45 Punkte in eigener Halle und mit kompletter Mannschaft zu erzielen, ist schwach. Die Nördlinger Damen hatten gegen die aggressiven Gäste, die hervorragend den Korb dicht machten, größte Probleme. Bis auf Kucera, mit 19 Punkten die einzige effektive Werferin am Samstag, war die Wurfleistung aller Damen enttäuschend. Vor allem die Punkte von Carina Högg, die unter dem Korb  in den schnelleren Gegnerinnen ihren Meister fand, fehlten. Fanny Szittya glänzte nur bei drei mutigen Solos, Meyer bot zwar zwei Dreier, aber auch viele Fehlwürfe. Der Rest waren  einige gute Einzelaktionen, die zu Punkten führten.

Nach dem 0:10 war es vor allem Kucera, die einzelne Sprungwürfe verwandelte. Fanny Szittya gelang in der letzten Sekunde des ersten Viertels mit einem Solo da 9:15. Das zweite Viertel wurde zu Beginn lebhafter. Ein Dreier von Ilona Brox, der erfolgreichsten Shorthorns-Dame erhöhte auf 13:21, dann gab es technisches Foul gegen TSV-Ebertz. Herzogenaurach erhöhte die Führung auf 17:30, bis Vroni Meyer mit zwei Dreiern bei den TSV-Fans wieder etwas Hoffnung keimen ließ (25:33 17. Minute). Zur Halbzeit führte Herzogenaurach dann  mit 25:34.

Und nach der Pause hatten die Gäste wieder den besseren Start, obwohl sich die TSV-Damen mit Zonenverteidigung entschlossener zeigten. In der 23. Minute führten die Gäste dann mit 13 Punkten, die sie bis zur 30. Minute zäh verteidigten (34:47). In der Zwischenzeit verletzte sich Amelie Wittmann am Knöchel und musste ausscheiden.

Die Hoffnung auf eine Wende im letzten Viertel war gering. Der TSV-Coach ließ mit Berger, Brandner und Thalhofer dann auch die jüngeren Spielerinnen ran und die spielten mutig und verkürzten den Rückstand auf 40:49, so dass Herzogenaurach sogar eine Auszeit nahm. Doch die Gäste fingen sich schnell wieder und auch der ersten Fünf des TSV gelang es trotz einiger guter Aktionen von Högg  am Ende nicht, den Rückstand aufzuholen.

Für Nördlingen spielten: Berger, Brandner 2, Grempels n.e., Högg 7, Klug n.e. Kucera 19, Meyer 8 (2 Dreier), Mussgnug, Szittya 6, Thalhofer 3, Veh, Wittmann. (Otto Riedelsheimer)

JBBL Team des TSV Nördlingen gewinnt drittes Spiel der Hauptrunde in Folge 85:68

Am vergangenen Sonntag empfingen die Rieser mit Coach Zoltan Nagy den TSV Tröster Breitengüßbach, die Nachwuchsschmiede des Bamberger Basketballs. Bekannt für ihre physische Spielweise im Spiel Mann gegen Mann waren die Nördlinger gewarnt und begannen auch recht konzentriert. Dass im ersten Spielabschnitt die Heimmannschaft sich nicht deutlich absetzten konnte, lag an der sagenhaften Trefferquote von Andreas Obst, Nationalmannschaftskollege von Joschka Ferner im Trikot des TSV Breitengüßbach.
5 Dreier bei 5 Versuchen und 21 Punkte allein in der ersten Halbzeit durch den Außnahmekönner bei den Franken ließ den Abstand nie größer als 5 Punkte wachsen. Zur Halbzeit stand es dann immerhin 45: 38 für die Heimmannschaft.
Mit einer verbesserten Verteidigung vor allem gegen die Dreierschützen begannen die Hausherren konzentriert den dritten Spielabschnitt und konnten den Abstand auf 10 Punkte ausbauen. Immer wieder konnte sich dabei vor allem Michael Dorsch gut in Szene setzten und seine Größenvorteile und Athletik gekonnt ausnutzen. Die Spielsysteme liefen besser und zunehmend verloren die Gäste ihre Linie.
Dies vermochten die Schützlinge von Zoltan Nagy gut auszunutzen und bauten die Führung im letzten Spielabschnitt weiter aus, so dass am Ende ein ungefährdeter 17 – Punkte – Sieg zu Buche stand.
Nun gilt es für die Rieser in zwei Wochen in Chemnitz die Serie fortzusetzen.
Für Nördlingen spielten: Georg Beyschlag 13 Punkte , Jan Grempels, Simon Brunner 3, Fabian Langseder, Jonathan Tritscher, Fabian Pfitzner, Jakob Groß, Johannes Raab 4, Michael Dorsch 26, Paul Pfeilschifter 2, Lukas Ferner 16 /12 Rebounds,
Joschka Ferner 21/12.

Basketball-Camp in den Faschingsferien

Die Kinder waren wiedereinmal vom Camp61 des TSV Nördlingen begeistert. Foto: Szilvia Izsó

Die Kinder waren wiedereinmal vom Camp61 des TSV Nördlingen begeistert. Foto: Szilvia Izsó

Beim sechsten Basketball-Camp in den Faschingsferien erlebten über 69 Schülerinnen und Schüler aus den Nördlinger Grundschulen sowie der Grundschulen aus Löpsingen, Ederheim, Mönchsdeggingen und Reimlingen einen erlebnisreichen Sportvormittag.
Zoltan Nagy hatte ein abwechslungsreiches, aber auch anspruchsvolles Trainingsprogramm zusammengestellt. Unterstützt wurde der hauptamtliche Trainer von der Fendt-Caravan Basketball-Akademie im TSV Nördlingen von zahlreichen Trainern und Übungsleitern der Abteilung, Patrick Bär, dem Trainer der Damen-Bundesligamannschaft, und von Profis der Giants Nördlingen. Nach dem gemeinsamen Aufwärmen wurden die Kinder in vier Gruppen eingeteilt und hatten dann verschiedene Stationen zu absolvieren. Vom Ballhandling, Dribbling, Passen und Werfen, das natürlich unter Anleitung der Idole noch mehr Spaß macht, bis hin zu Spielen auf die Minibasketballkörbe oder gar auf die Körbe in Originalhöhe.
Nach jeweils 25 Minuten wechselten die Gruppen zu den folgenden Stationen. Anstrengung und Mühe ja, aber vor allem jede Menge Spaß und Freude, gepaart mit Eifer und Ausdauer – ein toller Sportvormittag ging für die Buben und Mädchen viel zu schnell vorbei. Gut, dass der Höhepunkt noch bevorstand: Jedes Kind erhielt neben einer Tüte mit einem sportlichen Pausensnack“ vom Reformhaus Wittmann und Grunert noch eine Urkunde und Kleinigkeiten von Zeiträgs Papierservice und einen Schlüsselanhänger des Namenssponsors der Basketball-Akademie, der Firma Fendt-Caravan aus Bäumenheim.
Abschließend dankte Zoltan Nagy nicht nur den Sponsoren, sondern auch den vielen Trainern und Übungsleitern sowie den Profis der Giants Nördlingen, und war sich mit allen Kindern einig, dass es auch in den nächsten Faschingsferien wieder ein Basketball-Camp geben sollte.

TSV Nördlingen – Regnitztal Baskets 87:59 (16:12, 41:27, 62:47)

Sandra Kosiurak düpiert hier ihre Gegenspielerin. Foto: Jochen Aumann

Eva Kosiurak düpiert hier ihre Gegenspielerin. Foto: Jochen Aumann

 

Das Spiel begann wie gewünscht, die TSV Mädels starteten sehr stark und führten nach fünf Minuten mit 10:4. Doch die Gegner ließen sich nicht unterkriegen und zeigten das ganze Spiel lang hohen Kampfgeist und kämpften für jeden Ball. Das erste Viertel gewann Nördlingen somit nur mit vier Punkten Vorsprung. Im zweiten Viertel änderte sich das Gesamtbild nicht. Nördlingen zeigte schnelle und schöne Aktionen. Nach vier Minuten bauten sie wieder einen 16 Punkte Vorsprung auf. Die Schwierigkeit für die Mädels wurden nur die Korbleger. Mit vierzehn Punkten Vorsprung beendeten sie die erste Halbzeit.
Das dritte Viertel brachte ein ausgeglichenes Spiel, die Gäste wollten nach wie vor ihr intensives Spiel durchsetzten und Nördlingen agierte schnell aber leider etwas kopflos. Das letzte Viertel brachte die Entscheidung und Nördlingen spielte endlich alle Optionen gut aus. Gegen die Verteidigung erzielten sie einfache Punkte durch schnelle und gute Pässe. Falls ein Schnellangriff nicht geklappt hat, schafften es die Mädels mit Geduld, einem tollen Mannschaftsspiel und bauten eine 30 Punkte Führung auf.
Das ganze Spiel konnte der Trainer Zoltan Nagy, für jeden ausreichend Spielminuten geben und TSV Nördlingen gewann 87:59.
Somit schafften die Mädels ihren neunten Sieg in Folge und sind bis jetzt ungeschlagen.
Nächste Woche Sa, 03.03 um 15.00 Uhr findet das nächste Spiel gegen den zweiten TG Würzburg in Würzburg statt, und die Mädels wollen natürlich die Tabellenführung halten.

Es spielten:
Anna Maria Scherla 18; Sophie Mieling 2; Marlene Aumann 4 ; Eva Kosiurak 8; Johanna Ruf 4; Sandra Keller 4; Johanna Klug 19; Mona Seeberger 20; Katja Gerstmeyr 4; Lisa Dorsch 4;

+++ Die Bildergalerie des Spiel finden Sie hier +++

Vorschau Regionalliga Damen: TSV Nördlingen Damen 1 – Shorthorns Herzogenaurach

Nach der enttäuschenden 49:65-Heimniederlage gegen den BC Erfurt vor 14 Tagen bietet sich für die Regionalligadamen des TSV Nördlingen heute, Samstag, 16.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Gerhart-Hauptmann-Straße die Chance zur Rehabilitierung. Und dies wird nicht einfach werden, denn der Gegner ist der Tabellenführer Shorthorns Herzogenaurach.

Die Mittelfranken waren der Absteiger aus 2. Bundesliga Süd am Ende der vergangenen Saison und nahmen den Platz ein, den vorher die zweite Mannschaft der Shorthorns als Achter hatte. Und die „Erste“ hat sich dann auch als sehr stark für die Regionalliga erwiesen. Bisher verloren die Herzogenauracher Damen nur drei Spiele, zuletzt am 4. Februar beim BC Erfurt mit 56:67, eben den Erfurtern, die sich vor 2 Wochen auch in Nördlingen die Punkte holten. Im Vorspiel im November 2011 gewannen die Gastgeberinnen gegen die TSV-Damen mit 79:69, wobei die Gäste einen Favoritensturz nur knapp verpassten. Sie führten bis zum dritten Viertel und gingen erst im Schlussspurt unter.

Herzogenaurach hat mit den Schwestern Brox, Klisanic, Angerstein, Heinz, Hildel  und Rieger eine Reihe von Zweitligaspielerinnen mit in die Regionalliga genommen. Aus der Mannschaft heraus ragt Ilona Brox mit einem Schnitt von 15 Punkten, herausragend im Dreierwurf sind mit Laura Angerstein, Ilona Brox und Kerstin Wägner gleich drei Spielerinnen. Im Team steht mit Laura Wittman auch eine ehemalige TSV-Spielerin.

Man kann gespannt sein, ob sich die TSV-Damen nach zweiwöchiger Spielpause gegen den Tabellenführer wieder mit einer soliden, vor allem konzentrierten Leistung zurück melden. Sollte es Carina Högg und Co. gelingen, eine Topleistung zu zeigen, dann wäre sicherlich auch ein Sieg gegen den Tabellenführer möglich. (Otto Riedelsheimer)

Souveräner Sieg in Würzburg der JBBL Mannschaft

In dem ersten Auswärtsspiel in der Hauptrunde besiegten die Nördlinger Nachwuchsbasketballer die s.oliver Baskets Akademie in Würzburg sehr mit 74:47 (36:22). Damit zeigten sich die Rieser bestens gerüstet für das am Sonntag stattfindende Spitzenspiel gegen Breitengüßbach.
Nachdem die Nördlinger der Hauptrunde bereits vergangenes Wochenende mit einem Heimsieg gegen Chemnitz erfolgreich begonnen hatten, stand an diesem Sonntag das erste Auswärtsspiel statt. Der Gegner aus Würzburg war jedoch der starke Spitzenreiter, da diese mit Constantin Ebert und Marc Götzinger einen der stärksten Guards der Liga in ihren Reihen haben. Dementsprechend motiviert starteten die Rieser in die Partie und versuchten gleich von der ersten Minute an den Druck auf die Gegner hochzuhalten und keine einfachen Punkte zuzulassen. Durch diese starke Verteidigung kamen die Nördlinger zu einfachen Fastbreak-Punkten und konnten früh in Führung gehen. Offensiv versuchten sie mit einer guten Mannschaftsleistung ihre Stärken durch Joschka Ferner unter dem Korb durchzusetzen. Durch die Stabilität in der Defense und der Disziplin im Angriff gelang Nördlingen im ersten Viertel eine 19:14 Führung. Die Nördlinger erlaubten lediglich 8(!!) Punkte im zweiten Viertel, so konnte man den Vorsprung zur Halbzeitpause weiter ausbauen (36:22; 20. Minute). Die Gastgeber hatten nur bei Einzelaktionen oder Drei-Punkte-Würfen Erfolg. Auch nach dem Seitenwechsel dasselbe Bild: die starke Verteidigung der Nördlinger führte zu Ballverlusten der Würzburger und einfachen Punkten. Dennoch konnten Würzburg, dank ihren starken Guards, immer wieder Gegenwehr leisten, so dass sich die Rieser Nachwuchsbasketballer nicht noch deutlicher absetzen konnten. Nichts desto trotz entschieden die Nördlinger auch das dritte Viertel mit 21:18 für sich, so dass man mit einer 57:40 Führung in den letzten Spielabschnitt ging. Angesichts des mittlerweile komfortablen Vorsprungs zeigten sich die jungen Gäste vor allem in der Verteidigung gewohnt konzentriert, so dass die Gastgeber aus Unterfranken in der Endphase nur 7 Punkte machten. Dennoch wurde es für die Nördlinger nie gefährlich, da sie im Angriff immer wieder die passende Antwort fanden und letztlich hoch verdient mit 74:47 gewannen. Der Ausschlag für diesen souveränen Sieg war die starke und clevere Verteidigung, die 20 Würzburger Ballverluste und eine 38% Trefferquote provozierte.
Mit diesem Erfolg erobern die Nördlinger Jungs die Tabellenspitze. Schon diesen So, 26.02 um 17:00 Uhr in der Mehrzweckhalle geht es gegen Breitengüßbach weiter.
Für Nördlingen spielten:
Georg Beyschlag 14 Punkte (4 Rebounds, 3 Assist) Jan Grempels , Simon Brunner 5, David West, Jonathan Tritscher 2, Fabian Pfitzner, Johannes Raab 8, Michael Dorsch 4, Paul Pfeilschifter 1, Lukas Ferner 9 (6 Rebounds) und Joschka Ferner 31 (1 Dreier, 12 Rebounds, 3 Assists).

Jugendberichte vom Wochenende

Bezirksliga Schwaben U15w: PSV Ingolstadt – TSV Nördlingen 7:129

Die Anfängergruppe des PSV konnte technisch nicht mit den Nördlingerinnen mithalten, was zu einem nie gefährdeten Sieg der U15 Akademie-Mädchen in Ingolstadt führte. Eine tolle Leistung zeigte Katja Gerstmeyr, die engagiert verteidigte und 18 Punkte erzielte.

Es spielten: Gerstmeyr K. 18, Keller S. 4, Kosiurak E. 17, Link N. 12, Schenk I. 28, Steinmeyer P. 17, Üver M. 14 und Wernitz M. 19.

 

Bezirksliga U12 gemischt: SSV Schrobenhausen – TSV Nördlingen U11w 88:42

Gegen den besten Gegner der Liga waren die TSV-Girls von Anfang an chancenlos. In der ersten Halbzeit überollten die Spargelstädter das Nördlinger Team durch ihre schnellen und cleveren Passspiele und hohe Trefferquote. Doch in der zweiten Halbzeit antworteten die Mädchen mit mehr Selbstbewusstsein und verloren den zweiten Abschnitt nur mit 6 Punkten.

Es spielten: Berger L. 2, Gregor I. 15, Hubek A., Kurz A., Lasser K., Lukasch V., Sachnovski S., Schenk K. 12, Wittig P. 10 und Wörle E. 3.

 

Bezirksliga U12 gemischt: PSV Ingolstadt – TSV Nördlingen U11w 26:102

Beim zweiten Spiel der U11 am Wochenende wurden von Anfang an die eigenen Stärken ausgespielt und schnell ein großer Vorsprung aufgebaut. Viele Ballgewinne und schöne Zusammenspiele machten das Spiel sehenswert. Paula Wittig und Isi Gregor verdienten ein besonderes Lob.

Es spielten: Beck S. 4, Berger L. 22, Deubler L., Gregor I. 24, Knie L., Sachnovski S.6, Wittig P. 34 und Wörle E. 12.

TSV-Basketballer gewinnen Topspiel gegen Stauf

Basketball-Krimi mit glücklichem Ende für Nördlingen

In einer umkämpften und spannenden Begegnung behielten die TSV-ler am Ende knapp die Oberhand. Gegen die Tabellenzweiten siegten die Rieser mit 73:72, wodurch man sich nun wieder im oberen Tabellendrittel etablieren konnte.

Die hochmotivierten Staufer starteten zunächst besser ins Spiel und bestimmten die ersten Minuten. Die Nördlinger waren in der Defense immer einen kleinen Schritt zu langsam, sodass es noch fünf Minuten 7:19 für die Gäste stand. Nach einer Auszeit von Coach David Bouwmeester fanden die Nördlinger jedoch wieder ihren Rhythmus Moriz Pösl und Max Genter mit acht Punkte in Folge brachte ihre Mannschaft wieder in Schlagdistanz. Dennoch musste man das erste Viertel mit 17:24 an die Staufer abgeben. Im zweiten Viertel hatten zunächst die Hausherren die Oberhand. Sieben Punkte von Matthias Wallimann und Mario Matic von der Freiwurflinie – und die Begegnung war wieder ausgeglichen. Lediglich mit einem Punkte Rückstand musste man in die Halbzeitpause gehen (32:33).

Nach Seitenwechsel schenkten sich beide Mannschaften weiterhin nichts. Offensiv konnte die TSV-ler nun endlich Mario Matic verstärkt unter dem Korb in Szene setzen, welcher seine körperliche Überlegenheit gut ausnutzen konnte. Die Gäste zeigten sich jedoch unbeeindruckt, eine 0:6-Lauf in den letzen Minuten sorgten wieder für einen nahezu ausgeglichenen Spielstand (47:51). Die Entscheidung sollte letztendlich im letzen Viertel fallen. Zunächst blieben die Rieser dank wichtiger Punkte von Tobias Schmid sowie des stark ausspielenden Dominik Pausch in Führung (59:52). Defensiv konnte vor allem Timm Loibl überzeugen, welcher den gegnerischen Point Guard sehr gut aus dem Spiel nehmen konnte. Stauf hatte jedoch stets eine Antwort parat. Mit insgesamt drei Dreiern sorgten sie nochmals für Spannung. Als dann gut eine Minute vor Schluss die Führung erstmals in der zweiten Halbzeit abgegeben musste (66:69), folgte der große Auftritt des Max Genter. Zunächst brachte der Giants-Youngster seine Mannschaft durch einen Sprungwurf wieder auf 68:69 heran. Als dann die Staufer erneut einen Dreier versenkten konnten (68:72) und nur noch 45 Sekunden auf der Anzeigetafel standen, hatte der eine oder andere Zuschauer schon mit der sicheren Niederlage gerechnet. Doch es sollte alles anders kommen: Nach einem cleveren Spielzug konnte wieder Max Genter freigespielt werden und ebenfalls mit einem Dreier verkürzen. Nach einem defensiven Stop, hatten es die Rieser nun beim Stand von 71:72 selbst in der Hand. Wieder fand Gentner im 1-1 eine Lücke und konnte schließlich per Korbleger zwei Sekunden vor Schluss die Führung herstellen.

Nach dem umjubelten und knappen Sieg gegen Stauf können die Rieser nun motiviert in die nächsten Begegnungen gehen. Nach nunmehr drei Siegen im neunen  Jahr geht es in zwei Wochen zum Tabellenführer nach Tegernheim, welchen man schon in der Hinrunde knapp nach Verlängerung besiegen konnte.

Es spielten: Moritz Pösl 8, Jonas Zink 1, Johannes Sigg, Max Genter 23 (1 Dreier), Dominik Pausch 10, Timm Loibl 2, Tobias Schmid 4, Matthias Wallimann 10 (1) und Mario Matic 15.

Regionalliga Damen: TSV Nördlingen – Basketball Club Erfurt

Nach zwei Auswärtsspielen treten die Basketballdamen des TSV Nördlingen heute, Samstag, 16.30Uhr wieder in der heimischen Mehrzweckhalle, Gerhart-Hauptmann-Straße an. Gegner ist die Mannschaft des Basketball Clubs Erfurt. Und da beide Mannschaften mit je sechs Siegen punktgleich in der Tabellenmitte der Regionalliga Südost stehen, ist ein spannendes Spiel zu erwarten.

Das Vorspiel in Thüringen ging im Oktober 2011mit 82:61 klar an die Gastgeberinnen, was auch bis jetzt die höchste Saisonniederlage für die TSV-Damen bedeutet. Klar ist, dass sie nun im Rückspiel auf Revanche sinnen.

Die Erfurter Damen haben an diesem Wochenende zwei Spiele auf dem Programm, gestern Abend bei TSV Wasserburg 2 und heute dann in Nördlingen. Für die Nördlinger Damen ist von großem Interesse, mit welcher Mannschaft Erfurt die Zweitagesreise antritt und wie sie das Freitagspiel am Samstag verdaut hat. Erfurts Stärke basiert vor allem auf der ehemaligen Erstligaspielerin Dana Penno, die mit einem Schnitt von 20,6 Punkten zu den stärksten Werferinnen der Liga zählt. Neben ihr allerdings steht eine Reihe von Spielerinnen im Team, die immer zu acht bis zehn Punkten gut sind. Penno hart verteidigen und die Nebenspielerinnen nicht aus den Augen verlieren, ist also die Devise der TSV-Damen in der Verteidigung. In der Offensive geht Coach Andi Ebertz davon aus, dass sein Team dank der vorhandenen Athletik  vor allem im Ziehen zum Korb Vorteile haben müsste. Von der Besetzung her haben die Einheimischen diesmal weniger Probleme, denn die U17-Mädchen spielen ihr Spiel in der WNBL erst am Sonntag. (Otto Riedelsheimer)