Nach dem Spiel am vergangenen Sonntag beim FC Bayern München müssen die Regionalligadamen des TSV Nördlingen morgen, Sonntag erneut in München antreten. Gegner ist diesmal die zweite Mannschaft des Zweitligisten Friedsfactory Jahn München. Die Münchnerinnen stehen mit einem Sieg mehr auf Platz vier einen Platz vor den TSV-Damen auf Platz fünf.
Alle weiblichen Mannschaften am Sonntag im Einsatz, nämlich WNBL gegen Heidelberg (13.45 Uhr in der Mehrzweckhalle), HELI Girls Nördlingen (16 Uhr in Hermann-Kessler-Halle) und TSV Nördlingen Damen 1 in München bedeutet, dass das Personal knapp wird. So geht Coach Andi Ebertz davon aus, dass er wahrscheinlich nur mit sechs Spielerinnen in München antreten kann. Ob unter diesen Umständen eine Revanche für die zu Saisonbeginn gegen Jahn München 2 erlittene 54:70-Niederlage möglich ist, ist fraglich. Dies ist umso bedauerlicher, denn durch einen weiteren Sieg könnten die Nördlinger Damen bis auf zwei Punkte an das Führungstrio der Regionalliga Südost heran rücken. Andererseits: auch mit sechs Spielerinnen sind die Nördlinger durchaus in der Lage, eine ordentliche Partie abzuliefern. Und da der Gegner des Vorsonntags, die Bayern Damen bei Jahn siegten, obwohl sie zuletzt nur vier Spielerinnen auf dem Feld hatten, glaubt Coach Ebertz durchaus noch an die Chance seines Teams. (Otto Riedelsheimer)
am 11 Feb 2012 um 10:30 Uhr
am 11 Feb 2012 um 12:30 Uhr
am 11 Feb 2012 um 14:30 Uhr
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am 12 Feb 2012 um 13:00 Uhr
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Vorbericht Regionalliga Damen: Friendsfactory Jahn München 2 – TSV Nördlingen 1

Generalprobe geglückt
In dem ersten Heimspiel des Jahres 2012 besiegten die Nördlinger Nachwuchsbasketballer die Gäste aus Tübingen sehr souverän mit 78:55 (41:24). Damit zeigten sich die Rieser bestens gerüstet für das am Freitag stattfindende Spitzenspiel gegen den FC Bayern München.
Nachdem die Nördlinger das Jahr bereits vergangenes Wochenende mit einem lockeren Auswärtssieg beim TV Augsburg erfolgreich begonnen hatten, stand an diesem Sonntag das erste Heimspiel statt. Der Gegner aus Tübingen war jedoch ungleich stärker, da diese mit Mahir Agva einen der stärksten Innenspieler der Liga in ihren Reihen haben, der bereits im Hinspiel 39 Punkte erzielen konnten. Dementsprechend motiviert starteten die Rieser in die Partie und versuchten gleich von der ersten Minute an den Druck auf die Gegner hochzuhalten, um sich so einfache Ballgewinne zu erarbeiten. Durch diese starke Verteidigung kamen die Gastgeber zu einfachen Fastbreak-Punkten und konnten früh in Führung gehen. Nicht nur die hohe Aggressivität der Außenspieler Dorsch, Tritscher und Brunner, die einen Ballverlust nach dem anderen provozierten, sondern auch die Aufmerksamkeit der beiden Ferner Zwillinge unter dem Korb waren der Grundstein für die 25:17 Führung zum Ende des ersten Viertels. Die zweiten zehn Minuten fingen jedoch mit einer Schrecksekunde an, als Lukas Ferner nach einem Steal zu einem einfachen Korbleger unterwegs war, dann aber rüde von dem Gegenspieler gefoult wurde und unsanft auf dem Boden landete. Mit Schmerzen am Knie und an der Hüfte verließ der bis dahin stark spielende Auswahlspieler das Spielfeld und sollte dem Team an diesem Tag nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Mannschaft gab jedoch ihr bestes und lies sich von diesem Rückschlag nicht irritieren. Durch eine noch höhere Intensität in der Defense, die Nördlinger erlaubten lediglich 7(!!) Punkte in diesem Viertel, konnte man den Vorsprung zur Halbzeitpause weiter ausbauen (41:24; 20. Minute). Auch nach dem Seitenwechsel dasselbe Bild: die starke Verteidigung der Hausherren führte zu Ballverlusten der Tübinger und einfachen Punkten. Dennoch konnten die Gäste, dank ihres starken Centers Agva, immer wieder Gegenwehr leisten, so dass sich die Rieser Nachwuchsbasketballer nicht noch deutlicher absetzen konnten. Nichts desto trotz entschieden die Nördlinger auch das dritte Viertel mit 23:13 für sich, so dass man mit einer 64: 37 Führung in den letzten Spielabschnitt ging. Angesichts des mittlerweile komfortablen Vorsprungs zeigten sich die jungen Gastgeber vor allem in der Verteidigung ungewohnt unkonzentriert, so dass die Gäste aus Baden-Württemberg in der Endphase viele offensive Rebounds holten und so zu einfachen Punkten kamen. Dennoch wurde es für die Nördlinger nie gefährlich, da sie im Angriff immer wieder die passende Antwort fanden und letztlich hoch verdient mit 78:55 gewannen. Der Ausschlag für diesen souveränen Sieg war die starke und aggressive Verteidigung, die 27 Tübinger Ballverluste provozierte. Mit diesem Erfolg im Rücken geht es schon diesen Freitag um 20:00 Uhr in der Mehrzweckhalle im Spitzenspiel der Division Südost gegen den FC Bayern München um die Tabellenführung und einen möglichst guten Ausgangspunkt für die folgende Hauptrunde.
Für Nördlingen spielten:
Georg Beyschlag 4 Punkte (3 Steals), Jan Grempels 4, Simon Brunner 7 (1 Dreier, 4 Steals), David West 2, Jonathan Tritscher 6, Fabian Pfitzner, Johannes Raab 2, Michael Dorsch 14 (6 Steals), Paul Pfeilschifter 2, Lukas Ferner 4 (5 Rebounds) und Joschka Ferner 33 (1 Dreier, 16 Rebounds, 6 Assists).

Jugend-Berichte vom Wochenende
Bezirksliga U12 gemischt Nord: BSC Wertingen – TSV Nördlingen U11w 71:70
Am Sonntag fuhr die U11w des TSV Nördlingen zum BSC Wertingen. Obwohl der Gastgeber nur zu sechst angetreten ist und das Spiel somit schon verloren hatte (bei den Minis muss man mindestens zu acht sein) spielten die Wertinger Jungs von Anfang an sehr motiviert. Nachdem die TSV-Mädchen sich im ersten und zweiten Viertel durch eine geschlossene Mannschaftsleistung einen Vorsprung von dreizehn Punkten erarbeitet hatten, ließen sie im dritten Viertel deutlich nach und konnten nur noch durch Einzelaktionen punkten. Dementsprechend spannend gestaltete sich das vierte Viertel, welches dann zum Schluss vom BSC Wertingen gewonnen wurde. Enttäuscht mussten die Mädchen nach der denkbar knappen 71:70-Niederlage die Heimreise antreten. Aber auf Grund des knappen Ergebnisses besteht kein Grund zur Traurigkeit sondern zur Hoffnung auf kommende Spiele, die dann mit einer kleinen Portion Glück gewonnen werden können.
Es spielten: Deubler Lea, Scherla Emily (21), Wittig Paula (10), Sachnovski Stephanie (2), Pfitzner Sophie (2), Bruckmeier Jana, Gregor Isabel (2), Beck Selina, Wörle Emma (18), Berger Lara (15)
U13w Bayernliga: DJK Würzburg – TSV Nördlingen 23:75 und TSV Nördlingen – TTL Bamberg 59:32
Mit zwei sicheren Siegen bestätigten die TSV-Mädchen in Bamberg ihre Führungsposition in der Gruppe Nord. Gegen die DJK Würzburg fing die Mannschaft von Agi Szittya hoch motiviert an. Nach einem 24:0-Lauf im ersten Viertel war das Spiel schon entschieden. Sehr erfreulich war die gute Reboundarbeit von Maria Wernitz und Constanze Ehrmeier.
Nach einer kurzen Pause mussten die Mädchen gleich wieder antreten. Da Bamberg zuvor gegen Würzburg gewonnen hatte (54:37), erwarteten alle Teilnehmer ein spannendes Spiel. Aber die Mädchen von der Fendt-Caravan-Basketball-Akademie machten ganz schnell klar, wer an diesem Tag der Bessere sein würde. In der ersten Halbzeit wurden dank einer wirklich aufmerksamen Mannschaftsverteidigung nur acht Punkte zugelassen. Ein Dreier von Isabella Schenk und eine tolle persönliche Bestleistung von Steinmeyer Pauline waren das Rezept für den Erfolg. In der zweiten Halbzeit ließen die Kräfte ein wenig nach und obwohl viel gewechselt wurde, war der Sieg nie in Gefahr.
Es spielten: Schenk K. 10/10, Steinmeyer P. 14/14, Wernitz M. 12/7, Üver M. 2/-, Link N. 4/4, Aumann P. 1/2, Kühn A-L. 2/-, Ehrmeier C. 12/9, Schenk I. 18/13 (1Dreier) und Kloster J.-/-.
U14m Bayernliga: TSV Nördlingen – TS Herzogenaurach 79:38 (39:12)
Mit einem tollen und deutlichen Sieg über die Gäste aus Herzogenaurach sind die U14-Jungs ins neue Jahr gestartet. Von Beginn an zeigten die TSV-ler eine offensiv als auch defensiv konzentrierte Leistung. Dank einer guten Reboundarbeit wurde oftmals im Schnellangriff erfolgreich abgeschlossen. Mit der aggressiven und temporeichen Spielweise konnten die Gäste nicht mithalten, sodass bereits zur Halbzeit (39:12) die Begegnung quasi entschieden war. Doch auch noch Seitenwechsel ließen die Nördlinger nicht nach, sondern bauten ihren Vorsprung weiter aus. Trainer Matthias Wallimann konnte daher munter durchwechseln und allen Spielern viel Spielzeit geben. Nach dieser Leistung können die TSV-ler nun gestärkt und mit Selbstbewusstsein in das Derby gegen den TV Augsburg gehen, mit welchem man noch aus der Hinrunde eine Rechnung offen hat.
Es spielten: Johannes Sigg 16 (1 Dreier), Niklas Scheuerer 24 (1), Fabian Baier 2, Alexander Pollithy 7 (1), Moritz Trieb 24, Georg Wörle, Nico Bosch 2, Luca Lamprecht 2 und Philipp Bühler 2.
U16m Bezirksliga: TSV Königsbrunn – TSV Nördlingen 89:76
Mit einer Niederlage startete die U16 in das neue Jahr. Nach intensiven 40 Minuten musste man sich der Mannschaft aus Königsbrunn geschlagen geben. Etwas nervös begannen die Nördlinger die Begegnung und lagen schnell mit 8:2 Punkten hinten. Angeführt vom stark aufspielenden Georg Beyschlag konnte man das restliche erste Viertel jedoch ausgeglichen gestalten und ging zu Beginn des zweiten Spielabschnitts zum ersten Mal in Führung (19:20). Allerdings schafften es die TSV-ler nicht, diese Führung in die Halbzeit zu retten (45:38). Im dritten Viertel wuchs der Rückstand bis zum Viertelende auf 15 Punkte an, was schon nach einer Art Vorentscheidung aussah. Doch wer dachte die U16 Jungs würden sich so einfach geschlagen geben, sah sich eines Besseren belehrt. Weiterhin angeführt vom Trio Georg Beyschlag, David West und Paul Pfeilschifter konnte man drei Minuten vor Ende auf 78:71 verkürzen. Im Anschluss gelang es allerdings nicht in der Offensive die wichtigen Punkte zu erzielen und in der Defensive die beiden Topscorer der Königsbrunner zu stoppen. Somit musste man am Ende eine sicherlich etwas zu hohe Niederlage hinnehmen.
Es spielten: Georg Beyschlag 39, Jan Grempels, René Kugelmeier, Mario Ruf, Fabian Langseder, Fabian Pfitzner 4, Simon Lachenmeyer 3, Alexander Hammerl 2, Paul Pfeilschifter 12 und David West 14.

Bayernliga Herren starten erfolgreich ins neue Jahr
Souveräner 99:62-Sieg über Schrobenhausen
Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge im alten Jahr haben sich die Bayernliga-Herren des TSV Nördlingen eindrucksvoll zurückgemeldet. Im letzten Spiel der Hinrunde besiegte man die Gäste aus Schrobenhausen mit 99:62. Neu im Team war erstmals Giants-Coach Mario Matic, welchem mit 14 Punkte und 17 Rebounds ein äußerst überzeugendes Comeback gelang.
Die Rieser starteten konzentriert in die Begegnung, vor allem Max Gentner hatte in den ersten zehn Minuten ein heißes Händchen. Der Giants-Nachwuchsspieler steuerte zwölf seiner 28 Punkte im ersten Durchgang bei. Aber auch unter den Bretter dominierten die TSV-ler. Mario Matic und Matthias Wallimann ergänzten sich sehr gut, sodass es nach fünf Minuten 12:4 für die Nördlinger stand. Doch die Schrobenhausener zeigten sich unbeeindruckt. Angeführt vom Topscorer der Liga, Claus-Jürgen Ludwig, starteten die Spargelstädter zur Aufholjagd. Viele Fastbreaks und eine nachlässige Transition-Defense der Hausherren ließen die Gäste wieder ins Spiel kommen, sodass nach dem erste nur eine knappe Führung (24:22) zu Buche stand. Im zweiten Viertel konnten die TSV-ler jedoch in der Defense derart überzeugend, weshalb lediglich acht gegnerische Punkte zugelassen wurden. Auch im Angriff lief es weiterhin rund: Punkte von Tobias Schmid und Dominik Pausch ließen den Vorsprung zwischenzeitlich wieder auf über zehn Punkte anwachsen (42:40). Dieser Vorsprung konnte auch bis zur Halbzeit gehalten werden.
Nach Seitenwechsel startete die Schrobenhausener ein wahres Dreipunkte-Feuerwerk. Gleich sechs Dreipunktewürfe fanden von nur innerhalb vier Minuten ihr Ziel. Doch nach einer Auszeit von Trainer David Bouwmeester und der Umstellung auf Mannverteidigung konnten sich die Nördlinger wieder stabilisieren. Im Angriff kontrollierte Moritz Pösl weiterhin das Spielgeschehen, während Punkte von Tobias Ruf im Fastbreak und Jonas Zink mit drei Dreiern für die Vorentscheidung sorgten (72:51). Im letzten Viertel wurde schließlich viel rotiert, was dem Spielfluss jedoch keinen Abbruch tat. Im Gegenteil – die TSV-ler überzeugten weiterhin mit temporeichem und uneigennützigem Teambasketball.
Mit dem 99:62-Erfolg ist den Bayernliga-Herren nun ein guter Start ins neue Jahr geglückt. Nun haben die TSV-ler eine Woche spielfrei, erst am 28. Januar geht es weiterhin mit dem Heimspiel gegen den TS Schwandorf. Dort sollte dann möglichst wieder ein Sieg eingefahren werden um sich wieder in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren.
Es spielten: Moritz Pösl 4, Tobias Ruf 4 (5 Rebounds), Max Gentner 29 (4 Dreier), Dominik Pausch 5 (7 Rebounds), Johannes Sigg 2 (4 Assists), Timm Loibl, Jonas Zink 21 (3 Dreier, 3 Assists), Tobias Schmid 3, Matthias Wallimann 17 (10 Rebounds, 4 Blocks) und Mario Matic 14 (17 Rebounds).

Regionalliga Damen: FC Bayern München – TSV Nördlingen I 53:63 (23:26)
Den fünften Saisonsieg perfekt machten die Basketballdamen des TSV Nördlingen am Sonntagnachmittag in München. Sie schlugen den Tabellenletzten FC Bayern München in einem stets engen Spiel am Ende mit 63: 53, nachdem es zur Halbzeit 26:23 stand. Mit diesem Sieg sind die TSV-Damen auf Platz fünf des Elferfeldes vorgerückt.
Für die Nördlinger Damen kam die Hiobsbotschaft vor dem Spiel: wie Fanny Szittya konnte auch Teresa Kucera wegen einer Erkrankung nicht spielen. Demgegenüber hatten die Bayern vor dem Spiel mit Jadranka Mladan und Danka Walter zwei ehemalige Bundesligaspielerinnen, die in den bisherigen Spielen nicht dabei waren, aus dem Hut gezaubert. Schlüssel zum Erfolg war dann eine konsequente Nördlinger Zonenverteidigung. Zwar konnten Mladan und Walter gemeinsam 31 Punkte erzielen, aber die TSV-Damen hielten die bisherigen Topscorerinnen der Bayern – Schug und Lucht – auf 13 statt der üblichen 30 Punkte. Die Nördlinger legten im ersten Viertel eine 15:9-Führung vor, von der sie bis zur Halbzeit nur drei Punkte abgaben (26:23). Auch im dritten Viertel wurde die Führung engagiert verteidigt, um dann mit einer Klasseleistung im Schlussviertel (19:10) den Sieg perfekt zu machen.
In einer ausgeglichen Mannschaften ragten Kathie Veh mit einer beeindruckenden Verteidigungsarbeit gegen Danka Walter, Amelie Wittmann mit sehr geordnetem Spielaufbau, Carina Högg mit der gewohnten Dominanz an den Brettern bei 18 Punkten sowie die frech aufspielende Anna Thalhofer heraus.
Für Nördlingen spielten: Berger 3 (1 Dreier), Brandner 2, Högg 19, Klug, Meyer 10 (2), Thalhofer 11 (1), Veh 9, Wittmann 9 (1). Erfolgreichste Münchnerinnen waren Mladan mit 20, Schug und Walter mit je 11 Punkten. (Otto Riedelsheimer)

U15w Bayernliga: TV Schwabach – TSV 1861 Nördlingen 44:50 (16:12; 5:14; 10:18; 13:6)
Das Spiel begann wie gewünscht, die TSV Mädels starteten sehr stark und führten nach drei Minuten mit 0:6. Doch die Gegner ließen sich nicht unterkriegen und zeigten das ganze Spiel lang hohen Kampfgeist und versuchten jeden Ball zu gewinnen. So gewann Schwabach das erste Viertel (16:12). Im zweiten Viertel änderte sich das Gesamtbild nicht. Nördlingen zeigte schnelle und schöne Aktionen. Nach zwanzig Minuten bauten sie wieder einen fünf Punkte Vorsprung auf. Die Schwierigkeit für die Mädels wurden nur die Fouls. Nach dreizehn Minuten hatten die zwei Leistungsträgerinnen Anna Maria Scherla und Katharina Klug schon drei Fouls.
Das dritte Viertel brachte ein schönes Spiel, die Gastgeber wollten nach wie vor ihr intensives Spiel durchsetzten aber Nördlingen agierte schnell und effektiv (31:44).
Im letzten Viertel zeigte Nördlingen leider kein schönes Spiel. Gegen die Pressverteidigung erzielten sie keine einfachen Punkte mehr weil die schnellen und guten Pässe fehlten. Die Mädels schafften durch fehlende Geduld keine schönen Mannschaftsspiele mehr. In der letzten Minute führten sie nur noch mit sechs Punkten, trotzdem gelang ihnen der Sieg und sind nach wie vor ungeschlagen auf der Tabellenspitze.
Am Sa, 21.01 findet das nächste Spiel gegen Oerlenbach um 12:30 Uhr in der MZH statt. Hier wollen die Mädels eine bessere Leistung zeigen und hoffen, dass auch die bis jetzt Verletzte Mona Seeberger wieder mitspielen darf.
Es spielten: Anna Maria Scherla 6; Sophie Mieling 6; Marlene Aumann; Eva Kosiurak 2; Johanna Ruf 2; Sandra Keller; Johanna Klug 20; Katja Gerstmeyr 8; Lisa Dorsch 4;

WNBL WNBL: TSV 1880 Wasserburg – TSV 1861 Nörldingen 60:56 (16:12; 14:11; 14:16; 16:17)
Bitter und recht verdient mussten sich die Mädchen der WNBL in einem enttäuschenden Spiel mit 56:60 gegen den gleichwertigen Gegnern aus Wasserburg geschlagen geben.
Leider verlief das Spiel wie es sich die Gastgeber vorgestellt haben. Denn sie spielten von Anfang an eine sehr aggressive Verteidigung und man erkannte, dass Wasserburg diesen Sieg unbedingt will (20:12).
Natürlich kämpfte auch Nördlingen, doch sie schafften es nicht ihre beste Leistung zu zeigen. Trotz dessen gelang es ihnen im zweiten Viertel, paar Fehler der Gegner auszunutzen und schafften den Ausgleich (20:20). Jede Spielerin von Nördlingen die auf dem Feld stand, konnte für das Team etwas Gutes beitragen. Aber dann kam die „Schrecksekunde“. Anna Maria Scherla verletzte sich am Knöchel und konnte leider nicht mehr auf das Spielfeld. Eigentlich hätte sich der TSV nicht nur den Ausgleich holen können, doch die schlechte Entscheidungen und Ballverluste waren die Gründe, dass die Mädchen am Ende der ersten Halbzeit wieder mit sieben Punkten hinten lagen (30:23).
Im dritten Viertel fiel fast die Vorentscheidung. Wasserburg zeigte in der Defense weiterhin eine starke Leistung, die leider überlegen war (36:25).
Kathy Klug gab nochmal ihr Bestes und machte 15 Punkte. Auch die Mannschaft zeigte eine starke Pressverteidigung und schaffte den Vorsprung mit einem Punkt (54:55).
Doch für einen Sieg reichte das leider nicht mehr aus, da Nördlingen durch leichtsinnige Fehler den Gegner stärkte. Auch die entscheidenden Freiwürfe zum Schluss gelangen den Mädels nicht mehr.
Diesen bitteren Ausrutscher wollten die Nördlingerinnen nächstes Wochenende gegen die ungeschlagenen Heidelberger wieder ausbügeln. Das Spiel findet am So, 22.01 um 13:45 Uhr in der MZH statt.
Es spielten: Annika Maier; Nicole Brandner 10; Anna Maria Scherla 4; Lisa Tauschek 2; Sophie Mieling; Anna Thalhofer 5; Theresa Oßwald 2; Mirlinda Asllani 9; Katharina Klug 24/3; Lilly Palackal; Verena Leidel;

Mitgliederversammlung
Alle Mitglieder des TSV 1861 Nördlingen e.V. sind herzlich eingeladen zur ordentlichen Mitgliederversammlung am Dienstag, dem 24.01.2012, um 19.30 Uhr im 1. Obergeschoß der Alten Schranne.

Vorbericht Regionalliga Damen: FC Bayern München – TSV Nördlingen Damen1
Mit dem Spiel am Sonntag, 16 Uhr beim FC Bayern München starten die Regionalligadamen des TSV Nördlingen in das neue Jahr und bestreiten gleichzeitig das offiziell letzte Spiel der Vorrunde. Tatsächlich haben sie jedoch noch das kurz vor Weihnachten verlegte Spiel in Bayreuth als Nachholspiel im Plan. Ähnlich ist die Lage bei den Münchner Damen. Auch sie haben bisher erst acht Spiele absolviert. Und im Gegensatz zur Vorsaison, wo sie Vizemeister wurden, stehen sie heuer mit nur einem Sieg am Tabellenende. Der einzige Sieg gelang am 20. November 2011 im Münchner Derby gegen Friedsfactory Jahn München 2 mit 67:60
Demgegenüber stehen die Nördlinger Damen nach acht Spielen mit vier Siegen bei vier Niederlagen auf Platz sechs in der Tabellenmitte und sind nach der Tabellensituation eindeutig Favorit. Tatsächlich warnt jedoch Coach Andi Ebertz sein Team vor den morgigen Gegnerinnen. Wenn alle Münchnerinnen an Bord sind, sind sie auf jeden Fall ein starkes Team. Er sieht daher harte Arbeit auf seine Mannschaft zukommen, zumal diese nicht ganz komplett antreten kann. Nicht mit dabei sein wird Fanny Szittya, wegen einer Knöchelverletzung fällt Aline Grempels aus und der Einsatz von Kathie Veh ist wegen einer Erkältungserkrankung noch fraglich. (Otto Riedelsheimer)

Der Vollständigkeit halber
In der Ausgabe Dezember/Januar 2011 der Zeitschrift „BAYERN-BASKET“ erschien ein Interview mit unserem hauptamtlichen Trainer Zoltan Nagy. Dieses Interview kam zustande auf Betreiben von Marc Lamberger, der bei dieser Zeitschrift für die Jugend-Bundesligen zuständig ist. Herr Lamberger sicherte Zoltan Nagy zu, dass dieses Interview exakt so gedruckt werden würde, wie dieser es zur Veröffentlichung frei gäbe.
Dem war aber nicht so. In Zoltans Antwort auf die Frage nach der Nachwuchsförderung fehlte in der Veröffentlichung folgender Passus: „Seitens des BBV wurde unsere Nachwuchsförderung für das Jahr 2010 leider nicht gewürdigt, denn vom Leistungsausschuß des BBV wurde dem TSV Nördlingen die Prämierung von Kaderspielern versagt. Wir in Nördlingen empfinden diese Entscheidung als ungerecht, werden aber auch ohne diese Fördermittel zurecht kommen und den von uns eingeschlagenen Weg weiter verfolgen.“
Dieser Passus wurde von Robert Milde, Redakteur von BAYERN-BASKET, aus dem Interview gestrichen, ohne Zoltan Nagy oder Marc Lamberger zu informieren. Zumindest hier auf unserer Website wird der zensierte Absatz veröffentlicht – der Vollständigkeit halber.
Dr. Uli Haag
Leiter der Fendt-Caravan Basketball-Akademie Donau-Ries














